Hier ist ein Rückblick auf die letzten 12 Monate....
....die Höhepunkte der letzten Jahre sind auf den Unterseiten zusammengefasst
Am Fest Maria Himmelfahrt, dem Pfarrpatrozinium, wurde auch in der Kuratie Hirnsberg der neue Pfarrgemeinderat mit einem Segensgebet in sein Amt eingeführt. Gleichzeitig wurden auch alte Pfarrgemeinderatsmitglieder verabschiedet. Die scheidende Vorsitzende Monika Hamberger bekam von der neuen PGR-Vorsitzenden Miriam Gottschall einen Blumenstrauß überreicht. Ein besonderes Jubiläum war auch einen besonderen Dank wert. Anna Voggenauer betreut seit unglaublichen 50 Jahren unsere Pfarrbücherei, die wöchentlich geöffnet ist. Vergelts Gott für dieses Engagement. Nach dem Gottesdienst gingen alle noch zu einem Frühschoppen in den Biergarten.
Nach dem Patrozinium in Riedering wurde auf dem Kirchplatz noch ganz gemütlich das Pfarrfest gefeiert. Musik, Essen von der Schmankerlkistn, Trinken und so mancher Alte und junge Esel war auch da.
In Söllhuben wurde am Sonntag, 09. August Gottes Segen für die neuen Pfarrgemeinderäte erbeten und am Ende des Gottesdienstes die ausgeschiedenen Pfarrgemeinderäte verabschiedet. Renate Grabmayer war unglaubliche 28 Jahre Pfarrgemeinderatsmitglied und davon 24 Jahre Vorsitzende. Thomas Barenbrügge war 24 Jahre PGR Mitglied, Renate Seiser 16 Jahre und Sonja Bartl 4 Jahre. Neben einer Urkunde des Diözesanrates Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising gab es für die vier ausgeschiedenen Mitglieder ein gestiftetes Lebensbaumkreuz. Und… für alle nach dem Gottesdienst einen Frühschoppen im Biergarten.
Das Wetter hat der Gottseidank-Wallfahrt am letzten Schultag einen gehörigen Strich durch die Rechnung gemacht. Bei einem solchen Unwetter trauten sich nur wenig Menschen aus dem Haus - an ein draußen gehen war gar nicht zu denken. Aber eine kleine Gruppe war in Neukirchen in der Kirche unterwegs und ist mit einer spirituellen Tiefe in die Sommerferien gestartet.
Was für ein schöner Sonntagsabschluss am 5. Juli. Knapp 30 Minis aus dem ganzen Pfarrverband haben sich heute Abend zu einer kleinen Andacht an der Aussichtskapelle in Söllhuben getroffen. Locker und gemütlich war’s und mit dem Blick in die Weite war die zentrale Frage: „Gott ist für mich, wie…“, die jede und jeder für sich beantwortet hat.
Und - zum Abschluss gab’s noch ein leckeres Rinser Natureis für alle.
35 Jugendliche aus Riedering, Söllhuben und Hirnsberg haben ihre Firmung gefeiert. Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg spendete das Sakrament und ermutigte die Jugendlichen, den Heiligen Geist als persönlichen Lebens-Navi zu sehen. Die Vorbereitung leitete das Firmteam des Pfarrverbands: Gemeindereferent Tobias Gaiser, Antonia Barenbrügge und Katl Hermann.
Fotos: Janina Winkler
Am Faschingssonntag hat der Pumuckl den Kindergottesdienst "Gott liebt das Lachen!" gecrasht. Naja warum auch nicht - Auch wenn der Fasching vorbei ist - das war eine witzige Sache.
Einfach ein paar Eindrücke von unseren Sternsingern in diesem Jahr
Eine ganz besondere und herausragende Sache war sicher die Aufführung des Weihnachtsoratriums in Söllhuben an zwei Abenden. Ein paar Bilder als Eindruck und der Sehr schöne Artikel den Elisabeth Kirchner für das OVB geschrieben hat.
Artikel von Elisabeth Kirchner
In der Pfarrkirche St. Rupert in Söllhuben haben örtliche Chöre und Instrumentalisten die ersten drei Kantaten von Bachs Weihnachtsoratorium aufgeführt und damit ein generationenübergreifendes Musikprojekt zum Abschluss gebracht.
