St. Michael

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Rückblick 2026

Inhaltsverzeichnis



„Ihr seid meine Freunde!“
Stimmungsvolle Erstkommunion in der Pfarrgemeinde Inzell/Weißbach;
27 Kinder dürfen erstmals den „Leib des Herrn“ empfangen

Inzell (we) – „Ihr seid meine Freunde!“ war das Motto der diesjährigen Erstkommunionsfeier in der Pfarrkirche St. Michael. Viele waren gekommen, nicht nur die Angehörigen, um mit 27 Kindern diesen Tag des Herrn besonders zu feiern – und in der Tat war es etwas wirklich Schönes. Pfarrer Thomas Weinzierl, Diakon Andreas Nieder, Elfriede Wörfel und lautstarken Instrumente und Stimmen der Mitsingers unter der Leitung von Katrin Putschbach machten diesem Tag zu so einem, den man nicht so schnell vergisst. Nicht zu vergessen das traumhafte Wetter, das keinerlei Wünsche offen ließ.
Angefangen hatte alles mit dem festlichen Einzug vom Pfarrheim in die Pfarrkirche unter den Klängen der Musikkapelle Inzell, die es sich nicht nehmen ließ, extra für dieses Ereignis zu erscheinen. Die Freiwillige Feuerwehr Inzell hatte die Straßen durch den Ort fachmännisch abgesperrt. Mit dem einstimmenden und inspirierenden Instrumentalstück ‚Weitblick‘ von Katrin Unterlechner zogen Kommunionkinder, Ministranten und Geistlichkeit ins Gotteshaus ein. Pfarrer Thomas Weinzierl begrüßte alle mit den Worten ‚Ihr seid meine Freunde‘ bezogen auf das ausgegebene Motto. „Ein Freund ist jemand, der mich gern hat, mit dem ich Spaß abe, aber auch so jemand, dem ich meine Geheimnisse und Sorgen anvertrauen kann. Jesus ist so ein Freund für mich und für alle“, betonte er.
Vorstellung der Kinder
Anschließend stellte Diakon Andreas Nieder die Kommunionkinder namentlich vor und deren Kerzen wurden an der Osterkerze entzündet und auf den Altar gestellt. Den folgenden Kyrieruf durften  drei Kinder vor dem Altar vortragen. Der Chor der Mitsingers sorgte für eine tolle und mitreißende musikalische Umrahmung, bei der auch die Kommunionkinder entscheidend mit einbezogen wurden. Katrin Putschbach hatte sich im Vorfeld viel Mühe gemacht und mit den Kindern bei mehreren Proben auch in der Schule fleißig geübt. Hier auch ein Dank an Rektorin Elke Thurmayr und die beiden Lehrerinnen Maria Moser und Katharina Seehuber, die allesamt in der Kirche mitfeierten.
Jesus als Freund
Elfriede Wörfel trug die Lesung vor bezogen auf Freunde und gute Kameraden. ‚Ein zuverlässiger Freund ist wie ein sicherer Zufluchtsort. Wer einen solchen Freund gefunden hat, der hat einen wahren Schatz gefunden. Dies ist mit nicht zu bezahlen und mit nichts aufzuwiegen‘.
Auch das Evangelium handelte von Jesus als Freund, der mit seinen Jüngern – das waren seine engsten Freunde – zusammensaß. Er sagte zu Ihnen: Ihr seid meine Freunde! Das überraschte die Jünger, denn sie sahen in Jesus nicht ihren Freund, sondern Lehrer und Herr. Der Gottessohn erklärte den Jüngern, dass ein Freund jemand ist, dem man vertrauen kann, jemand, mit dem man alles teilen kann. Ich möchte, dass ihr versteht, wie wichtig Freundschaft ist. Die Jünger fühlten sich darüber sehr glücklich. Wahre Freundschaft bedeutet füreinander da zu sein, so wie Jesus auch für uns da ist.
Jeder ist eingeladen
