Der Ausgezeichnete Film, Ausschnitt Flyer

DER AUSGEZEICHNETE FILM

Liebe Leserinnen und Leser,

zum Herbstauftakt zeigen wir am Mittwoch, 16. September 2026, „The Piano Tuner“ (2026, Daniel Roher) um 18 Uhr im Kino Neues Rottmann. 

Ein kurzer Einblick:
  • Auf den ersten Blick: Ein junger Klavierstimmer gerät durch sein außergewöhnliches Gehör in die Welt osteuropäischer Krimineller, während er parallel eine talentierte Pianistin kennenlernt.
  • Auf den zweiten Blick: Der Film verknüpft gekonnt Krimi, Liebesgeschichte und Drama.
  • Die wichtigste Frage: Ist der einzige Weg zur inneren Ruhe der mutige Schritt in die Ehrlichkeit? 
Ausgezeichnet!
"The Piano Tuner" erhielt bei den Vancouver Film Critics Circle Awards 2026 eine Auszeichnung in der Kategorie Bestes Drehbuch (Daniel Roher und Robert Ramsey) und Hauptdarsteller Leo Woodall wurde in der Kategorie Bester Darsteller nominiert.

Der Ausgezeichnete Film: Ausgewählt wird ein aktueller Film, der als „Film des Monats“ (Jury der evangelischen Filmarbeit) oder als „Kinotipp der katholischen Filmkritik“ des Filmdienstes ausgezeichnet wurde oder ein anderer ausgezeichneter Film. Vor dem Film gibt es eine Einführung und im Anschluss an die Sichtung ein Filmgespräch, jeweils moderiert von wechselnden Referent:innen.

Auf ein Wiedersehen freut sich Ihre
Fachstelle 5.MD – Medien und Digitalität!

Inhaltsverzeichnis

  1. DER AUSGEZEICHNETE FILM
  2. Die kommenden Filme. Der Ausgezeichnete Film
  3. Kinotipp der Katholischen Filmkritik - 3
  4. Kinotipp der Katholischen Filmkritik - 2
  5. Kinotipp der Katholischen Filmkritik - 1
  6. Termine bis Dezember 2026
Film "The Piano Tuner"

DER AUSGEZEICHNETE FILM

"The Piano Tuner"

Mittwoch, 16. September 2026 um 18:00 Uhr
Drama
Land: Kanada/USA
Jahr: 2026
Laufzeit: 108  Minuten
Regie: Daniel Roher
FSK: ab 12 Jahren freigegeben, pädagogische Empfehlung ab 14 Jahren

Ein junger Klavierstimmer verfügt über ein außergewöhnlich präzises Gehör, das ihn nicht nur bei seiner Arbeit, sondern auch dazu befähigt, selbst hochsichere Tresore durch reine Klangwahrnehmung zu knacken. Diese ungewöhnliche Gabe zieht ihn unverhofft in den Sog einer osteuropäischen kriminellen Vereinigung, die sein Talent für ihre Zwecke missbraucht. Parallel dazu verliebt er sich in eine hochtalentierte Pianistin, deren Unwissenheit über seine nächtlichen Aktivitäten eine stetig wachsende emotionale Zerrissenheit erzeugt. Die Geschichte verbindet auf durchdachte Weise Krimi, Drama und Liebesgeschichte, wobei die Handlungsstränge sich nicht nur parallel, sondern eng verwoben entwickeln. Beginnt der Film noch mit leichten, oft ironischen Begegnungen mit seinen Kunden, so kippt die Atmosphäre mit dem Auftritt der Gangster ins Finstere. Doch dank einer klaren erzählerischen Balance und überzeugender schauspielerischer Leistungen bleibt die Spannung erhalten, ohne dass der filmische Rhythmus ins Wanken gerät.

Einführung und Gespräch: Kristin Undisz

Kritik im Filmdienst
Hier geht's zum Trailer
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Die kommenden Filme. Der Ausgezeichnete Film

Oktober und November 2026

21. Oktober 2026
Jeunes Mères - Junge Mütter
Drama | Belgien/Frankreich 2024 | 106 Minuten
Regie: Jean-Pierre Dardenne
Filmdienst
Trailer
Einführung und Gespräch: Thomas Fischer

18. November 2026

Rose
Drama | Österreich/Deutschland 2025 | 94 Minuten
Regie: Markus Schleinzer
Filmdienst
Trailer
Einführung und Gespräch: Kristin Undisz im Gespräch mit Marisa Growaldt (Erzählstimme im Film)
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Film "Vaterland"

Kinotipp der Katholischen Filmkritik - 3

Vaterland

Biopic
Polen/Italien/Frankreich/Deutschland 2026 | 82 Minuten
Regie: Pawel Pawlikowski