Söllhuben – Bachs Weihnachtsoratorium wurde in Söllhuben aufgeführt, und das Dorf jubelte musikalisch und freudvoll. „Jauchzet, Frohlocket!“ – mit diesem Unisono-Ausruf des Chores aus dem Weihnachtsoratorium (WO) beginnt für viele Menschen die weihnachtliche Feststimmung. Eine große Schar an Söllhubenern stimmte in diesen freudigen Jubel mit ein, nicht nur als Zuhörer, sondern auch als Mitmusizierende. Generationenübergreifend, teilweise machten ganze Familien mit.
Eine Idee wird Wirklichkeit
Aus einer Idee geboren, luden Matthias Linke, Dirigent und Chorleiter, Trompeter (Hauptfach Zink), Mitglied des Grassauer Blechbläser Ensembles und Leiter des Chiemgau Orchesters, sowie Marie-Theres Härtel, Bratschistin und Konzertmeisterin, Interessierte zum Mitmusizieren ein. Schon im vergangenen Jahr hatten der Kirchenchor Söllhuben, das Söllhubener Streichorchester und die Söllhubener Kirchenbläser einen großen Auftritt mit der anlässlich des 250-jährigen Bestehens der Söllhubener Pfarrkirche St. Rupert eigens von Linke, Marie-Theres Härtel und ihrem Mann Florian Trübsbach, Professor für Jazzsaxophon an der Musikhochschule in München, sowie Maria Rothmayer, Lehrerin und Musikerin, komponierten Jubiläumsmesse. Schon damals waren alle Musizierenden – von acht bis weit über 80 Jahre alt – mit Feuereifer und Leidenschaft dabei.
Nun also das Projekt WO, von Söllhubenern für Söllhubener und Liebhaber des WO von Nah und Fern. Ein ambitioniertes Vorhaben, ja. Tobias Gaiser, Gemeindereferent und das WO am Orgelpositiv begleitend, konnte sich deshalb in seinem Willkommensgruß nicht verkneifen zu erwähnen: „So mancher von uns verzweifelte am WO und Bach wäre vielleicht an uns verzweifelt…“ Und doch zahlten sich die monatelange Probenarbeit, die Geduld und der Mut aus.
Vorfreude auf die Geburt
Die ersten drei Kantaten des WO, das vor fast 300 Jahren, am 25. Dezember 1734, seine Uraufführung mit dem Thomanerchor in der Leipziger Nikolaikirche erlebte, kamen glanzvoll in der Söllhubener Pfarrkirche zur Aufführung. Der Eingangschor „Jauchzet, frohlocket“, der die Vorfreude auf die Geburt des Christkinds in einer prägnanten musikalischen Geste bündelt, gelang mit tänzerischem Schwung, mit Pauken (wunderbar Barbara Brunner) und Trompeten (stimmführend brillierte hier Konrad Müller) und mit Jubelgesang.Unter der souveränen Leitung von Matthias Linke und der großartig aufspielenden Konzertmeisterin Marie-Theres Härtel an der Bratsche erlebte das Publikum eine runde Aufführung, auch wenn die Tempi bei manchen Chorsätzen (etwa beim „Ehre sei Gott in der Höhe“) und Chorälen (etwa beim „Seid froh dieweil“) ruhig noch etwas flotter hätten daherkommen können. Doch die Begeisterung der Mitwirkenden, die Hingabe zum barocken Klang und zur Kernaussage des WO machte vieles wieder wett.
Aus den eigenen Reihen kamen die Gesangssolisten, vor allem Bassist Johann Schmid und der für den erkrankten Tenor Matthias Heinz Leisenheimer spontan als Evangelist eingesprungene Benedikt Ganter (im Orchester an der Klarinette wirkend) überzeugten. Dem Kinder- und Jugendchor aus den Orchesterreihen nahm man gern das „er ist auf Erden kommen arm“ ab, und die Tenor-Arie „Frohe Hirten, eilt, ach eilet“ kam dank Sopransaxophon (großartig Florian Trübsbach) auch ohne Worte aus.
Das Instrumentalensemble, allen voran die Instrumental-Solisten, sowie der Chor, der schönen Klang mit klarer Deklamation verband, müssen gewürdigt werden. Das WO, das Evangelien von Lukas und Matthäus mit Choralstrophen verbindet, ist ein musikalisches Kunstwerk, das perfekt zu den Affekten und Bildern der Weihnachtszeit passt. Und das die Söllhubener mit musikalischer Leidenschaft gekonnt umzusetzen wussten.
