Johann Grunder - Mesner aus Leidenschaft
Nachruf
Die Pfarrfamilie Mariä Geburt Hofkirchen trauert um die Seele unserer Sakristei, unseren langjährigen Mesner im Ruhestand Hans Grundner.
1964 nach Unterhofkirchen eingeheiratet, wurde Hans von Beginn an von seinem Schwiegervater als Mesner angelernt. 1995 hat er dieses Amt von ihm übernommen und mit Fleiß, Hingabe und seinem besonderen Witz 27 Jahre ausgeübt. 2022 reichte er das Amt in die Hände seiner Tochter weiter. Aber auch danach fand man Hans noch bis vor Kurzem jeden Sonntag in der Sakristei und an seinem Platz, dem Mesner-Bange.
Hans war ein Mesner durch und durch: Gläubig, gewissenhaft, fleißig und voller Hingabe. Die Menschen waren ihm wichtig. Die Begegnungen mit dem Pastoralteam, den Damen im Pfarrbüro, den Ehrenamtlichen und vor Allem mit seinen Ministranten. Und auch diese haben ihn stets ins Herz geschlossen, was nicht zuletzt die große Zahl von 13 Ministranten beim Requiem zeigte.
Während er seine Späße in der Sakristei machte, war es für die Lektorinnen und Lektoren bzw. Kommunionhelfenden oft schwer, sich ein Lachen im Altarraum zu verkneifen. Jeder hat sicherlich seine eigene Erinnerung an Hans.
Hans war ein Unikat.
Einer der Altforderen der Pfarrfamilie Hofkirchen.
Ein Menschenschlag, geschmiedet in der Zeit nach dem Krieg, den es heute so schwerlich gibt.
Einer, den wir bereits heute sehr vermissen.
Sicherlich wird er mit Petrus gerade seine Späße treiben.
Lieber Hans, Ruhe in Frieden. Vergelts Gott für Alles.
Deine Pfarrfamilie Mariä Geburt Hofkirchen
(Ausschnitte aus der Grabrede von Thomas Maier, 1. Vorsitzenden des Pfarrgemeinderats Hofkirchen, im Namen aller Gremien der Pfarrei.)