Dekanat Mühldorf am Inn

Segnungsgottesdienst zum Valentinstag: Dank und Segen für Ehepaare in Obertaufkirchen

Obertaufkirchen - Am Valentinstag standen in der Pfarrkirche Obertaufkirchen die Ehepaare im Mittelpunkt. Der Kreiskatholikenrat Mühldorf hatte zu einem Dankgottesdienst mit Segnung eingeladen, um gemeinsam für die Partnerschaft zu danken und Gottes Segen für die weitere gemeinsame Zeit zu erbitten.
Der Kreiskatholikenrat möchte mit dieser Feier die Bedeutung der Ehe in Kirche und Gesellschaft hervorheben und sich bei den vielen Paaren bedanken, die ihre Ehe im christlichen Glauben leben und gestalten.
Musikalisch wurde der Gottesdienst erneut von der Derfi Musi einfühlsam gestaltet. Sie begleiteten nicht nur die Lieder der Gemeinde, sondern trugen auch mit gefühlvollen Instrumentalstücken zur feierlichen Atmosphäre bei.
Mit einem augenzwinkernden Zitat von Eduard Mörike begrüßte Dekan Klaus Vogl die Ehepaare: „Wer keinen Humor hat, der sollte eigentlich nicht heiraten.“ Humor und gegenseitiges Verständnis seien wichtige Grundlagen für ein gelingendes Miteinander, so der Dekan.
In der Predigt griffen Diakon Alfred Stadler und Dekan Klaus Vogl – passend zur Faschingszeit – verschiedene Gegenstände auf und verglichen sie mit der Beziehung eines Ehepaares:
  • Die Maske: Hinter einer Maske sagt man manches, was man sonst nicht sagen würde. Doch entscheidend sei, ob man auch das ausspricht, was man wirklich meint.
  • Die Girlande: Sie wird nicht weggeworfen, sondern jedes Jahr wieder hervorgeholt – so wie gemeinsame Feste und Rituale, die eine Ehe über viele Jahre hinweg tragen.
  • Der Luftballon: Wer liebt, den zieht es nach oben. Gleichzeitig sei die Liebe empfindlich – ein kleiner Stich könne sie verletzen.
  • Das Konfetti: Es steht für Ausgelassenheit und Freude, bringe aber auch Unordnung mit sich – wie so manche lebhafte Situation im gemeinsamen Alltag.
  • Der Krapfen: Die kleinen Dinge mit großer Liebe zu tun, mache eine Beziehung süß und wertvoll.
Zum Abschluss des Gottesdienstes empfingen die Paare den Einzelsegen. Als Zeichen der Wertschätzung überreichte der Kreiskatholikenrat jedem Paar eine Primel als Geschenk für zu Hause.
Bei einem anschließenden Sektempfang und einem kleinen Imbiss im Pfarrheim klang der Abend in geselliger Atmosphäre aus und bot Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen und zum Austausch.

Liturgietag im Dekanat Mühldorf: „Gott in unserer Mitte“

Kraiburg - Rund 130 ehren- und hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem gesamten Dekanat Mühldorf kamen am Samstag, 7. Februar 2026, im Bischof-Bernhard-Haus in Kraiburg zum Liturgietag unter dem Leitwort „Gott in unserer Mitte“ zusammen. Veranstaltet wurde der Tag vom Dekanat Mühldorf in Zusammenarbeit mit der Abteilung Liturgie im Erzbischöflichen Ordinariat, den bisherigen Dekanatsräten Mühldorf und Waldkraiburg sowie dem Kreisbildungswerk Mühldorf. Eingeladen waren alle, die in den Pfarrgemeinden aktiv an der Gestaltung der Gottesdienste mitwirken – von Lektorinnen und Kommunionhelfern über Kirchenmusikerinnen bis hin zu Mesnern und Seelsorgenden.
Nach der Begrüßung durch Dekan Klaus Vogl und Fachreferent Michael Wagner begann der Tag mit einem Impulsvortrag von Pater Dr. Christian Rentsch OSA. Unter dem Titel „Mitfeiern und mitfeiern helfen“ stellte er die Bedeutung der tätigen Teilnahme der Gemeinde an der Liturgie in den Mittelpunkt und ermutigte die Teilnehmenden, ihre Dienste bewusst als geistlichen Auftrag zu verstehen.
In zwei Workshop-Runden konnten die Teilnehmenden aus neun Angeboten wählen. Die Themen reichten von Hauskommunion und Krankenpastoral über Kirchenmusik, bis hin zu Wort-Gottes-Feiern und dem praktischen Umgang mit liturgischen Materialien. Ziel der Veranstalter war es, fachliche Impulse zu geben, die Qualität liturgischer Feiern zu stärken und zugleich Raum für Austausch, Vernetzung und gegenseitige Ermutigung zu schaffen.
Ein besonderer Höhepunkt am Nachmittag war das Plenum mit Weihbischof Wolfgang Bischof. In seinem Grußwort dankte er im Namen von Erzbischof Kardinal Marx allen Ehren- und Hauptamtlichen ausdrücklich für ihren engagierten Einsatz. Gerade in einer zunehmend säkularisierten Welt sei ihr Dienst von unschätzbarem Wert: Sie machten den Glauben in vielfältiger Weise erlebbar und hielten kirchliches Leben vor Ort lebendig. Dieser Einsatz, so der Weihbischof, sei „unbezahlbar“.
In der gemeinsamen Vesper fand der Liturgietag schließlich einen spirituellen Abschluss. Die rund 130 Teilnehmenden zeigten sich begeistert von dem Tag. Sie nahmen zahlreiche Impulse für ihre Praxis in den Pfarrgemeinden mit, schätzten besonders die Gemeinschaft und die vielen Gespräche mit Gleichgesinnten. Viele empfanden den Liturgietag als sehr bereichernd und motivierend – eine spürbare Stärkung für ihren wichtigen Dienst im Dekanat Mühldorf.
Bericht: Michael Kulhanek
Bilder: Andreas Wachter und Christine Schmid

Festgottesdienst zu Maria Lichtmess mit Kerzenweihe und Blasiussegen

Am Sonntag, 1. Februar 2026, wurde in der Pfarrkirche St. Nikolaus in Mühldorf um 18:00 Uhr ein feierlicher Festgottesdienst zu Maria Lichtmess und zum Tag des gottgeweihten Lebens gefeiert.
Zu diesem besonderen Anlass versammelten sich neben der Pfarrgemeinde auch Schwestern aus den Klöstern Au, Stadl und Zangberg sowie Patres und Brüder aus den Klöstern Gars und Waldwinkl. Anstelle der Predigt stellten Vertreter der Ordensgemeinschaften ihre Gemeinschaften und deren vielfältige Aufgaben vor.
Die Kirche war gut besucht. Die Gläubigen feierten gemeinsam die Kerzenweihe und empfingen im Anschluss den Blasiussegen. Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Kirchenchor gestaltet, der die Messe in F von Valentin Rathgeber mit Orgel- und Flötenbegleitung sang.
Im Anschluss an den Gottesdienst waren alle Besucher zu einer Agape im Pfarrheim eingeladen, die den Abend in gemeinschaftlicher Atmosphäre ausklingen ließ.