Musikalischer Osterspaziergang durch den Ort wird immer beliebter
Von Kirche zu Kirche führte diesmal der musikalisch-ökumenische Osterspaziergang durch den Miesenbacher Talkessel. Dass der „Emmausgang“ von Jahr zu Jahr immer beliebter wird, lässt sich leicht an den 130 Teilnehmern beider Konfessionen ablesen, die gerne das Angebot tiefgründiger, österlicher Gedanken und der gebotenen Musik auf sich wirken ließen. Heuer stand die Figur der Maria Magdalena im Vordergrund, deren Rolle in verschiedenen Sichtweisen im überlieferten Geschehen um Kreuzigung und Auferstehung von Jesus Christi thematisiert wurde.
Pastoralreferent Georg Gruber erläuterte eingangs in der Pfarrkirche St. Georg die fälschlichen Interpretationen im Laufe der Jahrhunderte, die diese starke Frau zur Prostituierten und Sünderin werden ließen. Dabei sei sie es gewesen, die Jesus nicht bis zum Kreuz im Stich ließ und der ihr als erste Zeugin der Auferstehung begegnete.
Papst Franziskus hat ihr einen Gedenktag gewidmet, der in Ruhpolding am 22. Juli begangen werden soll.
Vom Ausgangspunkt am Kirchbühel ging es hinunter zum Schwabenbauernhof zur zweiten Station, dann gemächlich zum dritten Halt über den Schwabenbauernweg zum Bojernsteg, bevor sich der lange Zug auf den Weg zur evangelischen Johanneskirche machte, der Endstation der etwa zweistündigen Wanderung.
Besinnliche Texte und Betrachtungen trugen Christl Zacher, Cordula Bachmann-Horn, Anton Kecht sowie Angelika Hallweger vor. Für die musikalischen Beiträge sorgten das Raffner-Alm-Duo mit Katharina und Christina Häusler, das Duo Sebastian und Maximilian Mayer, der Seekopf-Viergsang mit Angela Martel, Heidi und Michael Meisl, Georg Gruber sowie ein spontan gebildetes Ensemble in unterschiedlicher Besetzung. Zum Ausklang des Emmaus-Gangs betonten beide Pfarrer, Andreas Buchner und Otto Stangl den verbindenden Charakter der gemeinsamen Wanderung und entließen die Gekommenen mit dem österlichen Segen und den Wünschen für eine gelingende Woche. Ein herzliches Vergelts-Gott ging an das Vorbereitungs-Team für die mustergültige Organisation und Durchführung.
Die besinnliche Wanderung galt als Abschluss der österlichen Feierlichkeiten, die an beiden Tagen zuvor auch in musikalischer Hinsicht ihren Höhepunkt fanden. Zur Auferstehungsfeier sang die Männerschola des Kirchenchors unter der Leitung von Jörg Scholkowski, das Hochamt am Ostersonntag gestaltete der Kirchenchor mit Orchester der Familie Nagl sowie Musikanten der Miesenbacher Trachtenkapelle mit der Missa brevis in C (Orgelsolomesse) von Wolfgang Amadeus Mozart sowie das „Halleluja“ aus dem Messias von G. F. Händel. Am Orgeltisch saß Dr. Markus Wörnle, die Gesamtleitung hatte Monika Schmidt. ls
Die dritte Station am Bojernsteg gestalteten (von links) der Seekopf-Viergsang mit Michael Meisl, Angela Martel, Heidi Meisl und Georg Gruber sowie die Sprecher Anton Kecht und Cordula Horn-Bachmann. Pfarrgemeinderats-Vorsitzende Christl Zacher (ganz rechts) hatte beim Schwabenbauern ihre Gedanken zum Besten gegeben.
Fotos: L. Schick
Orgel der Pfarrkirche St. Georg wartet auf Generalsanierung - Kosten liegen bei etwa 100.000 Euro
Seit nunmehr 45 Jahren erfreut die stattliche Orgel in der Pfarrkirche St. Georg die Kirchgänger mit ihrer einzigartigen Klangfülle. Ob Gottesdienste, kirchliche Anlässe oder weltliche Festlichkeiten in jeglicher Form - die Königin der Instrumente verleiht zu jeder Gelegenheit das passende Beiwerk. Im Juni 1981 wurde sie im Rahmen eines festlichen Hochamts vom damaligen Regionalbischof Franz Schwarzenböck eingeweiht. Geplant, hergestellt und installiert wurde sie von der renommierten Orgelbaufirma Staller aus Grafing bei München. Nach der Papst-Benedikt-Orgel in Traunstein und der Rieger-Orgel im Kloster Baumburg ist sie immerhin die drittgrößte ihrer Art im Landkreis Traunstein.
Allerdings geht auch an einem so umfassenden Werk die Zeit nicht spurlos vorüber. Schon seit einigen Jahren machten sich Beeinträchtigungen aufgrund von Schäden und Verunreinigungen bemerkbar, die Funktionalität sowie Spielkomfort negativ beeinflussen. Den Umfang der Schäden hat der für das Orgelwesen im Erzbistum zuständige Orgelsachverständige Christian Bischof aus München begutachtet. Nach jetzigem Stand liegen die Kosten bei ca. 100.000 Euro.
