Mit „Reisen-Gehen-Suchen“ war das Sankt Valentiner Seelenzuckerl am ersten Sonntag im Juni überschrieben. Das Seelenzuckerl-Team aus Anton Kecht, Stefan Lehmann, Manfred Hartl, Josefine Speiser und Georg Gruber ging dabei der Frage nach, was Menschen dazu bringt, sich auf den Weg zu machen. Stefan Lehmann stellte Hape Kerkeling als Pilger auf dem Jakobsweg vor und las einige ausgewählte Zitate aus seinem Buch „Bin dann mal weg“ vor. Von Georg Gruber erfuhren die Besucher über die Pilgerin Egeria, die Ende des 4. Jahrhunderts die Heiligen Stätten im Nahen Osten besuchte und zitierte aus ihrem „Itinerarium“. Anton Kecht erzählte sehr lebendig von Mansa Musa, dem mächtigen König von Mali, der im 14. Jahrhundert mit großem Gefolge eine Hatsch – also eine Wallfahrt nach Mekka – unternahm. Manfred Hartl stellte schließlich die Wallfahrt der Pfarrei Ruhpolding nach Maria Kirchental vor und zitierte aus dem Bericht von Pfarrer Peter Bergmaier über diese Wallfahrt aus dem Jahr 1924. Dazwischen leitete Stephan Antony mit seiner Gitarre die Anwesenden zum Mitsingen von Liedern, die sich um das Unterwegssein drehen, an. Dies gelang ihm sehr gut, denn die nahezu voll besetzte Kirche stimmt sehr kräftig in den Gesang mit ein. Josefine Speiser dankte am Ende den Mitwirkenden, sprach einen Pilgersegen und lud zum nächsten Seelenzuckerl am 5. Juli ein, bei dem Naturfotograf Hans Sondermeier unter dem Leitwort „Das Paradies vor unserer Tür“ mit einer Bilderschau interessante Einblicke in die Natur rund um Ruhpolding geben wird.
„Möge die Straße uns zusammenführen“ – gemeinsames Singen unter Anleitung von Stephan Antony (rechts mit Gitarre) beim Sankt Valentiner Seelenzuckerl über „Reisen-Gehen-Suchen“.
Bei schönstem Prozessionswetter wurde in Ruhpolding Fronleichnam gefeiert. In der Messe im Kurpark ging Pfarrer Stangl auf das Wort aus dem Evangelium ein, in dem Jesus sagt: „Ich bin das lebendige Brot“. In der Eucharistie sei Jesus mit seinem ganzen Leben und seiner ganzen Liebe gegenwärtig, betonte der Ortspfarrer. Im Anschluss an den Gottesdienst zog einer langer Prozessionszug mit den Ortsvereinen, den Paktisten mit ihren blauen Mänteln, den Erstkommunionkindern, den Ministranten, den Vertretern der Gemeinde und der Pfarrei sowie vielen Gläubigen begleitet von Glockengeläut und den feierlichen Klängen der Musikkapelle durch den Ort. An vier Altären wurde Station gemacht, das Evangelium vorgetragen, gebetet und der eucharistische Segen gespendet. Musikalisch gestaltet wurde die Messe und die Prozession vom Kirchenchor St. Georg unter der Leitung von Monika Schmidt und einem Bläserquartett.
Die Pfarrei Ruhpolding feierte den Pfingstmontag bei strahlendem Sonnenschein auf der Wiese neben der Schlosskapelle. Musikalisch wurde der "Wiesn-Gottesdienst" begleitet von der Weißbacher Blaskapelle. Pfarrer Otto Stangl predigte angelehnt an ein Zitat von Albert Einstein über die Wunder der Natur. Und wie wäre das Staunen über die Wunder Gottes besser möglich als bei einem Gottesdienst unter freiem Himmel.
Einen Tag vorher am Pfingstsonntag konnten in der Pfarrkirche beim Gottesdienst alle bewundern, wie von der Kirchendecke aus dem sogenannten „Heilig-Geist-Loch“ geformte Feuerzungen herabschwebten.