In der Predigt ging Diakon Andreas Nieder auf den Stuhl ein, der neben dem Altar aufgestellt war. Dieser Stuhl bedeutet immer: Hier ist noch ein Platz frei, hier ist jemand willkommen, so wie Jesus mit seinen Freunden am Tisch sitzt. Nicht nur mit Perfekten, sondern wirklich mit jedem. Niemand soll außen vor bleiben oder allein sein. Jesus würde sagen, setz Dich zu mir, jeder ist eingeladen. Mit dem Lied ‚Baum des Lebens‘ von Shawana Edwards verdeutlichten die Kommunionkinder eindrucksvoll diese Predigt und ernteten dafür den gebührenden Applaus.
Danach wurde das Taufversprechen abgegeben und erneuert und die jungen Christen bekannten sich zu Gott dem Schöpfer, zu Jesu Christus seinen Sohn und zum Heiligen Geist, aber auch zur Freundschaft mit Jesus.
Zum ersten Mal den Leib des Herrn
Die anschließenden Fürbitten wurden von den Kommunionkindern zusammen mit Diakon Andreas Nieder und Elfriede Wörfel vorgetragen mit jeweils drei Dirndln und Buam. Vor dem Empfang der Erstkommunion versammelten sich die Kinder um den Altar, beteten gemeinsam das ‚Vater Unser‘ und erhielten den Friedensgruß. Danach bekamen sie zum ersten Mal aus der Hand von Pfarrer Weinzierl und Diakon Nieder den Leib des Herrn.
Dank an alle Helfer
Am Ende bedankte sich Diakon Nieder bei allen, die zu diesem gelungenen Gottesdienst beigetragen haben, allen voran Elfriede Wörfel mit einem besonderen Applaus, bei den Mitsingers unter Leitung von Katrin Putschbach, der Mesnerin, den Ministranten, den Mamas/Gruppenleiterinnen, die zum Dank eine weiße Rose überreicht bekamen.
Pfarrer Weinzierl richtete seinen Dank an Andreas Nieder, der mit viel Einsatz, Herzblut und Engagement zum Gelingen dieser Erstkommunionsfeier beigetragen hat. Die Kommunionmamas überreichten an Pfarrer Weinzierl, Diakon Nieder Elfriede Wörfel und Katrin Putchbach ein besonderes Geschenk und die Ministranten erhielten jeweils eine Packung Schokoherzen.
In diesem Jahr durften 27 Kinder die Heilige Kommunion in Inzell empfangen:
Emma Hallweger, Helena Rößler, Valentina Auer, Ida Bauregger, Anna-Lena Dinglreiter, Paula Pfeiffhofer, Josefine Putschbach, Anna Schwaiger, Anna Kraus, Sophie Achatz, Anna-Maria Zenz, Julia Egerer, Lena Kessler, Lilly Maier, Lena Rainer, Irina Maier, Alexander Stöger, Valentin Restner, Leopold Engelhardt, Niklas Härtner, Artemij Holzner, Hannes Scheurl, Jakob Baueregger, Jakob Schwaiger, Maxi Rieder, Elias Höck und Silas Preisser.
Kommunion-alle
In Inzell durften insgesamt 27 Kinder in diesem Jahr in der Pfarrkirche St. Michael die Hl. Kommunion feiern. Elfriede Wörfel, Pfarrer Thomas Weinzierl und Diakon Andreas Nieder (hinten von rechts) leiteten den feierlichen Gottesdienst, bei dem die Kinder erstmals vor den Altar traten und den Leib Christi empfangen durften.
Kommunion-Predigt
Diakon Andreas Nieder predigte über Jesus als Freund, der für uns immer einen freien Stuhl bereit hält, wenn wir zu ihm kommen wollen.
Kommunion-Mamas
Die Kommunionhelferinnen erhielten als Dank für die Vorbereitung der Kinder eine Rose überreicht. Hintere Reihe v.li. Diakon Andreas Nieder, Susanne Härtner, Manuela Schwaiger, Theresa Scheurl, Michaela Zenz, Corinna Hallweger, Elfriede Wörfel, Pfarrer Thomas Weinzierl und vorne von links Sabine Achatz, Vroni Baueregger, Katrin Putschbach und Cornelia Stöger.
Kommunion-1
Die neuen Kommunionkinder durften sich zum ‚Vater Unser‘ um den Altar versammeln und erhielten von Pfarrer Thomas Weinzierl (rechts) und Diakon Andreas Nieder den Friedensgruß. Die Mitsingers auf der linken Seite umrahmten den Gottesdienst musikalisch mit Einbindung der Kommunionkinder.

