Pfarrer Martin Klein (Mitte), Pfarrvikar Korbinian Wirzberger (links) und Diakon in Ausbildung Markus Steiger (rechts) bei der Eröffnung des Gottesdienstes.
Text und Bilder: Monika Konnert
Beim Gottesdienst zum Hochfest der Apostel Petrus und Paulus am 29. Juni in der Pfarrkirche St. Georg in Oberteisendorf haben Pfarrer Martin Klein und Pfarrvikar Korbinian Wirzberger auch ihrer Priesterweihe gedacht. Beide wurden am 29. Juni im Hohen Dom zu Freising zum Priester geweiht, Martin Klein 1996 also vor genau dreißig Jahren, Korbinian Wirzberger 2013, somit vor genau dreizehn Jahren. „Wir beide wollen heute Gott danke sagen für die Zeit, die wir als Seelsorger wirken durften und ihn bitten, dass er weiterhin an unserer Seite steht und uns im priesterlichen Dienst begleitet“.
Nach seiner Weihe war Martin Klein vier Jahre lang Kaplan in Erding-St. Johannes. Von 2000 bis 2002 war er Religionslehrer und Schulseelsorger in der Ursulinen-Realschule in Landshut und Spiritual für den Konvent der Ursulinen im Kloster St. Joseph in Landshut. 2002 wechselte er als Pfarrer und Leiter des Pfarrverbands nach Obing. 2015 kam er nach Teisendorf als Leiter des Pfarrverbands mit den Pfarreien St. Andreas – Teisendorf, St. Georg-Oberteisendorf, St. Ulrich – Neukirchen und Mariä Himmelfahrt - Weildorf.
Pfarrvikar Korbinian Wirzberger stammt aus Garmisch-Partenkirchen. Nach der Priesterweihe kam er als Kaplan nach Teisendorf, wo er bis 2017 blieb. Es folgten Stationen in Mittenwald und Wolfratshausen. Seit vorigem Jahr ist er wieder, diesmal als Pfarrvikar, im Pfarrverband Teisendorf tätig. Sein Primizspruch sei gewesen „Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat“ sagte Wirzberger. Der Spruch sei ein Ausdruck des Glaubens und Vertrauens in die Unterstützung Gottes. Er glaube fest daran, dass alle Hilfe und Rettung von Gott kommt und nicht von irdischer Macht.
Die Kirche feiere heute mit Petrus und Paulus zwei große Gestalten, die ihr Fundament bilden, sagte Pfarrer Martin Klein in seiner Predigt. Die beiden sind so unterschiedlich wie „Hund und Katz“, fuhr er fort. Petrus, ein einfacher Fischer, ein Praktiker, ein Mann aus dem Volk; Paulus ein hochgebildeter Theologe aus der Stadt, weitgereist, ledig. Petrus wurde zum Menschenfischer, Paulus vom Christenverfolger zum leidenschaftlichen Verfechter des Glaubens. Beide starben als Märtyrer des Glaubens. Die Kirche brauche beide Typen; die bodenständigen, einfachen, die das Herz der Menschen ansprechen und die Denker, die Neues wagen. „In einer Kirche, die auf Petrus und Paulus gebaut ist, ist Platz für jeden“, sagte Klein.
Er schloss seine Ausführungen mit einem herzlichen Vergelts Gott an alle, die in irgendeiner Weise dazu beitragen, „dass unsere Kirche hier so schön ist“.
Für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes sorgten auf ausdrücklichen Wunsch von Pfarrer Martin Klein Cäcilia Sommer an der Orgel und Johanna Aicher auf der Trompete mit feierlicher Instrumentalmusik.
Pfarrer Martin Klein (links) und Pfarrvikar Korbinian Wirzberger während des Gottesdienstes.