Pünktlich um 6 Uhr morgens eröffneten Böllerschüsse und Kirchengeläut den alljährlichen Georgi‑Ritt, den traditionellen Votivritt in Ruhpolding. Rund 25 Vereine und Gruppen aus Ruhpolding und der Umgebung ritten und fuhren mit etwa 150 prachtvoll geschmückten Pferden und Wagen nach St. Valentin in Zell. Unter den kunstvoll gestalteten Wagen befanden sich auch Darstellungen der Kirchen St. Valentin, Maria Schnee und St. Georg.
Vor der Kirche St. Valentin zelebrierte Pfarrer Otto Stangl gemeinsam mit Pfarrer Konrad Roider aus Traunstein, Pfarrer Michael Mannhardt aus Miesbach sowie Diakon i. R. Josef Eixenberger den Gottesdienst im Freien – begleitet von strahlendem Sonnenschein. In seiner Predigt ermutigte Pfarrer Stangl die zahlreichen Gottesdienstbesucher, dem Vorbild des Hl. Georg zu folgen und den Nächsten zu lieben wie sich selbst. In den Fürbitten wurde auf die Fürsprache des Heiligen um Gottes Segen für Mensch, Tier und Natur gebeten.
Zum Abschluss des Gottesdienstes segnete Diakon Eixenberger die vorbeireitenden Pferde und Reiter sowie die Vereine auf ihren Wagen. Pfarrer Stangl nahm selbst hoch zu Ross am Ritt teil.
Rund um die Ruhpoldinger Ortsmitte wurde der Georgitag anschließend mit einem bunten Rahmenprogramm weitergefeiert, das zahlreiche Besucher anlockte und den Festtag stimmungsvoll abrundete.
Beim Sankt Valentiner Seelenzuckerl am Abend des Georgitages las Mundartdichter Karl-Heinz Austermayer aus Grabstätt aus seinen Gedichten. Er ging dabei durch das Jahr hindurch mit Eindrücken aus dem alltäglichen Leben. Es gab dabei viel zu schmunzeln, es waren aber auch nachdenkliche Töne dabei, etwa in einem Gedicht über die Kriege in der Welt und welches Leid diese über die Menschen bringen würden. Mit einem Gedicht über die Zunahme von Krampusläufen ab November machte Austermayer eine kritische Anmerkung zu diesen Events und stellte die Frage, was diese mit dem Nikolaus-Brauchtum zu tun hätten. Musikalisch setzte Martin Stief jun. gekonnte volksmusikalische Akzente auf seiner Ziach mit schmissigen Stücken. Am Ende dankte Manfred Hartl den beiden Interpreten und schloss mit einem Abendsegen und lud zum nächsten Seelenzuckerl am 4. Oktober mit einem „musikalischen Erntedank“ ein. Die Besucher in der vollbesetzten Kirche St. Valentin dankten den beiden mit einem lang anhaltenden Applaus.
Karl-Heinz Austermayer mit Gedichten und Martin Stief jun. auf seiner Ziach gestalteten das „Seelenzuckerl“ in der Kirche St. Valentin am Abend des Georgitages.
Ruhpoldinger besuchten ihren ehemaligen Kaplan in Straubing
Ein herzliches Wiedersehen gab es während des Tagesausflugs der Pfarrgemeinde St. Georg in die niederbayerische Residenzstadt Straubing. Der Besuch der Ruhpoldinger Ausflügler galt Karmeliten-Pater Joshy George Vadakkerara, der von 2009 bis 2014 als beliebter Kaplan in ihrer Pfarrei eingesetzt war und seit Anfang des Jahres als neuer Prior die Geschicke des Karmelitenklosters leitet. Zusätzlich obliegt ihm als Rector ecclesiae (Kirchenrektor) die seelsorgische und organisatorische Leitung der angegliederten Hl. Geist-Kirche.
Über das imposante Gotteshaus, das die Epochen Mittelalter und Barock in eindrucksvoller Weise verbindet, wusste Pater Joshy während seiner interessanten Ausführungen viel zu berichten. So konnten die Zuhörer ganz gespannt in die 650-jährige Geschichte der dreischiffigen Hallenkirche eintauchen.
