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Velden: Das Team für Senioren- und Sozialarbeit im Pfarrgemeinderat organisiert für den monatlichen Seniorennachmittag einen Ausflug nach Maria Dorfen mit Kirchenführung und Maiandacht, anschließend wurde gemütlich eingekehrt.
Auf dem Kirchplatz begrüßte der ehemalige Mesner und Kirchenführer Herbert Mooser die Veldener Gruppe und erzählte über die lange Wallfahrtsgeschichte nach Maria Dorfen. „Seit dem 17. Jhdt. steigen Wallfahrer die 150 Stufen - sie erinnern an die 150 Strophen des Rosenkranz - von der Stadt kommend, über die Stepfen herauf zum Ruprechtsberg. In der Blütezeit der Wallfahrt im 18.Jhdt. kamen jährlich über 100 000 Pilger die hölzerne Treppe herauf. Von 4 Uhr früh bis 12 Uhr mittags wurden durchgehend Pilgermessen gelesen:“ berichtete Mooser. Die für die Seelsorge benötigten Priester wohnten im Priesterhaus, dem großen Gebäudekomplex westlich der Kirche, das heute von den Armen Schulschwestern als Seniorenheim genutzt wird. Ein kurzer Halt wurde in der Schulterschmerzenkapelle eingelegt, die neben der eindrucksvollen Darstellung Christi als Gnadenbild, mit den Heiligenfiguren des vormaligen Hochaltars der Wallfahrtskirche von 1868 reich bestückt ist.
Nach dem Zugang in die Wallfahrtskirche durch das Westportal waren die Senioren überwältigt von der Größe und Weite des Kirchenraums. Diese Wandpfeilerkirche im frühklassizistischen Stil wurde nach dem Einsturz des Langhausgewölbe der spätgotischen Wallfahrtskirche ab 1782 errichtet und die hochbarocke Ausstaffierung des Chors in den Folgejahren im Nazarenerstil ersetzt. Bei der Renovierung in den 1960er Jahren wurde der weitläufige, prachtvolle, spätbarocke Hochaltar von Egid Quirin Asam rekonstruiert. Das Gnadenbild der Gottesmutter mit dem Jesuskind auf ihrem Knie ist wieder von Engeln und reich vergoldeten Stuckgirlanden und Strahlenkranz eingerahmt. Die Deckenfresken mit Lebensstationen der Gottesmutter schließen mit Maria Himmelfahrt, dem Patrozinium der Wallfahrtskirche über dem Hochaltar ab.
Zum Höhepunkt des Ausflugs wurde die Maiandacht mit P. Casimir, die der Wurmshamer Männerchor, unter der Leitung von Sepp Tiefenbeck, mit berührenden Marienliedern umrahmte. Ihre Beiträge kamen in der Kirche aufgrund der guten Akustik wunderbar zur Geltung und trugen zur feierlichen Atmosphäre der Andacht bei. Ein kurzer Rundgang durch die Kirche schloss den bewegenden Besuch in Maria Dorfen ab. Nach dem Motto, eine gute Wallfahrt schließt mit einer zünftigen Einkehr, ließen die Veldener Pfarrsenioren den Nachmittag beim Wirt in Eibach mit einer guten Brotzeit oder mit leckerer Torte und Kaffee ausklingen.
von links nach rechts
Marianne Dachs, Georg Steckermeier, Rita Zajac, Diakon Uli Hümmer, Marlene Kobeck, Hans Kobeck, Andreas Art, Karin Eglhuber, 1. Vorsitzende Andrea Gruber und 2. Vorsitzende Regina Holzner
Hinterskirchen: Am Sonntag, 10. Mai fand beim alten Schulhaus die Maiandacht durch den Pfarrgemeinderat und der Kirchenverwaltung statt. Viele Gläubige kamen zusammen, um gemeinsam einen besinnlichen Abend zu verbringen. Gestaltet wurde die Feier von Diakon Uli Hümmer, während der Kirchenchor unter der Leitung von Iris Tjoonk für die feierliche musikalische Umrahmung sorgte.
Im Anschluss an die Andacht ergriff die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Andrea Gruber das Wort. Gemeinsam mit Uli Hümmer dankte sie mehreren verdienten Persönlichkeiten für ihren langjährigen ehrenamtlichen Einsatz in der Kuratie Hinterskirchen.
So wurde Marianne Dachs und Rita Zajac herzlich gedankt, die über viele Jahre hinweg den Lektorendienst sowie den Kommuniondienst unterstützt haben. Außerdem verabschiedete man vier langjährige Mitglieder des Pfarrgemeinderates.
Für zwölf Jahre engagierte Mitarbeit wurde Karin Eglhuber geehrt, die sich während ihrer langjährigen Tätigkeit stets mit großem Einsatz, Verlässlichkeit und ihrer offenen Art in die Pfarrgemeinde eingebracht hat.
Eine besondere Ehrung erhielt auch Georg Steckermeier für 20 Jahre Tätigkeit im Pfarrgemeinderat. Viele Jahre vertrat er zudem die Pfarrei Hinterskirchen im Dekanatsrat.
Für beeindruckende 28 Jahre im Pfarrgemeinderat wurde Andreas Art ausgezeichnet. Davon war er viele Jahre als 2. Vorsitzender tätig. Darüber hinaus engagierte er sich im Dekanatsrat sowie im Pfarrverbandsrat.
Eine außergewöhnliche Würdigung erhielt Hans Kobeck, der seit 36 Jahren die Kuratie mit großem Herzblut mitgestaltete. Seit dem Jahr 2006 war er als 1. Vorsitzender aktiv und lenkte mit seiner ruhigen und durchdachten Art die Geschicke der Kuratie. Zudem brachte er sich jahrzehntelang engagiert im Pfarrverbandsrat ein. Andrea Gruber und Uli Hümmer bedankten sich für diese langjährige kirchliche Ehrenamtsarbeit. Als Zeichen der Anerkennung wurde Kobeck von der Diözese eine Ehrenamtsmedaille überreicht.
Ein Dank ging auch an die Ehefrau Marlene Kobeck. Andrea Gruber betonte, dass ein derart großes ehrenamtliches Engagement nur möglich sei, wenn auch Partner und Familie stets unterstützend dahinterstehen.
Andrea Gruber beendete die Ehrungen mit dem Satz: „Ehrenamt ist keine unbezahlte Arbeit, es ist Arbeit, die unbezahlbar ist!“
Anschließend ließ man den gelungenen Abend bei einem gemütlichen Beisammensein ausklingen.
Die Erstkommunion empfingen in diesem Jahr (v. li. n. re.):
Elias Hildesheim, Oscar Großmann, Laurenz v. Soden-Fraunhofen, Hannes Wizuy, Leonie Gärtner, Kiara Zowodny, Milena Kellner, Mia Ellinger, Antonia Wiethaler
Begleitet von dem diesjährigen Motto des Bonifatiuswerkes „Ihr seid meine Freunde“ feierten insgesamt neun Kommunionkinder der beiden o. g. Pfarreien in der Schlosskirche Neufraunhofen einen gemeinsamen Festgottesdienst zur ihrer ersten heiligen Kommunion. Über fünf Monate hinweg hatten sich die Kinder zusammen mit der Gemeindereferentin Bettina Englmaier sowie den vier Tischmüttern Alexandra Ellinger, Vanessa Großmann, Yvonne Hildesheim und Antonia v. Soden-Fraunhofen auf ihre Erstkommunion vorbereitet.
