St. Michael

Adlgasser Str. 21, 83334 Inzell, Telefon: 08665-219, E-Mail: St-Michael.Inzell@ebmuc.de

Rückblick 2026

Inhaltsverzeichnis



Feier der Krankensalbung in Inzell

Viele Gläubige kamen am Samstag, den 7. März  im Pfarrsaal zusammen, um gemeinsam Gottesdienst zu feiern. Im Rahmen der Messfeier wurde dabei auch das Sakrament der Krankensalbung gespendet. Geleitet wurde der Gottesdienst von Pfarrer Weinzierl, die Predigt hielt Diakon Nieder. Für die musikalische Gestaltung sorgte die Stubenmusi, deren einfühlsame Klänge der Feier eine ruhige und würdige Atmosphäre verliehen.
 
In seiner Predigt griff Diakon Nieder ein anschauliches Bild auf: das Bild eines Hauses. Ein Haus, in dem man gelebt, gearbeitet und viele Erinnerungen gesammelt hat. Doch im Laufe der Zeit zeigen sich Risse – das Dach ist nicht mehr ganz dicht, manches muss gestützt werden. So sei es auch mit unserem Leben und unserem Körper, der uns viele Jahre getragen hat und irgendwann Schwächen zeigt. Gerade in solchen Momenten komme Christus unter unser „Dach“. Nicht in das perfekte Leben, sondern in unser wirkliches Leben mit all seinen Sorgen, Schmerzen und Brüchen.
 
Nach der Predigt spendete Pfarrer Weinzierl den Anwesenden das Sakrament der Krankensalbung und sprach ihnen damit Gottes Nähe, Stärkung und Trost zu.
 
Im Anschluss an den Gottesdienst lud der Pfarrgemeinderat noch zu einer gemütlichen Begegnung ein. Der Pfarrsaal war liebevoll vorbereitet, und bei Kaffee und Kuchen nutzten viele die Gelegenheit zum Gespräch und zum gemeinsamen Verweilen.
 
So wurde dieser Nachmittag zu einer stärkenden Feier des Glaubens und der Gemeinschaft.
Krankensalbung (1)
Krankensalbung (2)
Krankensalbung (3)
Krankensalbung (4)
Krankensalbung (5)

Fastensuppenessen

Die Mitglieder des scheidenden Pfarrgemeinderates Inzell und Weißbach haben auch heuer wieder zum traditionellen Fastensuppenessen in den Pfarrsaal eingeladen.
Auch wenn dieses aus Termingründen nicht am Misereor-Sonntag stattfinden konnte, sind über 50 Besucher der Einladung gefolgt.
Acht fleißige Köchinnen und Köche spendeten rd. 40 Liter Suppe - darunter eine französiche Zwiebelsuppe, eine kräftige Fleischsuppe mit Einlage, verschiedene Gemüse- und Kartoffelsuppen aber auch eine syrische Linsensuppe und eine feine Gulaschsuppe.

Die Gäste haben sich in gemütlicher Runde die Suppen schmecken lassen und auch von dem Angebot der „Suppe to go“ wurde fleißig Gebrauch gemacht.
Wir freuen uns, dass wir über 700 € eingenommen haben, die komplett an die Südosteuropa-Hilfe von Rudi Heitauer übergeben worden sind, der seit Jahrzehnten mit seinen vielen Helfern notleidende Familien vor allem in Bosnien und Rumänien unterstützt.          
Wir danken allen Suppen-Spendern und Helfern für die großartige Unterstützung und den Gästen für ihren Besuch. Auch im kommenden Jahr wird der neue PGR mit dem Fastensuppenessen die Möglichkeit zur Geselligkeit schaffen, und die Arbeit von Rudi so wieder unterstützen.
Wir wünschen allen eine ruhige Fastenzeit und ein gesegnetes Osterfest!
Andrea Gietl
Fastensuppe-1
Fastensuppe-2
Fastensuppe-3

Aschermittwoch für Kinder – Mit dem Stoppschild in die Fastenzeit

Am Aschermittwoch 2026 versammelten sich viele Kinder mit ihren Eltern und 
Großeltern, um die Fastenzeit zu beginnen. Die mitgebrachten Palmbuschen vom vergangenen Jahr – inzwischen dürr und verstaubt, die Palmkätzchen alt – wurden vor der Kirche verbrannt, um die Asche für die Aschenauflegung zu bekommen. 