Viel zu zeigen und zu erklären hatte Pater Joshy George (rechts) während der Führung durch die Karmeliten-Kirche Hl. Geist in Straubing, die er eigens für den Besuch aus Ruhpolding abhielt. Gespannt lauschte auch Pfarrer Otto Stangl, (Mitte). Die freundschaftliche Verbindung wurde durch das Zusammentreffen erneut gefestigt.
Foto: L. Schick
Pater Joshy stimmte für die Gruppe den Psalm 23 in seiner Muttersprache Malayalam an.
Foto: L. Schick
Nach dem Mittagessen wurden den Ruhpoldingern im Rahmen einer kurzweiligen Stadtführung weitere Kirchen und Sehenswürdigkeiten näher gebracht, wie der imposante Stadtturm oder die Basilika St. Jakob. Da durfte natürlich auch das tragische Schicksal der Agnes Bernauer nicht fehlen, die ihre Liaison mit dem bayerischen Herzogssohn Albrecht III. mit dem Leben bezahlen musste.
Nach der ausgiebigen Kaffeepause machten sich die 45 Mitfahrer mit Pfarrer Otto Stangl und Pastoralreferent Georg Gruber wieder auf den Heimweg. Im Bus klang noch lange der Psalm 23 nach, den Pater Joshy in seiner Muttersprache Malayalam in der Karmeliten-Kirche angestimmt hatte. Für den aus Kerala in Südindien stammenden Mönch ist Straubing nach Ruhpolding, der Pfarrverbände Westliches Chiemseeufer und Bad Endorf sowie dem Abstecher ins Bistum Münster in Westfalen die dritte geistliche Station. Alle waren sich einig, dass es nicht bei diesem einen Zusammentreffen bleiben wird. ls
Die noch wenigen Barzahler der jährlichen Friedhofgebühren für den Bergfriedhof werden gebeten, die fälligen Gebühren für 2026 bis spätestens 15. September 2026 einzuzahlen. Die Einzahlung ist im Pfarrbüro oder auf folgende Konten möglich:
Pfarrkirchenstiftung St. Georg Ruhpolding
Kreissparkasse Traunstein-Trostberg
IBAN: DE92 7105 2050 0000 1923 44; BIC: BYLADEM1TST
oder
meine Volksbank Raiffeisenbank eG
IBAN: DE69 7116 0000 0009 2743 40; BIC: GENODEF1VRR
Bei Einzug der Gebühren per Lastschriftverfahren: Sollte sich Ihre Bankverbindung geändert haben, so melden Sie sich bitte im Pfarrbüro (Tel. 08663-1766). Vielen Dank.
Für Pastoralreferent und Reiseleiter Georg Gruber war der Ausflug des Kirchenchors St. Georg ins Erdinger Hinterland ein „Heimspiel“. Er verbrachte dort seine Kindheit und Jugendzeit.
In die Heimat von Pastoralreferent und Mitsänger Georg Gruber, das Erdinger Hinterland östlich von München, führte der Tagesausflug des Kirchenchors St. Georg.
Das wald- und hügelreiche Gebiet gilt als idyllische Region abseits der Touristenströme und zeichnet sich durch sanfte Hügel, kleine Weiher und seine historischen Kirchen aus. Mit Georg Gruber hatten die 25 Teilnehmer einen kompetenten Reiseleiter an der Hand, der mit seinem profunden Wissen in großartiger Weise das Besichtigungsprogramm gestaltete. Dazu gehörte die um 1720 erbaute schmuckvolle Rokokokirche Sankt Bartolomäus in dem kleinen Weiler Hörgersdorf. Sie wird aufgrund ihrer Leichtigkeit ausstrahlenden Ausstattung auch als „kleine Wies“ bezeichnet.
Ebenso bleibenden Eindruck hinterließ die Filialkirche St. Johannes der Täufer in der Einöde Oppolding, die nicht nur ihre Besucher durch die ganz aus Stuck gearbeitete Kanzel in den Bann zieht. Nach dem stärkenden Mittagessen ging es weiter nach Moosen an der Vils, wo unser Pastoralreferent seine Kindheit und Jugendzeit verbrachte. Den Verdauungsspaziergang nutzte man mit einem Abstecher zur nahegelegenen Wallfahrtskirche St. Maria in Maiselsberg. Auch hier wusste unser „Schorsch“ über geschichtsträchtige, überaus interessante Einzelheiten zu berichten.