Patrozinium am Jochberg

Bei wunderbarem Frühlingswetter wurde das Patrozinium der St. Georgs Kapelle am Jochberg gefeiert. Viele Gläubige aus Inzell und Weißbach waren bei der feierlichen Messfeier, die von Pfr. Thomas Weinzierl zelebriert wurde. Anschließend wurde mit einigen Georg`s noch auf deren Namenstag angestoßen.
Seit dem 4. Jahrhundert ist in Lydda (Palästina) die Verehrung von Georg bezeugt. Seine Verehrung bezieht sich vor allem auf eine Geschichte, in der er glorreich als Held einen Drachen besiegt hat. So wurde der unbesiegbare Glaubensheld auch zum Soldatenpatron.
Patrozinium-1
Patrozinium-2

Pfarrbürokreuzsegnung

Im Beisein von den Pfarrsekretärinnen Sabine Hopf und Monika Wimmer segnete Pfr. Thomas Weinzierl das neue Kreuz im Pfarrbüro. Es wurde von Gottfried Hopf aus Mehlbeere und Eiche gefertigt, wofür wir uns ganz herzlich bedanken. Mit dem Kreuz ist das Pfarrbüro jetzt komplett.
Pfarrbuerokreuz

‚Begreift ihr, was ich an euch getan Habe?‘
Pfarrer Thomas Weinzierl und Diakon Andreas Nieder zelebrieren Gründonnerstagsgottesdienst in der Pfarrkirche St. Michael mit Fußwaschung

Inzell (we) – Zahlreiche Gläubige aus Inzell und Weißbach kamen zum Gründonnerstagsgottesdienst in die Inzeller Pfarrkirche St. Michael. Pfarrer Thomas Weinzierl und Diakon Andreas Nieder gestalteten die Eucharistiefeier und musikalisch umrahmte der Inzeller Kirchenchor diese Feier. Die Fußwaschung wurde mit einige Vereinsvorständen und Gläubigen aus der Pfarrgemeinde als Sinnbild für die 12 Apostel durchgeführt.
Der Gründonnerstag erinnert an das letzte Abendmahl, das Jesus am Vorabend seines Todes mit seinen zwölf Jüngern gefeiert hatte. Auf dieses Ereignis geht das Heilige Abendmahl zurück, das in der Kirche begangen wird. Pfarrer Thomas Weinzierl erinnerte daran, dass der Gründonnerstag das Eintreten in die zentralen Tage des christlichen Glaubens sind. „Das ist der Kern unseres Glaubens,  zunächst mit dem Tod Jesu am Kreuz und der  anschließenden Auferstehung zur Erlösung der Menschheit“. In den biblischen Texten wurde verdeutlicht, wie Jesus als Diener gelebt hat und seinen Jüngern sogar die Füße wusch, obwohl sie das zunächst nicht wollten.
Er brach das Brot
Die Lesungen von Elfriede Wörfel handelten vom Schlachten der Lämmer und dem Essen des Fleisches. ‚Über dem Feuer gebraten und zusammen mit ungesäuerten Brot und Bitterkräutern soll man es essen‘. Die zweite Lesung handelte davon, wie Jesus mit den Jüngern das Abendmahl zu sich nahm und sagte: Das ist mein Leib für euch. Er brach das Brot ud gab es ihnen, ebenso den Wein, den er ihnen zu trinken gab.
Ihr seid rein, aber nicht alle
