Pfarrverbandsleiter Pater Andrei Mirt (links) und dessen Mitbruder Pater Ioan Lupu freuten sich über die große Spendenbereitschaft der Gläubigen beim Franz-von-Assisi-Gedenkabend im Pfarrheim in Bergen. Der Leiterin der Kinderkrebshilfe Berchtesgadener Land und Traunstein Rosmarie Baumgartner konnten sie Spenden in Höhe von 470 Euro übergeben.
„Franziskus, geh und baue meine Kirche wieder auf“
Pfarrverband Hl. Franz von Assisi Bergen-Erlstätt-Grabenstätt- Vachendorf gedenkt seinem vor 800 Jahren verstorbenen und wenig später heiliggesprochenen Namenspatron und sammelt 470 Euro für die Kinderkrebshilfe Berchtesgadener Land und Traunstein
Anlässlich des 800-jährigen Jubiläums des Heiligen Franz von Assisi – er starb am 3. Oktober 1226 in Assisi – lud der nach ihm benannte Pfarrverband Bergen-Erlstätt-Grabenstätt-Vachendorf zu einem besonderen Abend unter dem Motto „Franziskus, geh und baue meine Kirche wieder auf“ ins Bergener Pfarrheim ein. Die Worte dieses Mottos hörte Franziskus um das Jahr 1205 vor einem Kruzifix in der verfallenen Kapelle von San Damiano in Assisi. Zunächst verstand er den Ruf Jesu wörtlich, später erkannte er, dass Christus damit eine umfassendere Erneuerung der gesamten Kirche meinte, die sich damals in einer tiefen Krise befand. Diese Berufung führte bei ihm zu seiner radikalen Lebenswende in Armut und zum Entstehen der franziskanischen Bewegung. Zahlreiche Gläubige aus allen vier Pfarreien erlebten in Bergen ein abwechslungsreiches Programm mit Musik, geistlichen Impulsen und einem Rätsel für Alt und Jung. Die Franziskaner-Minoriten-Patres Andrei Mirt und Ioan Lupu hatten den Abend initiiert und gestaltet. Pater Ioan stellte in seinen Impulsen das Leben und die Botschaft des heiligen Franziskus in den Mittelpunkt, sprich seine Liebe zu Jesus Christus, zu den Menschen, zur Natur und zu den Tieren sowie sein Einsatz für Frieden und die Unterstützung von Armen und Kranken. Klangvoll begleitet wurden die Impulse von Conny Mörtl und Bernhard Wolf mit franziskanischen Liedern, darunter der „Sonnengesang“ und „Laudato Si“. Ein Stationenweg mit Rätsel lud dazu ein, das Leben des Franziskus spielerisch kennenzulernen. Die Lösung führte symbolisch „vom Kreuz zur Kirche, von der Berufung zum Aufbau“. Der ganz besondere Abend war zugleich eine Benefizveranstaltung zugunsten der Kinderkrebshilfe Berchtesgadener Land und Traunstein und verband die Botschaft des heiligen Franziskus mit gelebter Nächstenliebe. Zur Freude aller Beteiligten wurden 470 Euro gespendet. Die Leiterin der Kinderkrebshilfe Rosmarie Baumgartner bedankte sich herzlich. mmü
achendorf zu einem besonderen Abend unter dem Motto „Franziskus, geh und baue meine Kirche wieder auf“ ins Bergener Pfarrheim ein. Die Worte dieses Mottos hörte Franziskus um das Jahr 1205 vor einem Kruzifix in der verfallenen Kapelle von San Damiano in Assisi. Zunächst verstand er den Ruf Jesu wörtlich, später erkannte er, dass Christus damit eine umfassendere Erneuerung der gesamten Kirche meinte, die sich damals in einer tiefen Krise befand. Diese Berufung führte bei ihm zu seiner radikalen Lebenswende in Armut und zum Entstehen der franziskanischen Bewegung. Zahlreiche Gläubige aus allen vier Pfarreien erlebten in Bergen ein abwechslungsreiches Programm mit Musik, geistlichen Impulsen und einem Rätsel für Alt und Jung. Die Franziskaner-Minoriten-Patres Andrei Mirt und Ioan Lupu hatten den Abend initiiert und gestaltet. Pater Ioan stellte in seinen Impulsen das Leben und die