300 Jahre Pfarrkirche Schönau am 15.August 2026

300 Jahre Pfarrkirche Schönau
300 Jahre Pfarrkirche Schönau am 15.August 2026

Zur weltlichen Feier in und um die Mehrzweckhalle in Schönau ist die Bevölkerung aus dem gesamten Pfarrverband und darüber hinaus eingeladen.

Es gibt dort Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen und ausreichend Getränke. Begleitet werden die Feierlichkeiten von der Schönauer Musi mit Umrahmung durch die Schönauer Trachtenjugend.

Während der Feierlichkeiten kann auch eine Ausstellung über die Geschichte der Pfarrkirche Schönau besichtigt werden. Die Geschichte von Schönau reicht nachweislich bis in das Jahr 846 zurück. In einer Bistumsbeschreibung aus dem Jahre 1315, wird Schönau mit zwei Filialen erwähnt: Berganger und Tann. Die Pfarrei besaß im 17. und 18. Jahrhundert immer eigenes Stiftungsvermögen, das vom Pfleger des Landgerichts Schwaben und von Schönauer Pfarrvikaren aus dem Kloster Beyhartig gemeinsam vewaltet wurde. 

Über den mittelalterlichen Kirchenbau ist uns praktisch nichts bekannt. Allerdings ist davon auszugehen, das wohl der Vorgänger der heutigen Kirche in gotischer Zeit erbaut wurde. Im Jahre 1620 wird von Baufälligkeiten der alten Kirche berichtet. Wahrscheinlich im Jahre 1710/15 wurde die Kirche durch einen Blitzschlag offenbar so schwer beschädigt, dass ein weitgehender Neubau notwendig wurde. Bei späteren Untersuchungen konnten in der heutigen Kirche noch Bauteile aus der alten Kirche gefunden werden.

Im Jahre 1723 war die neue Kirche so weit fertig gestellt, dass die Weihe vorgenommen wurde. Die Ausstattung der Kirche hat sich aber bis in das Jahr 1716 hingezogen.Von den Meistern der Ausstattung liegen leider keine Informationen vor. Die Qualität der Ausstattung weist trotz der massiven Übermalungen im Bereich der Fresken daraufhin, dass es sich um ein Frühwerk von Johann Baptist Zimmermann (oder zumindest um seinen Umkreis) handeln könnte. 
 
Nach der Legende sollte die Kirche ursprünglich durch eine Adelige nahe der Ortschaften Söhl und Weng auf dem sogenannten Kirchberg erbaut werden.

Wegen zahlreicher Unglücksfälle soll der Bauplatz der Kirche dann nach Schönau verlegt worden sein.