Diakon Andreas nieder trug das Evangelium vor. Jesus gurtete sich mit einem Leinentuch, goss Wasser in ein Becken und begann den Jüngern die Füße zu waschen und sie mit dem Schurz abzutrocknen. Als er bei Petrus war, sprach dieser zu ihm: HERR, du sollst mir nicht die Füße waschen! Eigentlich war dies Sklavenarbeit, denn die hohen Herren ließen sich als besonderen Dienst die Füße waschen. Jesus tat dies als Zeichen der Hingabe und des Vertrauens zu seinen Jüngern. Beim Mahl mit ihnen am Vorabend seiner Hinrichtung wusch er ihnen die Füße und sagte: „Wenn nun ich, der Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, dann müsst auch ihr einander die Füße waschen“. Jesus antwortete ihm: „Werde ich Dich nicht waschen, so bist Du kein Teil mit mir. Wer gewaschen wird, ist ganz rein. Und ihr seid rein, aber nicht alle“.
Dienen aus Liebe
Wann haben Sie zum letzten Mal jemanden den Kopf gewaschen? Mit dieser Frage begann Pfarrer Thomas Weinzierl seine Predigt und erklärte das Kopfwaschen entweder mit einer Hygienemaßnahme bei Kindern oder Pflegebedürftigen, oder aber im übertragenen Sinn , wenn jemand zurechtgewiesen wird. Die nächste Frage schloss sich an mit ‚Wann haben Sie zum letzten Mal jemanden die Füße gewaschen?‘ Er ging damit auf Jesus ein, dessen Hingabe zu seinen Jüngern im Evangelium beschrieben wird. Das gibt uns auch Jesus mit auf den Weg, wie wir uns unseren Mitmenschen gegenüber verhalten sollen. Er führt uns das anhand der Arbeit von Dienern und Sklaven vor Augen. „Jeder der liebt, dient, aber nicht jeder der dient, liebt auch“, ist Weinzierl überzeugt. Wir sollten uns ein Beispiel im Sinne von Jesus nehmen, denn er hat sich für uns hingegeben. Das teilte er auch seinen Jüngern mit, mit den Worten: Begreift ihr, was ich an euch getan habe?
Fußwaschung für die ‚12 Apostel‘
Sinnbildlich für die Fußwaschung der 12 Apostel nahmen 12 Gläubige der Pfarrei Inzell/Weißbach vor dem Altar Platz und ließen sich von Pfarrer Thomas Weinzierl die Füße waschen. Darunter waren neben zahlreichen Vereinsvorständen auch Ministranten und Gläubige der Pfarrei.
Nach  der heiligen Messe wurde das Allerheiligste unter Gesang in einer schlichten Prozession zum  Seitenaltar gebracht. Vater, wenn es möglich ist, lass diesen Kelch an mir vorüber gehen, aber nicht wie ich will, sondern wie Du willst. Ein Engel vom Himmel erschien und gab ihm Kraft. „Die Stunde ist gekommen und der Menschensohn wird den Sündern ausgeliefert“.
Gruendonnerstag_beide
Diakon Andreas Nieder (von links) und Pfarrer Thomas Weinzierl zelebrierten den Gottesdienst an Gründonnerstag, an dem den 12 Aposteln die Füße gewaschen wurden.
Gruendonnerstag_Gläubige
Pfarrer Thomas Weinzierl wusch den Gläubigen aus der Pfarrei Inzell/Weißbach am Gründonnerstag zum letzten Abendmahl in der Inzeller Pfarrkirche St, Michael die Füße und wurde dabei unterstützt von Diakon Andreas Nieder.
Gruendonnerstag_alle
‚12 Apostel‘, darunter Vereinsvorstände aus Inzell und Weißbach, sowie Inzells Bürgermeister Michael Lorenz, stellten sich zur Verfügung, um die Fußwaschung durch Pfarrer Thomas Weinzierl wie beim letzten Abendmahl von Jesus am Gründonnerstag in der Inzeller Pfarrkirche bildlich darzustellen.
Gruendonnerstag_Dank
Pfarrer Thomas Weinzierl dankte allen Frauen und Männern, die sich zur Fußwaschung am Gründonnerstag zur Verfügung gestellt hatten.

