Pfarrei St. Georg Ruhpolding

Kirchberggasse 9, 83324 Ruhpolding, Telefon: 08663/1766, St-Georg.Ruhpolding@ebmuc.de

Aktuelles aus unserer Pfarrgemeinde Hier berichten wir über Kirchenfeste und sonstige Ereignisse in unserer Pfarrei


Pfarrfest

In die Jahre gekommen

Orgel der Pfarrkirche St. Georg wartet auf Generalsanierung - Kosten liegen bei etwa 100.000 Euro
Orgelweihe 1981
Seit nunmehr 45 Jahren erfreut die stattliche Orgel in der Pfarrkirche St. Georg die Kirchgänger mit ihrer einzigartigen Klangfülle. Ob Gottesdienste, kirchliche Anlässe oder weltliche Festlichkeiten in jeglicher Form - die Königin der Instrumente verleiht zu jeder Gelegenheit das passende Beiwerk.  Im Juni 1981 wurde sie im Rahmen eines festlichen Hochamts vom damaligen Regionalbischof Franz Schwarzenböck eingeweiht. Geplant, hergestellt und installiert wurde sie von der renommierten Orgelbaufirma Staller aus Grafing bei München. Nach der Papst-Benedikt-Orgel in Traunstein und der Rieger-Orgel im Kloster Baumburg ist sie immerhin die drittgrößte ihrer Art im Landkreis Traunstein.
Allerdings geht auch an einem so umfassenden Werk die Zeit nicht spurlos vorüber. Schon seit einigen Jahren machten sich Beeinträchtigungen aufgrund von Schäden und Verunreinigungen bemerkbar, die Funktionalität sowie Spielkomfort negativ beeinflussen. Den Umfang der Schäden hat der für das Orgelwesen im Erzbistum  zuständige Orgelsachverständige Christian Bischof aus München begutachtet. Nach jetzigem Stand liegen die Kosten bei ca. 100.000 Euro.
Wie Organist Jörg Scholkowski dazu erläutert, muss das Instrument einer kompletten Grundreinigung unterzogen werden. Dabei müssen nicht nur sämtliche Pfeifen ausgebaut, bei der Orgelbaufirma gereinigt und wieder eingebaut, sondern auch die löchrigen Windbälge dringend ersetzt werden. Sie werden derzeit nur noch mit Klebeband zusammengehalten, wodurch die Orgel immer mehr Luft und damit Lautstärke und sichere Stimmung verliert. Neben den Reparaturarbeiten soll auch die Verbindung von den einzelnen Tasten zu den Pfeifen wieder vernünftig eingestellt werden, damit die Tasten wieder gleichmäßig bespielt werden können. Die Tatsache, dass alle Pfeifen ausgebaut werden müssen, soll auch dazu genutzt werden, klangliche Änderungen durchzuführen und die Orgel grundtöniger und auch mal sanfter klingen zu lassen. Hierzu werden selten gespielte und klanglich zu scharfe Register durch weichere – Streichern ähnlich klingende – Register ersetzt. Um auch den aktuellen Bestimmungen an Brandschutz und elektronischen Bauteilen gerecht zu werden, soll die Orgel ein zeitgemäßes Setzer-System erhalten, wodurch Klangfarben vorregistriert werden können und so ein vielseitiges Spielen deutlich leichter wird.
Ruhpolding wird nach diesen Maßnahmen ein wertvolles Instrument in einer der schönsten Kirchen der Gegend (wieder) bekommen, was neben dem liturgischen Einsatz auch Meditationen, Orgelkonzerte, Chorkonzerte und Sängerbegleitung auf höchstem Niveau ermöglicht.
Bei der Neuanschaffung der Orgel vor 45 Jahren haben die Ruhpoldinger in großartiger Weise ihre Spendenbereitschaft unter Beweis gestellt. Sicherlich ist auch diese Maßnahme mit vereinten Kräften zu stemmen.
Für getätigte Spenden sagt die Pfarrkirchenstiftung im Voraus ein herzliches „Vergelts-Gott“. Weitere Informationen über den Verlauf der Sanierung folgen zur gegebenen Zeit.
Bankdaten:
Pfarrkirchenstiftung St. Georg Ruhpolding, Stichwort „Orgelsanierung St. Georg“
Liga Bank eG München, IBAN: DE05 7509 0300 0002 1519 79.