"Im Sommer 1949 reisen der 74-jährige deutsche Schriftsteller Thomas Mann und seine Tochter Erika erstmals nach dem Ende der Nazi-Herrschaft aus dem US-Exil nach Deutschland. Anlass sind zwei Ehrungen in Frankfurt am Main und in Weimar, wo die Vertreter von West und Ost versuchen, den Rückkehrer zum Bleiben in ihrem jeweiligen Landesteil zu überreden. In Gestalt einer novellistischen Verdichtung mit pointierten Situationen und einigen dramaturgischen Freiheiten stellt das schwarz-weiße Historiendrama die Unmöglichkeit einer Heimkehr in ein erstarrtes Land dar. Dabei arbeitet der Film mit eigenwilligen Stilmitteln, betont jedoch gerade dadurch das Spezifische der Epoche und zeichnet mit formaler und darstellerischer Vollendung die beklemmende Atmosphäre der Zeit nach. - Sehenswert ab 14." (Filmdienst)

Kritik im Filmdienst
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Film "Sunny Dancer"

Kinotipp der Katholischen Filmkritik - 2

Sunny Dancer

Drama
Großbritannien 2026 | 106 Minuten
Regie: George Jaques

"Eine 17-jährige Heranwachsende verbringt den Sommer in einem schottischen Camp für krebskranke Jugendliche. Zuerst ist sie entschlossen, gegen Form und Regeln des Camps zu rebellieren, doch dann findet sie unerwartet Freundschaft, Liebe und neuen Lebensmut. Der berührende Jugendfilm punktet mit Humor, glaubwürdigen Figuren und einem hervorragenden jungen Ensemble, ohne die Bedrohungen der Krankheit außen vorzulassen. Erst eine allzu demonstrative Schlusswendung nimmt dem organisch entwickelten und sehr ehrlichen Film etwas von seiner Kraft. - Ab 14." (Filmdienst)

Kritik im Filmdienst
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Film "Etwas ganz Besonderes"

Kinotipp der Katholischen Filmkritik - 1

Etwas ganz Besonderes

Drama
Deutschland 2026 | 116 Minuten
Regie: Eva Trobisch

"Eine 16-jährige Jugendliche aus der thüringischen Provinzstadt Greiz wird wegen ihres Gesangstalents zu einer Castingshow eingeladen. Ihre Familie, die sich an mehreren Ecken gerade in Auflösung befindet, unterstützt die Heranwachsende. Als im Rahmen der Show der Wunsch nach einer „Homestory“ auftaucht, wird er zum Auslöser für existenzielle Fragen nach Selbstbildern und Lebensentwürfen. Ein weitläufiges, mehrgenerationelles Familienpanorama mit einer Vielzahl an Themen von Generationenkonflikten über die deutsch-deutsche Geschichte bis hin zum Rechtsruck in der Provinz. Das Geschehen wird mit großer Nähe und einem beiläufigen Naturalismus eingefangen, der sich in seiner Fülle an Mikrobeobachtungen mit der Zeit jedoch ein wenig erschöpft." (Filmdienst)

Kritik im Filmdienst
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Termine bis Dezember 2026

Flyer "Der Ausgezeichnete Film"

Flyer Der Ausgezeichnete Film 2026Herzliche Einladung zu unserer Filmreihe „DER AUSGEZEICHNETE FILM“ – ausgewählte Filme, die berühren, herausfordern und inspirieren.

Wir freuen uns auf bewegende Kinoabende mit Ihnen!

Den Flyer finden Sie hier.
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Herzliche Grüße

Ihr Team von DER AUSGEZEICHNETE FILM bei 5.MD

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Impressum

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Erzdiözese München und Freising, KdöR
Fachstelle 5.MD - Medien und Digitalität
Kapellenstraße 4
80333 München
Kontakt: fsmd@eomuc.de oder 089 2137-1544
Verantwortlich für den Inhalt: Dr. Christina Behler, Leiterin

Redaktion:

Kristin Undisz, Fachreferentin für Medienpädagogik bei 5.MD

Hinweis:

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Bildnachweise

Der Ausgezeichnete Film, Ausschnitt FlyerName: Der Ausgezeichnete Film, Ausschnitt Flyer
Bildnachweis: EOM_5.MD
Film Name: Film "The Piano Tuner"
Bildnachweis: DCM Film Distribution GmbH
Film Name: Film "Vaterland"
Bildnachweis: Cannes 2026/MUBI/Agata Grzybowska, Neue Visionen
Film Name: Film "Sunny Dancer"
Bildnachweis: Capelight Film/Sunny Dancer Distribution Limited, IMAGO/Francesco Luciano, IMAGO/Future Image
Film Name: Film "Etwas ganz Besonderes"
Bildnachweis: Adrian Campean/Trimafilm, IMAGO/Future Image, IMAGO/Seeliger, Pandora Film
Flyer Der Ausgezeichnete Film 2026Name: Flyer Der Ausgezeichnete Film 2026
Bildnachweis: 5.MD