Alle zogen gemeinsam mit Pater Casimir, zwei Ministrant/innen und der Neufraunhofener Pfarrgemeinderätin Sandra Hauer feierlich in die Kirche ein. Als sie den Mittelgang unter der Empore durchschritten hatten, warteten dort bereits zwei weitere Ministrant/innen, um ihnen die wunderschönen und individuell gestalteten Kommunionkerzen zu entzünden. Aufmerksam und sichtlich stolz trugen die festlich gekleideten Kinder ihre leuchtenden Kerzen bis vor den Altar. Dort übergaben sie diese an zwei der Tischmütter und nahmen anschließend im geschmückten Altarraum Platz.
Vor der feierlichen Eröffnung des Gottesdienstes wurde das Mottolied „Ihr seid meine Freunde“, welches die Kommunionkinder durch ihre gesamte Vorbereitungszeit hindurch begleitet hat, von den „ChorKids“ unter der Leitung von Iris Tjoonk angestimmt und gemeinsam mit der versammelten Gemeinde gesungen.
Mit großer Sorgfalt und Freude gestalteten alle neun Kommunionkinder den Gottesdienst aktiv mit. Sie übernahmen die Kyrie-Rufe, trugen die Lesung sowie Fürbitten und Gebete vor und erneuerten feierlich ihr Taufversprechen.
In seiner Predigt griff auch Pater Casimir das Motto der Erstkommunion auf. Er sprach mit den Kindern über die wichtige Bedeutung von Freundschaft und das essenzielle Bedürfnis eines jeden von uns, einen wahren Freund an seiner Seite zu wissen.
So wie in der Geschichte von Manfred, einem älteren Mann, der tagtäglich für einen kurzen Besuch in die Kirche kommt, um dort schlichtweg „Hallo Jesus“ zu sagen. Als Manfred eines Tages im Krankenhaus liegt und gefragt wird, warum er trotz aller Umstände immer lächelt, antwortet dieser, dass Jesus jeden Tag zu ihm ans Bett kommt, um „Hallo Manfred!“ zu sagen. So machte Pater Casimir den Kindern und der Gemeinde auf wunderbare Weise deutlich: Jesus ist da - auch wenn man ihn nicht sehen kann!
Im Anschluss daran brachten die Kinder im Rahmen der Gabenbereitung die Gaben zum Altar hin und empfingen gemeinsam ihre erste heilige Kommunion.
Zum Abschluss des Festgottesdienstes dankte Bettina Englmaier allen, die zur Vorbereitung und Gestaltung der Erstkommunionfeier beigetragen haben – insbesondere den vier Tischmüttern, den vier Ministrant/innen Vincent Großmann, David Hildesheim, Apollonia Kornis und Clara v. Soden-Frauhofen, dem Mesner Martin Fischbeck sowie dem Zelebranten Pater Casimir.
Besonderer Dank und großer Applaus galten dem o. g. Kinderchor sowie der Chorleiterin und Organistin Iris Tjoonk, die diese besondere Feier mit ihrer Musik und ihrem Gesang für alle zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben.
Neufraunhofen/Georgenzell: An einem frühlingshaften Sonntag im April machten sich der Pfarrgemeinderat Neufraunhofen/Georgenzell und einige Mitglieder der örtlichen Gemeinde auf nach Landshut zu einem Halbtagesausflug zur Stifts- und Pfarrkirche „St. Martin“. Mit drei Kleinbussen startete die Gruppe gegen 13:00 Uhr ab Neufraunhofen. Vor der Kirche wurde sie von Herrn Christoph Glas, einem ehrenamtlichen Kirchenführer, herzlich empfangen. Zur Freude aller stieß auch Pater Casimir Rathish am Ort seiner alten Wirkungsstätte zur Gruppe hinzu.
Die kurzweilige Führung startete erwartungsgemäß mit dem Wahrzeichen der Stadt Landshut – dem höchsten Backsteinturm der Welt und zugleich höchsten Kirchturm in Bayern. Zwar war der berühmte Turm zur historischen Wittelsbacher-Hochzeit 1475 noch gar nicht fertiggestellt, da ihm das Kreuz erst 25 Jahre später aufgesetzt wurde. Doch mit seinen mehr als 130 Metern bietet er bis heute auch für die alle vier Jahre stattfindende „Landshuter Hochzeit“ eine äußerst eindrucksvolle Kulisse.
Vom Kirchturm leitete Herr Glaser direkt zu dem aufwendig gestalteten Hauptportal aus der Zeit der Spätgotik über, das nur zu besonderen Gottesdiensten und Anlässen geöffnet wird. Es besticht durch ein (wohl nicht mehr vollständiges) inhaltlich anspruchsvolles Bildprogramm. Mit diesem soll das Bewusstsein der Gottesdienstbesucher/innen, die das Portal durchschreiten, bis heute auf das Wesentliche gelenkt werden: die vom Opfer Christi ausgehende Heilskraft und dessen Vermittlung durch die Kirche.
Die interessierte Gruppe folgte einem kurzen Rundgang um den Außenbau. Glaser berichtete, dass die heutige Stiftsbasilika über bedeutenden Resten eines romanischen Vorgängerbaus errichtet wurde und innerhalb von 120 Jahren fertiggestellt war. Jedoch hat der berühmte regionale Baumeister Hans von Burghausen ihren baulichen Abschluss im Jahr 1500 leider nicht mehr erleben dürfen. Ihm zu Ehren finden Besucher noch heute ein Epitaph an der Südseite des Baus. Zudem wurde auf eine „profane“ Besonderheit am Bau eingegangen – die sog. eingemauerte „Kanonenkugel“. Laut Überlieferung stellt sie ein historisches Zeugnis für die turbulente Landshuter Stadtgeschichte während des Dreißigjährigen Krieges dar.
Kurz darauf durften die erwartungsvollen Gäste die spätgotische Hallenkirche über einen Seiteneingang betreten und zeigten sich überaus beeindruckt. Es folgten Momente des stillen „Auf-sich-wirken-Lassens“. Da wirkt zum einen ein imposanter, von Licht durchfluteter Kirchenraum. Zum anderen zieht ein mächtiges Chorbogenkreuz – eines der größten spätgotischen Kruzifixe Europas – den Betrachter ganz in seinen Bann. Dort hinauf blickt man geradewegs vom Hochalter aus. Dieser vollständig aus Sandstein gemeißelte Hauptalter zeigt Reliefszenen aus dem Leben des Hl. Martin sowie der Gottesmutter Maria.
Mit den 1504 von Moosburg nach Landshut überführten Reliqiuien des Hl. Kastulus, was im sog. „Kastulusfenster“ von St. Martin dargestellt ist, erhielt die Kirche ihr zweites Patronat. Im Jahr 2001 wurde sie sogar zur päpstlichen „Basilika minor“ erhoben. Dies lässt sich außen noch immer am päpstlichen Wappen neben dem Hauptportal sowie im Inneren an „Schirm“ und „Glöckchen“ im Chorraum erkennen. Mit diesem Ehrentitel verpflichtete man sich zur besonderen Sorgfalt in der Feier des Gottesdienstes. Daher finden in dieser Landshuter Kirche täglich Gottesdienste statt. Glaser hob im Zuge dessen besonders hervor, dass das seit 1937 wieder eingerichtete Stiftskapitel jeden Donnerstagmorgen das Chorgebet verrichtet und die Hl. Messe feiert. Beides sei für alle Gläubigen geöffnet und dürfe gern im einzigen noch erhaltenen mittelalterlichen Chorgestühl der Stadt Landshut mitgefeiert werden.
