Tengling. Zeitzeugen berichten, dass es wohl im Jahr 1981 gewesen ist, als man das Fronleichnamsfest zum ersten Mal vor der Kirche in St. Coloman feierte. Im Jahr zuvor übernahm Pfarrer Walter Laakmann zur Pfarrei Taching die Pfarreien Tengling und Törring. Immer war es dem Seelsorger ein großes Anliegen, die Gemeinden zusammen zu bringen und so feierten vor 45 Jahren die drei Pfarreien erstmals gemeinsam das Hochfest des Leibes und Blutes Christi. In all den vergangenen Jahren wurden auch Versuche unternommen, das Fest an anderen Orten zu begehen. Nach einigen Experimenten Laakmanns, der die Leitung des Pfarrverbandes bis 2015 innehatte, kam man letztlich immer wieder in Coloman zusammen. Im Laufe der Zeit ging es mit der Prozession auch zweimal über den Tachinger See, um den Festtag in der Kuratie Tettenhausen abzuschließen.
Der heutige Pfarradministrator Markus Nappert fasste zu Beginn der Messfeier zusammen, dass es aufgrund der Lage und des Ausblicks über den Tachinger See in die Berge wohl keinen schöneren Ort geben kann, um das Hochfest zu feiern. Weil das Fronleichnamsfest bekanntlich ein Fest der Bewegung ist, kamen auch in diesem Jahr die Gläubigen aus Törring und Tengling kommend, angeführt von ihren Musikkapellen, in zwei Bittgängen in Coloman zusammen.
In seiner Predigt ermahnte Markus Nappert die Gläubigen, dass es nicht genug sei, nur die Hl. Kommunion zu empfangen, sondern auch, dass uns die Eucharistie den Auftrag gibt Präsenz zu zeigen und Jesus und die Gemeinschaft Gottes zu den Menschen zu tragen. Fronleichnam bietet hierzu die beste Möglichkeit, sichtbar für den Glauben einzustehen, so der katholische Ortsgeistliche. Den Abschluss in St. Coloman bildete auch in diesem Jahr der erste Segensaltar. Nach dem Verlesen des Evangeliums und der vorgetragenen Fürbitten endete der Festgottesdienst mit dem Eucharistischen Segen. Im Anschluss daran formierten sich zwei farbenprächtige Fronleichnamsprozessionen. Pfarradministrator Markus Nappert trug das Allerheiligste zusammen mit Diakon Anton Lörzel nach Tengling, während Pfarrvikar Arkadiusz Kolecki die Prozession mit der Monstranz nach Törring begleitete. Die Prozessionen fanden vor den jeweiligen Pfarrkirchen ihren Abschluss. Beim auseinander gehen waren sich die Gläubigen einig, dass es wieder ein wunderbares Fest war und Coloman dem Anlass ein würdiger Ort ist.
So trifft man sich wohl auch 2027 wieder zum gemeinsamen Gebet über dem Tachinger See – zur Ehre Gottes und zur Freude der Menschen.
Andi Kraller
Tettenhausen. Unter dem Leitwort "Maria, Mutter für uns" feierte Pfarradministrator Markus Nappert mit zahlreichen Gläubigen eine Maiandacht bei der Gruberkapelle in Wolkersdorf. Während der Himmel am Nachmittag noch von Wolken verhangen war, zeigte sich am Abend die Sonne und sorgte für eine besonders stimmungsvolle Atmosphäre. Die musikalische Gestaltung übernahm der Frauenchor unter der Leitung von Lisa Obermayer, der mit schönen Marienliedern die Andacht bereicherte. In seiner Ansprache hob Pfarradministrator Nappert hervor, dass Maria für die Menschen wie eine Mutter sei, der man alles anvertrauen könne. Sie sei stets an unserer Seite und begleite uns in allen Lebenslagen. Die Fürbitten wurden von den Ministranten Seppi Albanbauer und Andi Albanbauer vorgetragen. Zum feierlichen Abschluss sangen alle gemeinsam das Marienlied „Segne du Maria“. Mit den Worten „Gscheid schee war’s wieder“ bedankte sich schließlich Jakob Rehrl bei Pfarradministrator Nappert und lud die Anwesenden anschließend noch zu einem gemütlichen Umtrunk ein. Lisa Hofmeister
Tengling. Mit der sechsten und letzten Maiandacht am vergangenen Sonntag in der Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt in Burg wurde der diesjährige Reigen der Maiandachten abgeschlossen. Auch in der heutigen Zeit ziehen die Mainandachten in Burg noch viele Besucher über die Pfarrgrenzen hinaus an. Musikalisch wurden die Andachten zu Ehren der Muttergottes von Chören aus dem Pfarrverband Am Tachinger See sowie der Tenglinger Stubnmusi und der Harfenistin Magdalena Karl gestaltet. In der letzten Andacht ging Pfarradministrator Markus Nappert auf die Kraft des Betens ein. Ein gemeinsames Gebet kann Kraft geben und stärken. So ist auch jede gefeierte Maiandacht ein Gebet, das aus verschiedenen Elementen besteht. Zum Abschluss der Maiandacht, die mit dem eucharistischen Segen seinen Abschluss fand, ermutigte Nappert das versammelte Volk Gottes auch über den Mai hinaus die Einladung zum gemeinsamen Gebet anzunehmen. Als Stütze können die kommenden Marienfeiertage dienen. Mit diesem besinnlichen Abschluss endet ein Maiandachtsreigen, der Tradition und Glauben lebendig hält und die Gemeinschaft stärkt. Andi Kraller
Taching/Tengling. Einen besonderen Tag erlebten die Tachinger und Tenglinger Senioren bei ihrem Ausflug zur Wallfahrtskirche Maria Bogenberg bei Straubing. Schon von der Ferne ist der 118 m über der Donau aufragende Bogenberg, auch als Heiliger Berg Niederbayerns bezeichnet, zu sehen.
