Über 200 Besucher feierten am Freitagabend das 125-jährige Jubiläum der Lourdesgrotte in Isen.
Dabei präsentierten sich die Lourdesgrotte und deren Gebetshäuser nach ihrer gelungenen Sanierung in neuem Glanz und zogen zahlreiche Gläubige und Interessierte an.
Im Mittelpunkt der Andacht, die von Pfarrer Josef Kriechbaumer gestaltet wurde, standen die Geschichte der heiligen Bernadette von Lourdes sowie die Berufung Mariens als Vorbild für das Hören auf Gottes Ruf im Alltag. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von der Gruppe "In Gott’s Nam" um Balthasar Nußrainer.
Die Isener Lourdesgrotte wurde vom bekannten Isener Bildhauer und Künstler Max Heilmaier geschaffen und im Jahr 1901 eingeweiht. Bis heute gilt sie vielen Gläubigen als Kraftort des Glaubens und der Besinnung. Die kürzlich abgeschlossene Sanierung trägt dazu bei, dieses bedeutende Denkmal für kommende Generationen zu bewahren.
In seinen Dankesworten würdigte Pfarrer Kriechbaumer die vielen Spender, Ehrenamtlichen und Fachleute, die zur Erhaltung der Lourdesgrotte beigetragen haben. Besonders geehrt wurden Bürgermeisterin Irmgard Hibler, Landtagsabgeordneter Benno Zierer und Bezirksrätin Maria Grasser für ihren Einsatz bei der Förderung der Renovierung. Auch die Urenkelin des Künstlers Max Heilmaier, Viktoria Römer, wurde für ihre Spende zum Erhalt des historischen Bauwerks ausgezeichnet.
Nachfolgend richteten Hibler und Zierer Grußworte an die Besucher und Unterstützer. Beide betonten die kulturelle, historische und spirituelle Bedeutung der Lourdesgrotte für Isen.
Beim anschließenden Empfang nutzten zahlreiche Gäste die Gelegenheit zum gemeinsamen Austausch. Die große Resonanz zeigte eindrucksvoll, dass die Lourdesgrotte auch 125 Jahre nach ihrer Errichtung nichts von ihrer Anziehungskraft verloren hat. Sie bleibt ein Ort, an dem Geschichte, Kunst und gelebter Glaube auf besondere Weise zusammenfinden.