Feierlicher Palmsonntag in der Pfarrei Inzell-Weißbach;
Segnung der Palmbuschen wetterbedingt in der Pfarrkirche; Organist Pascal Landahl verabschiedet

Inzell (we) – Der Palmsonntag ist keineswegs wetterbeständig und so gib es alle Variationen von strahlendem Sonnenschein, über Regenwetter bis zu Schneefall, noch dazu, wenn Ostern so früh ist, wie in diesem Jahr. Letzteres war heuer in Inzell der Fall und so musste kurzerhand die Weihe der Palmzweige in die Pfarrkirche verlegt werden. Eigentlich war diese für den Platz zwischen der Bäckerei Höck und dem Rathaus vorgesehen, doch geschuldet dem Wetter musste man kurzerhand umplanen und die Prozession mit dem Einzug in die Kirche musste ausfallen.
Inzells Pfarrer Thomas Weinzierl zog mit den Ministranten von der Sakristei ins Gotteshaus ein und segnete die mitgebrachten Palmbuschen in der Kirche. Der Geistliche ermunterte die Kinder mit ihren Palmzweigen, begleitet von dem Ruf ‚Hosanna‘, zu winken, bezogen auf die Geschichte Jesu als damals Jesus auf einem Esel in die Stadt ritt und viele Leute ihre Kleider auf den Weg aus breiteten und andere aber Büschel von den Feldern abgerissen hatten, ihm zuwinkten. Die Leute, die vor ihm hergingen und die ihm nachfolgten, riefen: Hosanna! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn!Hosanna in der Höhe!
Um dies anschaulich zu verdeutlichen, gab es eine Prozession im Gotteshaus. Pfarrer Weinzierl zog mit den Ministranten voraus und die Kinder mit ihren Palmbuschen folgten ihnen durch die Gänge um Jesus, den Herrn zu preisen. Dies kam auch in den beiden Lesungen von Gabi Maier und Elfriede Wörfel zum Ausdruck. Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen, und jeder Mensch bekundet: „Jesus Christus ist der Herr“ – zur Ehre Gottes, des Vaters.
Passion bildlich dargestellt
Die Leidensgeschichte Jesu wurde vorgetragen von Pfarrer Weinzierl, Elfriede Wörfel und Gabi Maier. Um das ganze auch bildlich zu untermauern, trugen die Ministranten Symbole zur Verdeutlichung vor den Altar zum dort aufgestellten Kreuz. Ein Purpurmantel, ein Schwert, Dornenkranz, Stock, Wein, Würfel, ein Schwamm mit Essig und eine Tafel mit der Aufschrift INRI (König der Juden) wurden nach dem jeweiligen Bibeltext dort abgelegt, um einen Bezug zur Geschichte herzustellen. Somit konnten sich das die vielen Kinder auch besser vorstellen.
‚Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?‘
Der Palmsonntag ist der Beginn der Karwoche und dabei wurde das Leiden Jesu dargebracht. Jesus ging mit drei Jüngern zum Ölberg. Er fürchtete sich, obwohl er wusste, was mit ihm geschehen soll. Die Soldaten nahmen ihn gefangen und verspotteten ihn dazu. ‚Heil Dir, König der Juden‘ riefen sie und brachten ihn in die Stadt Jerusalem. Der römische Prokurator Pontius Pilatus verurteilte ihn zum Tod am Kreuz, an dem er nach dem erschwerten Marsch nach Golgatha angenagelt und mitsamt dem Kreuz aufgestellt wurde. Dunkelheit brach über dem Land herein und Jesus hauchte seinen Geist aus mit den Worten: Elí, Elí, lemá sabachtháni? Was soviel heißt wie ‚Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?‘. Ein Hauptmann der römischen Armee, der ihm gegenüber dabeistand, sah, dass er so verschied und sprach ehrfürchtig: Wahrhaftig, dieser Mensch war Gottes Sohn!
Die Fürbitten von Elfriede Wörfel bezogen sich auch auf das Leben Jesu und auch das derzeitige Leid in der Welt. Richtig gut gefüllt war der Altarraum beim Vater Unser, denn neben den vielen Ministranten durften auch alle Kinder mit nach vorne kommen, um aufgestellt in einem Kreis um den Altar, das Vater Unser Gebet gemeinsam zu sprechen und ihre Palmbuschen hochzuhalten.
Verabschiedung des Organisten
Pfarrer Thomas Weinzierl dankte am Ende des Gottesdienstes allen fürs Mitfeiern des Palmsonntags und gab eine besondere Botschaft mit auf den Weg: „Machen wir uns bereit für die bevorstehende Osterzeit und die Erinnerung an die Auferstehung Christi“. Leider musste er den Organisten Pascal Landahl verabschieden, der von den Hamburger Dominikanern nach Traunstein zur Ausbildung kam und durch Zufall das Amt des Organisten in Inzell übernahm. Er wird nun seinen Masterabschluss machen. Als Dank überreichte ihm Pfarrer Weinzierl ein Sackerl mit Inzeller Köstlichkeiten.
Palmweihe-Prozession
Auf Grund des winterlichen Wetters in Inzell fand die Palmweihe mit Prozession in der Pfarrkirche St. Michael statt. Inzells Pfarrer Thomas Weinzierl ging mit den Ministranten voraus und alle Kinder mit ihren Palmbuschen folgten durch die Gänge im Gotteshaus.
Palmweihe-Kreis
Beim Vater Unser durften alle Kinder nach vorne kommen und mit den Ministranten einen Kreis um den Altar bilden und ihre Palmbuschen hochhalten, ehe das Vater Unser Gebet gesprochen wurde.
Palmweihe-Kreuz
Ein Kreuz war vor dem Altar aufgebaut und Symbole aus der Leidensgeschichte Jesu wurden dort zur Verdeutlichung von den Ministranten abgelegt.
Palmweihe-Leidensgeschichte
Gabi Maier und Elfriede Wörfel (von rechts) verkündeten mit Pfarrer Thomas Weinzierl die Leidensgeschichte Jesu und dabei wurden die wesentlichen Gegenstände der Kreuzigung Jesu von den Ministranten vor dem Altar platziert.

