Ein herzliches Grüß Gott im 
PFARRVERBAND OBERES INNTAL

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Berichte aus der Pfarrei Heilig Kreuz

(ältere Berichte finden Sie im Archiv)

Inhaltsverzeichnis:


Vorstellung neuer Pfarrgemeinderat am 26.04.2026

Beim festlichen Sonntaggottesdienst am Vereinsjahrtag am 26.04.2026 wurde von Pfr. Huber der neue Pfarrgemeinderat vorgestellt.
Pfarrer Huber wünschte den neuen Mitgliedern viel Erfolg bei Ihrer Arbeit und bedankte sich für ihr Engagement mit einem kleinen Geschenk.
Frau Michaela Schmid, die aus dem Pfarrgemeinderat ausgeschieden ist, erhielt von Pfr. Huber einen besonderen Dank für Ihre gute geleistete Arbeit und eine Urkunde von der Dekanatsleitung.
Die Funktionen/Aufgaben der Mitglieder vom Pfarrgemeinderat sind auf der Internetseite Seite Pfarrei Kiefersfelden beschrieben.
Gottesdienst 26.04.2026 - Vorstellung neuer PGR
Auf dem Bild von li:
Sonja Greim, Michael Maier, Michaela Schmid, Thomas Zach, Michael Happ, Annegret Sellier, Margit Kraus, Pfr. Huber

"Dahoam is Dahoam" Treffen am 08.04.2026

Dahoam 08.04.2026 Kuchen
Nachdem die Osterfeierlichkeiten soeben erst abgeschlossen waren, bescherte uns der Osterhase noch in der Osteroktav eine bunte Mischung "Ostereier" in Gestalt leckerer Kuchen und Brezn.
Bei Kaffee und Tee sorgte reger Gedankenaustausch für Kurzweil. Damit der massive Angriff auf die Physis ausgeglichen wird, musste selbstverständlich eine hochprozentige "Nachsorge" für das erforderliche Gleichgewicht sorgen.
Mental vorbereitet haben wir uns bei der Gelegenheit auch auf unseren für den 13. Mai geplanten Ausflug zur Wallfahrtskirche Maria Locherboden in der Nähe von Innsbruck. Nach einem gemeinsamen Mittagessen werden wir zum Locherboden östlich des Dorfes Mötz fahren und in der Kirche nach einer Führung eine Maiandacht abhalten. Auf der Rückfahrt über den Berg Isel werden wir noch das Kaiserjägermuseum besuchen.
Bleibt zu wünschen, dass Petrus unsere Bitte nach bestem Wetter erhört hat - und diesen Wunsch auch erfüllt.
Dahoam 08.04.2026

Palmsonntag und Ostern 2026

Wie in jedem Jahr zuvor begingen wir im Osterfestkreis, der mit Aschermittwoch beginnt, als Höhepunkt das Triduum Sacrum, die Feier der drei Österlichen Tage Karfreitag, Karsamstag und Ostersonntag. Den Osterfestkreis bildet die 40-tägige österliche Buß- und Fastenzeit, die Karwoche mit den drei Österlichen Tagen und die 50-tägige Osterzeit, die am Pfingstsonntag endet.
 
Bereits in der Vorabendmesse am Samstag vor Palmsonntag konnten sich die Gläubigen auf die bevorstehende Karwoche einstimmen.
Am Palmsonntag wurden in Anlehnung an den Einzug Jesus in Jerusalem in einer Prozession Palmbuschen von Heilig Kreuz zur Alten Pfarrkirche getragen. Dort nahm Pfarrer Huber in einer kurzen Andacht die Weihe der vielen von den Menschen der Gemeinde mitgebrachten Palmbuschen vor. Anschließend zog die Gemeinde wieder zurück zu unserer Kirche Heilig Kreuz, um dort den Gottesdienst zu feiern. Ab heute erstrahlte auch wieder das Kreuz auf dem Buchberg.
 
Auch in diesem Jahr boten die Ministranten selber gefertigte, wirklich schön und liebevoll gestaltete Osterkerzen gegen eine Spende an.
 