Orgel
Die Orgel in der Pfarrkirche St. Georg muss umfangreich saniert werden. Über die Maßnahmen informierte Organist Jörg Scholkowski (Mitte) Chorleiterin Monika Schmidt und Pfarrer Otto Stangl.
Foto: L. Schick

Kolping Ruhpolding spendet für bevorstehende Orgelrenovierung

Kolping
Foto: L. Schick

Eine willkommene Anschubfinanzierung für die bevorstehende Orgelrenovierung in der Pfarrkirche St. Georg  konnte kürzlich  Pfarrer Otto Stangl entgegennehmen. Kolping-Vorsitzender Sepp Kiefl (rechts) übergab im Rahmen der Generalversammlung den symbolischen Spendenscheck im Wert von 400 Euro. Die imposante „Staller-Orgel“ muss nach fast fünf Jahrzehnten einer umfassenden Reinigung und Sanierung unterzogen werden, um wieder eine optimale Klangqualität nach heutigen Gesichtspunkten und Anforderungen zu erreichen.

Weltgebetstag 2026

Weltgebetstag 2026
Wie jedes Jahr am ersten Freitag im März feierten wir am 6. März den Weltgebetstag der Frauen in der Schlosskapelle. „Kommt! Bringt eure Last“ war der Aufruf der Frauen aus Nigeria, dem Land dem in diesem Jahr die Aufmerksamkeit galt. So erfuhren wir von den sichtbaren Alltagslasten, wie das mühsame Tragen von Wasser und Holz, sowie den unsichtbaren Lasten, wie Frühverheiratung, Korruption, häusliche Gewalt, um nur einige zu nennen. Wie wunderbar ist es zu erfahren, wie der Glaube diesen Frauen Kraft und Hoffnung schenkt. Die musikalische Unterstützung ist Rainer und Marile Browarzyk-Späth zu verdanken und ein großes Danke-schön an Rika Wörnle mit ihrem Team, die den Gottesdienst so schön vorbereitet haben. Anschließend ging es zum gemütlichen Teil ins Pfarr-zentrum, wo schon ein herrliches Kuchenbuffet für uns bereitstand und Raum und Zeit für einen netten Ausklang war.

Bekanntgabe des Ergebnisses der Pfarrgemeinderatswahl vom 1. März 2026

Zur Wahl des neuen Pfarrgemeinderats waren 3297 Wahlberechtigte der Pfarrgemeinde St. Georg Ruhpolding aufgerufen. 734 haben an dieser Wahl teilgenommen, davon 580 per Online und 154 per Brief und Urne.
Die Reihenfolge der Kandidatinnen und Kandidaten nach Zahl der erhaltenen Stimmen:
 
  1.   Hallweger Angelika                                 629
  2.   Zacher Christl                                          573
  3.   Scharf Florian                                          488
  4.   Müller Helmut                                          467
  5.   Reiter Josef                                             450 
  6.   Kecht Anton                                             448
  7.   Horn-Bachmann Cordula                        430 
  8.   Amort Johannes                                      413
  9.   Häuslschmid Ursula                                353
  10.   Korte Andreas                                          228
  11.   Hartinger Silke                                         219
  12.   Atig Ben Salah Saskia                             152
Die Kandidatinnen und Kandidaten Nr. 1 – 8 wurden direkt in den Pfarrgemeinderat gewählt. Diese können bis zu vier weitere Mitglieder nachberufen, um die verschiedenen Seelsorge - und Aufgabenfelder möglichst gut abzudecken. Ein besonderer Dank ergeht an alle, die an der Wahl teilgenommen haben, an die Kandidatinnen und Kandidaten für ihre Bereitschaft, sich in der Pfarrei einzubringen und an den Wahlausschuss, für die reibungslose Ausrichtung der Wahl.