Familiengottesdienst in der Pfarrgemeinde Inzell/Weißbach;
Langjährige Pfarrgemeinderäte wurden verabschiedet

Inzell (we) – Im Rahmen des Familiengottesdienstes wurden in der Pfarrgemeinde Inzell/Weißbach die scheidenden Pfarrgemeinderäte verabschiedet und die Neuen von Pfarrer Thomas Weinzierl vorgestellt. Die Kommunionkinder waren aktiv in den Gottesdienst mit eingebunden und durften Gefühle vortragen, die uns im Leben begleiten. Die musikalische Gestaltung lag bei den ‚Mitsingern‘ unter der Leitung von Katrin Putschbach.
Diakon Andreas Nieder begrüßte die Gläubigen mit der Geschichte von Lazarus, dessen Grab mit einem großen Stein verschlossen war und den Jesus von den Toten erweckte. „Lazarus komm heraus“ und wollte mit diesem Ruf ins Leben zeigen, dass der Tod nicht das letzte Wort hat.
Dies kam auch in der Lesung von Elfriede Wörfel zum Ausdruck. ‚Siehe, ich öffne eure Gräber und hole euch, mein Volk, aus euren Gräbern herauf. Ich bringe Euch zum Ackerboden Israels. Ich gebe meinen Geist in euch, dann werdet ihr lebendig und ich versetze euch wieder auf euren Ackerboden. Dann werdet ihr erkennen, dass ich der Herr bin‘.
Ruf ins Leben – komm heraus
In der Predigt ging der Diakon auf das Johannesevangelium ein mit der Krankheit von Lazarus, die nicht zum Tod führt. „Auch wenn der schwere Stein vor dem Grab liegt, so ist Gott mitten unter uns“. Aus Nieders Sicht lädt uns Jesus ein und fordert uns auf mitzumachen. Der Ruf ‚Lazarus komm heraus‘ ist kein Zauberwort, sondern ein Ruf ins Leben. Der Tod hat nicht das letzte Wort. Jesus will zu uns sprechen, aber dafür müssen wir wissen, was uns belastet. Die Kommunionkinder legten kleine Steine vor den Altar mit Worten, die uns belasten können wie Angst, Streit, Traurigkeit, Schuld, Krankheit, Mobbing, Wut, Einsamkeit, Zweifel und Sorge – Gefühle, die uns in unserem Alltag immer wieder treffen. Das Gute ist jedoch, dass wir diese Lasten nicht alleine tragen müssen, wir können sie bei Gott ablegen. Er hat uns ins Leben gerufen, ein Leben voller Hoffnung und Freiheit.
Verabschiedung der Pfarrgemeinderäte
Bei diesem Gottesdienst galt es auch Danke zu sagen. Danke an die Pfarrgemeinderäte aus Inzell und Weißbach, die sich lange Jahre in den Dienst der Sache gestellt haben. Gleichzeitig wurde das neue Gremium vorgestellt, das in den nächsten vier Jahren die religiösen Geschicke in der Pfarrgemeinde mitgestalten wird. In Zukunft nicht mehr in der Verantwortung sind dgegen Maxi Hallweger, Anton Schreiner und Andrea Mayer, die alle drei vier Jahre dem Pfarrgemeinderat angehörten, Monika Hallweger und Barbara Schmidberger aus Weißbach (beide acht Jahre), Franz Osterholzer (12 Jahre), Hedi Schmid (16 Jahre) und der langjährige Pfarrgemeinderatsvorsitzende Albert Hütter, der insgesamt 20 Jahre in der Verantwortung war. Die scheidenden Räte erhielten aus der Hand von Pfarrer Weinzierl ein Abschiedsgeschenk für die geleistete Arbeit.
Als neuer Vorsitzender des Pfarrgemeinderates Inzell/Weißbach für die nächsten vier Jahre wurde Andreas Geisreiter gewählt und seine Stellvertreterin ist Andrea Gietl. Weitere Pfarrgemeinderatsmitglieder sind Stefanie Leineweber aus Weißbach, die das Amt der Schriftführerin übernimmt, Gabi Maier, Melanie Maier und Markus Schüssler aus Weißbach.
Zum Abschluss des Gottesdienstes verlas Pfarrer Thomas Weinzierl ein Gedicht, das speziell auf den Pfarrgemeinderat ausgerichtet war mit den verschiedenen Aufgaben und Ämtern, die ausgeführt werden müssen.
Famileingottesdiet-PGR neu
Vorgestellt wurden am Ende des Familiengottesdienstes die neuen Pfarrgemeinderäte für die nächsten vier Jahre. Von links Diakon Andreas Nieder, Schriftführerin Stefanie Leineweber, Markus Schüssler (beide aus Weißbach), stellvertretende Vorsitzende ist Andrea Gietl, Melanie Maier, Gabi Maier und Pfarrer Thomas Weinzierl.
Famileingottesdiet-PGR alt
Die langjährigen Pfarrgemeinderäte aus Inzell und Weißbach wurden im Rahmen des Familiengottesdienstes in der Inzeller Pfarrkirche gebührend verabschiedet und erhielten als Dank für die jahrelange Arbeit ein Geschenk zur Erinnerung ihres Einsatzes für die Kirche. Vorne von links Monika Hallweger, Barbara Schmidberger, Hedi Schmid und hinten v.li. Diakon Andreas Nieder, Maxi Hallweger, der langjährige Pfarrgemeinderatsvorsitzende Albert Hütter, Franz Osterholzer und Pfarrer Thomas Weinzierl.
Famileingottesdiet-Vorlesen
Die Kommunionkinder trugen die Gefühle vor, die auf den kleinen Steinen niedergeschrieben waren.
Famileingottesdiet-Steine
Die Kommunionkinder hatten die kleinen Steine vor den Altar abgelegt mit Worten, die uns im Alltag belasten können wie Angst, Streit, Traurigkeit, Schuld, Krankheit, Mobbing, Wut, Einsamkeit, Zweifel und Sorge.

Jeder Einzelne ist wichtig in Gottes Augen!
Stimmungsvolle Firmung in der Inzeller Pfarrkirche; 57 Firmlinge vor dem Altar