Feier der Erstkommunion in Ruhpolding
In Ruhpolding haben an Christi Himmelfahrt 30 Kinder ihre Erste Heilige Kommunion empfangen. Der festliche Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Georg, der unter dem Motto „Ihr seid meine Freunde“ stand, wurde vom Kirchenchor musikalisch gestaltet und verlieh der Feier einen besonders feierlichen Rahmen.
Nach dem Einzug der Kommunionkinder folgte eine lebendige und zugleich besinnliche Liturgie, in der die Bedeutung der Gemeinschaft mit Jesus im Mittelpunkt stand. Die Kinder brachten sich mit Gesang, Lesung, Fürbitten, Gabenbereitung und Dankessätzen ein und empfingen zum ersten Mal die Heilige Kommunion.
Am Abend versammelten sich die Kommunionkinder mit ihren Familien zur Dankandacht, in der die religiösen Geschenke – Kreuze, Rosenkränze und Erinnerungsbilder – feierlich gesegnet wurden. Die besinnliche Feier bot den Kindern die Möglichkeit, den besonderen Tag in Ruhe ausklingen zu lassen.
Erstkommunionausflug nach Altötting
Zum gemeinsamen Ausklang der Erstkommunion fuhren die Kinder bei einem Ausflug zum Wallfahrtsort Altötting. Dort feierten sie noch einmal gemeinsam Gottesdienst und bekamen Gelegenheit, die verschiedenen Kirchen zu besichtigen. Besonders beeindruckend war auch der Besuch der Gnadenkapelle, in der ein gemeinsames Ave Maria gebetet und ein Marienlied gesungen wurden. Auf der Heimfahrt wurde noch ein Zwischenstopp auf dem Erlebnisspielplatz in Waging eingelegt, bevor es dann nach einem schönen Tag mit optimaler Witterung in ein verregnetes Ruhpolding ging.
Schon seit mehreren Wochen waren die Turmfalken im Bereich der Pfarrkirche St. Georg zu sehen. Nun hat das Greifvogelweibchen in der Maueröffnung über der Sakristei die ersten Eier gelegt. Sind wir gespannt, was wir dieses Jahr mit installierten Webcam beobachten können. Besuchen Sie die Falkenwohnung live unter
https://www.terra-hd.de/turmfalken-ruhpolding/
Anlässlich des Marienmonats Mai und des Muttertags fanden besondere Kindergottesdienste statt. Bei der Kinder- und Familienmaiandacht waren die Kinder eingeladen, den Altarraum der Schlosskapelle mit Rosen zu schmücken. In der Maiandacht wurde Maria als Schutzmantelmadonna betrachtet und passend dazu sangen die Familien das Lied "Maria breit den Mantel aus". Am Muttertag waren alle eingeladen zu einem Kleinen Kindergottesdienst in der Schlosskapelle, bei der Maria, die für uns alle eine Mutter mit Herz ist, im Mittelpunkt stand. Gottesdienstleiterin Cordula Horn-Bachmann begrüßte besonders auch alle Mamas und Omas, die mitfeierten. Die Kinder durften das Bodenbild mit Papierherzen schmücken, die sie dann mit nach Hause nehmen durften zum Weiterverschenken.
Das Patrozinium unserer Pfarrkirche wurde dieses Jahr wieder sehr festlich begangen. Der Kirchenchor gestaltete den Gottesdienst musikalisch mit Teilen aus der Deutschen Messe von Michael Haydn. Neben den Paktisten waren auch die Erstkommunionkinder dabei. Gemeinsam mit den Ministranten setzten die Kinder die Legende, die man sich über unseren Pfarrpatron erzählt, in Szene. Einen Höhepunkt des Gottesdienstes bildete das gesungene Vaterunser, das der Kirchenchor begleitet von Monika Schmidt an der Geige anstimmte und zu dem sich die Kinder im Kreis um den Altar versammelten. Am Ende des Gottesdienstes wurden die ehemaligen Pfarrgemeinderatsmitglieder Michaela Grafetstetter, Kevin Poller und Stefan Lehmann verabschiedet und mit Urkunden und Rosen geehrt, darunter besonders Manfred Hartl, der für sein 24-jähriges Engagement im PGR einen Geschenkkorb bekam. Auch die neuen Mitglieder wurden feierlich eingeführt. Der Gottesdienst spiegelte das Gemeindeleben in seiner vielfältigen Lebendigkeit wider.
