Hier ist ein Rückblick auf die letzten 12 Monate....
....die Höhepunkte der letzten Jahre sind auf den Unterseiten zusammengefasst
Es war ein besonderer Kirchweihgottesdienst heute in Söllhuben, denn es kam die Söllhubener Jubiläumsmesse, die 2024 für das Kirchenjubiläum extra komponiert wurde, wieder zur Aufführung. Streichorchester, Kirchenchor, Projektchor und Bläser waren die Ausführenden und außer die ersten Reihen, war die Söllhubener Kirche dicht gefüllt. Die Besucher waren sich einig, dass diese Messe wirklich eine bewegende und berührende Komposition ist. Gemeindereferent Tobias Gaiser stellte zwischen der gesellschaftlichen Dynamik des Zachhäusevangeliums an Kirchweih und und Harmonieklängen eine Verbindung her - quasi eine Predigt mit Orchsterunterstützung. Alle Aufführenden waren dann noch zu einem Frühschoppen und Würschtl im Pfarrheim. Wirklich eine schöner Kirta-Sonntag!
Am 27.09.2026 feierte Gemeindereferent Tobias Gaiser einen Gottesdienst zu seinem 25. Dienstjubiläum. Viele Menschen aus dem ganzen Pfarrverband (und darüber hinaus) sind gekommen um gemeinsam zu singen und zu beten. Herausragend war die Musik. „DER Chor“ aus Hirnsberg umrahmte den Gottesdienst mit Liedern zu denen kräftig mitgesungen wurde und das „Duo Härtel-Trübsbach“ (Marie-Theres Härtel und Florian Trübsbach) unterstrichen das liturgisch-spirituelle Geschehen mit einer Fusion aus Jazz- und Volksmusik sehr feinfühlig - und doch ganz anders. Pfarrer Claus Kebinger gratulierte mit sehr persönlichen und dankbaren Worten. Pfarrverbandsratsvorsitzende Annette Forster dankte im Namen des Pfarrverbandes für das gemeinsame kreative und innovative Wirken und Gestalten und sie verschenkte Zeit: einen Tag in München mit den Mitgliedern des Gremiums mit kreativem Programm und Einkehr. Dazu gab es bereits ein Proviantsackerl.
Nach dem Gottesdienst gab es noch einen langen Nachratsch auf dem Kirchplatz mit Brezn und kühlen Getränken.
Bei traumhaftem Wetter feierten wir am 20. September unser Pfarrfest im Pfarrgarten. Los ging’s mit dem Patroziniumsgottesdienst, den der Kirchenchor musikalisch gestaltet hat.
Für den neu gewählten Pfarrgemeinderat war es die Feuerprobe, und die wurde mit Bravour bestanden: Das Fest war perfekt organisiert!
Dazu gab es sehr gutes Essen von der Schmankerlkistn und leckere Kuchen vom Förderverein der Grundschule . Die Jungbläser sorgten für die Musik , die Landjugend für das Kinderprogramm und der Kindergarten fürs Kinderschminken .
Alle Plätze im Pfarrgarten waren belegt, mit Pfarreimitgliedern und Gästen, darunter die Gebirgsschützen aus Pfalzen in Südtirol. Bei lockerer Stimmung und guten Gesprächen blieb man bis weit in den Nachmittag hinein zusammen.
Am Fest Maria Himmelfahrt, dem Pfarrpatrozinium, wurde auch in der Kuratie Hirnsberg der neue Pfarrgemeinderat mit einem Segensgebet in sein Amt eingeführt. Gleichzeitig wurden auch alte Pfarrgemeinderatsmitglieder verabschiedet. Die scheidende Vorsitzende Monika Hamberger bekam von der neuen PGR-Vorsitzenden Miriam Gottschall einen Blumenstrauß überreicht. Ein besonderes Jubiläum war auch einen besonderen Dank wert. Anna Voggenauer betreut seit unglaublichen 50 Jahren unsere Pfarrbücherei, die wöchentlich geöffnet ist. Vergelts Gott für dieses Engagement. Nach dem Gottesdienst gingen alle noch zu einem Frühschoppen in den Biergarten.
Nach dem Patrozinium in Riedering wurde auf dem Kirchplatz noch ganz gemütlich das Pfarrfest gefeiert. Musik, Essen von der Schmankerlkistn, Trinken und so mancher Alte und junge Esel war auch da.