Während der Besichtigung schlug der Kirchenführer noch einen gekonnten Bogen zur Herkunft seiner geschätzten Gäste. Er verwies auf den Landshuter Stiftsprobst Heinrich von Soden-Fraunhofen, der 1972 zum Bischof geweiht wurde. Zum Abschluss lud Herr Glaser noch einmal ausdrücklich zu einem künftigen Besuch in die äußerst sehenswerte Schatzkammer der Pfarrei St. Martin ein, die von Mai bis November jeweils am ersten Sonntag im Monat geöffnet ist. Er bedankte sich herzlich für das Interesse, die Aufmerksamkeit und den freundlichen Besuch.
Im Anschluss an die Kirchenführung fuhr die Reisegruppe weiter zur wohl verdienten Einkehr in das wunderschön eingerichtete Café in Siebensee. Dort wurde nicht nur außerordentlich gut gegessen, sondern v. a. gute Gespräche geführt und das Gemeinschaftsgefühl gelebt und gestärkt. Es war für alle Beteiligten ein wunderbarer Abschluss eines rundum gelungenen Ausfluges, der mit der Rückkehr aller in Neufraunhofen gegen 18:00 Uhr endete.
Elisabeth Fuchshuber in der Mitte mit den ehemaligen Mitgliedern
Eberspoint. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde hat sich der neue Pfarrgemeinderat getroffen, um ein ausscheidendes Mitglied zu verabschieden. Elisabeth Fuchshuber war 44 Jahre mit einer Periode Unterbrechung beim Pfarrgemeinderat und davon 16 Jahre Vorsitzende. Außerdem war sie im Pfarrverbandsrat und vertrat die Pfarrei im Dekanatsrat. Die Pfarrgemeinderatsvorsitzende bedankte sich herzlich für die lange Zeit, überreichte einen Blumenstrauß und Dankurkunden von Pfarrei und Dekanat sowie eine Medaille und wünschte alles Gute für die Zukunft. Frau Fuchshuber wird dem Pfarrgemeinderat fehlen, weil sie mit ihrer langjährigen Erfahrung immer eine große Stütze war.
neuer Pfarrgemeinderat
hinten von links Elvira Attenberger, Helene Abholzer, Claudia Härtl, Rosi Kaltenecker, Rupp Huber, Rita Zeiser, Andreas Schmidhuber
vorne von links 1. Vorsitzende Christine Klement, Rita Angermeier, Evelyn Schmidhuber und Pater Casimir
Unter dem Leitwort „Ihr seid meine Freunde“ feierten die Kommunionkinder der Pfarrei Velden einen festlichen Gottesdienst zur Erstkommunion. Gemeinsam mit Gemeindereferentin Bettina Englmaier, zogen die Kinder feierlich in die Kirche ein, wo sie von Pater Casimir empfangen wurden. Dort entzündeten die Ministranten die Kommunionkerzen und begleiteten die Feier am Altar.
Mit großer Aufmerksamkeit und sichtbar stolz gestalteten die Kommunionkinder den Gottesdienst aktiv mit. Sie übernahmen die Kyrie-Rufe, trugen Fürbitten und Gebete vor und brachten im Rahmen der Gabenbereitung die Gaben zum Altar. Die Lesung wurde von einer Tischmutter vorgetragen. Gemeinsam erneuerten die Kinder zudem ihr Taufversprechen.
In seiner Predigt griff Pater Casimir das Motto der Erstkommunion auf und sprach mit den Kindern über die Bedeutung von Freundschaft. Er fragte sie, was einen guten Freund ausmacht und wie wichtig es sei, jemanden wie einen Freund an seiner Seite zu wissen. Anschließend erzählte er die Geschichte von Manfred, einem alten Mann, der täglich für einen kurzen Besuch in die Kirche kam und dort schlicht „Hallo Jesus“ sagte. Als Manfred später im Krankenhaus lag und gefragt wurde, warum er trotz allem immer lächle, antwortete er: „Jesus kommt jeden Tag zu mir ans Bett und sagt: ,Hallo Manfred.‘“ So machte Pater Casimir deutlich: Jesus ist da, auch wenn man ihn nicht sehen kann.
Zum Abschluss des Gottesdienstes dankten Bettina Englmaier und die Vorsitzende des Pfarrgemeinderats allen, die zur Vorbereitung und Gestaltung der Erstkommunion beigetragen hatten – insbesondere den Tischmüttern, den Ministranten, dem Mesner sowie Pater Casimir. Mit dem Appell, dass die Kindern ein wichtiger Teil der Gemeinschaft sind, verabschiedete Pater Casimir die Erstkommunionkinder mit dem Segen Gottes.
Die Erstkommunion empfingen in diesem Jahr:
Gruppe 1: Marlene Polster, Valentina Kern, Lilli Acipiniar, Nina Schillmaier, Louisa Zacherl, Leonie Pichlmaier, Emma Klein, Antonia Mayer; Tischmütter: Jessika Polster, Andrea Kern, Dine Acipiniar
Gruppe 2: Isabella Geißler, Irana Lucic, Lena Lehrhuber, Mateo Andreic, Nikola Babic, Sophie Schmittner; Tischmütter: Daniela Lehrhuber, Alena Schmittner
Gruppe 3: Michael Gassner, Darmian Krol, Cristo Mendez-Wildner, Julian Mooshofer, Alexander Nagy, Philip Reiter, Borys Slabon; Tischmütter Sabine Gassner, Melanie Nagy
Palmbuschen binden - Vorbereitung auf die Erstkommunion
Brotbacken zur Vorbereitung auf die Kommunion
Bei herrlichem Frühlingswetter machten sich am vergangenen Freitag, den 1. Mai Gläubige aus Velden auf den Weg zum traditionellen Bittgang nach Georgenzell. Anlass war der Feiertag zu Ehren der Heiligen Maria, der Patronin Bayerns. Bei den Stationen in Kleinvelden und bei der Feuerwehr Georgenzell lasen Maria Fischer und Edi Poschinger aus dem Evangelium.
In Georgenzell trafen die Wallfahrer auf Gläubige aus Neufraunhofen, die ebenfalls nach Georgenzell pilgerten.
Den Abschluss des Bittgangs bildete ein festlicher Gottesdienst in Georgenzell, den Pfarrer Casimir zelebrierte. Dort wurde auch das Patrozinium des Hl. Georgs gefeiert.
Der Bittgang stand ganz im Zeichen des Gebets und der Bitte um Gottes Segen für Heimat, Flur und Gemeinde.
der neue Pfarrgemeinderat
Verabschiedung der ausscheidenden Mitglieder
Vergangenes Wochenende wurden im Gottesdienst in Velden langjährige Mitglieder des Pfarrgemeinderats verabschiedet und der neu gewählte Pfarrgemeinderat vorgestellt.
Zu den ehemaligen Mitgliedern des Pfarrgemeinderats gehören Felix Maier, Christoph Merkl, Klaus Hofmann, Lotte Straßer und Edi Poschinger. Felix Maier und Christoph Merkl engagierten sich vier Jahre und Klaus Hofmann acht Jahre in der Pfarrgemeinde. Lotte Straßer war seit 2010 im PGR, zudem war sie im Pfarrverbandsrat vertreten, im Seniorenteam und Küchenteamleiterin. Dabei war sie zuständig für die Pfarrfeste, die Firmung, die Jubiläen der Priester und das Fastenessen. Edi Poschinger war seit 1986 im PGR, davon acht Jahre als Vorsitzender und gründete 1992 den Pfarrverband mit. Außerdem vertrat er die Pfarrei im Dekanatsrat, organisierte den Pfarreifasching und fotografierte besondere Feiern in der Pfarrei. Seit 2008 ist er als Nikolaus für die Pfarrei Velden unterwegs, organisiert Wallfahrten und Seniorennachmittage, managet die Wortgottesdienste und „Sonntag auf d’ Nacht“. Jaqueline Bender, die neue Vorsitzende des PGR Velden, bedankte sich recht herzlich bei den ehemaligen Mitgliedern des PGRs und wünschte ihnen alles Gute für die Zukunft.