Verabschiedung der Pfarrgemeinderäte (v.l.) Stefan Lehmann, Manfred Hartl und Michaela Grafetstetter durch Pfarrer Otto Stangl und Vorsitzende Christl Zacher.
Nicht auf dem Bild Kevin Poller.
Im Rahmen eines sicher nicht alltäglichen Pfarrausfluges machten sich vor kurzem 32 Frauen und Männer aus Ruhpolding und Umgebung auf den Weg nach Schottland, dem Land des Heiligen Andreas. Leider verschob sich der Reisebeginn durch den Streik bei Lufthansa nicht nur um zwei Tage. Es musste für den Flug mit der KLM nach Aberdeen auch ein Umweg über Amsterdam in Kauf genommen werden, was auch eine erste Herausforderung für den Reiseleiter Claus Pichler bedeutete. Mit seiner Erfahrung und der nötigen Übersicht sorgte er aber souverän bei allen Mitreisenden für ein gutes Reisegefühl. Und mehr noch. Er verstand es ausgezeichnet, trotz der Widrigkeiten, die Vorfreude auf Romantische Landschaften, idyllische Küstenabschnitte, pittoreske Fischerdörfer, herrliche Bauwerke, die allesamt in wunderbare Natur und reicher keltisch-christlicher Spiritualität eingebettet sind und die bewegte Geschichte Schottlands zu befeuern. Nach der Ankunft in Aberdeen, Beherbergungsort für drei Tage, ging die erste Fahrt nach St. Andrews, eine bedeutende Pilgerstätte des frühen Christentums. Davon übrig geblieben sind die beeindruckenden Überreste der riesigen St. Andrews Cathedral. Heutzutage ist die Kleinstadt vor allem wegen ihrer traditionsreichen Universität und als Heimat des Golfsports bekannt. Weltliche Genüsse konnte die Reisegruppe bei einer Whiskyprobe in einer nahe gelegenen Destillerie verkosten und sich den Herstellungsprozess erklären lassen. Am nächsten Tag stand zuerst die Besichtigung des im georgianisch-palladianischen Stil erbauten feudal ausgestatteten Landhauses „Haddo House“ auf dem Programm. In der zum Anwesen gehörenden Kapelle konnte Pfarrer Otto Stangl mit der Gruppe einen stimmungsvollen Gottesdienst feiern. Täglich vor den Unternehmungen stellte Stangl dem Tag gute Gedanken und Segenswünsche voraus. Danach ging es an die Nordküste von Aberdeenshire mit malerischen Fischerdörfer direkt am Wasser, hübschen Kirchen und Cottages, Burgruinen, Klippen und einsamen Stränden. Die schönsten Eindrücke konnten alle bei einer kleinen Wanderung durch üppig blühende Ginsterfelder hinunter zu den Fischerdörfern, am schmalen Strand entlang und über die Felsklippen zurück zum Bus sammeln. Nach anfänglichem Regen von herrlichen Sonnenstrahlen und blauen Himmel begleitet. Vertiefende Eindrücke zur Steilküste folgten bei den Bullers of Buchan, einer spektakuläre Natursehenswürdigkeit an der Nordostküste Schottlands. Im Umfeld einer eingestürzten Meeresgrotte und einem angrenzenden, historischen Fischerdorf konnten die Brutplätze vieler Meeresvögel, unter anderem von Papageientauchern beobachtet werden. Eine anschließende Wanderung durch karge Dünen führte entlang der Küste von Collieston nach Newburgh. Dort erwarteten Bekannte von Claus Pichler die Wanderer und bewirteten sie liebevoll mit selbst gebackenen, traditionellen Kuchen und Gebäck, Kaffee und Tee. Am späten Nachmittag blieb noch Zeit für einen Besuch in Old Aberdeen mit den vielen Granitbauten wie die Universität und die beeindruckende, romanische „Cathedral Church of St. Machar“. Ein Ausflug in das Königliche Schottland führte am nächsten Tag nach Balmoral Estate, dem privaten Anwesen und „Happy Place“ der britischen Königsfamilie und einem der Lieblingsorte der verstorbenen Queen Elizabeth II. In der nahe gelegenen „Crathie Kirk“, die auch Gottesdienstort der Königsfamilie ist, betete die Gruppe ein Friedensgebet, wie in allen besuchten Kirchen