Das Hochfest von Marias Aufnahme in den Himmel feierte die Pfarrei Erlstätt mit einem Gottesdienst unter freiem Himmel am neuen Erlstätter Friedhof. „Wir glauben, dass Maria nach ihrem irdischen Leben mit Seele und Leib in den Himmel aufgenommen wurde und das ist für uns ein Zeichen der Hoffnung und auch ein Vorgeschmack auf das, was auch uns verheißen ist“, so Pater Ioan Lupu bei der Begrüßung. Man könne Maria stets als Fürsprecherin und Wegweiserin zu Jesus Christus, ihrem Sohn, anrufen. Sie sei Quelle des Glaubens, der Hoffnung und des Trostes. Das Evangelium und die erste Lesung standen ebenfalls im Zeichen der Gottesmutter Maria. In seiner Predigt erinnerte der Pfarrer dann daran, dass es neben dem stets am 15. August gefeierten Marienfest Mariä Himmelfahrt im Laufe des Kirchenjahres noch viele weitere Feste zu Ehren der Jungfrau Maria gebe. Sie alle hätten den Sinn und Zweck, den Glauben und die Hoffnung zu wecken. Dass Jesus seine Mutter nach deren Ableben direkt zu sich in den Himmel geholt habe, sei nicht so leicht zu verstehen, meinte Pater Ioan, doch der so wichtige Glaube beginne genau dort, „wo der Verstand an seine Grenzen gerät“. Das heutige Hochfest solle die Gläubigen auch dazu ermutigen, den Glauben mit Leben zu erfüllen, Beziehungen zu pflegen und Gott bedingungslos zu vertrauen, so wie es Maria vorgemacht habe. Vor der Segnung der vielen Kräuterbuschen betonte der Pater, dass Maria als Heilpflanze Gottes gesehen werde, als wichtiges Zeichen des Lebens und der Schöpfung. Für die klangvolle musikalische Gestaltung sorgten die jungen Wimmer-Schwestern. Nach der Segnung der vielen Kräuter und Blumen, darunter rund 60 Kräuterbuschen des Gartenbauvereins Erlstätt, die an die Gläubigen gegen eine kleine Spende verteilt wurden, stimmte man noch gemeinsam das Marienlied „Segne Du, Maria“ an. mmü
Im Beisein einiger Ehrengäste ist das aufwendig restaurierte historische Kreuz auf dem Kirchturm der Erlstätter Pfarrkirche St. Peter und Paul im Thale eingeweiht worden. Die Segnung in rund 50 Metern Höhe nahm Pfarrverbandsleiter Pater Andrei Mirt vor, für den es nach eigener Aussage eine Premiere war. Dies galt freilich auch für weitere Anwesende, die teilweise all ihren Mut zusammennehmen mussten, um mit dem Gerüst-Lift zum Kirchturmdach zu fahren und dann die letzten Meter zu einer Plattform am Kreuz über eine Leiter zu erklimmen. Die schwindelfreien Vertreter einiger ausführenden Firmen und des Architekturbüros wirkten mit all ihrer Routine und Erfahrung beruhigend ein und so konnten am Ende alle Beteiligten den sagenhaften Rundumblick genießen. In seinen Segensworten bat Pfarrverbandsleiter Pater Andrei Mirt den Herrn: „Segne dieses Zeichen des bitteren Leidens, das er für uns ertragen hat (…). Stärke alle Menschen, die dieses Kreuz ehren, im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe. Lass alle, die hier vorübergehen, im Schutz des gekreuzigten Erlösers geborgen sein“. Nach dem Abbau des Gerüsts wird dem Kreuz, das 2021 aus Sicherheitsgründen abmontiert und später restauriert wurde, wohl so schnell niemand mehr so nahekommen, denn wie Kirchenpfleger Robert Muggenhamer verriet, stand es nach der letzten Restaurierung im Jahr 1959 fast sieben Jahrzehnte auf der Spitze des Kirchturm. Nun