Nach einer Stärkung mit einem guten Mittagessen ging‘s weiter zum wenige Kilometer entfernen Bogenberg. Dort angekommen, bietet der Berg einen selten schönen Ausblick in die Donauebene und Teile des Gäubodens sowie zur gegenüberliegenden Stadt Straubing. Die Wallfahrtskirche, zugleich Pfarrkirche der Pfarrei Bogenberg, hat eine besondere Ausstattung, u.a. mit dem Gnadenbild „Unserer lieben Frau“ und einem weiteren „Maria in der Hoffnung“, einer seltenen Darstellung der schwangeren Mutter Maria. Eine Steintafel in der Vorhalle er Kirche informiert über die Entstehung der Wallfahrt. Nach einer frommen Überlieferung schwamm ein steinernes Gnadenbild entgegen der Strömung in der Donau und landete auf dem sog. Marienstein, von wo es auf den Berg gebracht wurde. Bald setzte ein reger Pilgerstrom ein. Besonders zu erwähnen ist die Holzkirchener Kerzenwallfahrt, die auf ein Gelübde aus dem Jahr 1492, aufgrund der Bedrohung der Wälder um Holzkirchen (Nähe Ortenburg) durch den Borkenkäfer, zurückgeht. Seither tragen die Holzkirchener Pilger jedes Jahr am Pfingstsonntag in einem zweitägigen, ca. 75 km langen Fußmarsch eine rund 13 m hohe und 50 kg schwere Kerze auf den Bogenberg. Sie besteht aus einer Holzstange, die mit rotem Wachs ummantelt ist. Rechts und links vom Gnadenaltar stehen diese Pfingstkerzen unübersehbar für jeweils zwei Jahre. Zum Abschluß der Kirchenbesichtigung wurde gemeinsam das Lied „Segne du Maria“ zu Ehren der Gottesmutter gesungen. Nachdem alle nochmal die besondere Aussicht bei schönstem weiß blauem Himmel ausgiebig genossen hatten, wurde in die Stadt Straubing gefahren. Hier hatte jeder die Möglichkeit, den prächtigen historischen Stadtplatz mit seinen ehrwürdigen Bauten und Kirchen, besonders der Jakobskirche, anzuschauen oder den Nachmittag in einem der gemütlichen Straßencafés ausklingen zu lassen. Nach einem Tag mit vielen besonderen Eindrücken und Erinnerungen ging der erste Ausflug der Senioren zu Ende. Marlies Dumberger
Tengling. Dreimal hatten am Pfingstwochenende Gläubige und Besucher aus nah und fern Gelegenheit, das Pfingstfest - den Geburtstag der Kirche – in der Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt in Burg bei Tengling zu feiern. Im Vorabendgottesdienst zum Hochfest am Samstagabend ging Pfarradministrator Markus Nappert in seinen Gedanken zum Pfingstfest darauf ein, dass in Kirche und Welt in diesen Tagen aufgrund der vielen festgefahrenen Situationen von der pfingstlichen Freude wenig zu spüren sei. „Der Geist scheint ausgeflogen“ so Nappert. Dennoch lohnt sich ein Blick in unsere Pfarreien, dort wirkt der Geist Gottes in uns. Menschen engagieren sich und arbeiten an einem aktiven Pfarrleben, ohne sich zu fragen, was habe ich davon. Viele, sei es bei den Ministranten, den Kirchmusikern, den Chören, den Mitgliedern der Gremien und so weiter, geben durch ihr Handeln und Tun ein Zeugnis, dass der Geist Gottes wirkt, so der junge Seelsorger.
Auch die Maiandacht am Abend des Pfingstsonntags, einfühlsam und feierlich durch die Tenglinger Stubnmusi und Heidi Niedermeier an der Orgel gestaltet, stand ganz im Zeichen des Heiligen Geistes. Nappert erinnerte sich an ein Firmlings-Projekt, bei dem die Firmlinge dazu aufgerufen waren, ein Bild des Heiligen Geistes zu malen. Zum Abschluss seiner Gedanken lud der Ortsgeistliche die versammelte Gemeinde dazu ein, sich die Frage zu stellen, was der Hl. Geist für jeden einzelnen bedeute.