untermalt von selbst gesungenen Liedern, die den jeweiligen sakralen Eindruck beeindruckend zu verstärken halfen. Einen prägenden Eindruck von dünn besiedelten Regionen gab es danach auf der Fahrt über schmale Nebenstraßen in`s nächste Hotel in Forres, Stützpunkt für die nächsten drei Tage. Von dort erreichte die Gruppe am nächsten Tag den Ort Elgin. Erste Station war die „Elgin Cathedral“, eine der eindrucksvollsten mittelalterlichen Kirchenruinen und bekannt als die „Laterne des Nordens". In der Firma „Johnstons of Elgin“, eine traditionsreiche schottische Marke, die großen Wert auf Nachhaltigkeit und Qualität bei der Herstellung von Textilien aus Kaschmir und feiner Wolle legt gab es danach eine Führung durch die Produktionsstätten. Mit dem Bus ging es weiter zur „Pluscarden Abbey“, einem 1230 gegründete katholische Benediktinerkloster. Es ist das einzige mittelalterliche, britische Kloster, das noch heute für seinen ursprünglichen Zweck genutzt wird. Wie, dass erzählte eindrucksvoll einer der dort lebenden Patres. Weil ein Besuch in Schottland ohne einen Ausflug zu Loch Ness, der Wohnstatt der berühmt-berüchtigten „Nessi“ undenkbar scheint, machten sich die Reisenden, nach einem kleinen Stop in Inverness am nächsten Tag dorthin auf. Nach Besichtigung der eindrucksvollen Ruine von „Urquhart Castle“ ging es weiter nach Fort Augustus, wo die berühmten „Fish and Chips“ probiert werden konnten. Über eine schmale Straße führte die Rückfahrt durch karges Hochland auf die gegenüberliegenden Uferseite und zurück nach Forres. Der letzte Tag stand ganz im Zeichen der Rückreise. Mit der Fahrt durch den Cairngorms Nationalpark bot sich die Gelegenheit die Kargheit und Abgeschiedenheit des Schottischen Hochlandes hautnah zu erleben. Durch die brutale Abholzung durch die Engländer in vergangenen Zeiten ist dort kaum ein Baum und bis auf die Gipfel nur vereinzelt Buschwerk und Heidekraut zu sehen. Großen Eindruck hinterließen weiter die drei riesigen Brücken über die Bucht von Edinburgh und die vielen imposanten Bauwerke in der Stadt selbst, die bei einer Stadtrundfahrt zu sehen waren. Leider war die intensivere Besichtigung Edinburghs durch den Flugstreik ausgefallen. Nach der Landung am Flughafen München erreichten schließlich alle gesund, munter und mit vielen, wunderbaren Eindrücken von der Reise versorgt Ruhpolding. Was besonders in Erinnerung bleiben wird sind sicher die riesigen Äcker und Felder, die großen Schaf-, Rinder- und Pferdeweiden, der üppig dottergelb blühende Ginster, wild wachsende Narzissenpolster und die sehr unterschiedlichen Landschaftstypen. Weiter die vielen Granitbauten, die kleinen Wohnhäuser, die freundlichen, rücksichtsvollen Menschen, das große Wetterglück und der harmonische, rücksichtsvolle und durch gegenseitige Hilfe und Unterstützung geprägte Geist innerhalb der Reisegruppe. (wb)
Orgel der Pfarrkirche St. Georg wartet auf Generalsanierung - Kosten liegen bei etwa 100.000 Euro
Seit nunmehr 45 Jahren erfreut die stattliche Orgel in der Pfarrkirche St. Georg die Kirchgänger mit ihrer einzigartigen Klangfülle. Ob Gottesdienste, kirchliche Anlässe oder weltliche Festlichkeiten in jeglicher Form - die Königin der Instrumente verleiht zu jeder Gelegenheit das passende Beiwerk. Im Juni 1981 wurde sie im Rahmen eines festlichen Hochamts vom damaligen Regionalbischof Franz Schwarzenböck eingeweiht. Geplant, hergestellt und installiert wurde sie von der renommierten Orgelbaufirma Staller aus Grafing bei München. Nach der Papst-Benedikt-Orgel in Traunstein und der Rieger-Orgel im Kloster Baumburg ist sie immerhin die drittgrößte ihrer Art im Landkreis Traunstein.
