Pfarrverband Milbertshofen

St. Georg, Milbertshofener Platz 2, 80809 München, Tel. (089) 35 72 70-0, st-georg.milbertshofen@ebmuc.de
St. Lantpert, Torquato-Tasso-Str. 40, 80807 München, Tel. (089) 35 811 91-0, st-lantpert.muenchen@ebmuc.de
2026 03 10 Home instead

Sozialpaten in der Stadtbibliothek

Am Dienstag, den 10. März, waren wir gemeinsam mit dem ASZ Milbertshofen und Home Instead in der Stadtbibliothek Milbertshofen präsent, um unsere Angebote vorzustellen und mit Besucherinnen und Besuchern aus dem Viertel ins Gespräch zu kommen.
 
Das ASZ Milbertshofen in der Schleißheimer Straße ist ein zentraler Begegnungs- und Beratungsort im Stadtteil, der in vielen Lebenslagen unterstützt und Gemeinschaft fördert.
Home Instead ist ein ambulanter Betreuungs- und Unterstützungsdienst, der Menschen mit Alltags- und Betreuungsbedarf hilft, ihren Alltag zuhause lebenswert und selbstbestimmt zu gestalten.

Uns ging es an diesem Nachmittag darum, sichtbar zu machen, welche Hilfen es direkt vor Ort gibt — und dafür zu begeistern, selbst Teil dieser Unterstützungskultur zu werden.
 
Unsere Sozialpatinnen und Sozialpaten beispielsweise schenken Zeit, Aufmerksamkeit und Mitmenschlichkeit. Sie begleiten, hören zu, helfen im Alltag und sind da, wenn jemand allein nicht weiterkommt. Sie übernehmen keine professionellen Aufgaben, sondern etwas zutiefst Menschliches: füreinander da zu sein.
Die meisten sind in unseren Pfarrgemeinden verwurzelt, einige engagieren sich darüber hinaus aus dem Stadtteil heraus. Was sie verbindet, ist nicht Herkunft oder Hintergrund, sondern eine gemeinsame Überzeugung.
Sozialpatenschaften sind gelebte Nächstenliebe — konkret und direkt vor unserer Haustür.
Sie stärken das, was ein Gemeinwesen trägt: Verantwortung füreinander zu übernehmen — unabhängig von professionellen Dienstleistern und institutionellen Strukturen.
 
Gerade in einem großen Stadtteil wie Milbertshofen gibt es viele, die Unterstützung brauchen. Oft bleibt das unsichtbar. Oft fehlt die Kraft oder der Mut, Hilfe zu organisieren. Genau hier entfaltet sich ihr Engagement — leise, persönlich und wirkungsvoll.
 
Das ist christliches Handeln im Alltag. Glaube, der spürbar wird. Verantwortung, die verbindet. Zuwendung, die ankommt.
 
Wenn dabei viele mitmachen, kann daraus echte Veränderung entstehen — für unseren Stadtteil und für alle, die hier leben.
 
Das Motto der Sozialpaten: Tu Gutes – und dir wird Gutes begegnen.
  
Marcel Petzold
Referent für Sozialraumorientierung