Nach der Verabschiedung wurden die neuen Mitglieder des PGRs und deren Aufgaben vorgestellt.
Jaqueline Bender (1. Vorsitzende des PGR Velden, Mitglied im Pfarrverbandsrat und Social Media – Beauftragte), Stefanie Straßer (2. Vorsitzende und Öffentlichkeitsarbeit), Johanna Maierthaler (Schriftführerin und Kinder), Max Maier (Pfarrverbandsrat), Ingrid Baumann (Pfarrverbandsrat, Seniorenteam, Küchenteam), Anton Spornraft (Delegierter Kirchenverwaltung), Franz Heckel (Dekanatsrat), Johann Köck (Liturgieplanung), Anita Blasig und Brigitte Witt (Beauftragte Bildungswerk), Markus Bender und Anna Waldinger (Ministranten, Jugend und Soziales), Nicky Waldinger (Senioren- und Küchenteam), Johanna Strohhofer (Senioren- und Küchenteam) und Johanna Mittermayr (Küchenteam).
Pauluszell: Mit brennenden Kommunionkerzen zogen die elf Erstkommunikanten am Sonntag, 19.04.2026 zusammen mit Pater Casimir und Gemeindereferentin Bettina Englmaier, die in diesem Jahr für die Kommunionvorbereitung im Pfarrverband Velden verantwortlich war, in die festlich geschmückte Pfarrkirche ein.
Mit dem Eingangslied „Lobet den Herren“, das der Chor Via Nova aus Eberspoint anstimmte, bekam der Gottesdienst gleich zu Anfangs einen festlichen Charakter.
Unter dem Motto „Ihr seid meine Freunde“ haben sich die Erstkommunionkinder Valentin Blasi, Elias Dressler, Emil Eibelsgruber, Maximilian Eibelsgruber, Julia Gründl, Sara Huber, Josefine Labahn, Johanna Limmer, Antonia Müller, Simon Mühlbauer und Benedikt Sedlmeier schon seit Monaten auf „den großen Tag“ vorbereitet.
Viele thematische Einheiten in Gruppenstunden und Aktionen, die den Kindern sicherlich eine schöne Erinnerung an ihre Erstkommunion bereiten, hatten die Tischmütter Birgit Eibelsgruber und Regina Labahn für die Kinder organisiert und gestaltet.
Und so durften die Kinder unter anderem einen Ausflug zum Brotbacken machen und die Pauluszeller Pfarrkirche in Augenschein nehmen.
Zudem gab es in den einzelnen Pfarrgemeinden Weggottesdienste, die in besonderer Weise für und mit den Kindern gestaltet wurden.
In seiner Predigt zeigte Pater Casimir sehr humorvoll auf, dass sich jeder Mensch darauf verlassen kann, mit Jesus einen verlässlichen Freund an der Seite zu haben. Aber wie das mit Freundschaften so ist, sollte man sie auch pflegen. Selbstbewusst trugen die Kinder, die zu ihrem Festtag im Altarraum sitzen durften, Kyrierufe und Fürbitten vor.
Zur Gabenbereitung stimmte der Chor das Mottolied „Jesus sagt: Ihr seid meine Freunde, ich lad euch alle ein“ an und die Erstkommunionkinder brachten in einer Prozession verschiedene Gaben zum Altar.
Am Ende des Gottesdienstes wurden die mitgebrachten Geschenke und Andachtsgegenstände gesegnet. Die Erstkommunionkinder und ihre Eltern bedankten sich bei den Tischmüttern für die Mühe und Zeit, die sie für die Gruppe aufbrachten und überreichten ein Blumengeschenk.
Nach dem feierlichen Te Deum zogen die Kinder gemeinsam mit dem Altardienst aus der Kirche aus.
Velden: Das Seniorentreffen im Pfarrheim am vergangenen Mittwoch, 15. April war sehr gut besucht und bot einen abwechslungsreichen Nachmittag. Gemeindereferentin Maria Liegert, zuständig für die Seniorenpastoral im Pfarrverband, hatte ein stimmungsvolles Programm vorbereitet und ihren Ehemann zur Unterstützung mitgebracht. Bei der Begrüßung durch Edi Poschinger meinte sie humorvoll: „meinen Mann stell ich mir schon selber vor“. Toni Liegert animierte als Musikant mit bekannten Liedern und Schlagern aus den 70er und 80er Jahren die Seniorinnen und Senioren zum kräftigen Mitsingen. Mit einem speziellen „Kaffeelied“ wurde auf den obligatorischen Kaffee und Kuchen übergeleitet. Das Team für Senioren- und Sozialarbeit im PGR trug ihre selbstgebackenen Kuchen auf und freut sich über den zahlreichen Besuch von Damen und Herren der Seniorengeneration. Nach der Kaffeepause setzte Maria Liegert das Programm mit einer Rätselrunde zu Liedern und Blumennamen fort, bei der alle mit viel Freude und Eifer dabei waren. Anschließend blieb noch genügend Zeit um sich in gemütlicher Runde auszutauschen und den Nachmittag ausklingen zu lassen. Für den nächsten Seniorennachmittag der Pfarrei am 13. Mai wird ein Halbtagesausflug nach Maria Dorfen organisiert. Dort feiert P. Casimir Rathish nach einer Kirchenführung mit den Senioren eine feierliche Maiandacht, die der Männerchor Wurmsham musikalisch begleitet. Anschließend wird zu Kaffee und Brotzeit eingekehrt. Der Straßer-Bus startet bereits um 12:30 Uhr am Volksfestplatz. Zur Mitfahrt bitte anmelden bei Maria Fischer Tel 08742-787 oder Poschinger 08742-720.
Nachdem zwischenzeitlich in allen neun Pfarreien des Pfarrverbandes Velden die konstituierenden Sitzungen der Pfarrgemeinderäte stattgefunden haben und jeweils zwei Vertreter in den Pfarrverbandsrat gewählt wurden, trafen sich vergangene Woche die Delegierten zur ersten gemeinsamen Sitzung im Pfarrheim in Velden.
Nach einem besinnlichen Einstieg durch Pater Casimir ging man zum ersten Tagesordnungspunkt über. Pfarrverbandsbeauftragter Robert Kobilke informierte kurz über die notwendige Zusammensetzung des Pfarrverbandsrates. Zunächst wurden Hildegard Köck sowie Markus Bender und Stefanie Straßer in das Gremium nachberufen. Auch hier ist das laut Wahlordnung, genauso wie in den Pfarrgemeinderäten, jederzeit möglich.
Die anschließende Wahl des Vorstands brachte folgendes Ergebnis:
1. Vorsitzende Hildegard Köck, Velden
2. Vorsitzende Gabi Sedlbauer, Neufraunhofen
Schriftführerin Rosmarie Wagenbauer, Pauluszell
Der Pfarrverbandsrat trifft sich etwa vier bis fünf mal im Jahr in Velden, um wichtige Entscheidungen und Termine, die alle Pfarreien in gleicher Weise betreffen, gemeinsam zu besprechen und auf den Weg zu bringen.
Dieser Schmetterling hat sich beim Ostergottesdienst in Pauluszell auf das Notenblatt gesetzt.
Der Schmetterling, ein Zeichen der Auferstehung.....ein kleines Osterwunder.