Inzell (we) – Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg war nach Inzell gekommen, um den jungen Christen aus Inzell und Weißbach das Sakrament der Firmung zu spenden. Der Inzeller Kirchenchor umrahmte diese Feier in der Pfarrkirche St. Michael musikalisch und die Firmlinge selbst durften neben dem Empfang des Firmsakramentes den Gottesdienst aktiv mitgestalten.
In der Pfarrgemeinde Inzell/Weißbach gab es im letzten Jahr keine Firmung. Deshalb wurden in diesem Jahr zwei Jahrgänge zusammengefasst und letztlich traten 57 Firmlinge vor den Tisch des Herrn, um den Heiligen Geist zu empfangen.
Vor der Begrüßung durch Inzells Pfarrer Thomas Weinzierl eröffnete der Inzeller Kirchenchor diesen Festgottesdienst sehr einfühlsam und stimmungsvoll mit dem Lied ‚Bist Du bei Mir – You raise me up‘. Passend dazu drückte Pfarrer Weinzierl seine Freude aus über die bevorstehende Firmung und begrüßte ganz herzlich Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg und dessen Sekretär Maximilian Schenk. Weinzierl wünschte den Firmlingen, deren Paten und allen Angehörigen einen besinnlichen Gottesdienst.
Stärkung durch den Heiligen Geist
Der Weihbischof sprach den Firmlingen die Stärkung durch den Heiligen Geist zu mit Rückenwind für die Zukunft. „Das könnt ihr gut brauchen auf eurem Weg zum Erwachsenwerden. Ihr müsst Entscheidungen treffen und Verantwortung übernehmen und der Heilige Geist will euch helfen, dass euch das gelingt. Es ist ein wichtiger Tag in euerem Leben“, betonte Graf zu Stolberg. Oft stehen die Firmlinge vor der Frage, wie soll ich mich entscheiden, gerade bei der Ausbildung und im Beruf. „Gott interessiert sich für jeden Einzelnen von Euch, ihr seid keine Nummer bei ihm“, sprach der Geistliche seine Überzeugung aus.
In diesem Jahr gab es insgesamt acht Firmgruppen und die Firmlinge wurden namentlich von den Firmhelfern vorgestellt. Im Taufbekenntnis drückten die Firmlinge ihren Glauben an die Katholische Kirche nochmal auf Nachdruck des Geistlichen besonders aus.
Navigationssystem und der Heilige Geist als Wegweiser
Mit der Fahrt am Morgen von München nach Inzell begann der Weihbischof seine Predigt und brachte dabei das Navi im Auto ins Gespräch. „Es hilft uns, unseren Weg genau zu erreichen“. Früher war das ein wenig komplizierter, als es noch keine Navis gab, da brauchte man eine große Landkarte und faltete diese aus mit dem Hinweis auf Inzell. Das ist allerdings unhandlich und war oft nicht ganz einfach auch mit Beifahrer und erinnerte sich an eine seine ersten Fahrten mit damals 18 Jahren in Wien. Er spannte damit den Bogen zum Heiligen Geist, der für die jungen Christen auch eine Art Navigationssystem sein kann. Wo bieg ich ab, welchen Weg nehme ich? Dabei kann der Heilige Geist helfen, aber man muss dafür auch bereit sein. Rupert Graf zu Stolberg empfahl den Firmlingen öfter mal zu beten und über sein Leben nachzudenken. „Holt den Heiligen Geist mit ins Boot, er hilft euch euer Leben positiv zu gestalten. Lebt diese schöne Zeit des Jungseins und nehmt euch eine Stunde Zeit zum Gebet (Franz von Saale)“. Er gab ihnen mit auf den Weg, es heute krachen zu lassen und schön zu feiern.
Die Paten nehmen laut dem Weihbischof auch einen wichtigen Teil ein. „Seien Sie ein persönlicher Ansprechpartner, sozusagen als Copilot und Beifahrer, wenn es entscheidende Fragen gibt im Leben. Danke für die Bereitschaft, das Patenamt zu übernehmen“.
Beim Empfang des Firmsakramentes stellten sich die Firmlinge einzeln mit ihren Paten vor dem Weihbischof auf, um mit Chrisamöl die Firmung zu empfangen. „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den heiligen Geist“, segnete Bischof die Jugendlichen und fand dazu auch einige persönliche Worte. Dieser Geist hat etwas damit zu tun, dass man erkennt und annimmt, wer man ist.
Dank an die Verantwortlichen
Nachdem Rupert Graf zu Stolberg an jeden Einzelnen die gesegnete Bibel als Landkarte des Lebens überreicht hatte, gratulierte Pfarrer Thomas Weinzierl den Firmlingen und wünschte ihnen neuen Schwung fürs Leben. Er dankte den Verantwortlichen für die Vorbereitung, den Firmhelfern, dem Mesner, Pfarrsekretärin und dem Kirchenchor mit Leiterin Monika Schmidt, dem Organisten Benno Gassner. Firmgruppenleiter waren in diesem Jahr Ludwig Kress, Vinzent Öttl, Fran Begovic, Tobi Slapnik, Tobi Schwimmbeck, Helene Hallweger, Lotta Hochhäusler, Leonhard Hallweger, Quirin Niggl, Sebastian Schweiger, Eva Maier, Katharina Schwarz, Kajetan Burdzinski, Tobi Kress, Feli Böhr und Lilly Böhm.
Magdalena Dießbacher und Pius Öttl überreichten im Namen der Firmlinge dem Weihbischof zum Dank für die beeindruckende Firmfeier einen Geschenkkorb und Pfarrer Thomas Weinzierl wurde ebenso mit einem Geschenk bedacht.
Nach dem gemeinsamen Firmfoto aller Firmlinge um den Altar mit Diakon Andreas Nieder, Pfarrer Thomas Weinzierl und Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg konnten die jeweiligen Unternehmungen an diesem Tag gestartet werden.
Firmung-Firmlinge
Weil zwei Jahrgänge zusammengefasst wurden, konnte Weihbischof insgesamt 57 Firmlingen der Pfarrei Inzell - Weißbach in diesem Jahr das Sakrament der Firmung spenden.
Firmung-Geistlichkeit
Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg (2.v.re) spendete 57 jungen Christen der Pfarrgemeinde Inzell/Weißbach das Sakrament der Firmung. Den Gottesdienst mit zelebrierten von links Sekretär Maximilian Schenk, Diakon Andreas Nieder und rechts Pfarrer Thomas Weinzierl.
Firmung-Weißbach
Firmung-Ober
Die Firmlinge der Pfarrgemeinde Inzell/Weißbach wurden in der Pfarrkirche St. Michael von Weihbischof (re.) Rupert Graf zu Stolberg gefirmt. Hier Philomena Ober mit der sehr andächtigen Firmpatin Christine Scheurl. Inzells Pfarrer Thomas Weinzierl unterstützt bei der Spendung dieses heiligen Sakraments.
Firmung-Magdalena
Weihbischof (re.) Rupert Graf zu Stolberg war aus München angereist, um den Firmlingen aus Inzell und Weißbach das heilige Sakrament der Firmung zu spenden. Er wurde dabei von Pfarrer Thomas Weinzierl unterstützt. Hier trat Magdalena Dießbacher mit ihrer Schwester und Firmpatin Veronika vor den Geistlichen.
Firmung-Julia