In Söllhuben wurde am Sonntag, 09. August Gottes Segen für die neuen Pfarrgemeinderäte erbeten und am Ende des Gottesdienstes die ausgeschiedenen Pfarrgemeinderäte verabschiedet. Renate Grabmayer war unglaubliche 28 Jahre Pfarrgemeinderatsmitglied und davon 24 Jahre Vorsitzende. Thomas Barenbrügge war 24 Jahre PGR Mitglied, Renate Seiser 16 Jahre und Sonja Bartl 4 Jahre. Neben einer Urkunde des Diözesanrates Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising gab es für die vier ausgeschiedenen Mitglieder ein gestiftetes Lebensbaumkreuz. Und… für alle nach dem Gottesdienst einen Frühschoppen im Biergarten.
Das Wetter hat der Gottseidank-Wallfahrt am letzten Schultag einen gehörigen Strich durch die Rechnung gemacht. Bei einem solchen Unwetter trauten sich nur wenig Menschen aus dem Haus - an ein draußen gehen war gar nicht zu denken. Aber eine kleine Gruppe war in Neukirchen in der Kirche unterwegs und ist mit einer spirituellen Tiefe in die Sommerferien gestartet.
Was für ein schöner Sonntagsabschluss am 5. Juli. Knapp 30 Minis aus dem ganzen Pfarrverband haben sich heute Abend zu einer kleinen Andacht an der Aussichtskapelle in Söllhuben getroffen. Locker und gemütlich war’s und mit dem Blick in die Weite war die zentrale Frage: „Gott ist für mich, wie…“, die jede und jeder für sich beantwortet hat.
Und - zum Abschluss gab’s noch ein leckeres Rinser Natureis für alle.
35 Jugendliche aus Riedering, Söllhuben und Hirnsberg haben ihre Firmung gefeiert. Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg spendete das Sakrament und ermutigte die Jugendlichen, den Heiligen Geist als persönlichen Lebens-Navi zu sehen. Die Vorbereitung leitete das Firmteam des Pfarrverbands: Gemeindereferent Tobias Gaiser, Antonia Barenbrügge und Katl Hermann.
Fotos: Janina Winkler
Am Faschingssonntag hat der Pumuckl den Kindergottesdienst "Gott liebt das Lachen!" gecrasht. Naja warum auch nicht - Auch wenn der Fasching vorbei ist - das war eine witzige Sache.
Einfach ein paar Eindrücke von unseren Sternsingern in diesem Jahr
Eine ganz besondere und herausragende Sache war sicher die Aufführung des Weihnachtsoratriums in Söllhuben an zwei Abenden. Ein paar Bilder als Eindruck und der Sehr schöne Artikel den Elisabeth Kirchner für das OVB geschrieben hat.
Artikel von Elisabeth Kirchner
In der Pfarrkirche St. Rupert in Söllhuben haben örtliche Chöre und Instrumentalisten die ersten drei Kantaten von Bachs Weihnachtsoratorium aufgeführt und damit ein generationenübergreifendes Musikprojekt zum Abschluss gebracht.
Söllhuben – Bachs Weihnachtsoratorium wurde in Söllhuben aufgeführt, und das Dorf jubelte musikalisch und freudvoll. „Jauchzet, Frohlocket!“ – mit diesem Unisono-Ausruf des Chores aus dem Weihnachtsoratorium (WO) beginnt für viele Menschen die weihnachtliche Feststimmung. Eine große Schar an Söllhubenern stimmte in diesen freudigen Jubel mit ein, nicht nur als Zuhörer, sondern auch als Mitmusizierende. Generationenübergreifend, teilweise machten ganze Familien mit.
Eine Idee wird Wirklichkeit
Aus einer Idee geboren, luden Matthias Linke, Dirigent und Chorleiter, Trompeter (Hauptfach Zink), Mitglied des Grassauer Blechbläser Ensembles und Leiter des Chiemgau Orchesters, sowie Marie-Theres Härtel, Bratschistin und Konzertmeisterin, Interessierte zum Mitmusizieren ein. Schon im vergangenen Jahr hatten der Kirchenchor Söllhuben, das Söllhubener Streichorchester und die Söllhubener Kirchenbläser einen großen Auftritt mit der anlässlich des 250-jährigen Bestehens der Söllhubener Pfarrkirche St. Rupert eigens von Linke, Marie-Theres Härtel und ihrem Mann Florian Trübsbach, Professor für Jazzsaxophon an der Musikhochschule in München, sowie Maria Rothmayer, Lehrerin und Musikerin, komponierten Jubiläumsmesse. Schon damals waren alle Musizierenden – von acht bis weit über 80 Jahre alt – mit Feuereifer und Leidenschaft dabei.