Am Nachmittag gab es auf Einladung des Moosener Kirchenchors Kaffee und Kuchen, ehe Chorleiterin Monika Schmidt zum Einsingen aufrief. Schließlich stand die Gestaltung der Vorabendmesse in der Pfarrkirche St. Stephanus auf dem Programm. Pfarrer Otto Stangl zelebrierte die gut besuchte Messe, unterstützt vom dortigen Altardienst. Der Chor sang die „Casali-Messe“, die Spirituals „Deep River“, „My Lord Wath a Morning“ und „Joshua Fit the Battle of Jericho“.
“. Zum Auszug erklang das fulminant intonierte „Salve Regina“ von Johann Michael Haydn. Der ereignisreiche Tag klang aus mit einer gemütlichen Einkehr im Gasthaus Zuhr, das trotz Ruhetag für diesen Anlass aufsperrte. Ein Vergelts-Gott auch an Pfarrer Stangl für das spendierte Mittagessen. ls
Wie bereits mehrfach bekannt gegeben, muss die Staller-Orgel in der Pfarrkirche einer umfassenden Renovierung und Dispositionsanpassung nach heutigen Anforderungen unterzogen werden. Nach einem halben Jahrhundert im Dienst der Kirchenmusik und zur musikalischen Erbauung der Kirchenbesucher hat sich die „Königin unter den Instrumenten“ diese Generalüberholung und Erweiterung wahrlich verdient.
Der Orgelkreis, der die Maßnahme begleitet, wird zwischendurch immer wieder über den aktuellen Stand und Fortschritt des Projekts Orgelrenovierung in St. Georg informieren.
Die Pfarrkirchenstiftung hat die Maßnahme Mitte Juli diesen Jahres an einige Orgelbaufirmen ausgeschrieben und um ein Angebot mit Kostenvoranschlag gebeten. Erst wenn diese eingegangen sind (Frist bis Mitte Oktober) wissen wir dann genauer, mit welchen Kosten wir rechnen müssen. Bisher gab es nur Schätzungen. Dies hängt natürlich auch immer von aktuellen Lohnkosten, Material- und Energiepreisen ab. Die Kirchenverwaltung wird dann die Entscheidung über die Auftragsvergabe treffen. Wenn dann (hoffentlich im Laufe des nächsten Kalenderjahres) die Maßnahme durchgeführt werden kann, werden wir während der Arbeiten für einige Monate die Orgel nicht benutzen können.
Einige Spenden sind bereits eingegangen, unter anderem auch im Rahmen des Priesterjubiläums für Pfarrer Bernhard Schweiger. Die Pfarrkirchenstiftung ist aber weiterhin auf Spenden und Fördermittel angewiesen, um das Projekt zu stemmen.
Dazu sollen die geplanten Benefiz-Veranstaltungen zugunsten der Orgelrenovierung beitragen:
17.10. (Samstag vor Kirchweih) Flohmarkt des Pfarrgemeinderats
24.10. Dozentenkonzert im Rahmen des Dies Musicus, Beginn 20 Uhr
12.11. Historischer Vortrag von Claus Pichler über interessante Begebenheiten aus der Erbauungszeit der ersten Orgel um 1795, im Pfarrzentrum, 19.30 Uhr.
13.12. Adventskonzert des Kirchenchors in der Pfarrkirche, Leitung Monika Schmidt
Außerdem dreht sich bei weiteren zwei Veranstaltungen alles um die Orgel:
20.9. Sonntag, „Raum & Klang“ , eine musikalische Kirchenführung mit Orgelklängen
26.9. Samstag, 17 Uhr Orgelführung mit Organist Jörg Scholkowski.
Bei allen Veranstaltungen bittet die Pfarrkirchenstiftung um Spenden, damit unser Gotteshaus auch in Zukunft wieder von herrlichen Klängen erfüllt werden kann.