Seelenzuckerl über „Tragische Helden“ in St. Valentin

Die ganze Ambivalenz von Heldenfiguren hat Anton Kecht vom Seelenzuckerl-Team eindrucksvoll beim Sankt Valentiner Seelenzuckerl am ersten Märzsonntag veranschaulicht. Mit Simson aus dem Buch der Richter brachte er ein Beispiel aus der Bibel. Der erfolgreiche Kämpfer gegen die Philister scheiterte daran, dass er der schönen Delila verfiel, die sein Vertrauen ausnutzte und so hinter das Geheimnis seiner unbändigen Kraft kam. Mit der Hl. Johanna von Orléans (Jeanne d’Arc) stellte er eine Heldin des Mittelalters dar, die als Frau die französischen Truppen gegen die Engländer erfolgreich anführte, dann aber an die Engländer ausgeliefert wurde und schließlich als „Ketzerin“ auf dem Scheiterhaufen den Tod fand. Sie wurde Anfang des 20. Jahrhunderts heiliggesprochen. Als letztes Beispiel erzählte er die tragische Geschichte des Matthias Kneißl („Räuber Kneißl“). Eindrucksvoll stellte er dar, wie dieser – jeglicher Chance auf ein Auskommen beraubt – zum Kriminellen wurde. Da es ihm lange gelang, einer Verhaftung zu entgehen und dabei die Gendarmerie zum Narren zu halten, wurde er zum Volkshelden. Er starb, als Mörder verurteilt, auf dem Schafott. Kecht gelang es dabei, die Geschichten lebendig und anschaulich zu erzählen und den Bogen zur Gegenwart zu schlagen. Das Gitarren-Ensemble „Guitarissima“ spielte unter der Leitung von Margret Regner dazu passende Werke verschiedener Epochen, so dass die nahegehenden Geschichten musikalisch nachklingen konnten. Pastoralreferent Georg Gruber schlug in seinem Schlusswort den Bogen zu Jesus Christus, der ein absolutes Gegenmodell zu all denen sei, die sich heute als Helden inszenieren wollen. Sein Sterben am Kreuz sei nach menschlichen Maßstäben ein Scheitern gewesen – für Jesus die letzte Konsequenz seines Weges und Durchgang zum Leben. Mit einem Abendsegen und dem Lied „Bleib bei uns, Herr“ klang das Seelenzuckerl aus. Die Besucher/innen dankten den Mitwirkenden mit einem langen Applaus. Das nächste Seelenzuckerl ist am Sonntag, 3. Mai mit einem offenen Singen von Mai- und Frühlingsliedern.
Seelenzuckerl Tragische  Helden 2026
Das Ensemble „Guitarissima“ unter der Leitung von Margret Regner füllt den Altarraum der Kirche St. Valentin aus.