Am Gründonnerstag, dessen Wortherkunft nach wie vor ungeklärt ist, zelebrierte Pfarrer Huber die Messe zum letzten Abendmahl. Während dieser Feierlichkeit ertönten die Glocken zum letzten Mal, der Tabernakel wurde nach Entnahme des Allerheiligsten geöffnet und von da an schwieg auch die Musik. Nach der Messe erfolgte eine Prozession zum Heiligen Grab in der Alten Pfarrkirche, wobei auch dort von Pfarrer Huber Impulse gegeben wurden.
 
Am Karfreitag gab es in dem von Wortgottesdienstleiter Michal Maier geleiteten Gottesdienst die Möglichkeit der Kreuzanbetung. Das Kreuz wurde auf dem Altar enthüllt und die Gemeinde konnte anstelle der sonst üblichen Kommunion die Anbetung vornehmen. Anschließend wurde das Kreuz vor den geöffneten Tabernakel gehängt.
 
Die Feier der Osternacht erfolgte durch Pater Paul. Begonnen hat dieser stimmungsvolle Abend mit der Anzündung der Osterkerzen an dem vor der Kirchentür entfachten Osterfeuer. Nach einigen Lesungen und dem energiereichen Vortrag von Psalmen wurde das Kirchenlicht wieder eingeschaltet, die Glocken ertönten wieder und die Orgel setzte mit Tiefgang wieder ein. Die vor dem Altar abgestellten Speisenkörbe wurden ebenso gesegnet wie das Taufwasser. Außerdem erfolgte traditionsgemäß die Erneuerung des Taufversprechens.
 
Den Abschluss dieser Feierlichkeiten bildete am Ostersonntag der Gottesdienst. Die schöne musikalische Begleitung erfolgte neben der Orgel insbesondere durch den Kirchenchor.

"Dahoam is Dahoam" Treffen am 11.03.2026

Dahoam 11032026
Mitte März zeigte die Natur ganz zaghaft erste Vorboten des Frühlings. Und als wir uns im Pfarrheim trafen war es offensichtlich, dass wir uns einerseits dem Osterfest nähern, andererseits die Fastenzeit noch nicht beendet war. Die Fastenzeit ist an sich dafür da, sich auf das Wesentliche zu besinnen, wofür es verschiedene Wege gibt. Und so gab es unter anderem Impulse, die zum Nachdenken anregten. Das heißt nicht, dass wir bei Kuchen und anderem Gebäck ein schlechtes Gewissen haben mussten.
 
Im Mai ist unser Frühjahrsausflug vorgesehen. Aus drei Vorschlägen wurde mehrheitlich entschieden, dass unser Ziel die Wallfahrtskirche Maria Locherboden bei Innsbruck sein wird. Müßig zu sagen, dass wir uns über die gemeinsame Fahrt sehr freuen.

"Dahoam is Dahoam" Treffen am 11.02.2026

Als wir uns zu unserer lustigen Faschingsrunde trafen, hatten wir das Gefühl, dass wir doch erst „vor kurzem“ Weihnachten gefeiert haben. Ja, die liebe Zeit.
Es ist noch gar nicht so lange her, dass George Orwell bemerkte: „Die Zeit vergeht nicht schneller als früher. Aber wir laufen eiliger an ihr vorbei“.
Schon weitaus früher sagte Lucius Annaeus Seneca, ein Zeitgenosse Jesus‘: „Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen“.
Und so nahmen wir uns ein paar Stunden Zeit, kleine und große Sorgen auszublenden und uns fröhlich dem Faschingstreiben hinzugeben. Es ist bewegend schön, in fröhliche und lachende Gesichter älterer Menschen zu schauen, sich von ihnen mitnehmen und einfach diese losgelöste Stimmung auf sich wirken zu lassen.
Herz was willst du mehr!
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Kerzensegnung und Blasiussegen am 31.01.2026