Osternacht in Johanneskirchen
Gründonnerstag mit Fußwaschung in Velden
Karfreitagsratsche in Vilslern
Das Bild zeigt Gemeindereferent Kobilke mit den Ministranten und den zahlreichen Kindern
Hinterskirchen. Mit einem festlichen Gottesdienst beging die Gemeinde der Kuratie Hinterskirchen am vergangenen Sonntag den Palmsonntag und eröffnete damit die Karwoche. Besonders im Mittelpunkt standen dabei die zahlreichen Kinder, die mit viel Kreativität und Engagement ihre eigenen Palmbuschen gebastelt hatten.
Vor Beginn des Gottesdienstes versammelten sich die Familien am Kreuz vor der Kirche. Stolz präsentierten die Kinder ihre kunstvoll geschmückten Palmbuschen, die mit bunten Bändern, Zweigen und kleinen Verzierungen gestaltet waren. Diese Tradition erinnert an den Einzug Jesu in Jerusalem, bei dem die Menschen ihm mit Palmzweigen zujubelten.
Gemeindereferent Robert Kobilke begrüßte die Gläubigen herzlich und zog nach der Segnung der Palmbuschen gemeinsam mit den Kindern und den Gläubigen in die Kirche ein.
Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand die Verlesung der Leidensgeschichte nach dem Evangelisten Matthäus. In eindrucksvoller Weise wurde die Passion Christi vorgetragen und regte die Gemeinde zum Nachdenken über die Bedeutung der kommenden Tage an.
Am Ende des Gottesdienstes bedankte sich Gemeindereferent Kobilke bei allen Mitwirkenden, insbesondere bei den Kindern und ihren Familien, die mit ihren Palmbuschen zu einer lebendigen Gestaltung des Palmsonntags beigetragen hatten.
So wurde der Palmsonntag zu einem besonderen Erlebnis für die ganze Gemeinde – geprägt von Gemeinschaft, Tradition und der Einstimmung auf die bevorstehenden Osterfeiertage.
Ein spannender und interessanter Programmpunkt der Erstkommunionvorbereitung, auf den sich die Kommunionkinder immer sehr freuen, ist das Brot backen.
In diesem Jahr machten sich die Pauluszeller Erstkommunionkinder, zusammen mit ihren Tischmüttern Birgit Eibelsgruber und Regina Labahn auf den Weg zum „Winklhof“, um dort mitzuerleben, wie ein richtiges Bauernbrot entsteht und gebacken wird.
Marion Huber hatte den Teig vorbereitet und den Kindern genau erklärt, welche Zutaten und Arbeitsgänge es braucht, und welche Mühe es macht, damit ein gutes Brot entstehen kann.
Marcus Huber hat die Brote dann in den Holzofen „eingeschossen“. Er machte deutlich, dass es beim Backen auf die richtige Temperatur im Ofen ankommt.
Damit am Ende auch jeder „sein“ Brot wieder bekommt, kennzeichnete jeder die Teiglinge mit einem unverkennbaren Zeichen.
Zum Schluss freuten sich alle über ihr selbstgemachtes Brot, das herrlich geduftet hat und dass sich die Kinder dann zu Hause mit ihrer Familie schmecken lassen durften.
Das Bild zeigt (von links) Niklas Blasi, Elisabeth Eibelsgruber, Maria Zuhr, Theresia Dachs, Viktoria Berndl, Regina Holzner, Andrea Rampl, Christina Hingerl, Florian Obermaier, Regina Thum, Diakon Uli Hümmer, Andrea Gruber und Christoph Ippenberger
Hinterskirchen. Die neue Vorsitzende des Pfarrgemeinderats der Kuratie Hinterskirchen heißt Andrea Gruber. Zu Ihrer Stellvertreterin erklärte sich Regina Holzner bereit. Die beiden wurden in der vergangenen Woche bei der konstituierenden Sitzung des neu gewählten Gremiums gewählt.
Diakon Uli Hümmer dankte allen Mitgliedern für ihre Bereitschaft, sich in den kommenden Jahren ehrenamtlich für das Leben in der Pfarrei zu engagieren.
Die Vertretung im Pfarrverbandsrat übernehmen Andrea Gruber und Regina Thum. Christoph Ippenberger und Theresia Dachs vertreten den Pfarrgemeinderat im Dekanatsrat. Zur Schriftführerin wurde Christina Hingerl bestimmt, für die Öffentlichkeitsarbeit ist künftig Andrea Rampl zuständig. Die Aufgaben im Bereich der Erwachsenenbildung übernehmen Regina Holzner und Viktoria Berndl, während Niklas Blasi für die Jugendarbeit verantwortlich ist. Um die sozialen Belange in der Pfarrei kümmern sich Andrea Gruber und Florian Obermaier. Komplettiert wird das Gremium durch Elisabeth Eibelsgruber und Maria Zuhr.
Ein Dank gilt den ausscheidenden Mitgliedern des bisherigen Pfarrgemeinderats, die zu einem späteren Zeitpunkt offiziell verabschiedet werden sollen.
Mit einem gemeinsamen Gebet beendete Diakon Uli Hümmer die erste Sitzung des neuen Pfarrgemeinderats. Die Wahlbeteiligung lag in diesem Jahr übrigens bei über 52 Prozent.
Foto: von links nach rechts
vorne: Theresa Unterreithmeier, Emma Ippenberger, Magdalena Eglhuber
mittig: Vitus Berndl, Louisa Schiele, Annika Straßer, Vincent Thalhammer,
hinten: PGR-Vorsitzender Johann Kobeck, Diakon Uli Hümmer, Theresia Dachs
und die Ministranten
Hinterskirchen. Am vergangenen Sonntag wurden im Gottesdienst die diesjährigen Firmlinge von Diakon Uli Hümmer der Gemeinde vorgestellt. Dabei traten die Jugendlichen gemeinsamen vor die Gottesdienstbesucher und stellten sich persönlich
mit Namen und ihren Hobbys vor.
Aus Hinterskirchen bereiten sich Vitus Berndl, Magdalena Eglhuber, Emma Ippenberger, und Theresa Unterreithmeier auf das Sakrament der Firmung vor. Aus Neufraunhofen nehmen Tobias Haber, Annika Straßer und Vincent Thalhammer an der Firmvorbereitung teil. Aus Velden ist Louisa Schiele dabei.
In seiner Predigt betonte Diakon Hümmer, dass jeder Mensch vor Gott einzigartig sei. „Jesus liebt jeden von uns und hält jeden für besonders und wertvoll“, dies gab er den Jugendlichen und der Gemeinde mit auf den Weg.
Die Firmung findet am 19. Juni 2026 in der Pfarrkirche Velden statt. Gespendet wird das Sakrament von Dekan Blei.
Bis dahin bereiten sich die Jugendlichen unter der Leitung von Robert Kobilke intensiv auf diesen besonderen Tag vor, unter anderem mit regelmäßigen Firmtreffen in Velden.
Es gehört für die Kommunionkinder aus den Pfarreien Neufraunhofen und Hinterskirchen schon zur schönen Tradition, dass sie während der Vorbereitung auf die erste hl. Kommunion die Bäckerei Malur in Dombach besuchen dürfen. Hier können sie der Chefin Lisa Malur und den Mitarbeitern der Bäckerei erst bei der Arbeit zuschauen und später natürlich selber das eine oder andere Gebäck ausprobieren. Auch wurde den Kindern gezeigt, wie viele verschiedene Handgriffe und Arbeiten erforderlich sind bis Laugengebäck, Roggenbrote und verschiedene süße Teilchen in verschiedensten Formen zum Verkauf angeboten werden können.
Einen großen Laugenlaib durften die Kinder gemeinsam formen und später all die Köstlichkeiten probieren. Ein tolles Erlebnis für alle Beteiligten.