Am Pfingstmontag machten sich von Taching und Tengling zusammen mit den Törringern zwei Bittgänge auf nach Burg. Das anschließende Festamt wurde vom Chor Belcanto unter der Leitung von Barbara Danninger festlich begleitet. Die Orgel spielte Dr. Gernoth Heinrich, Kathi Leitner Querflöte. Am Ende der Feierlichkeiten zum Pfingstfest bedankte sich Pfarradministrator Markus Nappert bei allen, die sich auf den Weg gemacht haben, um gemeinsam Gottesdienst und das Pfingstfest - den Geburtstag der Kirche - zu feiern. Andi Kraller
Taching/Burg. Sitzbankerl, oft unbeachtet und doch so wertvoll, sei es für müde Beine, zum Ruhen oder zum Besinnen. So das Bankerl am Friedhofsgebäude in Taching oder die Bankerl bei der Wallfahrtskirche Maria Burg. Übrige Holzanstrichfarbe aus anderen Renovierungsarbeiten brachten Heini Riesemann dazu, die schon in die Jahre gekommenen Bankerl mit einem neuen Anstrich zu versehen. Nach Rücksprache mit unseren Kirchenpflegern und Mesnern Rudi Jauernig und Andreas Kraller ging es an die Arbeit. Es blieb aber nach näherem Hinsehen nicht nur bei einem neuen Anstrich. Die Sitzbohlen waren teilweise schon morsch und kurz vor dem Durchbrechen. So wurde es notwendig, die Bänke abzubauen, teilweise mit neuen Bohlen zu versehen, die Traggestelle zu entrosten und alle Teile neu zu streichen. Am Innenhof der Burger Kirche wurde unlängst eine sehr schöne Gedenktafel für Sternenkinder angebracht. Hier hat eine Sitzgelegenheit für manche Trauernde eine besondere Bedeutung. So hat Heini Riesemann hier auch den Unterbau ausgerichtet und Gehwegplatten angebracht. Nun lädt ein schönes Plätzchen unter dem großen Kastanienbaum zum Verweilen ein. Die Gehwegplatten wurden von der Gemeinde gespendet, die Holzbohlen spendete Stefan Parzinger.
Gelebte Dorfgemeinschaft! Heinrich Riesemann
Taching. Die diesjährige Maiandacht, welche am 05.05.2026 an der Woifn-Kapelle bei Weitgassing gefeiert wurde, stand unter dem Titel “Maria, die Magd des Herrn”.
In der Lesung aus dem Lukasevangelium vertraut Maria dem Engel und sagt: “Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast”.
Im Mariengebet wendeten sich die Gläubigen u.a. mit folgender Aufforderung an Maria: “Begleite uns, Maria, in den freudenreichen und schmerzhaften Erfahrungen deines lebendigen Glaubens und unseres gläubigen Lebens”. Die anschließenden Fürbitten wurden von Kindern und Frauen aus Weitgassing vorgetragen.
Die rund 70 Besucher aus Nah und Fern genossen eine stimmungsvolle Maiandacht, welche von unserem Pfarrer Markus Nappert sehr feierlich zelebriert wurde. Die wunderschöne und berührende Umrandung durch den Chor “Vocalis” sorgte noch für das i-Tüpfelchen des Abends.
Und spätestens, als dann noch die Abendsonne durch die Wolken schien, und die Kapelle samt ihren Besuchern in ein warmes Licht tauchte, durften wir wieder mal ein herzliches “Danke” an den Herrgott senden, für das Privileg, in solch einer paradiesischen und friedlichen Gegend wohnen zu dürfen.
Der Abend klang schließlich noch gemütlich mit ratschen, kühlen Getränken und lachenden, herumtollenden Kindern aus.
Es war einfach alles perfekt! Ein herzliches vergelts Gott
- unserem Pfarrer Markus Nappert, für seine feierliche, aber auch lockere Art, die Andacht zu halten ... und für seinen “Weitblick” und Optimismus, die Maiandacht stattfinden zu lassen (das Wetter war ja anfangs alles andere als einladend).
- dem wunderbaren Chor Vocalis, der immer zur Stelle ist, wenn in Weitgassing eine Andacht ansteht.
- der Bauernschmid Lisa für die Hilfe bei der schönen Blumendeko und dem Lenze für die kühlen Getränke.
- der Weitgassinger Dorfgemeinschaft und den vielen Gästen, die wieder mit uns gefeiert haben.