Nun also das Projekt WO, von Söllhubenern für Söllhubener und Liebhaber des WO von Nah und Fern. Ein ambitioniertes Vorhaben, ja. Tobias Gaiser, Gemeindereferent und das WO am Orgelpositiv begleitend, konnte sich deshalb in seinem Willkommensgruß nicht verkneifen zu erwähnen: „So mancher von uns verzweifelte am WO und Bach wäre vielleicht an uns verzweifelt…“ Und doch zahlten sich die monatelange Probenarbeit, die Geduld und der Mut aus.
Vorfreude auf die Geburt
Die ersten drei Kantaten des WO, das vor fast 300 Jahren, am 25. Dezember 1734, seine Uraufführung mit dem Thomanerchor in der Leipziger Nikolaikirche erlebte, kamen glanzvoll in der Söllhubener Pfarrkirche zur Aufführung. Der Eingangschor „Jauchzet, frohlocket“, der die Vorfreude auf die Geburt des Christkinds in einer prägnanten musikalischen Geste bündelt, gelang mit tänzerischem Schwung, mit Pauken (wunderbar Barbara Brunner) und Trompeten (stimmführend brillierte hier Konrad Müller) und mit Jubelgesang.Unter der souveränen Leitung von Matthias Linke und der großartig aufspielenden Konzertmeisterin Marie-Theres Härtel an der Bratsche erlebte das Publikum eine runde Aufführung, auch wenn die Tempi bei manchen Chorsätzen (etwa beim „Ehre sei Gott in der Höhe“) und Chorälen (etwa beim „Seid froh dieweil“) ruhig noch etwas flotter hätten daherkommen können. Doch die Begeisterung der Mitwirkenden, die Hingabe zum barocken Klang und zur Kernaussage des WO machte vieles wieder wett.
Aus den eigenen Reihen kamen die Gesangssolisten, vor allem Bassist Johann Schmid und der für den erkrankten Tenor Matthias Heinz Leisenheimer spontan als Evangelist eingesprungene Benedikt Ganter (im Orchester an der Klarinette wirkend) überzeugten. Dem Kinder- und Jugendchor aus den Orchesterreihen nahm man gern das „er ist auf Erden kommen arm“ ab, und die Tenor-Arie „Frohe Hirten, eilt, ach eilet“ kam dank Sopransaxophon (großartig Florian Trübsbach) auch ohne Worte aus.
Das Instrumentalensemble, allen voran die Instrumental-Solisten, sowie der Chor, der schönen Klang mit klarer Deklamation verband, müssen gewürdigt werden. Das WO, das Evangelien von Lukas und Matthäus mit Choralstrophen verbindet, ist ein musikalisches Kunstwerk, das perfekt zu den Affekten und Bildern der Weihnachtszeit passt. Und das die Söllhubener mit musikalischer Leidenschaft gekonnt umzusetzen wussten.
Am Sonntag haben wir 10 Jahre Wort-Schätze gefeiert – und es war ein toller Abend! Über 30 Menschen waren dabei, zuerst im Gottesdienst und danach zur Agape im Pfarrheim.
Die meisten waren "Wiederholungstäter" – treue Gäste, die immer wieder kommen – und einige Neugierige, die zum ersten Mal dabei waren.
Danke an alle, die dabei waren und das Fest zu etwas Besonderem gemacht haben!
In Söllhuben haben wir Mitte November einen schönen Familiengottesdienst gefeiert. Die Sonne durch den Nebel – passt zum Höhenprofil des Pfarrverbands und zum aktuellen Wetter und auch zu der Stelle beim Propheten Maleachi, die wir heute gehört haben. Aber – wenn man bei Problemen jemanden hat, der hilft, dann bricht die Sonne durch den Nebel. Und Nebel hatten wir auch!
Am Samstag, 08.11. fand der Zukunftstag des Pfarrverbands statt. Über 30 Leute aus dem ganzen Pfarrverband und den unterschiedlichen Kontexten haben miteinander überlegt, sich ausgetauscht, und Impulse für das Pfarrverbandsleben in der Zukunft gesetzt. Was sich konkret entwickelt wird man sehen, aber dieses Miteinander war schon ein sehr positiver Impuls.
Der zweite Seniorennachmittag vom Pfarrgemeinderat Hirnsberg/Pietzenkirchen, fand am 07.11.2025 im Gasthaus Hilger in Hirnsberg statt. Mit ca. 35 gutu gelaunten Senioren und einer Geschichte über "s´Lametta" war es ein gemütlich schöner Nachmittag für alle, si dass wir es im nächsten Jahr wiederholen möchten.