Velden: Beim monatlichen Seniorennachmittag der Pfarrei am Mittwoch, 11. Februar wurde Fasching gefeiert. Viele Besucherinnen und Besucher kamen, zum Teil kostümiert, in den dekorierten Pfarrsaal und allen wurde als Willkommensgruß eine edel verpackte Schnapspraline umgehängt. DJ Christian Waldinger begrüßte musikalisch die Gäste und das „Seniorenteam“ aus dem Pfarrgemeinderat lud nach der ersten Tanzrunde zu Kaffee und teils selbst gebackenem Faschingsgebäck als kulinarische Grundlage zu einem längeren, unterhaltsamen Nachmittag. Begleitet von vielen Mamas und auch Großeltern kamen die Kinder- und Jugendgarden der Faschingsgesellschaft, um ihre einstudierten Tänze zu zeigen. Mit präzisen Schritten und strahlender Freude begeisterten die jungen Tänzerinnen und Tänzer das Publikum und sorgten für langanhaltenden Applaus. Vor dem Auszug der Garden animierte der DJ alle im Saal zu einer Mehrgenerationen-Polonaise. Ob jung oder alt – viele ließen sich mitreißen und reihten sich lachend in die fröhliche Schlange ein, die sich durch den Saal bewegte. Zwischen der gelungenen Auswahl an Faschingshits und Evergreens und einigen kleinen humoristischen Einlagen sorgte das beliebte Hutspiel, bei dem die Hüte im Kreis wanderten und die Teilnehmenden mit großem Spaß dabei waren für gute Unterhaltung. Der Seniorenfasching zeigte einmal mehr, wie wertvoll gemeinsame Zeit, Begegnungen und fröhliche Momente sind. Ein Nachmittag, der noch lange in guter Erinnerung bleiben wird.
Hinterskirchen. Mit Orgelklängen von Iris Tjoonk begann der diesjährige Faschingsfamiliengottesdienst in der gut besuchten Kirche. Zahlreiche Kinder und ihre Familien feierten gemeinsam einen bunten und fröhlichen Gottesdienst.
Die Kinder hatten die Kyrierufe, ein Gespräch zum Thema Fasching sowie die Fürbitten eingeübt und gestalteten die Feier aktiv mit.
Dabei stand eine zentrale Frage im Raum: Gehört der Fasching in die Kirche?
Gemeinsamen kamen die Kinder zu dem Schluss, dass Gott sich sicher über einen Gottesdienst mit Tanz, Gesang und Musik freut. Schließlich werde auch in der Bibel davon erzählt, dass Menschen tanzend und singend Gott danken.
Ein Höhepunkt war die fröhliche Polonaise der maskierten Kinder durch die Kirche. Alle hatten sichtlich Spaß dabei.
Am Ende der lustigen Wort-Gottes-Feier erhielten die Kinder noch ein bunt gebasteltes Geschenk mit nach Hause und es wurden Faschingskrapfen gegen eine Spende angeboten.
Im Rahmen eines Gottesdienstes stellten sich die Erstkommunionkinder der Pfarreien Neufraunhofen und Hinterskirchen gemeinsam in der Schloßkirche Neufraunhofen der Gemeinde vor. Begleitet von zahlreichen Familienangehörigen versammelten sich 6 Kinder aus Neufraunhofen und 2 Kinder aus Hinterskirchen rund um den Altar. Leonie Gärtner, Oscar Großmann, Antonia Wiethaler, Mia Ellinger, Hannes Wizuy, Elias Hildesheim, Kiara Zowodny und Laurenz von Soden stellten sich mit ihren Hobbys den Kirchenbesuchern vor. Pater Casimir Rathish verstand es, in einem humorvoll gestalteten Gottesdienst, die Kinder mit Fragen aus der Reserve zu locken. Nach dem Vortragen der Fürbitten und der Erneuerung des Taufversprechens durften die Kinder wieder in den Bänken Platz nehmen. Die gemeinsame Erstkommunion findet am 02.05. in der Schloßkirche Neufraunhofen statt.
Vergangenen Sonntag haben sich beim Gottesdienst die Erstkommunionkinder vorgestellt. Pater Casimir zelebrierte die Messe und bat die Kinder nach vorne, um sich mit Namen und Hobbys bei der Pfarrgemeinde vorzustellen. Anschließend wurde das Taufversprechen erneuert und jeder durfte seine mitgebrachte Taufkerze anzünden. Zusammen mit dem Chor Via Nova, der den Gottesdienst musikalisch umrahmte, sangen die Kinder das Mottolied "Ihr seid meine Freunde" und auch die Fürbitten wurden von Ihnen vorgetragen. Die Erstkommunion wird in Eberspoint am 3. Mai gefeiert und darauf vorbereitet werden die Kinder von den Tischmüttern Sabrina Häusler, Sabine Bauer und Evelyn Schmidhuber. Lukas Häusler, Helena Rückauf, Mia Skala, Johanna Strauß, Eva Müller, Tobias Schmidhuber und Matthias Bauer empfangen heuer zum ersten Mal die heilige Kommunion.
Die diesjährigen Erstkommunionkinder aus der Pfarrei Pauluszell haben sich beim Gottesdienst am vergangenen Sonntag den Pfarrangehörigen vorgestellt. Die Tischmütter Regina Labahn und Birgit Eibelsgruber begleiten die elf Kinder in der Vorbereitungszeit auf „den großen Tag“. Die Feier der Erstkommunion findet am 19. April 2026 statt.
Weihwasser und der Segensspruch, der an die Türen geschrieben wird, gehören zum Epiphaniefest
Am Morgen des Dreikönigstages zeigte das Thermometer Minus 12 Grad Celsius. Ziemlich frostige Temperaturen, um den ganzen Tag im Freien zu verbringen.
Trotzdem, 163 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus dem Pfarrverband Velden, machten sich an diesem Tag auf, um den Dreikönigssegen in die Häuser und zu den Familien zu bringen.
„Lieber eiskalt, wie Regen.“, da waren sie sich aber einig.
In einigen Pfarreien waren die Sternsinger schon ein paar Tage früher unterwegs, je nachdem wann die Aussendung während eines Gottesdienstes stattfinden konnte.
Mit großer Freude und einem Lächeln im Gesicht begrüßten viele Familien die Sternsinger und freuten sich, wenn sie mit ihrem traditionellen Lied: „Wir kommen daher aus dem Morgenland …“ ihren Segensspruch begannen. Viele, vor allem ältere Bewohner freuten sich auch über einen kleinen Plausch mit den „Sternsingerchauffeuren“.
„Ihr dürft schon gscheid Weihrauch einlegen, damit´s schee raucht.“, hörte man die Leute sagen. In manchen Häusern durften die „Könige“ sogar durch´s Haus ziehen.
„Wir ham heid wieder einige Rauchmelder aktiviert.“, hat eine Gruppe mit Lachen gemeint. Es hatte so mancher Rauchmelder einen Probelauf.
In der Pfarrei Johanneskirchen wurden „Segenspackerl“ angeboten.
Dass die Sternsingeraktion eine logistische Meisterleistung darstellt, wissen alle, die mit der Organisation beauftragt sind bestens.
Weiters müssen schon im Vorfeld die Kleider, Sterne, Sammelbüchsen und natürlich der Weihrauch, Kreide und Kohle bereitgestellt werden. Dies obliegt in vielen Pfarreien den Mesnern.
Und selbstverständlich muss auch für die Verpflegung der Sternsinger gesorgt werden.
Nach der Aktion ist vor der Aktion und so werden die Kleider von fleißigen Händen gewaschen, gereinigt und eventuell ausgebessert und für´s nächste Jahr auf Vordermann gebracht.
