Dienstag, 26.05.26
Die Tage begannen immer im Freien mit dem Morgengebet und -gesang und den jeweils guten Ratschlägen und Lebensweisheiten , die uns Don Bosco auf unseren Lebensweg mitgibt.
Vor der Rundfahrt über die liebliche Hügellandschaft der Langhe stieg unsere liebenswürdige und sympathische Reiseführerin Antonella zu uns in den Bus. Dann ging es weiter über die sanften Berge mit den Burgen, Schlössern und Weingütern. Es ist die Gegend wo die weltberühmten Weinsorten wie Barolo, Barbaresco, Nebbiolo, Barbera etc. erarbeitet und kultiviert werden. An einer wunderschönen Aussichtsstelle wurde plötzlich Halt gemacht. Unmittelbar darauf knallten schon Sektkorken: Es gab etwas zu feiern. Ingrid Rieder hatte Geburtstag. Es gab viele Glückwünsche und schöne Worte und natürlich ein „Hoch soll sie leben!“.
Fröhlich ging es weiter nach Barolo. Dort machten wir einen Rundgang. Anschließend führte uns die Rundfahrt weiter in die Trüffelstadt Alba. Dort machten wir eine kleine Ortsbesichtigung, hielten Mittagspause und fuhren zum Schluss nach La Morra, wo uns vor der Rückfahrt ins Hotel eine willkommene Weinverköstigung mit reichlich Antipasti angeboten wurde.
Ein unliebsamer Zwischenfall ereignete sich in der Nacht zum Dienstag, als eine Mitreisende stürzte und sich dabei Wunden und Blessuren an Kopf und Körper zugezogen hat. Glücklicherweise wurde im Krankenhaus nach maßgeblichen Untersuchungen grünes Licht gegeben und so konnte sie nach entsprechender ärztlicher Wundversorgung am darauf folgenden Tag das Krankenhaus verlassen und so kam sie buchstäblich mit einem „blauen Auge“ davon.
Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, liebe Ingrid!
Auf geht´s zur Weinprobe...
Mittwoch, 27.05.26
Besuch der Industrie-Stadt Turin, in der viele namhafte Unternehmen wie Fiat, Lancia, Olivetti, Ferrero und andere ihren Sitz haben.
Der Ausflug dorthin stand allerdings unter keinem idealen Stern.
1. wegen der für viele fast unerträglichen Temperatur von nahezu 35 Grad und 2. wegen der chaotischen Verkehrsverhältnisse und der dazu nicht gerade vorbildlich agierenden Verkehrsteilnehmer. Der geplante lange Rundgang wurde deshalb wesentlich reduziert und auch der freie Stadtbummel nach der Besichtigung der Kathedrale S.Giovanni Battista wurde eingeschränkt. Für unseren ausgezeichneten Chauffeur Bernd, dem kein Verkehrs-Chaos zu wild und keine Gasse zu eng ist, war es ein überaus anstengender Tag.
Donnerstag, 28.05.26
Bei etwas weniger hohen Temperaturen (nur noch ca. 30 Grad) ging es heute in das Montferrat-Gebiet, der Haselnusskultivation.
Bei der Genossenschaft „Tonda Gentile delle Langhe“ erfuhren wir viel über die Pflanzung und Pflege der Haselnuss-Bäumchen bis zur Ernte und dann der Weiterbearbeitung bis hin zum endgültigen Verkaufsprodukt.
Nach einer Kostprobe und dem Besuch des Verkaufsladens ging es weiter zum „Sacro Monte di Crea“, einem UNESCO WELTERBE. Es ist seit Jahrhunderten ein spirituelles Zentrum, das den Glauben, die Kunst und die Natur miteinander verbindet. 23 Kapellen sind in dem Park zu besichtigen. Sie alle beinhalten lebensgroße Figuren, welche verschiedene Episoden im Leben Marias darstellen. Der Großteil unserer Gruppe entschied sich noch für den 1,5 km langen, steilen und unwegsamen Aufstieg zur letzten Kapelle, dem „Paradies“ mit angeblich 300 Statuen.
Besuch einer Haselnussfarm
Mittagspause in Casale Monferrato
Freitag 29.05.26
Heimreisetag!
Kurz vor Abreise stellt eine Mitreisende fest, dass sich der Zimmer-Tresor nicht mehr öffnen ließ. Nach langem Hin und Her mit der Hotelleitung stand fest, dass von dieser Seite keine Hilfe zu erwarten war. Da ergab sich plötzlich der Zufall, dass sich inmitten unserer Reise-Gruppe ein „Safe-Knacker“ befand, eine smarte, technisch versierte Person männlichen Geschlechts, die anhand eines gewöhnlichen Schraubenziehers das widerspenstige Kästchen zerlegte bis dieses schließlich den Inhalt frei gab.
Alles paletti! Die Rückreise kann ohne große Verzögerung los gehen.
Diesmal führte der Weg über Mailand und Bergamo bis nach Bordenone am Gardasee, wo wir eine zweistündige Pause zur Verfügung hatten. Grünblaues, klares Seewasser, azurblauer Himmel und heißer Sonnenschein – Sommerurlaub pur. Ein leichtes Mittagessen und noch ein erfrischendes Eis und ein letztes Mal rein in den Bus. Ohne Stau und problemlos ging es dann in die Richtung Innsbruck, Kufstein und weiter bis hinauf auf unseren Samerberg.
Es war eine wunderschöne, erlebnisreiche und harmonische Reise von der wir noch lange Zeit zehren werden.
Herzlichen Dank den Organisatoren
Bernd und Ingrid Rieder
Diakon Günter Schmitzberger mit Frau Bärbel
Kurat Tobias Pastötter
die für unser seelisches und leibliches Wohl sorgten und so für das gute Gelingen dieser schönen, harmonischen Reise verantwortlich waren.
Text: Maria Lesser
Gruppenfoto: Günter Schmitzberger
andere Fotos: Bernhard Thalmeier