Wie Organist Jörg Scholkowski dazu erläutert, muss das Instrument einer kompletten Grundreinigung unterzogen werden. Dabei müssen nicht nur sämtliche Pfeifen ausgebaut, bei der Orgelbaufirma gereinigt und wieder eingebaut, sondern auch die löchrigen Windbälge dringend ersetzt werden. Sie werden derzeit nur noch mit Klebeband zusammengehalten, wodurch die Orgel immer mehr Luft und damit Lautstärke und sichere Stimmung verliert. Neben den Reparaturarbeiten soll auch die Verbindung von den einzelnen Tasten zu den Pfeifen wieder vernünftig eingestellt werden, damit die Tasten wieder gleichmäßig bespielt werden können. Die Tatsache, dass alle Pfeifen ausgebaut werden müssen, soll auch dazu genutzt werden, klangliche Änderungen durchzuführen und die Orgel grundtöniger und auch mal sanfter klingen zu lassen. Hierzu werden selten gespielte und klanglich zu scharfe Register durch weichere – Streichern ähnlich klingende – Register ersetzt. Um auch den aktuellen Bestimmungen an Brandschutz und elektronischen Bauteilen gerecht zu werden, soll die Orgel ein zeitgemäßes Setzer-System erhalten, wodurch Klangfarben vorregistriert werden können und so ein vielseitiges Spielen deutlich leichter wird.
Ruhpolding wird nach diesen Maßnahmen ein wertvolles Instrument in einer der schönsten Kirchen der Gegend (wieder) bekommen, was neben dem liturgischen Einsatz auch Meditationen, Orgelkonzerte, Chorkonzerte und Sängerbegleitung auf höchstem Niveau ermöglicht.
Bei der Neuanschaffung der Orgel vor 45 Jahren haben die Ruhpoldinger in großartiger Weise ihre Spendenbereitschaft unter Beweis gestellt. Sicherlich ist auch diese Maßnahme mit vereinten Kräften zu stemmen.
Für getätigte Spenden sagt die Pfarrkirchenstiftung im Voraus ein herzliches „Vergelts-Gott“. Weitere Informationen über den Verlauf der Sanierung folgen zur gegebenen Zeit.
Bankdaten:
Pfarrkirchenstiftung St. Georg Ruhpolding, Stichwort „Orgelsanierung St. Georg“
Liga Bank eG München, IBAN: DE05 7509 0300 0002 1519 79.
Die Orgel in der Pfarrkirche St. Georg muss umfangreich saniert werden. Über die Maßnahmen informierte Organist Jörg Scholkowski (Mitte) Chorleiterin Monika Schmidt und Pfarrer Otto Stangl.
Foto: L. Schick
Rechtzeitig zum Osterfest ist der vom Arbeitskreis „Orgelsanierung“ ausgearbeitete Flyer fertiggestellt und gedruckt worden. Die darin beschriebenen Informationen sollen einen Überblick geben über die anstehenden Maßnahmen zur Ertüchtigung des imposanten Kircheninstruments, das 1981 in Betrieb genommen und von Regionalbischof Franz Schwarzenböck eingeweiht worden ist.. Weitere ausführliche Infos sind unter www.kirchenmusik-ruhpolding.de einsehbar. Der neue Flyer liegt an den Schriftständen aus.
Ebenso weist eine Info-Tafel im hinteren Kirchenschiff auf die Spenden-Möglichkeit hin, damit das Sanierungsprojekt erfolgreich umgesetzt werden kann.
Eine willkommene Anschubfinanzierung für die bevorstehende Orgelrenovierung in der Pfarrkirche St. Georg konnte kürzlich Pfarrer Otto Stangl entgegennehmen. Kolping-Vorsitzender Sepp Kiefl (rechts) übergab im Rahmen der Generalversammlung den symbolischen Spendenscheck im Wert von 400 Euro. Die imposante „Staller-Orgel“ muss nach fast fünf Jahrzehnten einer umfassenden Reinigung und Sanierung unterzogen werden, um wieder eine optimale Klangqualität nach heutigen Gesichtspunkten und Anforderungen zu erreichen.
Am Karfreitag fand wieder unter großer Beteiligung der Kinderkreuzweg statt. Auf dem Weg vom Haus Regenbogen bis hinauf zur Pfarrkirche wurde in mehreren Stationen Jesu Weg von seiner Todesangst im Garten Getsemani bis hin zu seinem Tod am Kreuz mit Bildern und Texten betrachtet. Beim Abschluss in der Pfarrkirche wurde dann ein Ausblick auf die Auferstehung gemacht. Ein aus Tüchern gelegtes Kreuz wurde mit grünen Zweigen geschmückt, so dass ein „Lebensbaum“ entstand. So wurde deutlich, dass der traurige Weg Jesu durch Leiden und Tod zum Leben führte. Es war beeindruckend, wie die Kinder innerlich diesen Weg mitvollzogen und zwischen den Stationen das Kreuz und eine Laterne trugen.