Allerdings geht auch an einem so umfassenden Werk die Zeit nicht spurlos vorüber. Schon seit einigen Jahren machten sich Beeinträchtigungen aufgrund von Schäden und Verunreinigungen bemerkbar, die Funktionalität sowie Spielkomfort negativ beeinflussen. Den Umfang der Schäden hat der für das Orgelwesen im Erzbistum zuständige Orgelsachverständige Christian Bischof aus München begutachtet. Nach jetzigem Stand liegen die Kosten bei ca. 100.000 Euro.
Wie Organist Jörg Scholkowski dazu erläutert, muss das Instrument einer kompletten Grundreinigung unterzogen werden. Dabei müssen nicht nur sämtliche Pfeifen ausgebaut, bei der Orgelbaufirma gereinigt und wieder eingebaut, sondern auch die löchrigen Windbälge dringend ersetzt werden. Sie werden derzeit nur noch mit Klebeband zusammengehalten, wodurch die Orgel immer mehr Luft und damit Lautstärke und sichere Stimmung verliert. Neben den Reparaturarbeiten soll auch die Verbindung von den einzelnen Tasten zu den Pfeifen wieder vernünftig eingestellt werden, damit die Tasten wieder gleichmäßig bespielt werden können. Die Tatsache, dass alle Pfeifen ausgebaut werden müssen, soll auch dazu genutzt werden, klangliche Änderungen durchzuführen und die Orgel grundtöniger und auch mal sanfter klingen zu lassen. Hierzu werden selten gespielte und klanglich zu scharfe Register durch weichere – Streichern ähnlich klingende – Register ersetzt. Um auch den aktuellen Bestimmungen an Brandschutz und elektronischen Bauteilen gerecht zu werden, soll die Orgel ein zeitgemäßes Setzer-System erhalten, wodurch Klangfarben vorregistriert werden können und so ein vielseitiges Spielen deutlich leichter wird.
Ruhpolding wird nach diesen Maßnahmen ein wertvolles Instrument in einer der schönsten Kirchen der Gegend (wieder) bekommen, was neben dem liturgischen Einsatz auch Meditationen, Orgelkonzerte, Chorkonzerte und Sängerbegleitung auf höchstem Niveau ermöglicht.
Bei der Neuanschaffung der Orgel vor 45 Jahren haben die Ruhpoldinger in großartiger Weise ihre Spendenbereitschaft unter Beweis gestellt. Sicherlich ist auch diese Maßnahme mit vereinten Kräften zu stemmen.
Für getätigte Spenden sagt die Pfarrkirchenstiftung im Voraus ein herzliches „Vergelts-Gott“. Weitere Informationen über den Verlauf der Sanierung folgen zur gegebenen Zeit.
Bankdaten:
Pfarrkirchenstiftung St. Georg Ruhpolding, Stichwort „Orgelsanierung St. Georg“
Liga Bank eG München, IBAN: DE05 7509 0300 0002 1519 79.
Die Orgel in der Pfarrkirche St. Georg muss umfangreich saniert werden. Über die Maßnahmen informierte Organist Jörg Scholkowski (Mitte) Chorleiterin Monika Schmidt und Pfarrer Otto Stangl.