Nach dem gemeinsamen Einzug in die Kirche konnten die Kinder schnell ein großes Stoppschild im Altarraum entdecken. Es half ihnen zu verstehen, worum es in der Fastenzeit geht: innehalten, nachdenken und überlegen, wie man gut miteinander umgehen kann und wo Freundlichkeit besonders wichtig ist. Fragen wie „Wo stehe ich gerade?“ und „Was kann ich ändern?“ luden zum Nachdenken ein. Im Evangelium hörten die Kinder, wie Johannes der Täufer die Menschen aufforderte: „Haltet ein! Kehrt um!“ – ein Aufruf, das Leben bewusst zu gestalten. 

Beim Auflegen des Aschenkreuzes wurde deutlich, dass Jesus jeden Schritt begleitet, auch wenn Fehler passieren oder Unsicherheit da ist. Als kleinen Begleiter für die Fastenzeit erhielt jedes Kind eine Pflanzkarte, die beim Aussäen zeigen soll, wie mit guten Vorhaben etwas Schönes und Neues wachsen kann. So kann die Fastenzeit helfen, ein kleines Stück freundlicher, geduldiger und bewusster zu leben – und Gott dabei ganz nah zu spüren.
Aschermittwoch (1)
Aschermittwoch (3)
Aschermittwoch (4)
Aschermittwoch (5)
Aschermittwoch (6)

„Helau auf Gott“ – Fröhlicher Faschingsgottesdienst begeisterte Groß und Klein

Bunt geschmückt und voller Leben präsentierte sich die Pfarrkirche beim diesjährigen Faschingsgottesdienst. Luftschlangen, Luftballons und farbenfrohe Dekoration und viele verkleidete Kinder sorgten schon beim Betreten der Kirche für eine heitere Atmosphäre.
 
Zelebriert wurde der Gottesdienst von Pfarrer Pfr. Weinzierl, der gemeinsam mit zahlreichen Ministrantinnen und Ministranten am Altar stand. Für einen besonderen Akzent sorgte Diakon Diakon Nieder, der in gereimter Form predigte. Mit viel Humor, Wortwitz und einem Augenzwinkern schlug er den Bogen vom Fasching zur Botschaft des Tagesevangeliums. Dabei wurde deutlich: Bei aller Heiterkeit steht im Mittelpunkt die Liebe Gottes, die im Herzen beginnen und im Alltag sichtbar werden soll.
 
Ohne der Gruppe „Mitsingers“ und dem Mitmachen der Gemeinde wäre der Gottesdienst nicht so geworden wie er war. Mit schwungvollen Liedern und bekannten Melodien luden sie die Gemeinde immer wieder zum Mitsingen und Mitklatschen ein. Besonders die Kinder – darunter auch viele Kommunionkinder – beteiligten sich begeistert.
Zum Abschluss wurden alle Gottesdienstbesucherinnen und -besucher mit einem fröhlichen Winken entlassen. Doch damit war die Feier noch nicht zu Ende: Zum Auszug formierte sich eine Polonäse durch die Kirche. Angeführt vom Altardienst, den Kindern und Kommunionkindern reihten sich auch Jugendliche, Eltern und Erwachsene ein. Die fröhliche Kette wuchs rasch zu einer beachtlichen Länge an und zog unter schwungvoller Musik durch das Gotteshaus.
So wurde der Faschingsgottesdienst zu einem lebendigen Zeichen dafür, dass Glaube und Freude, Tiefe und Leichtigkeit wunderbar zusammengehören. Mit einem kräftigen „Helau auf Gott“ klang die Feier aus – und hinterließ viele strahlende Gesichter.
Faschings-Familiengottesdienst-5

Licht, das den Weg zeigt
Vorstellungsgottesdienste der Weißbacher Kommunionkinder an Mariä Lichtmess