Botschaft des heiligen Franziskus in den Mittelpunkt, sprich seine Liebe zu Jesus Christus, zu den Menschen, zur Natur und zu den Tieren sowie sein Einsatz für Frieden und die Unterstützung von Armen und Kranken. Klangvoll begleitet wurden die Impulse von Conny Mörtl und Bernhard Wolf mit franziskanischen Liedern, darunter der „Sonnengesang“ und „Laudato Si“. Ein Stationenweg mit Rätsel lud dazu ein, das Leben des Franziskus spielerisch kennenzulernen. Die Lösung führte symbolisch „vom Kreuz zur Kirche, von der Berufung zum Aufbau“. Der ganz besondere Abend war zugleich eine Benefizveranstaltung zugunsten der Kinderkrebshilfe Berchtesgadener Land und Traunstein und verband die Botschaft des heiligen Franziskus mit gelebter Nächstenliebe. Zur Freude aller Beteiligten wurden 470 Euro gespendet. Die Leiterin der Kinderkrebshilfe Rosmarie Baumgartner bedankte sich herzlich. mmü
Gut besuchter erster Berggottesdienst des Pfarrverbandes Hl. Franz von Assisi an der Schlechinger Streichenkirche – Franziskaner-Minoriten-Patres zelebrierten die Messe
Rund 100 Gläubige aus den Pfarreien Bergen, Erlstätt, Grabenstätt und Vachendorf besuchten die vom Pfarrverband Hl. Franz von Assisi erstmals ausgerichtete Bergmesse an der Streichenkirche in Schleching. Bis 2024 hatte man auf Einladung der Pfarrei Grabenstätt viele Jahre einen Berggottesdienst an der nahen Peterer-Alm gefeiert. Nach der letztjährigen Absage spielte das Wetter heuer zum Glück perfekt mit. Bei strahlendem Sonnenschein und weiß-blauem Himmel beging man die heilige Messe inmitten einer beeindruckenden Bergkulisse. Zelebrant war Pater Igor Salmic aus Rom, Generalvikar der Franziskaner Minoriten. Seine Mitbrüder Pater Andrei Mirt und Pater Ioan Lupu standen ihm am Altar bei. Auch Gemeindereferentin Barbara Burghartswieser wirkte mit. Nach dem Evangelium, das Pater Ioan verkündete, stellte Pfarrverbandsleiter Pater Andrei Mirt in seiner Predigt den Berg als einen Ort zwischen Himmel und Erde vor. Hier, näher bei Gott, könnten die Menschen in der Stille der Natur zum Gebet und zum inneren Frieden finden – ganz im Sinne des heiligen Franz von Assisi, dessen Leben von der Liebe zur Schöpfung und einer tiefen Gottesbeziehung geprägt war. Besonders die zahlreichen Wandmalereien der Streichenkirche erinnerten ihn an die Portiunkula-Kapelle in Assisi, das geistliche Zentrum der franziskanischen Bewegung, so der Pfarrer. Mit Blick auf das Jubiläumsjahr 2026, in dem der 800. Todestag des heiligen Franz von Assisi begangen wird, wies Pater Andrei darauf hin, dass Gläubige durch Beichte, Eucharistie, Gebet und das Glaubensbekenntnis den vollkommenen Ablass erlangen können. Für die feierliche musikalische Gestaltung sorgte die Sunnleitn Musi. Im Anschluss kehrte man gemütlich in der Streichenwirtschaft ein. Noch vor deren offiziellen Eröffnung im September bewirtete das Team die Gäste mit kühlen Getränken, Würstln, Kaffee und Kuchen. Für beste Unterhaltung sorgten dort zwei junge Musikanten mit Ziach und Gitarre. Die gelungene Bergmesse und das anschließende gesellige Beisammensein fanden bei den Teilnehmern großen Anklang. Nun hoffen alle, dass es 2027 zu einer Neuauflage kommt. mmü