Am Sonntag haben wir 10 Jahre Wort-Schätze gefeiert – und es war ein toller Abend! Über 30 Menschen waren dabei, zuerst im Gottesdienst und danach zur Agape im Pfarrheim.
Die meisten waren "Wiederholungstäter" – treue Gäste, die immer wieder kommen – und einige Neugierige, die zum ersten Mal dabei waren.
Danke an alle, die dabei waren und das Fest zu etwas Besonderem gemacht haben!
In Söllhuben haben wir Mitte November einen schönen Familiengottesdienst gefeiert. Die Sonne durch den Nebel – passt zum Höhenprofil des Pfarrverbands und zum aktuellen Wetter und auch zu der Stelle beim Propheten Maleachi, die wir heute gehört haben. Aber – wenn man bei Problemen jemanden hat, der hilft, dann bricht die Sonne durch den Nebel. Und Nebel hatten wir auch!
Am Samstag, 08.11. fand der Zukunftstag des Pfarrverbands statt. Über 30 Leute aus dem ganzen Pfarrverband und den unterschiedlichen Kontexten haben miteinander überlegt, sich ausgetauscht, und Impulse für das Pfarrverbandsleben in der Zukunft gesetzt. Was sich konkret entwickelt wird man sehen, aber dieses Miteinander war schon ein sehr positiver Impuls.
Der zweite Seniorennachmittag vom Pfarrgemeinderat Hirnsberg/Pietzenkirchen, fand am 07.11.2025 im Gasthaus Hilger in Hirnsberg statt. Mit ca. 35 gutu gelaunten Senioren und einer Geschichte über "s´Lametta" war es ein gemütlich schöner Nachmittag für alle, si dass wir es im nächsten Jahr wiederholen möchten.
Am Samstag, 12.10.25 wurde während des Vorabendgottesdienstes in Hirnsberg die langjährige Pfarrsekretärin Barbara Huber in den Ruhestand verabschiedet…. Pfarrer Kebinger dankte ihr für 50 Jahre unermüdliches Engagement für die Kuratie Hirnsberg, Pfarrei Söllhuben und den ganzen Pfarrverband. Alle Kirchenbesucher sangen im Kanon „Viel Glück und viel Segen auf all deinen Wegen“ und haben somit ihre Dankbarkeit zum Ausdruck gebracht. Anschließend hat Frau Huber noch ihre Familie, Freunde, Kollegen und langjährige Wegbegleiter zum Wirt eingeladen, hier wurde noch miteinander gefeiert und nachgeratscht.
An Erntedank trafen sich alle Ministranten zum grillen und für einen Spieleabend - ein gutes Gefühl zu wissen, dass wir viele sind.
22 Pilger und Pilgerinnen aus dem Pfarrverband waren zusammen mit Pilgerführerin Eva Lindner am 3.10. unterwegs…. Frillensee in Inzell, Kirche St. Nicolaus in Einsiedl und zum Abschluss im Gasthaus Adelgass….beim traumhaften Herbstwetter wurde gewandert, gesungen, gebetet und natürlich auch Brotzeit gemacht und geratscht … Ein wunderschöner Tag. Danke an Eva Lindner für die Organisation… ein ausführlicher Bericht von ihr folgt im Weihnachtspfarrbrief.
Das war am 21. September ein richtig schönes Patrozinium und Pfarrfest in Söllhuben. Der PGR hat im Pfarrgarten schöne schattige Plätze vorbereitet. Die Landjugend hat gegrillt und für Spiele gesorgt, Kaffee und Kuchen gab’s vom Elternbeirat der Grundschule und für die passende musikalische Umrahmung sorgten souverän die Jungbläser. So kann man gut feiern.
Ganz ideal war das Wetter an unserem ökumenischen Bergggottesdienst nicht, aber es gab ein trockenes Plätzchen an der Käser Alm für unseren Gottesdienst - schee war’s auf jeden Fall!
Rund 300 Leute waren beim Tag des offenen Denkmals am 14.09. in unserer Wallfahrtskirche Maria Stern in Neukirchen. Zwischen 10.00 und 16.00 gab es stündlich Führungen, die von Eva Lindner und Heinrich Dhom durchgeführt wurden.