„Eine Reise nach Nigeria“

In der Schlosskapelle Ruhpolding stand der Kleine Kindergottesdienst am Sonntag, den 1. März 2026, ganz im Zeichen des Weltgebetstags. Unter dem Motto „Eine Reise nach Nigeria“ begaben sich die Kinder gemeinsam auf einen farbenfrohen und zugleich besinnlichen Weg durch das westafrikanische Land.
Mit grünen und gelben Tüchern wurde in der Mitte der Kapelle die Umrissform von Nigeria gestaltet. Blaues Tuch schlängelte sich als Fluss Niger durch das Land und machte anschaulich, wie bedeutend Wasser für Mensch, Tier und Natur ist. Rund um diese Mitte durften die Kinder selbst kreativ werden: Mit Tierfiguren, kleinen Elementen aus der Natur und bunten Schmetterlingen entstand Schritt für Schritt ein lebendiges Bild des Landes.
So wurde der Gottesdienst nicht nur zu einer geografischen Entdeckungsreise, sondern auch zu einer Begegnung mit der Vielfalt der Schöpfung. Die Kinder erfuhren, dass Christinnen und Christen weltweit miteinander verbunden sind.
Ein ruhiger Moment bildete den Abschluss: Gemeinsam hörten die Kinder die Worte Jesu: „Kommt her zu mir. Bei mir könnt ihr euch ausruhen. Ich bin immer für euch da.“ In der stillen Atmosphäre der Kapelle durften sie diesen Zuspruch auf sich wirken lassen – als Einladung zum Vertrauen und als Zeichen, dass Gottes Nähe keine Grenzen kennt.
Der Kleine Kindergottesdienst zeigte eindrucksvoll, wie Weltkirche schon für die Jüngsten erfahrbar werden kann: kreativ, kindgerecht und zugleich getragen von einer Botschaft, die verbindet und stärkt.
Unser besonderer Dank gilt Julia Haigermoser für die Begleitung mit der Gitarre und den Mitfeiernden, die so zahlreich in die Schlosskapelle gekommen sind.
Kleiner KiGo Weltgebetstag  2026
Kleiner KiGo Weltgebetstag 2026

Caritas-Projekt „Fremdwährung“

Die Caritasstelle für den Landkreis Traunstein sammelt Fremdwährung, um Menschen in verschiedenen Notlagen zu helfen. Jeder Lira, Dollar, Yen oder auch noch jede D-Mark zählen. Bei diesem Projekt wurden bisher Währungen aus 30 unterschiedlichen Nationen eingereicht. Mit dem umgetauschten Geld werden z. B. hilfsbedürftige Personen mit Essensgutscheinen unterstützt. Auch unsere Pfarrei St. Georg beteiligt sich an dieser Aktion: Wenn Ihnen nach einem Urlaub Fremdwährung übrigbleibt oder wenn sie „altes“ Geld zu Hause entdecken, können Sie diese zu den Öffnungszeiten im Pfarrbüro für die Caritas abgeben. Ein herzliches Dankeschön und Grüße auch vom Caritas-Zentrum Traunstein.

Kirchgeld

Jedes Jahr erbitten wir von jedem erwerbstätigen Katholiken 1,50 Euro Kirchgeld. Dieses Kirchgeld ist eine gesetzlich begründete Kirchensteuerart. Das Kirchgeld verbleibt ohne Abzug in der Pfarrei, um die örtlichen Aufgaben erfüllen zu können.
Der Anteil der Pfarreien an der normalen Kirchensteuer wird vom Ordinariat als Zuschuss für die Ausgaben einer Pfarrei gewährt. Dieser Betrag ist begrenzt. Daher sind wir ganz besonders auf Ihr Kirchgeld angewiesen, um auch die vielfältigen Aufgaben in der Pfarrei erfüllen zu können.
Wir sind für jede Kirchgeldzahlung dankbar und freuen uns natürlich über jede höhere Einzahlung, die wir auf Wunsch mit einer Spendenquittung fürs Finanzamt bestätigen.
Das Kirchgeld können Sie entweder direkt im Pfarrbüro einzahlen, oder in die mit „Kirchgeld“ gekennzeichneten Kuverts legen. Diese liegen in der Pfarrkirche am Schriftenstand auf. Es besteht auch die Möglichkeit der Banküberweisung auf eines der folgenden Konten:
Kath. Kirchenstiftung
Kreissparkasse Traunstein-Trostberg, BLZ 710 520 50, Konto 192 344
IBAN: DE92 7105 2050 0000 1923 44; BIC: BYLADEM1TST oder
meine Volksbank Raiffeisenbank eG, BLZ 711 600 00, Konto 9274340
IBAN: DE69 7116 0000 000927 4340; BIC: GENODEF1VRR 

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  • In die Jahre gekommen - Orgelsanierung 
  • Kolping spendet für Orgelrenovierung
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    vom 1. März 2026
  • Seelenzuckerl über „Tragische Helden“ in St. Valentin
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