Ohne die Mithilfe von zahlreichen Ehrenamtlichen wäre die Durchführung der Dreikönigsaktion undenkbar.
So konnte man das Hilfsprojekt von Pfarrer Dr. Thomas Brei, dem der Erlös im Pfarrverband Velden seit vielen Jahren zu Gute kommt, unterstützen. Die Pfarreien sammelten bei der Sternsingeraktion 2026 sage und schreibe 27.000 € für Tansania.
Sternsinger aus Seifriedswörth wandern durch den Schnee
Sternsinger aus Pauluszell
Sternsinger aus Hinterskirchen
Anschreiben ist den "großen" Sternsingern vorbehalten
Manchmal braucht´s ein Pause (Velden)
Sternsinger aus Eberspoint
Gemeindereferentin Bettina Englmaier verstand es wieder mal hervorragend, alle mitwirkenden Kinder ins Krippenspiel einzubinden. Viele kleine Engel begleiteten Maria und Josef bei der Herbergssuche und ein Engel von hoch oben wies den Hirten den Weg zum Jesuskind. Jeder Hirte bracht dem Jesuskind ein wärmendes Schaffell als Geschenk dar, damit das kleine Kind im kalten Stall nicht frieren musste. Auch die Lesung und die Fürbitten wurden von den Kindern vorgetragen. Für diese beeindruckende Darstellung gab es viel Applaus von den vielen Besuchern, die sich in der Schlosskirche eingefunden hatten. Zum Abschluss bedankte sich Bettina Englmaier beim Vorbereitungsteam und den Mitwirkenden. An alle Besucher wurde von den Ministranten ein kleiner Stern überreicht und viele Familien nahmen auch gerne ein Friedenslicht mit nach Hause. Die Spenden gehen wie jedes Jahr wieder an Thomas Brei.
Hinterskirchen. Auch in diesem Jahr wurde die Kindermette am Heiligen Abend mit einem Krippenspiel gestaltet. Zahlreiche Besucher füllten die Kirche. Mitwirkende waren sowohl Schulkinder als auch Kindergartenkinder. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von Iris Tjoonk an der Orgel, die zur feierlichen Stimmung beitrug.
Zu Beginn des Krippenspiels machten sich die Heiligen Drei Könige auf den Weg, um den neugeborenen König zu finden. Unter Fanfarenmusik verkündete ein Bote den Befehl des Kaisers. Auch Maria und Josef brachen nach Bethlehem auf. Auf der Suche nach einer Unterkunft wurden sie von einer Wirtin abgewiesen, da kein Zimmer mehr frei war. Schließlich trafen sie auf ein Hirtenmädchen, das ihnen einen Stall als Herberge anbot.
Für Maria war das Mädchen wie ein kleiner Hirtenengel – ein Engel ohne Flügel.
Die Hirten auf dem Feld hüteten ihre Schafe und schliefen gerade, als ihnen Engel erschienen und die frohe Botschaft von der Geburt Jesu verkündeten. Gemeinsam machten sich Engel und Hirten auf den Weg zum Stall von Bethlehem. Dort trafen schließlich auch die Heiligen Drei Könige ein und brachten Gold, Weihrauch und Myrrhe aus dem fernen Morgenland mit. Sie erkannten, dass das Jesuskind in den Herzen der Menschen leuchten wird.
Mit den Worten „Ihr könnt das Kind nicht auf dem Arm halten, aber dafür könnt ihr es in eurem Herzen tragen. Gebt ihm Herberger in eurem Herzen und in eurem Leben!“ beendete das Hirtenmächen das Krippenspiel.
Im Anschluss trugen die älteren Kinder und Firmlinge in anschaulicher Weise ihre Fürbitten vor und brachten symbolisch einen Stein, Stroh, Tannenzweige, Licht und einen Weihnachtstern zum Jesukind in der Krippe.
Gestaltet und einstudiert wurde die Kintermette von Annemarie Manhart mit passenden Texten und Gedanken. Unterstützung erhielt sie dabei von einem Krippenspiel-Team.
Die große Beteiligung machten die Kindermette zu einem besonderen Erlebnis für Kinder und Erwachsene.
Die Altenstube im Pfarrheim Velden war zur Adventsfeier der Senioren bis auf den letzten Platz gefüllt. Für die musikalische Umrahmung sorgte die Gruppe Modamusi, die mit stimmungsvollen Liedern eine festliche Atmosphäre schuf.
Aus dem Seelsorgeteam las Maria Liegert eine Geschichte über den ersten Weihnachtsgottesdienst von Hansl. Darin berichtet ein kleiner Bub zu Hause seinem Vater begeistert wie er die feierliche Messe gesehen hat. Die Mutter meint nach der Schilderung, man solle doch öfter mit dem Buben in den Gottesdienst gehen – eine Erzählung, die die Gäste zum Nachdenken und Schmunzeln brachte.
Pater Casimir richtete in seinem Vortrag herzliche Worte an die Gäste und wünschte allen eine gesegnete Adventszeit sowie alles Gute für das kommende Jahr.
Nach Punsch, Apfelbrot und Plätzchen, die liebevoll vom Organisationsteam gebacken worden waren, kam der Heilige Nikolaus zusammen mit Engel Nicky zu Besuch. Begrüßt wurde er zunächst mit dem bekannten Nikolauslied „Lasst uns froh und munter sein“, das von den Gästen kräftig gesungen wurde. Mit kleinen Geschenken und lobenden Worten sorgten Nikolaus und Engel Nicky für leuchtende Augen und eine besonders fröhliche Stimmung.
Zum Abschluss verabschiedeten sich die Gastgeber mit den besten Wünschen für die Adventszeit und ein gesegnetes Weihnachtsfest. So wurde die Adventsfeier zu einem unvergesslichen Höhepunkt im Jahreslauf der Senioren.
Neufraunhofen: Im Rahmen eines Wortgottesdienstes wurden von Diakon Ulrich Hümmer zwei langjährige Ministranten und eine langjährige Ministrantin vom Altardienst verabschiedet. Im Namen der Pfarrgemeinde Neufraunhofen bedankte sich Diakon Hümmer für 8 bzw. 9 Jahre Dienst in der Kirche bei Paul Nitzl, Uli Kronseder und Veronika Bayersdorfer. Mit viel Zuverlässigkeit und Herzblut versahen sie ihren Dienst am Altar. Auch waren sie immer bereit, andere Dienste zu übernehmen. Der große Wunsch wäre, dass sich Paul, Uli und Veronika in einem anderen Aufgabengebiet wieder in die Pfarrgemeinde einbringen. Mit einem kleinen Dankeschön und einem großen Applaus der Gottesdienstbesucher wurden die drei Jugendlichen entlassen.
Der Missionsarzt und Priester Dr. Thomas Brei, der zu einer kurzen Vortragsreise auf Heimaturlaub in Deutschland war und auch im Pfarrverband Velden zu Gast war und berichtete über die Herausforderungen und mögliche Wege das Saint Clare Hospital in Mwanza/Tanzania auch in der Zukunft nachhaltig zu unterstützen und zu fördern und so auf lange Sicht hin zu erhalten.
Seine einwöchige Reise war geprägt von vielen Kontakten mit großem Interesse, wertvollen Gesprächen und beeindruckendem Zuspruch.
Brei, der rund zehn Jahre, zunächst als Kaplan und später als Seesorgemithilfe im Pfarrverband Velden gewirkt hat und Velden „als wichtige Station in meinem Leben in Deutschland“ bezeichnet, lebt und arbeitet mittlerweile schon 15 Jahre im ostafrikanischen Tansania.