Foto: L. Schick
Rechtzeitig zum Osterfest ist der vom Arbeitskreis „Orgelsanierung“ ausgearbeitete Flyer fertiggestellt und gedruckt worden. Die darin beschriebenen Informationen sollen einen Überblick geben über die anstehenden Maßnahmen zur Ertüchtigung des imposanten Kircheninstruments, das 1981 in Betrieb genommen und von Regionalbischof Franz Schwarzenböck eingeweiht worden ist.. Weitere ausführliche Infos sind unter www.kirchenmusik-ruhpolding.de einsehbar. Der neue Flyer liegt an den Schriftständen aus.
Ebenso weist eine Info-Tafel im hinteren Kirchenschiff auf die Spenden-Möglichkeit hin, damit das Sanierungsprojekt erfolgreich umgesetzt werden kann.
Eine willkommene Anschubfinanzierung für die bevorstehende Orgelrenovierung in der Pfarrkirche St. Georg konnte kürzlich Pfarrer Otto Stangl entgegennehmen. Kolping-Vorsitzender Sepp Kiefl (rechts) übergab im Rahmen der Generalversammlung den symbolischen Spendenscheck im Wert von 400 Euro. Die imposante „Staller-Orgel“ muss nach fast fünf Jahrzehnten einer umfassenden Reinigung und Sanierung unterzogen werden, um wieder eine optimale Klangqualität nach heutigen Gesichtspunkten und Anforderungen zu erreichen.
Die Caritasstelle für den Landkreis Traunstein sammelt Fremdwährung, um Menschen in verschiedenen Notlagen zu helfen. Jeder Lira, Dollar, Yen oder auch noch jede D-Mark zählen. Bei diesem Projekt wurden bisher Währungen aus 30 unterschiedlichen Nationen eingereicht. Mit dem umgetauschten Geld werden z. B. hilfsbedürftige Personen mit Essensgutscheinen unterstützt. Auch unsere Pfarrei St. Georg beteiligt sich an dieser Aktion: Wenn Ihnen nach einem Urlaub Fremdwährung übrigbleibt oder wenn sie „altes“ Geld zu Hause entdecken, können Sie diese zu den Öffnungszeiten im Pfarrbüro für die Caritas abgeben. Ein herzliches Dankeschön und Grüße auch vom Caritas-Zentrum Traunstein.
Jedes Jahr erbitten wir von jedem erwerbstätigen Katholiken 1,50 Euro Kirchgeld. Dieses Kirchgeld ist eine gesetzlich begründete Kirchensteuerart. Das Kirchgeld verbleibt ohne Abzug in der Pfarrei, um die örtlichen Aufgaben erfüllen zu können.
Der Anteil der Pfarreien an der normalen Kirchensteuer wird vom Ordinariat als Zuschuss für die Ausgaben einer Pfarrei gewährt. Dieser Betrag ist begrenzt. Daher sind wir ganz besonders auf Ihr Kirchgeld angewiesen, um auch die vielfältigen Aufgaben in der Pfarrei erfüllen zu können.
Wir sind für jede Kirchgeldzahlung dankbar und freuen uns natürlich über jede höhere Einzahlung, die wir auf Wunsch mit einer Spendenquittung fürs Finanzamt bestätigen.
Das Kirchgeld können Sie entweder direkt im Pfarrbüro einzahlen, oder in die mit „Kirchgeld“ gekennzeichneten Kuverts legen. Diese liegen in der Pfarrkirche am Schriftenstand auf. Es besteht auch die Möglichkeit der Banküberweisung auf eines der folgenden Konten:
Kath. Kirchenstiftung
Kreissparkasse Traunstein-Trostberg, BLZ 710 520 50, Konto 192 344
IBAN: DE92 7105 2050 0000 1923 44; BIC: BYLADEM1TST oder
meine Volksbank Raiffeisenbank eG, BLZ 711 600 00, Konto 9274340
IBAN: DE69 7116 0000 000927 4340; BIC: GENODEF1VRR
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