soll es dort mindestens so lange thronen. Architektin Ute Meier sprach sogar von „100 Jahren“. Zuvor beobachteten auch die 2. Bürgermeisterin Waltraud Hübner, die Vorsitzende des Erlstätter Pfarrgemeinderats Johanna Papp und Josef Kaiser von der Kirchenverwaltung gespannt, wie Kirchenpfleger Muggenhamer die Zeitkapsel mit Urkunden von 1892, 1912, 1937, 1959 und 2026 sowie anderen historischen Inhalten wie Münzen wieder in die Kugel des Kreuzes legte und Zimmerer Sepp Meier den goldenen Gockel auf dessen Spitze montierte. Insgesamt schlägt die gesamte Baumaßnahme – es wurden auch Sanierungsarbeiten an der Kirchturmfassade vorgenommen – mit 200.000 Euro zu Buche. „80.000 Euro müssen wir selbst stemmen“, betonte der Kirchenpfleger und bedankte sich beim Ordinariat und der Gemeinde für die finanzielle Unterstützung sowie bei allen Spendern. Laut Muggenhamer sei es „ein starkes Zeichen des Glaubens“, dass das Kreuz nun nach rund fünf Jahren Unterbrechung wieder für alle gut sichtbar an seinen angestammten Platz zurückgekehrt sei. Ein großer Dank für die gute Zusammenarbeit galt den Firmen SGM Stahlrohrgerüstbau aus München, der Zimmerei Meier aus Hirschau, der Dachdeckerei und Spenglerei Wachter aus Grassau sowie der Traunreuter Schlosserei Mayer und Daniel Braun aus Nußdorf – die beiden letztgenannten hatten das rund vier Meter lange, mächtige Kreuz restauriert – sowie der Architektin Meier aus Hirschau. mmü
Die Erlstätter Pfarrgemeinde hat das Patrozinium ihrer Pfarrkirche St. Peter und Paul im Thale in Erlstätt gefeiert. Pater Adrian Cobzaru, der den Gottesdienst zelebrierte, erzählte in seiner Predigt von den Unterschieden zwischen den Kirchenpatronen Petrus und Paulus, die seiner Meinung nach nicht größer sein könnten. Beide hätten aber dasselbe Ziel gehabt, nämlich den Glauben zu verbreiten und die Kirche zu vergrößern. Nach der Predigt verabschiedeten die Oberministranten drei Messdiener aus ihrem langjährigen Dienst am Altar. Im Gegenzug wurden gleich fünf neue Ministranten eingeführt, die heuer Erstkommunion gefeiert hatten. Sie wurden gesegnet und mit lautem Applaus von der Gemeinde aufgenommen. Anschließend lobte die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Johanna Papp ihre ausgeschiedenen Pfarrgemeinderatskollegen Hanni Fliegl und Josef Winkler. Fliegl gehörte dem Gremium vier Jahre an, Winkler 28 Jahre. Pater Adrian segnete dann die Mitglieder des neuen Pfarrgemeinderates und wünschte ihnen viele gute Ideen, Gottes Segen und ein gutes Miteinander für ein aktives Leben in der Pfarrei. Zum Ende des Gottesdienstes wurde Maria Neuhauser für 40 Jahre aktiver Mitarbeit im Pfarrgemeinderat geehrt. Papp beschrieb „as Maral“ in ihrer Dankesrede als „stets gut gelaunte, motivierende Person“, die einfach immer an alles denke und ihren Kollegen mit Rat und Tat zur Seite stehe. Als Anerkennung für ihr Engagement überreichten ihr Pater Adrian eine Ehrennadel der Erzdiözese und Kirchenpfleger Muggenhamer einen Rosenstock. Die Pfarrgemeinde würdigte Neuhauser mit tosendem Applaus. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom "Weinleitn Dreigsang", begleitet von Stefan Kreiler an der Ziach. Im Anschluss traf man sich noch im nahen Gasthaus Fliegl und ließ den Abend in geselliger Runde ausklingen.