Rund 250 Gläubige aus dem gesamten Pfarrverband Heiliger Franz von Assisi Bergen-Erlstätt-Grabenstätt-Vachendorf haben am Maifeiertag bei Bilderbuchwetter an der traditionellen Sternwallfahrt nach Marwang teilgenommen. Zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Auto sind sie alleine, in Wallfahrtsgruppen oder im Familienverbund zum früheren Altenheim Marienstift an der Loretokirche gekommen, um unter freiem Himmel einen festlichen Gottesdienst zu Ehren der Muttergottes zu feiern. Den weitesten Fußmarsch zu absolvieren hatten die Bergener, die deswegen auch schon um 6.30 Uhr aufgebrochen waren, gefolgt von den Vachendorfern um 7.30 Uhr. Etwas weniger früh aufstehen mussten die Grabenstätter und Erlstätter Fußwallfahrer. Pfarrverbandsleiter Pater Andrei Mirt begrüßte sie alle um 9 Uhr bei strahlendem Sonnenschein. Im Beisein seiner Mitbrüder Pater Ioan Lupu, Pater Adrian Cobzaru und Pater Marius sowie der Gemeindereferentin Barbara Burghartswieser zelebrierte er dann den Gottesdienst zum Hochfest der Gottesmutter Maria, der Schutzpatronin Bayerns. „Für das bayerische Volk ist Maria eine große Frau, die man in allen Lebenslagen anrufen darf und kann. Sie stellt sich an unsere Seite, damit wir nicht müde werden, ihrem Sohn nachzufolgen, so der Pater bei der Begrüßung. Die große Anzahl an Marienpilgern weltweit zeige, dass die Anziehungskraft der Gottesmutter ungebrochen sei. „Doch warum ist das eigentlich so?“, fragte der Pfarrer in seiner Predigt. Die Antwort gab er gleich selbst: „Maria zieht, weil sie die Mutter Jesu ist und auch unsere Mutter“. Jeder kenne die besondere Beziehung zur Mutter, die Mutter-Kind-Verbindung sei eine der stärksten Verbindungen überhaupt, die schon vor der Geburt beginne, mit einem wachse und oft das ganze Leben präge. „Bei der eigenen Mutter dürfen wir so sein, wie wir sind. Wir sind angenommen mit unseren Stärken und Schwächen. Bei ihr dürfen wir weinen, klagen, uns freuen, einfach Mensch sein. Bei der Mutter finden wir Verständnis, erfahren wir Geborgenheit und Schutz“, so Pater Andrei. Genau dies würden die Menschen auch bei Maria suchen, eine Mutter, die nicht abweise, sondern aufnehme, die nicht verurteile, sondern verstehe. Maria wisse auch, was Schmerz bedeute, da sie unter dem Kreuz ihres Sohnes gestanden habe, erinnerte der Pfarrer und fügte an: „Sie hat am eigenen Leib erfahren, was Menschsein bedeutet, auch darum vertrauen sich ihr so viele Menschen an“. Gläubige aus dem Pfarrverband verlasen die Fürbitten. Für die musikalische Untermalung sorgten Monika Ederer und Monika Wettemann. Zum Abschluss sang man gemeinsam „Segne Du, Maria“. „Es bedarf viele Hände, Helfer und Mitwirkende, damit es so ein schönes Fest wird“, bedankte sich der Grabenstätter Kirchenpfleger Josef Austermayer bei allen Beteiligten, allen voran den Geistlichen, den Fußwallfahrern samt Vorbetern und Kreuzträgern, den Musikerinnen, der Familie Plenk für den Altaraufbau und den beiden Mesnern. Bevor sich die Wallfahrer wieder auf den Heimweg machten, kam man am Nepomuk Huber Haus zu einer Brotzeit zusammen. Der Reinerlös ist für die Loretokapelle in Marwang, eine alte Wallfahrtskirche, bestimmt. mmü
Amtseinführung von Pater Andrei Mirt am 25. Oktober 2025
In einem festlichen Gottesdienst wurde Pater Andrei Mirt als neuer Leiter unseres Pfarrverbandes eingeführt. Dekan Dr. Florian Schomers spendete den Segen und hieß ihn im Namen des Dekanats herzlich willkommen.
Pater Andrei folgt auf Pater Vasile Dior, der das Amt vor drei Jahren von Pater Gabriel Budau übernommen hatte. Beide waren – zusammen mit rund 15 Franziskaner-Minoriten – bei der Feier in St. Maximilian dabei.
Viele Gläubige nutzten beim anschließenden Stehempfang im Pfarrheim die Gelegenheit, ihren neuen Pfarrer persönlich kennenzulernen und ihn herzlich willkommen zu heißen.