Text & Bild: Woifn-Familie, Evi und Wolfgang Mayer mit Kindern und Senior Sepp
Burg. Einen kleinen Umtrunk im Anschluss an die Maiandacht in der Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt in Burg bei Tengling organisierte der Pfarrgemeinderat auf dem Kirchenvorplatz. Im fast vollständig besetzten Gotteshaus betete Pfarrer Markus Nappert zusammen mit den Gläubigen aus dem Pfarrverband und der näheren Umgebung eine Andacht zur Ehre der Gottesmutter Maria mit Gedanken zum Magnificat, dem Lobgesang Mariens.
Musikalisch umrahmt wurde die Andacht diesmal vom Kirchenchor unter der Leitung von Barbara Danninger.
Beim anschließenden Umtrunk, ganz passend zum Muttertag, freuten sich sowohl die Organisatoren als auch die Besucher über den regen Andrang und den anschließenden Ratsch vor der Kirche, der fast bis zum Einbruch der Dunkelheit und den ersten Regentropfen andauerte.
Ein beachtlicher Betrag konnte aus dem Erlös des Umtrunks für die Reparatur der Burger Kirchenfahne an die Kirchenverwaltung übergeben werden. Marlies Dumberger
Tettenhauen. Am vergangenen Wochenende feierte Tettenhausen das
traditionelle Patrozinium zu Ehren des heiligen Florian, dem Schutzpatron der
Feuerwehren. Zahlreiche Gläubige kamen zusammen, um diesen Tag in
festlicher Atmosphäre zu begehen. Im Mittelpunkt stand der feierliche Gottesdienst, bei dem Pfarradministrator Markus Nappert in seiner Predigt auch nachdenkliche Töne anschlug. Er ging auf die Unsicherheiten und Ängste vieler Menschen angesichts der aktuellen Weltlage ein. Gleichzeitig machte er Mut: Gott sei immer an unserer Seite, und das Gebet könne helfen, innere Ruhe zu finden. Es sei zwar kein Allheilmittel, könne den Menschen aber stärken und beruhigen. Für die musikalische Gestaltung sorgte der Kirchenchor unter der Leitung von Heidi Niedermaier, der den Gottesdienst in bewährter Weise feierlich umrahmte. Dafür sprach der Pfarradministrator am Ende seinen besonderen Dank aus, sowie allen Ministranten und der Mesnerin. Einen würdigen Abschluss fand am Ende des Gottesdienstes das Lied „Hl. Florian, schütze die Heimat“, bei dem alle kräftig mitsangen. Lisa Hofmeister
Tettenhausen. Traditionell am 1. Mai war es wieder so weit: Bei strahlendem Sonnenschein und weiß-blauem Himmel machten sich viele Tachinger und Tenglinger zu Fuß auf den Weg zum Flurumgang nach Bicheln. Dort angekommen, trafen sie auf zahlreiche weitere Gläubige, die zum gemeinsamen Feiern gekommen waren. Nach der Begrüßung durch Pfarradministrator Markus Nappert folgte ein besonderer Höhepunkt: Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg war aus München zu Besuch gekommen und feierte mit den Gläubigen einen festlichen Gottesdienst im Freien vor idyllischer Kulisse. Zu Schluss spendete der Bischof den Wettersegen für eine gute Ernte und den Schutz vor Unwettern. Musikalisch umrahmt wurde die Feier vom Kirchenchor unter der Leitung von Heidi Niedermaier. Der besondere Ort, die Gemeinschaft der Menschen und der feierliche Gottesdienst machten den Flurumgang für viele zu einem ganz besonderen Erlebnis. Anschließend wurde es gemütlich: Der Pfarrgemeinderat hatte alles bestens vorbereitet und lud zum Beisammensein ein. Bei Würschtln, Getränken und angeregten Gesprächen ließen die Besucher den besonderen Vormittag gemeinsam ausklingen. Lisa Hofmeister
von oben: PGR Törring, Tettenhausen und Taching
Einführung der Ehrenamtlichen in Taching, Törring und Tettenhausen
Nach den Wahlen im März wurden in den vergangenen Wochen im Pfarrverband Am Tachinger See die neuen Mitglieder der Pfarrgemeinderäte vorgestellt und begrüßt.
In der Pfarrei St. Peter und Paul Taching haben sich sieben Mitglieder wieder- bzw. neuwählen lassen. Zum Pfarrgemeinderat gehören nun Monika Dandl, Hubert Schmid, Hanni Prambs, Franz Seehuber, Monika Trattler, Irmi Lörzel und Eva Mayer.
Acht Personen bilden den neuen Pfarrgemeinderat in der Kuratie St. Florian Tettenhausen. Regina Thaller, Hedi Frisch, Konrad Waldherr, Monika Anner, Christine Hofmeister, Elisabeth Frisch, Stefan Kühnhauser und Lisa Hofmeister haben sich zu diesem Ehrenamt bereiterklärt.
Die Einwohner der Pfarrei St. Vitus Törring haben sechs Personen in ihren Pfarrgemeinderat gewählt. Barbara Straßberger, Martina Langer, Rosi Baumgartner, Christine Dörnhöfer, Bärbl Niedermaier und Christine Eder wollen sich in besonderer Weise für die Kirche vor Ort engangieren.