„An Mariä Lichtmess wird es spürbar heller“ – dieser Gedanke zog sich wie ein roter Faden durch den Vorstellungsgottesdienst der sechs Kommunionkinder in der Pfarrkirche Weißbach. Gleich zu Beginn, nach der Kerzensegnung, wurde das Thema sichtbar: Gemeinsam mit dem Altardienst und vielen Gläubigen zogen die Erstkommunionkinder mit brennenden Kerzen durch das Kirchenschiff. Begleitet von der Orgel entstand eine ruhige, dichte Atmosphäre, die das Fest des Lichts erlebbar machte.
In der Predigt griff Diakon Nieder das Evangelium von Simeon und Hanna auf. Er erinnerte daran, dass Gottes Kommen oft unscheinbar ist – nicht laut und nicht spektakulär, sondern wie ein Licht, das Orientierung gibt. Glauben bedeute nicht, alles zu wissen oder im Griff zu haben, sondern offen zu bleiben und zu hoffen. Besonders die Kommunionkinder ermutigte er, ihren Weg im Vertrauen zu gehen: Schritt für Schritt, begleitet von Gott.
Nach der Predigt stellten sich die Kommunionkinder der Gemeinde vor. Als Zeichen ihrer Gemeinschaft und ihres gemeinsamen Weges wurde die Gruppenkerze entzündet. Die Kinder machten so deutlich, dass sie sich auf den Weg zur Erstkommunion begeben haben – nicht allein, sondern getragen von Jesus.
Zum Abschluss des Gottesdienstes durften die Kinder und alle Mitfeiernden den Blasiussegen empfangen.
Der Gottesdienst wurde von Pfarrer Weinzierl gemeinsam mit Diakon Nieder gefeiert und durch die Mitwirkung der Weißbacher Organistin und Weißbacher Bäuerinnen inhaltlich und musikalisch bereichert.
Vorstellung-Kommunionkinder-WB-1
Vorstellung-Kommunionkinder-WB-2

Licht, das den Weg zeigt
Vorstellungsgottesdienst der Inzeller Kommunionkinder an Mariä Lichtmess

„An Mariä Lichtmess wird es spürbar heller“ – dieser Gedanke zog sich wie ein roter Faden durch den Vorstellungsgottesdienst der 27 Kommunionkinder in der Pfarrkirche St. Michael in Inzell.
Gleich zu Beginn, nach der Segnung der Kirchen- und Kommunionkerzen durch Pfarrer Weinzierl, wurde das Thema sichtbar: Gemeinsam mit dem Altardienst zogen die Erstkommunionkinder mit brennenden Kerzen durch das Kirchenschiff.
Begleitet vom Kirchenchor unter der Leitung von Monika Schmidt entstand eine ruhige, feierliche Atmosphäre, die das Fest des Lichts eindrucksvoll erlebbar machte.
In seiner Predigt griff Diakon Nieder das Evangelium von Simeon und Hanna auf. Er verglich den Glauben mit einem Licht, das nicht alles auf einmal erhellt, sondern gerade so weit scheint, dass der nächste Schritt möglich wird. Glauben bedeute, offen zu bleiben und zu hoffen, auch wenn der Weg nicht immer klar vor Augen liegt. Besonders den Kommunionkindern sprach er Mut zu, ihren Weg Schritt für Schritt im Vertrauen auf Gott zu gehen.
Nach der Predigt durften sich die Kinder der Gemeinde vorstellen. Einige von ihnen übernahmen zudem die Fürbitten und brachten eigene Gedanken und Anliegen vor Gott. Zum Ende des Gottesdienstes empfingen alle den Blasiussegen.
Im Anschluss gestalteten die Kommunionkinder gemeinsam ihr Vorstellungsplakat und konnten wieder einen Edelstein mehr für ihr Erinnerungskreuz mit nach Hause nehmen.
Vorstellung-Erstkommunionkinder-Inzell-1
Vorstellung-Erstkommunionkinder-Inzell-2