Eine große Schar folgte zum Holzkreuz, das dem Kinderkreuzweg am Karfreitag vorangetragen wurde.
Nach der gemeinsam gefeierten Palmweihe am Palmsamstag und dem Kinderkreuzweg am Vormittag des Karfreitags, bildetet auch heuer wieder die Osterlichtfeier für Familien am Pfarrzentrum den Höhepunkt der Kar- und Ostertage. Zu Beginn des Gottesdienstes wurde in der Aula des Pfarrzentrums die Ostergeschichte in Bildern erzählt und die Kinder durften ein feierliches Halleluja anstimmen, um die Freude über die Auferstehung Jesu gemeinsam auszudrücken. Anschließend versammelte sich die Gottesdienstgemeinde vor dem Pfarrzentrum, wo Gottesdienstleiterin Cordula Horn-Bachmann das Osterfeuer sowie die von den Familien mitgebrachten Speisekörbchen segnete. Zum Schluss bekam jede Familie eine kleine Osterkerze, um das geweihte Licht mit nach Hause zu nehmen. Musikalisch gestaltet wurde die Feier von Florian Scharf an der Klarinette und Stephan Antony an der Gitarre.
Bei der konstituierenden Sitzung am 26. März 2026 wurde der neue Pfarrgemeinderat bestätigt. Er besteht aus 3 hauptamtlichen Mitgliedern, 8 gewählten und 4 hinzu berufenen Mitgliedern. Pfr. Otto Stangl, PR Georg Gruber, PA Josefine Speiser, Johannes Amort, Saskia Atig Ben Salah, Angelika Hallweger, Silke Hartinger, Ursula Häuslschmid, Cordula Horn-Bachmann, Anton Kecht, Andreas Korte, Helmut Müller, Josef Reiter, Florian Scharf und Christina Zacher.
Christl Zacher wurde als Vorsitzende wiedergewählt. Stellvertretender Vorsitzender ist Johannes Amort und Angelika Hallweger Schriftführerin.
Die offizielle Vorstellung des neuen Pfarrgemeinderates erfolgt beim Patrozinium am
26. April 2026. Dann werden auch unsere ausgeschiedenen PGR-Mitglieder gebührend verabschiedet.
Die Caritasstelle für den Landkreis Traunstein sammelt Fremdwährung, um Menschen in verschiedenen Notlagen zu helfen. Jeder Lira, Dollar, Yen oder auch noch jede D-Mark zählen. Bei diesem Projekt wurden bisher Währungen aus 30 unterschiedlichen Nationen eingereicht. Mit dem umgetauschten Geld werden z. B. hilfsbedürftige Personen mit Essensgutscheinen unterstützt. Auch unsere Pfarrei St. Georg beteiligt sich an dieser Aktion: Wenn Ihnen nach einem Urlaub Fremdwährung übrigbleibt oder wenn sie „altes“ Geld zu Hause entdecken, können Sie diese zu den Öffnungszeiten im Pfarrbüro für die Caritas abgeben. Ein herzliches Dankeschön und Grüße auch vom Caritas-Zentrum Traunstein.
Jedes Jahr erbitten wir von jedem erwerbstätigen Katholiken 1,50 Euro Kirchgeld. Dieses Kirchgeld ist eine gesetzlich begründete Kirchensteuerart. Das Kirchgeld verbleibt ohne Abzug in der Pfarrei, um die örtlichen Aufgaben erfüllen zu können.
Der Anteil der Pfarreien an der normalen Kirchensteuer wird vom Ordinariat als Zuschuss für die Ausgaben einer Pfarrei gewährt. Dieser Betrag ist begrenzt. Daher sind wir ganz besonders auf Ihr Kirchgeld angewiesen, um auch die vielfältigen Aufgaben in der Pfarrei erfüllen zu können.
Wir sind für jede Kirchgeldzahlung dankbar und freuen uns natürlich über jede höhere Einzahlung, die wir auf Wunsch mit einer Spendenquittung fürs Finanzamt bestätigen.
Das Kirchgeld können Sie entweder direkt im Pfarrbüro einzahlen, oder in die mit „Kirchgeld“ gekennzeichneten Kuverts legen. Diese liegen in der Pfarrkirche am Schriftenstand auf. Es besteht auch die Möglichkeit der Banküberweisung auf eines der folgenden Konten:
Kath. Kirchenstiftung
Kreissparkasse Traunstein-Trostberg, BLZ 710 520 50, Konto 192 344
IBAN: DE92 7105 2050 0000 1923 44; BIC: BYLADEM1TST oder
meine Volksbank Raiffeisenbank eG, BLZ 711 600 00, Konto 9274340
IBAN: DE69 7116 0000 000927 4340; BIC: GENODEF1VRR
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