Die Frauen und Männer wurden von Pfarradministrator Markus Nappert im Rahmen der Sonntagsgottesdienste namentlich vorgestellt und begrüßt. Als kleines Dankeschön für ihre Bereitschaft erhielt jedes Pfarrgemeinderatsmitglied ein kleines Geschenk. Markus Nappert
Mit einem Festgottesdienst feierten 45 Kinder aus dem Pfarrverband Am Tachinger See am Weißen Sonntag ihre Erstkommunion. Neben ihren Familien durften die Kinder auch ihre Lehrkräfte, Tachings Bürgermeisterin Stefanie Lang und die 3. Bürgermeisterin Christine Rehrl aus Waging in der vollbesetzten Tachinger Pfarrkirche St. Paul begrüßen.
Gemeinsam mit Pfarradministrator Markus Nappert, Diakon Toni Lörzel und dem Erstkommunionvorbereitungsteam, bestehend aus Astrid Fenninger, Barbara Danninger und Vroni Kurz, eröffneten die Kinder mit dem feierlichen Einzug den Gottesdienst. Die Mädchen und Buben gestalteten den Gottesdienst auf unterschiedliche Art und Weise mit: Sie trugen die Kyrie-Rufe und die Fürbitten vor, brachten die Gaben zum Altar oder sangen solo oder in Gruppen die Lieder vor. Musikalisch begleitet wurden sie dabei von Dr. Gernot Heinrich und Kathi Leitner an Orgel und Querflöte.
„Du bist ein Ton in Gottes Melodie“ – das Thema der Vorbereitung fand auch seinen Platz im Erstkommuniongottesdienst. In seiner Predigt betonte Pfarradministrator Nappert, wie wichtig es ist, dass alle Menschen gemeinsam für Frieden und Mitmenschlichkeit eintreten. Ebenso hat jeder Mensch einen Platz in Gottes Melodie: Jeder ist wichtig, egal ob groß oder klein.
Der Höhepunkt des Gottesdienstes war für die Kinder der erstmalige Empfang der Kommunion, welchen sie freudig erleben durften. Dieser Moment stellte gleichsam den Abschluss der Erstkommunionvorbereitung dar, welche im vergangenen November begonnen hatte.
Vor dem Schlusssegen sprach Pfarradministrator Nappert seinen herzlichen Dank an das Vorbereitungsteam, die Ansprechpartner aus der Elternschaft und allen Unterstützern bei der diesjährigen Erstkommunion aus.
Die Dankandacht am gleichen Abend wurde von den Kommunionkindern und ihren Familien gerne angenommen und stellte einen ruhigen und besinnlichen Abschluss eines festlichen Tages dar. Markus Nappert
Gruppenfoto: Claudia Schnellinger
Pfarradministrator Markus Nappert und die Ministranten bei der Segnung des Osterfeuers.
Tengling. Zahlreich machten sich auch in diesem Jahr Gläubige aus Tengling und darüber hinaus auf, um am frühen Morgen des Ostersonntags die Auferstehung Christi und somit den wichtigsten Gottesdienst der Christenheit gemeinsam zu feiern. Die Pfarrkirche war zunächst noch dunkel, bis der Altardienst mit der am Osterfeuer entzündeten Osterkerze einzog und den Raum erhellte. Im Anschluss an die ehrfurchtsvollen Worte „Lumen Christi“ (Christus das Licht) wurde das Licht von Kerze zu Kerze weitergegeben und symbolisierte das strahlende Licht der Auferstehung, das die Dunkelheit vertreibt. In den alttestamentlichen Lesungen hörten die Gläubigen die vertrauten Geschichten aus der Bibel, in denen beschrieben wird, wie Gott mit den Menschen durch die Zeit ging.
In seiner Predigt griff Pfarradministrator Markus Nappert den bekannten Hit der Toten Hosen „An Tagen wie diesen“, der für viele zu einer Art Hymne geworden ist, auf. Solche Lieder aktivieren Emotionen wie Freude, Glück und Freiheit – Gefühle, die auch bei der gemeinsamen Feier der Osternacht erfahrbar werden. Obwohl Gott stets an unserer Seite ist, verläuft unser Weg nicht immer geradeaus. Doch selbst in schwierigen Zeiten lässt uns Gott nicht allein, sondern begleitet und führt uns ans Ziel. Diese Zuversicht habe auch Jesus Zeit seines Lebens getragen, so Nappert weiter.
Wie ein Lauffeuer verbreitete sich die Botschaft der Auferstehung nach dem ersten Osterfest in der ganzen Welt und prägt seither das christliche Leben. Der Tod ist nicht das Ende, denn Gott schenkt neues Leben – die Auferstehung. Von dieser Hoffnung getragen, feiern Christen alljährlich das Fest der Auferstehung und die Zusage des ewigen Lebens, fasste der Seelsorger zusammen.