mmü
Pfarrei Erlstätt feierte Fronleichnam mit einem feierlichen Gottesdienst und Prozession
Mit vielen Gläubigen ist am vergangenen Donnerstag in der Pfarrei Erlstätt das Hochfest Fronleichnam gefeiert worden. Zu Beginn gab es in der Pfarrkirche St. Peter und Paul im Thale einen festlichen Gottesdienst, den Pater Adrian Cobzaru zelebrierte. Wie dieser in seiner Predigt betonte, sei man Jesus Christus am heutigen Tage besonders nahe. „Wenn wir ihn in der Heiligen Eucharistie empfangen, richten wir unsere ganze Aufmerksamkeit nicht auf ein gewöhnliches Stück Brot, sondern auf den lebendigen und gegenwärtigen Herrn in der konsekrierten Hostie“, so der Pater. In jeder heiligen Messe feiere man das letzte Abendmahl Jesu Christi, dem es nachzufolgen gelte. „Lasst uns selbst hinausgehen, um für andere Brot zu sein, als Missionare seiner Liebe in unseren Familien, in unseren Gemeinden und in dieser manchmal so komplizierten Welt“, appellierte er. Pfarrgemeinderat Franz Kreiler, der die Organisation für das Fronleichnamsfest federführend übernommen hatte, bedankte sich bei allen Mitwirkenden und Teilnehmern. Die folgende Prozession durch den Ort machte an festlich geschmückten Altären Station, beim Lackerschmid, beim Valtl, am Standort des alten Maibaums und zum Abschluss in der Pfarrkirche. Es spielte eine Abordnung der Musikkapelle Grabenstätt. Klaus Schuhbeck war Vorbeter und Franz Huber Vorsänger. Aus dem Prozessionszug heraus stachen die Kreuz-, Leuchter- und Himmelsträger, die das Allerheiligste begleiteten, die Vereine mit Fahnenabordnungen, die Dirndlschaft, die die Jungfrau Maria trug, und die Röckifrauen, mit „ihrer“ Madonna sowie die Erstkommunionkinder. Für den Schlusssegen mit dem Allerheiligsten kehrte man nochmals in die Kirche zurück. Alle Mitwirkenden waren vom Pfarrgemeinderat zu einer Brotzeit in den Pfarrsaal eingeladen. mmü
Ein Konzert zugunsten des derzeit eingerüsteten Kirchturms gab die Gesangs- und Musikgruppe „Sowieso“ unlängst in der Pfarrkirche St. Peter und Paul im Thale in Erlstätt. Unter dem Titel „Musik + Gebet“ hatte man zu einer kleinen Andacht mit Pater Ioan Lupu samt anschließendem Konzert eingeladen. Dass der Pater in seiner Ansprache besonders auf die Bedeutung des Kreuzes als Zeichen des Glaubens einging, hatte seinen Grund. Das Kirchturmkreuz soll nämlich Anfang Juni nach dem Abschluss der Baumaßnahme wieder auf dem Turm thronen. Die Sängerinnen und Musikerinnen erfreuten die Besucher mit stillen und andächtigen Liedern, brachten aber auch einige stimmungsvolle und flotte Stücke. Der Erlstätter Kirchenpfleger Robert Muggenhamer bedankte sich nach den klangvollen Darbietungen bei den Mitwirkenden, Zuhörern und Spendern. Die Kosten für die Baumaßnahme liegen bei 170.000 Euro, wobei knapp die Hälfte von der Pfarrei Erlstätt zu tragen ist. Dank der spendablen Besucher kam ein Betrag von rund 2000 Euro zusammen. mmü
Änderung der Gottesdienste in Schmidham
Ab August 2025 wird der monatlich stattfindende Gottesdienst in der Kapelle Schmidham immer am Mittwoch gehalten.
Ausnahme ist im September 2025 das Patrozinium am Montag, 08.09.2025 um 19.00 Uhr.
Wir bitten um Beachtung.
Pfarrei St. Peter & Paul im Thale, Erlstätt