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In der Vorabendmesse am 31. Januar feierte Pfarrer Huber vorverlegt das Fest „Darstellung des Herrn“, auch bekannt als „Mariä Lichtmess“.
Es fällt eigentlich auf den 2. Februar, den 40. Tag nach Weihnachten. Das Kind Jesus wird von Maria und Josef mit einem Dankopfer zum Tempel gebracht.Dort wird es von dem alten Simeon als Messias und damit als „Licht zur Erleuchtung der Völker“ ausgerufen. 
Deshalb werden bei diesem Gottesdienst die Kerzen geweiht, die im Laufe des Jahres in der Kirche benötigt werden.
Früher endete mit diesem Tag auch die Weihnachtszeit. Im Jahr 1970 wurde als Ende dieser Zeit der Tag der Taufe des Herrn, der Sonntag nach „Heilig Dreikönig“, festgelegt. 
Außerdem wurde am Ende der Messe der Blasiussegen erteilt. Dieser Brauch ist seit dem 16. Jahrhundert bekannt und wird am 3. Februar begangen.
Bischof Blasius von Armenien gilt als Beschützer insbesondere vor „Halskrankheit und allem Schaden“. Der Legende nach hat er ein Kind gerettet, das an einer verschluckten Gräte zu ersticken drohte.
Bei diesem Segen werden an das Gesicht des Gesegneten zwei Kerzen gehalten, die in Form eines X gekreuzt sind, dem griechischen Buchstaben für „Ch“, dem Anfangsbuchstaben von Christus. Christus ist es, der „Gesundheit und Heil“ schenkt.
Die „Thierseetaler“ gestalteten den Gottesdienst mit tief beeindruckenden Bläserstücken.

Sebastiani-Feier am 25.01.2026

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Getragen von den Klängen des Kirchenchors feierten wir am 25. Januar zusammen mit den Fahnenabordnungen die Festmesse zu Ehren des Heiligen Sebastian.
Geboren in Narbonne in Frankreich und verstorben um 288 in Rom als Märtyrer, gilt er unter anderem als Schutzpatron gegen die Pest, die im Mittelalter über Europa herrschte. So wird er von uns dafür verehrt, dass er die Pest von unserer Umgebung ferngehalten haben soll. Als Dank dafür wurde ihm ehrenhalber eine Kapelle am damaligen Ortseingang von Kiefersfelden errichtet.
Nach dem Gottesdienst begaben wir uns auf eine Gelöbnisprozession von Heilig Kreuz zu der Kapelle, um dort dem Heiligen Sebastian zu gedenken und um ihn zu ehren. Zurückgekehrt zu unserer Kirche erteilte Pfarrer Huber der Gemeinde den Segen.
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Ehrenamtsfeier am 17.01.2026

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Auf Einladung der Pfarrei, der Kirchenverwaltung und des Pfarrgemeinderates kam am 17. Januar auch in diesem Jahr wieder eine große Anzahl ehrenamtlich Tätiger im Pfarrheim zu einer Dankesfeier zusammen.

Wie vielgestaltig die ehrenamtlichen Beschäftigungsfelder unserer Kirche sind, konnte man an der Ansprache von Pfarrer Huber ermessen, der alle Wirkungsfelder im Einzelnen beschrieb und für den Einsatz der mit Herz und Seele Mitwirkenden dankte. Wie es heißt, sollen ja bereits die Jünger Jesu die ersten Ehrenamtlichen gewesen sein.

Dankbar für die Wertschätzung ließen es sich die Teilnehmer bei Speis und Trank in entspannter Atmosphäre abseits des Alltäglichen gutgehen.
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"Dahoam is Dahoam" Treffen am 14.01.2026

Das alte Jahr ist vergangen, das neue hat angefangen. "Das alte lasst uns schließen, das neue freundlich grüßen. Frisch auf zu neuen Taten, hilf, Gott, dass sie geraten."
Getreu diesem Motto eines alten Volksliedes trafen wir uns am 14. Januar in alter und neuer Frische zu unserem ersten gemütlichen Nachmittag im Jahr 2026.
Die zurückliegende Zeit lieferte jede Menge Gesprächsstoff. Und bei den willkommenen Beigaben wie Kaffee, Tee, Kuchen und Brezn fühlten wir uns wieder so richtig dahoam.
Wir alle haben uns insgeheim schon mal mehr oder weniger mit den Themen Demenz und Alzheimer befasst. Aus diesem Grund begrüßten wir als besondere Gäste Frau Rosa Schnitzenbaumer von der Caritas-Fachstelle für pflegende Angehörige und Frau Manina Sobe, die Fachdienstleiterin ‘soziale Dienste‘ des Caritasverbands. Frau Schnitzenbaumer referierte in kurzweiliger Form über das Wesen dieser Erscheinungen.
Wir erfuhren einiges Interessante und stellten am Schluss fest, dass es uns doch recht gut geht.
Mit diesem positiven Signal beschlossen wir den informativen und aber auch wieder lustigen Nachmittag und freuen uns schon auf unser Treffen im Februar inmitten der Faschingszeit.
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Kieferer freuen sich über Lieder und Segenswünsche der Sternsinger