Er baute in der Millionenstadt Mwanza, das Saint Clare Hospital auf, das monatlich etwa 2000 Patienten versorgt. Die meisten Menschen, die dort hinkommen, werden ambulant versorgt. Für viele ist das Krankenhaus der letzte Ausweg, nachdem alles von Heilern bis Medizinmännern erfolglos geblieben war.
Die meisten der Patienten sind Kinder und Jugendliche. In Tansania sind mehr als die Hälfte der Bevölkerung unter 18 Jahre alt.
Ein qualifiziertes und engagiertes Team von sieben Vollzeitärzten, acht Belegärzten, 12 Pflegekräften und 37 anderer Mitarbeiter versorgen den Betrieb des Krankenhauses.
„Mir ist es ein großes Anliegen, dass das was in den letzten 15 Jahren geschaffen wurde, nicht einfach verschwindet, sollte ich das nicht mehr organisieren können. Eine „Ein-Mann-Show“, so wie es jetzt zum größten Teil ist, kann das Projekt sehr schnell kippen. Ganz klar ist aber auch, dass es das Krankenhaus ohne Spenden nicht geben könnte, vielen Kranken könnte nicht geholfen werden.“, so Thomas Brei.
Aus diesem Grund hat er nun, gemeinsam mit Freunden und Gönnern aus der Wasserburger Heimat einen Förderverein gegründet, der seit September gemeinnützig ist.
An 13 verschiedenen Orten stellte Brei, zusammen mit den Vorstandsmitgliedern des „Förderverein Saint Clare Hospital Mwanza e.V.“ die zentralen Ziele des Vereins vor. So will man die vielen bestehenden Initiativen sichtbar machen und dort bündeln, wo es sinnvoll ist.
Gerhard Opperer, ein aktives Mitglied im Förderverein stellte in seinen Ausführungen klar: „Engagierte Vereinsmitglieder finanzieren die Vereinsarbeit, Kosten die anfallen, werden aus eigener Tasche bezahlt, so schmälert keine Bürokratie die Spenden, alles kommt zu 100 % dem Krankenhaus zu Gute.“
Auch, wenn er mittlerweile schon 15 Jahre in Tansania arbeitet, hat Thomas Brei noch immer viele Freunde und Kontakte hier in der „zweiten Heimat“ in Velden, nicht zuletzt dadurch, dass die Veldener „ihren Thomas“ nach wie vor durch die jährliche Sternsingeraktion tatkräftig unterstützen und so aktiv „Kontakt halten“.
Auch bei der kommenden Sternsingeraktion Anfang des Jahres 2026 gehen die Spenden an das Saint Clare Hospital zu Pfarrer Dr. Thomas Brei.
Interessierte können für das Projekt in Tansania jedoch nicht nur finanzielle Unterstützung leisten, wie beispielsweise durch eine Mitgliedschaft im Förderverein, sondern es gibt auch die Möglichkeit dort selbst mitzuhelfen, sei es in der Pflege oder als Ärztin oder Arzt vor Ort. Kontakte und Informationen können über den Förderverein erfragt werden (
info@foerderverein-saint-clare-hospital.de oder über die Postadresse: Förderverein Saint Claire Hospital Mwanza e.V., Burgstall 2, 83512 Wasserburg).
Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des Fördervereins, die man unter
www.foerderverein-saint-clare-hospital.de erreichen kann.
Mit einem Festgottesdienst wurde am vergangenen Samstag das neue Leitungsteam im Pfarrverband Velden installiert. Ein grandioser Pfarrverbandschor, unter der Leitung von Iris Tjoonk und Rosmarie Thum an der Orgel bereicherte den Gottesdienst mit der „Missa Brevis in C Dur“ von Charles Gounod.
Selbst aus Landshut, der vorigen Wirkungsstätte von Pater Casimir kamen Sängerinnen und Sänger, um den Chor zu unterstützen.
Nachdem Weggang des ehemaligen Pfarrers Tobias Rother blieben die Stellen als Pfarrverbandleiter und als Pfarrer im Pfarrverband Velden vakant.
In der Zwischenzeit hat das Pastoralteam mit Hilfe zahlreicher Ehrenamtlichen unter der Interimsleitung von Pfarradministrator Konrad Eder aus Steinzell die Seelsorge weitergeführt.
Dekan Alexander Blei richtete, nach seiner Begrüßung, das Wort an die Gottesdienstbesucher: „Sie alle wissen um die personelle Situation der Kirche. Zahlreiche Versuche, die freie Stelle in gewohnter Weise mit einem Pfarrer zu besetzen, sind aus unterschiedlichen Gründen trotz aller Anstrengungen ergebnislos geblieben.“
Um dem Pfarrverband nun die Möglichkeit zu geben die Zukunft zu gestalten, entschied sich die Diözese München und Freising und das Dekanat Landshut zum 01.09.2025, dazu, eine andere Form der Leitung für den Pfarrverband Velden zu manifestieren.
Die Dekanatsbeauftragte Sabrina Brei verlas anschließend die Dienstanweisung der beiden leitenden Seelsorger, die deren Zuständigkeiten genau festlegt:
„Gemäß den getroffenen Absprachen wird Pater Casimir Casimirrathis Kumar Amalraj zum priesterlichen Leiter der Seelsorge im Pfarrverband Velden angewiesen. Er trägt den Titel Kurat.
Gleichzeitig wird Herr Gemeindereferent Robert Kobilke als Pfarrverbandsbeauftragter für die Pfarreien und Kuratien im Pfarrverband Velden sowie als Kirchenverwaltungsvorstand der Kirchenstiftungen angewiesen.
Nach der Verlesung erneuerten beide ihre Versprechen, die sie bei der Priesterweihe und der Aussendung gegeben hatten und bekundeten öffentlich ihre Bereitschaft zur Übernahme der neuen Aufgaben.
Anschließend trat das gesamte Seelsorgeteam, das derzeit aus Pater Casimir, Gemeindereferent Robert Kobilke, Diakon Uli Hümmer, Gemeindereferentin Bettina Englmaier und Gemeindereferentin Maria Liegert (Seniorenbeauftragte) besteht, nach vorne und empfing einen gemeinsamen Segen, zum Zeichen dafür, dass niemand allein stehen muss.
Danach übernahm Pater Casimir die Gottesdienstleitung.
In seiner Ansprache wies der neue Pfarrverbandsbeauftragte Robert Kobilke darauf hin, dass sich so vieles im Leben im Laufe der Zeit verändert, auch manche vielleicht lieb gewordene Strukturen und Formen müssen aufgebrochen und neu sortiert werden. „Das Seelsorgeteam möchte auf Augenhöhe mit den vielen engagierten Ehrenamtlichen zusammenarbeiten, aber das braucht die Beteiligung und das Mittun aller.“, so Kobilke.
Nach der Predigt trugen Vertreter der neun Pfarreien im Pfarrverband Velden Bitten für die neue Leitung, die beauftragten Personen und für alle, die den Weg mittragen, vor.
Am Ende des Gottesdienstes gratulierte Pfarrverbandsratsvorsitzende Hildegard Köck den neuen Verantwortlichen: „Wir sind sehr froh, dass unser neuen Leitungsmodell nun offiziell installiert ist. Ich bin überzeugt, dass die Zusammenarbeit gut funktionieren wird, wenn alle gut miteinander kommunizieren und aufmerksam aufeinander schauen. Möge euch beiden Weisheit, Kraft und Freude in eueren Aufgaben begleiten.“
Beim anschließenden Stehempfang im Bürgersaal, den Mitglieder des Pfarrverbandsrates vorbereitet hatten, ließ man den Festtag mit guten Gesprächen ausklingen.