Firmlinge erkunden das Klosterleben

Am Sonntag, 11.01., dem Fest der Taufe des Herrn, erkundeten die Firmlinge das Klosterleben.
Den Beginn machte eine gemeinsame Messfeier in der Frauenkirche. Dazu hatte eine Firmprojektgruppe mit Pfr. Thomas Weinzierl
Predigtgedanken und die Fürbitten vorbereitet, die im Gottesdienst von den Firmlingen vorgetragen wurden.
Anschließend stellten sich die 3 barmherzigen Schwestern vor, die aus dem Mutterhaus in München gekommen waren:
Sr. Rosa Maria Dick (Generaloberin), Sr. Katharina und Sr. Josefa-Maria. In 3 Gruppen, die sich über verschiedene Räume im
Schwesternheim verteilten, kamen die Firmlinge mit den Schwestern über das Klosterleben ins Gespräch.
Später trafen sich wieder alle in der Frauenkirche zu einem kurzen Vortrag von Sr. Josefa-Maria über die Geschichte und
das aktuelle Apostolat der barmherzigen Schwestern. Anschließend beteten alle die Mittagshore gemeinsam, das kirchliche Mittagsgebet.
Den Abschluss machte das gemeinsame Mittagessen im Schwesternheim, bei dem alle Eindrücke des Tages noch einmal untereinander ausgetauscht wurden.
Wir danken den Schwestern ganz herzlich für Ihre Zeit und ihre Offenheit und der Hausleitung des Schwesternheims, Sr. Pavana und ihren Mitarbeitern
für die Räumlichkeiten und das gute Mittagessen.
Pfr. Thomas Weinzierl
Firmtag2
Firmtag1
Firmtag3
Firmtag4
Firmtag5

Sternsinger trotzen Frost: Großzügige Spenden in Inzell und Weißbach

Bei strahlendem Sonnenschein und frostigen Temperaturen bis minus 12 Grad zogen 57 Sternsingerinnen und Sternsinger durch Inzell und 25 durch Weißbach. Viele Menschen hatten die heiligen drei Könige bereits erwartet und empfingen sie herzlich.
Viele Eltern boten Fahrdienste, Mittagessen und begleiteten jüngere Kinder auf ihrem Weg.
In Inzell wurden 7.727 Euro gespendet, in Weißbach 1.813 Euro. Die Spenden kommen bedürftigen Kindern weltweit zugute, die von Kinderarbeit bedroht sind – ein Anliegen, das den Sternsingerinnen und Sternsinger besonders am Herzen liegt.
Der Dank der Sternsinger richtet sich an alle Eltern, Helferinnen und Helfer, und insbesondere an die Inzeller Gastwirtschaften und Metzgereien, die die Aktion mit einem Mittagessen würdigten und so zu dem positiven Verlauf beigetragen haben.
Sternsinger_Inz_23

Sternsingen gegen Kinderarbeit – Schule statt Fabrik

25 Kinder und Jugendliche brachten in Weißbach an der Alpenstraße den Segen von Haus zu Haus und sammelten Spenden für die Sternsingerprojekte. Beispielland ist dieses Jahr Bangladesh und hier stehen die Unterstützung von Schul- und Ausbildungsprojekten im Vordergrund. Zur Vorbereitung auf das Sternsingen sahen die Kinder den Film „Willi in Bangladesh – Der Film zur Sternsingeraktion.“ Mit Betroffenheit verfolgten die Kinder und Jugendlichen die Geschichten der Kinder in Bangladesh, deren Leben oft von harter Arbeit geprägt ist. 1812 € sammelten die Weißbacher Könige für die Sternsingerprojekte und haben somit Anteil an der Verbesserung der Lebensbedingungen der Kinder in Asien. Das Sternsingen stärkt zum Einen die Kinder in den Projektgebieten, gibt aber auch den Kindern hier das Gefühl etwas bewirken zu können. Gleichzeitig lernen die Kinder und Jugendlichen über den eigenen Tellerrand zu schauen und sind doch froh, dass für sie ein Schulbesuch selbstverständlich ist. Und letztendlich bereitet es ja auch Freude in der Gruppe unterwegs zu sein. Die Organisatorinnen der Hl-Dreikönig-Aktion in Weißbach, Conny Engljähringer und Heidi Dufter bedanken sich bei allen Spendern und bei Allen, die die Aktion unterstützen. Bis zum nächsten Jahr, wenn es wieder heißt – wir bringen den Segen bei Sonne, Schnee und Regen! Und auch bei klirrender Kälte wie in diesem Jahr!
 
Heidi Dufter
Sternsinger_WB_1
Sternsinger_WB_2
Pfarrer Weinzierl mit den Weißbacher Königen beim Aussendungsgottesdienst