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Diesmal wurden unsere Sternsinger schon am Silvestertag beim Vorabendgottesdienst ausgesandt. So konnten zahlreiche Kirchgänger die Sternsinger schon während der Messe kennenlernen.
Alsdann machten sich unter der bewährten Anleitung von Frau Helga Schachtner am Freitag, 02.01. bei Schneefall und Samstag, 03.01.2026 bei strahlendem Wetter wechselweise 7 und 6 eifrige Gruppen von heiligen drei Königen mit ihren Begleitern aus der Pfarrei Heilig Kreuz in Kiefersfelden auf den Weg, um möglichst vielen Bewohnern den Segen Gottes für das neue Jahr zu bringen.
27 motivierte Kinder von 5 bis 14 Jahren zogen wieder in prächtigen Gewändern für die weltweit größte Aktion „Kinder helfen Kindern“ mit dem diesjährigen Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ los, um für Kinder in Bangladesch und weltweit Spenden zu sammeln und ihnen damit Zugang zu Bildung zu ermöglichen.
Leider waren es in diesem Jahr wieder zu wenige Gruppen, um das gesamte, weitläufige Gemeindegebiet erreichen zu können. Für die Bewohner der Bezirke, die heuer nicht persönlich den Segen erhielten, liegen in der Kirche und bei der Bäckerei Schneider bis Maria Lichtmess (02.02.2026) Segensstreifen bereit. Auch hier besteht noch die Möglichkeit in die dafür aufgestellten Boxen, direkt im Pfarramt (Briefkasten) oder per Überweisung zu spenden. Außerdem wurden die Gebiete vermerkt, um im nächsten Jahr wieder besucht zu werden. Jedes Jahr können telefonisch beim Pfarrbüro (8278) oder per E-Mail (sternsinger-kiefer@web.de oder hl-kreuz.kiefersfelden@ebmuc.de) Sternsinger-Besuche direkt bestellt werden.
Der Fleiß unserer Sternsingerheldinnen und -helden wurde belohnt mit viel Freude bei den Besuchten, zahlreichen Süßigkeiten und einer beachtlichen Spendensumme von über 6.540 €. Die Gelder werden über das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ der deutschen katholischen Kirche, organisiert mit dem BDJK (Bund der Deutschen Katholischen Jugend) auf Projekte in Afrika & Naher Osten, Asien & Ozeanien, Lateinamerika & Karibik sowie Mittel- & Osteuropa verteilt. Ein Teil davon kommt auch wieder regionalen Kinderhilfsprojekten zu Gute.
So wurden im vergangenen Jahr bei der bereits 67. Aktion 778 Kinderhilfsprojekte in 79 Ländern mit insgesamt mehr als 48 Millionen €, die in 7.328 Pfarrgemeinden gesammelt worden waren unterstützt. Seit dem Aktionsstart im Jahr 1959 sind bis 2025 insgesamt mehr als 1,4 Milliarden € zusammengekommen!
Vergelt’s Gott an alle Mitwirkenden für ihr Engagement, der Alpenpark Zentrum für Pflege und Therapie GmbH für die bereits jahrzehntelange Verköstigung aller Teilnehmenden mit feinen Spaghetti Bolognese und knusprigen Hühnchenschnitzel mit Pommes. Ebenso bedanken möchten wir uns bei allen Spenderinnen und Spendern für den freundlichen Empfang und die großzügige finanzielle Unterstützung.
Sternsinger 2026 Hl. Kreuz