Durch den Besuchsdienst sollen die Gäste (Bewohner) des Alten- und Pflege-heimes SenVital spüren und erleben, dass sie nicht abgeschoben auf einer ein-samen Insel leben, sondern zum Dorf gehören. Durch vielfältige Kontakte und Gespräche sollen einsame Menschen erreicht und aus ihrer Isolation geholt werden. Ein Weg dazu ist der AH-Besuchsdienst. Dazu werden kontaktfreudige, offene und freundliche Mitchristen/-innen (evangelisch u. katholisch) gesucht. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter/-innen werden durch regelmäßige Treffen begleitet und durch Fort- und Weiterbildung für den Dienst am Nächsten hingeführt. Der ehrenamtliche Dienst am Nächsten ist eine erfüllende Aufgabe, durch Kontakt zu vielen interessanten Menschen, mit freier Zeiteinteilung. Es gibt viele Möglichkeiten sich im Alten- u. Pflegeheim ehrenamtlich zu engagieren. - Besuche bei den Heimbewohner/innen - Begleitung am Lebensende - Mitwirkung u. Mithilfe bei Gruppenangeboten (Beschäftigung, Singen, Vorlesen) - Mitgestalten bei Festen und Feiern - Mitgestalten bei religiösen Angeboten (Hol- und Bringdienst bei Gottesdiensten, -Mitgestalten der Gottesdienste usw.) - Spazieren gehen - Vorlesen, Singen – Einkaufen - Essenseingabe - Und vieles mehr ……
Helfen Sie mit, unseren alten und einsamen Senioren im Heim ein bisschen Freu-de zu schenken und die Liebe Gottes spüren zu lassen. Bitte im Bekannten- und Verwandtenkreis, bzw. im Verein und der Nachbarschaft die Infos weitergeben bzw. dafür werben. Sie möchten ehrenamtlich mitarbeiten? Dann sprechen Sie bitte mit
Diakon Josef Eixenberger (Tel.01712615515) oder
Frau Peteranderl vom Sozialdienst SenVital 08663/41681074
Die Caritasstelle für den Landkreis Traunstein sammelt Fremdwährung, um Menschen in verschiedenen Notlagen zu helfen. Jeder Lira, Dollar, Yen oder auch noch jede D-Mark zählen. Bei diesem Projekt wurden bisher Währungen aus 30 unterschiedlichen Nationen eingereicht. Mit dem umgetauschten Geld werden z. B. hilfsbedürftige Personen mit Essensgutscheinen unterstützt. Auch unsere Pfarrei St. Georg beteiligt sich an dieser Aktion: Wenn Ihnen nach einem Urlaub Fremdwährung übrigbleibt oder wenn sie „altes“ Geld zu Hause entdecken, können Sie diese zu den Öffnungszeiten im Pfarrbüro für die Caritas abgeben. Ein herzliches Dankeschön und Grüße auch vom Caritas-Zentrum Traunstein.
Jedes Jahr erbitten wir von jedem erwerbstätigen Katholiken 1,50 Euro Kirchgeld. Dieses Kirchgeld ist eine gesetzlich begründete Kirchensteuerart. Das Kirchgeld verbleibt ohne Abzug in der Pfarrei, um die örtlichen Aufgaben erfüllen zu können.
Der Anteil der Pfarreien an der normalen Kirchensteuer wird vom Ordinariat als Zuschuss für die Ausgaben einer Pfarrei gewährt. Dieser Betrag ist begrenzt. Daher sind wir ganz besonders auf Ihr Kirchgeld angewiesen, um auch die vielfältigen Aufgaben in der Pfarrei erfüllen zu können.
Wir sind für jede Kirchgeldzahlung dankbar und freuen uns natürlich über jede höhere Einzahlung, die wir auf Wunsch mit einer Spendenquittung fürs Finanzamt bestätigen.
Das Kirchgeld können Sie entweder direkt im Pfarrbüro einzahlen, oder in die mit „Kirchgeld“ gekennzeichneten Kuverts legen. Diese liegen in der Pfarrkirche am Schriftenstand auf. Es besteht auch die Möglichkeit der Banküberweisung auf eines der folgenden Konten:
Kath. Kirchenstiftung
Kreissparkasse Traunstein-Trostberg, BLZ 710 520 50, Konto 192 344
IBAN: DE92 7105 2050 0000 1923 44; BIC: BYLADEM1TST oder
meine Volksbank Raiffeisenbank eG, BLZ 711 600 00, Konto 9274340
IBAN: DE69 7116 0000 000927 4340; BIC: GENODEF1VRR
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