Vor der Segnung des frischen Taufwassers erneuerte die Pfarrgemeinde im Rahmen der Osternacht auch ihr Taufversprechen. Nach der Segnung der mitgebrachten Speisen dankte Markus Nappert allen Beteiligten für ihr Engagement und überbrachte seine Osterwünsche. Das feierliche Te Deum zum Abschluss, begleitet vom Klang der Kirchenglocken, unterstrich die Freude über die Auferstehung Jesu.
Im Anschluss folgten viele Gäste der Einladung des Pfarrgemeinderats, das Osterfest auch weltlich bei einem gemeinsamen Frühstück zu feiern – ein gelungener Ausklang an „Tagen wie diesen“. Andi Kraller
Der Tenglinger Pfarrgemeinderat von links: Andreas Kraller, Lena Roßberger, Johanna Mayer, Eva Schmalzbauer, Marlies Dumberger, Ludwig Perschl und Pfarradministrator Markus Nappert. Nicht ihm Bild ist René Möschel.
Tengling. Mit dem christlichen Brauch, die Palmbuschen am Beginn des Palmsonntagsgottesdienstes zu Segnen, wurde auch in diesem Jahr der Festgottesdienst zum Gedenken an den Einzug Jesu in Jerusalem in der Burger Kirche eröffnet. Symbolisch stehen die Palmzweige als Zeichen des Sieges und des Friedens. In der Volksfrömmigkeit sollen die gesegneten Palmbuschen, die oftmals in den Wohnungen am Kreuz im Herrgottswinkel ihren Platz finden, die Bewohner und ihre Gebäude vor Unheil, Blitz und Feuer schützen. Nachdem Pfarradministrator Markus Nappert mit Hilfe der Ministranten die mitgebrachten Zweige der Gottesdienstbesucher gesegnet hatte, hörten die Gläubigen die Passion vom Leiden und Sterben des Sohn Gottes. Vorgetragen in verschiedenen Rollen las der Priesteramtskandidat William Böttinger, der noch bis Ostern sein Gemeindepraktikum im Pfarrverband absolviert, die Worte Jesu. Andreas Kraller gab den Erzähler und Eva Schmalzbauer sprach für die weiteren Personen, die Jesus ans Kreuz brachten und ihn auf dem Kreuzweg begleiteten.
In seinen anschließenden Worten ging Pfarradministrator Markus Nappert auf die Gegensätze des Palmsonntags ein. So beginnt der Tag mit einer großen Freude, dem Hosianna, über den Einzug Jesu in Jerusalem. Es folgt lautes Geschrei „Ans Kreuz mit ihm!“, und, nachdem Jesus am Kreuz stirbt, eine große Stille. Diese Totenstille wird dann am Ostermorgen durch die Auferstehung beendet. Zum Abschluss seiner Gedanken schlug der Seelsorger den Bogen auf die kürzlich stattgefundenen Pfarrgemeinderatswahlen. Nappert zeigte sich froh und erleichtert, dass sich auch in einer Zeit wie dieser, in der es nicht mehr selbstverständlich ist, sich als Christ zu bekennen, wieder sechs Personen in der Pfarrei Tengling gefunden haben, um im Pfarrgemeinderat das christliche Leben auch außerhalb der Gottesdienste lebendig zu halten. „Ihr seid das Salz der Erde“ rief er den Mitgliedern des Gremiums zu und überreichte allen ein kleines Geschenk, das unter anderem einen Salzstreuer beinhaltete. Sabine Wenig wurde nach 20-jähriger Tätigkeit mit einem Blumenstrauß aus dem Gremium verabschiedet. Der künftige Pfarrgemeinderat setzt sich ab sofort aus der in der konstituierenden Sitzung einstimmig gewählten 1. Vorsitzenden Marlies Dumberger, der 2. Vorsitzenden Johanna Mayer, Lena Roßberger, René Möschel, Ludwig Perschl und Eva Schmalzbauer zusammen. Neben den gewählten Mitgliedern ergänzen Pfarradministrator Markus Nappert und Kirchenpfleger Andreas Kraller das Gremium. Im Anschluss an die Eucharistiefeier lud Pfarradministrator Markus Nappert die versammelte Gemeinde ein, die Gottesdienste rund um die Auferstehung gemeinsam zu begehen. Nach dem die Messe gelesen war, verteilten die Ministranten die von ihnen gebastelten Osterkerzen gegen eine kleine Spende an die Besucher des Palmsonntaggottesdienstes. Andi Kraller
Taching: Wahlbeteiligung 28 % (2022: 22%)
Monika Dandl: 164
Hubert Schmid: 163
Franz Seehuber: 156
Monika Trattler: 151
Hanni Prambs: 145
Tengling: Wahlbeteiligung 35 % (2022: 32%)
Johanna Mayer: 171
Lena Roßberger: 171
René Möschel: 165
Ludwig Perschl: 161
Eva Schmalzbauer: 159
Marlies Dumberger: 155
Tettenhausen: Wahlbeteiligung 37% (2022: 24%)
Elisabeth Frisch: 181
Regina Thaller: 180
Stefan Kühnhauser: 178
Christine Hofmeister: 173
Monika Anner: 158
Konrad Waldherr: 157
Törring: Wahlbeteiligung: 32% (2022: 26%)
Barbara Straßberger: 206
Martina Langer: 205
Rosi Baumgartner: 204
Christine Dörnhöfer: 196
Burg. Zu Beginn des Gottesdienstes am 21. Februar wurde der Praktikant William Böttinger (im Foto links) von Pfarrer Markus Nappert herzlich begrüßt. Er absolviert während der nächsten sechs Wochen sein erstes Gemeindepraktikum in unserem Pfarrverband. Wie alle „Neuen“ bekam auch William eine Tafel Schokolade geschenkt. Im Anschluss ergriff er selbst das Wort, stellte sich mit ein paar persönlichen Angaben vor und gab einen kurzen Einblick in seine Motivation für die kommende Zeit. Die Gemeinde nahm ihn freundlich auf und hieß ihn mit Applaus als Teil der Gemeinschaft willkommen.
