Volle Kirche in Großhöhenrain
Großhöhenrain – Mit großem Applaus und einer spontanen Zugabe endete das 4. Höhenrainer Konzert der Chöre in der voll besetzten Pfarrkirche St. Michael. Die drei Höhenrainer Chöre und die Gastgruppe Hoamatbeat gestalteten gemeinsam einen abwechslungsreichen Konzertabend und zeigten eindrucksvoll die musikalische Vielfalt und hohe Qualität des Chorgesangs im Ort.
Durch das Programm führte Stefan Messerer, der die Besucher im Namen aller Mitwirkenden begrüßte und die einzelnen Beiträge vorstellte. Veranstalter des Konzerts war die Pfarrkirchenstiftung St. Michael Großhöhenrain.
Den Auftakt machte der Kinderchor unter der Leitung von Constanze Haager mit „Karibu sana“ aus dem Kindermusical Tafiti. Mit viel Freude, klaren Stimmen und sichtbarer Begeisterung eröffneten die jungen Sängerinnen und Sänger den Abend. Später zeigte der Kinderchor mit „Du bist einfach du“ von Mike Müllerbauer erneut seine lebendige und unbeschwerte Art des Musizierens.
Der Jugendchor unter der Leitung von Irmi Haager beeindruckte bereits mit dem anspruchsvollen Stück „Adiemus“ von Karl Jenkins. Die Mischung aus rhythmischen Elementen und klangvollen Passagen gelang überzeugend und zeigte die Qualität des Ensembles. Gemeinsam mit dem Vokalensemble folgte später eine fein abgestimmte Interpretation von „What was I made for?“, bekannt aus dem Film Barbie. Mit „Thank you for the music“ von Benny Andersson und Björn Ulvaeus setzte der Jugendchor einen weiteren Höhepunkt und brachte die Freude am gemeinsamen Musizieren spürbar zum Ausdruck.
Der Kirchenchor unter der Leitung von Josef Stahuber präsentierte sich in verschiedenen Besetzungen. Die Männerstimmen überzeugten mit „Sorge dich nicht“ der Wise Guys durch einen warmen und harmonischen Klang. Die Frauen des Kirchenchors stellten mit Felix Mendelssohn Bartholdys „Hebe deine Augen auf“ ihre Ausgewogenheit und Ausdrucksstärke unter Beweis. Mit dem Segenslied „May the road rise to meet you“ zeigte der gesamte Kirchenchor schließlich seine Klangfülle und musikalische Geschlossenheit.
Für besondere Abwechslung sorgte in diesem Jahr die Gastgruppe Hoamatbeat. Mit akustischer Musik, begleitet von zwei Gitarren, Klavier und mehrstimmigem Gesang, brachten die Musiker eine andere Klangfarbe in den Konzertabend. Die selbst komponierten Lieder „I bleib steh“ und „Oimsumma“ kamen beim Publikum sehr gut an und ergänzten das Programm auf gelungene Weise.
Zum Abschluss standen alle Mitwirkenden gemeinsam vor dem Altar. Mit „Viva la vita“ von den Fäaschtbänklern entstand ein kraftvoller und mitreißender Schlusspunkt des Konzerts. Die Begeisterung der Sängerinnen und Sänger sprang unmittelbar auf die Zuhörer über. Nach lang anhaltendem Beifall und stehenden Ovationen erklang das Schlusslied schließlich noch einmal als Zugabe.
Das Konzert zeigte erneut eindrucksvoll, welchen Stellenwert das gemeinsame Singen in Großhöhenrain hat – und dass in den Chören des Ortes mit großer Freude und hoher musikalischer Qualität gearbeitet wird.
Stefan Messerer kündigt den Kinderchor an
Der Höhenrainer Jugendchor
Der Kirchenchor Großhöhenrain