WILLKOMMEN IM PV TEISENDORF - PFARREI MARIA HIMMELFAHRT WEILDORF

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Früchte sollen pünktlich nach den Ferien reifen Apfelbaum als Symbol für Gemeinschaft und Inklusion – Pflanzung von Lebenshilfebaum im Kindergarten

Weidorf. Ein besonderes Erlebnis für alle Beteiligten war die Pflanzaktion des Lebenshilfe-Apfelbaums „Fuchzga Gala“ im Pfarrkindergarten Maria Himmelfahrt in Weildorf. Neben den fleißigen Mitarbeitern der Pidinger Werkstätten und den Gastgebern aus dem Kindergarten hatten auch die Schulkinder aus dem Weildorfer Schulhaus ihre Freude an der Aktion.
 
Anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Pidinger Werkstätten und des Vereins Lebenshilfe BGL wurden im vergangenen Jahr bereits viele Bäume im Landkreis gepflanzt. Die Symbolik dabei: „Verwurzelt, dazugehörig, wichtig, positiv“ – So wie einen Baum kann man auch das Verwurzelt sein von Menschen mit Behinderung und den Gedanken der Inklusion im Berchtesgadener Land betrachten. Nun steht auch der Apfelbaum im Kindergarten in Weildorf für diese Idee, denn zwei Mitarbeiter der Pidinger Werkstätten sind hier zuhause, sie waren natürlich bei der Pflanzung dabei.
 
Wie es im Kindergarten üblich ist, wurden die Gäste von Kindergartenleiterin Margarete Haimbuchner und anschließend von der ganzen Kindergartengemeinschaft mit einem fröhlichen Lied begrüßt. Die motivierten Mitarbeiter der Pidinger Werkstätten und der Zweigstelle Anger waren mit Florian Huber und Hermann Seeböck gekommen, die sich über die vielen Zuschauer und Helfer freuten. Auch Vertreter der Weildorfer Feuerwehr waren dabei. Die stiftete nämlich den Baum, denn sie hatte im letzten Jahr mit ihrem 150-jährigen Jubiläum ebenso etwas zu feiern. Die Schulkinder und Lehrerinnen aus dem benachbarten Schulhaus ließen sich das Spektakel nicht entgehen und schauten zu.
 
Fachgerecht wurde der Apfelbaum der Sorte „Gala“, dessen Früchte erst nach den Sommerferien reifen, wenn die Kinder wieder zum Ernten da sind, an seinen neuen Bestimmungsort gepflanzt. Dazu grub ein Mitarbeiter ein großes Loch unter einem sonnigen Spalier. Nach dem Einsetzen des vorbereiteten Drahtkorbes, der als Wühlmausschutz dienen soll, kam das Wurzelwerk des Apfelbaums in gute Pflanzerde. Das Loch wurde wieder zugeschaufelt und zum Festklopfen rückten einige Kindergartenkinder mit ihren Schaufeln an. Nach dem ordentlichen Angießen, damit der Baum tiefe Wurzeln bilden kann, sangen die Kindergartenkinder ein schönes Lied über den Apfelbaum, der das ganze Jahr über Freude macht.
 
Florian Huber lobte die Gastgeber, denn so schön gesungen wurde bei den Pflanzaktionen noch nie. Schließlich bekam das Bäumchen noch ein hübsches Schild, auf dem geschrieben steht, zu welchem Anlass es gepflanzt wurde. Nach dem Abschlusslied, bei dem alle mit passenden Gesten für Wind und Wetter mitmachten, ließen sich alle Anwesenden die vom Lebenshilfeteam mitgebrachten Butterbrezen schmecken.
Gute Bedingungen für den Apfelbaum „Fuchzga Gala“ Der Baum bekommt gute Erde ins Pflanzloch
Neuer Apfelbaum für den Kindergarten Der Baum kommt ins Pflanzloch
Gemeinschaftsarbeit Die Kinder helfen beim Festklopfen der Erde
Nun wird kräftig angegossen, damit der Baum gut anwachsen kann
Ein Lied für die fleißigen Arbeiter und Zuschauer über den frisch gepflanzten Apfelbaum
Beim Abschlusslied machen alle mit zu passenden Gesten über Wind und Wetter
Bei der Pflanzaktion im Kindergarten in Weildorf waren besonders viele Leute dabei
Text und Fotos: Sylvia Dumberger