Außerdem wurde Hannah Müller (im Foto vorne mittig) in die Schar der Ministranten St. Laurentius Tengling aufgenommen. Nach der Predigt bat Pfarrer Nappert die neue Ministrantin zum Altar, um ihr den Segen Gottes für die Ausführung ihres Dienstes zu spenden. Zum Einstand überreichte er ihr das Ministranten-T-Shirt sowie eine kleine süße Stärkung und wünschte ihr viel Freude bei ihrem künftigen Wirken. Text: Johanna Mayer Bild: Andi Kraller
Liebe jugendliche und erwachsene Schwestern und Brüder im Herrn,
mit diesen Zeilen darf ich mich Ihnen kurz vorstellen: Mein Name ist William Böttinger, ich komme gebürtig aus München, wo ich auch aufgewachsen bin und Abitur gemacht habe. Im September 2024 bin ich ins Priesterseminar München eingetreten und studiere seitdem Theologie an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität.
Sicher sind manche etwas überrascht, wenn sie heutzutage lesen, dass ein junger Mann noch Priester werden möchte. Ein spannendes oder spektakuläres Berufungserlebnis hat es in meinem Leben nicht gegeben, vielmehr ist es die Freude am Glauben und der Wunsch dabei mitzuhelfen, dass der Glaube und das kirchliche Leben nicht verdunsten mögen. Für mich war es sehr schön, dass mein erstes Jahr im Priesterseminar ein heiliges Jahr war, das noch dazu unter dem Leitwort Pilger der Hoffnung stand. Das begleitet mich weiter.
In der kommenden österlichen Bußzeit dieses Jahres darf ich mein erstes Gemeindepraktikum bei Ihnen im Pfarrverband Am Tachinger See verbringen. Darauf freue ich mich schon sehr!
Ich freue mich Ihnen persönlich zu begegnen, um so für meinen eigenen Berufungsweg sicherlich viel lernen zu dürfen.
Bis dahin wünsche ich Ihnen eine gute Zeit und verbleibe mit
herzlichen Grüßen- und Segenswünschen!
William Böttinger
Ich möchte Herrn Böttinger herzlich in unserem Pfarrverband zu seinem Praktikum willkommen heißen! Er wird mich vom 1. Fastensonntag bis einschl. Ostern bei meiner Arbeit als Pfarrer begleiten, um so einen Eindruck in die Aufgaben und Tätigkeiten eines Priesters zu erhalten. Wohnen wird er während dieser Zeit im Gästezimmer des Tachinger Pfarrhofs.
Bei den Gottesdiensten am 1. und 2. Fastensonntag wird sich Herr Böttinger in unseren Pfarreien vorstellen.
Ich wünsche ihm Gottes Segen und viele schöne Erfahrungen!
Markus Nappert
Pfarradministrator
Die Sternsinger des Pfarrverbandes Am Tachinger See haben in diesem Jahr gemeinsam entschieden, einen Teil der erhaltenen Süßigkeiten, die sie bei den besuchten Häusern erhalten haben, an die Tafel in Traunstein zu spenden.
Frau Claudia Haider, die Vorsitzende der Traunsteiner Tafel e.V. begrüßte die Gruppe sehr herzlich und erzählte viel Wissenswertes rund um die Tafel- Organisationen.
So erfuhren die Kinder und Jugendlichen z.B., dass die Traunsteiner Tafel eine Lebensmittelbörse als Hilfsaktion für Menschen mit geringem oder gar keinen Einkommen ist. Die Lebensmittel werden an Bedürftige mit Berechtigungsschein ausgegeben. Diesen Schein erhalten Einzelpersonen und Familien, die sich in einer aktuellen Notlage befinden oder deren Lebensbedarf sich nach Eckregelsätzen bemisst. Hinter dieser trockenen Beschreibung stehen viele persönliche, berührende Einzelschicksale.
Frau Haider und das ehrenamtliche Team zeigten weiterhin die Räumlichkeiten der Tafel, in denen die Lebensmittel, die von verschiedenen Einzelhandelsgeschäften gespendet und von Mithelfenden der Tafel abgeholt werden, gelagert und ausgegeben werden.
Da auch zur Zeit des Besuches die Ausgabestelle geöffnet war, bekamen die Sternsinger einen lebhaften Eindruck von der enormen Wichtigkeit dieser Institution und dem ehrenamtlichen Einsatz der dort tätigen Personen. Die „Süßigkeitenspende“ im Umfang von zwei großen, über den Rand gefüllten Wäschekörben wurde mit großem Dank entgegengenommen. Das Team der Tafel nahm sich zwischen all der Betriebsamkeit während der Ausgabe auch noch Zeit für ein gemeinsames Foto. Im Anschluss durften die Sternsinger die Räume der Tafel mit den Sternsinger- Sprüchen und einem Aufkleber 20-C+M+B-26 segnen.
Die Sternsinger und ihre Begleitung waren sich im Anschluss an den Besuch sicher: Auch im nächsten Jahr wollen sie wieder großen Teil von dem, was sie in so großzügigen Maß beim Sternsingen an Lebensmitteln und Süßigkeiten erhalten, an die Tafel weitergeben! Martina Langer
Unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ haben die Sternsinger im Pfarrverband Am Tachinger See in diesem Jahr insgesamt 16.267,30 € Spenden gesammelt. 74 Kinder und Jugendliche, die sich in 18 Gruppen aufteilten, zogen zum Jahresbeginn durch die Dörfer, sammelten Spenden für Kinder in Not und brachten den Segen in die Häuser.
Das Spendenergebnis aufgeteilt nach Gemeinden des Pfarrverbandes:
Taching: 4.185,52 €
Tengling: 3.917,85 €
Tettenhausen: 3.995,93 €
Törring: 3.893,00 €
Sonstiges: 275,00 €
Die Verantwortlichen möchten sich an dieser Stelle bei allen bedanken, welche bei der Durchführung der Aktion tatkräftig mitgeholfen haben: beim Organisationsteam, bei den Eltern für Fahrdienste, bei den Köchinnen für warmes Mittagessen und vor allem bei den Kindern und Jugendlichen für ihr Engagement. Natürlich gilt unser Dank auch allen für die freundliche
Aufnahme und die zahlreichen Spenden. Johanna Mayer
Die Sternsinger 2026 in Törring
Auch die Tachinger Sternsinger waren 2026 unterwegs.
Die Sternsinger aus Tettenhausen 2026
Die Tenglinger Sternsinger 2026
Tengling. Im Rahmen des Gottesdienstes am 3. Januar wurde die Ministrantin Franziska Mayer nach langjährigem treuen Dienst am Altar feierlich verabschiedet. Seit ihrem Eintritt in die Ministrantengruppe im April 2015 hat sie sich stets zuverlässig und mit viel Fröhlichkeit engagiert. Mehr als ein Jahrzehnt war Franziska bei zahlreichen Gottesdiensten und besonderen Anlässen eine feste Stütze der Ministrantenschar. In seiner
Ansprache würdigte Pfarradministrator Markus Nappert den langjährigen Einsatz von Franziska und dankte ihr herzlich für ihre Zeit, ihre Verlässlichkeit und ihr großes Engagement im Dienst für die Kirche und die Gemeinde. Als Zeichen des Dankes erhielt sie ein kleines Präsent sowie einen kräftigen Applaus von den Gottesdienstbesuchern. Johanna Mayer
Im Pfarrverband Am Tachinger See wurde das Jahr 2026 mit dem traditionellen abendlichen Neujahrsgottesdienst begrüßt.
Viele kleine und große Sternsinger feierten den Gottesdienst in Taching mit und sorgten für eine besondere Atmosphäre in der Pfarrkirche St. Paul.
In seiner Predigt ging Pfarradministrator Markus Nappert auf den alttestamentarischen Segensspruch ein, der zuvor in der Lesung vorgetragen worden war: „Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr lasse sein Angesicht über dich leuchten und sei dir gnädig. Der Herr wende dir sein Angesicht zu und schenke dir Frieden.“ Dieser Segen Gottes werde von den Sternsingern zu den Menschen in unseren Gemeinden gebracht, so Nappert. Mit ihrem Engagement bei der Sternsingeraktion zeigen Menschen aus unseren Pfarreien, dass ihnen Leid und Not in der Welt nicht gleichgültig seien und bringen so Hoffnung in die Häuser und Wohnungen. Für ihren Einsatz als „Hoffnungsträger“ bedankte sich der Ortsgeistliche bei den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die sich auch in diesem Jahr wieder bei der Sternsingeraktion einsetzen und wünschte ihnen viel Freude und gute Aufnahme bei den Menschen im Pfarrverband. Markus Nappert