Feier der Krankensalbung in Inzell

Viele Gläubige kamen am Samstag, den 7. März  im Pfarrsaal zusammen, um gemeinsam Gottesdienst zu feiern. Im Rahmen der Messfeier wurde dabei auch das Sakrament der Krankensalbung gespendet. Geleitet wurde der Gottesdienst von Pfarrer Weinzierl, die Predigt hielt Diakon Nieder. Für die musikalische Gestaltung sorgte die Stubenmusi, deren einfühlsame Klänge der Feier eine ruhige und würdige Atmosphäre verliehen.
 
In seiner Predigt griff Diakon Nieder ein anschauliches Bild auf: das Bild eines Hauses. Ein Haus, in dem man gelebt, gearbeitet und viele Erinnerungen gesammelt hat. Doch im Laufe der Zeit zeigen sich Risse – das Dach ist nicht mehr ganz dicht, manches muss gestützt werden. So sei es auch mit unserem Leben und unserem Körper, der uns viele Jahre getragen hat und irgendwann Schwächen zeigt. Gerade in solchen Momenten komme Christus unter unser „Dach“. Nicht in das perfekte Leben, sondern in unser wirkliches Leben mit all seinen Sorgen, Schmerzen und Brüchen.
 
Nach der Predigt spendete Pfarrer Weinzierl den Anwesenden das Sakrament der Krankensalbung und sprach ihnen damit Gottes Nähe, Stärkung und Trost zu.
 
Im Anschluss an den Gottesdienst lud der Pfarrgemeinderat noch zu einer gemütlichen Begegnung ein. Der Pfarrsaal war liebevoll vorbereitet, und bei Kaffee und Kuchen nutzten viele die Gelegenheit zum Gespräch und zum gemeinsamen Verweilen.
 
So wurde dieser Nachmittag zu einer stärkenden Feier des Glaubens und der Gemeinschaft.
Krankensalbung (1)
Krankensalbung (2)
Krankensalbung (3)
Krankensalbung (4)
Krankensalbung (5)

Fastensuppenessen

Die Mitglieder des scheidenden Pfarrgemeinderates Inzell und Weißbach haben auch heuer wieder zum traditionellen Fastensuppenessen in den Pfarrsaal eingeladen.
Auch wenn dieses aus Termingründen nicht am Misereor-Sonntag stattfinden konnte, sind über 50 Besucher der Einladung gefolgt.
Acht fleißige Köchinnen und Köche spendeten rd. 40 Liter Suppe - darunter eine französiche Zwiebelsuppe, eine kräftige Fleischsuppe mit Einlage, verschiedene Gemüse- und Kartoffelsuppen aber auch eine syrische Linsensuppe und eine feine Gulaschsuppe.

Die Gäste haben sich in gemütlicher Runde die Suppen schmecken lassen und auch von dem Angebot der „Suppe to go“ wurde fleißig Gebrauch gemacht.
Wir freuen uns, dass wir über 700 € eingenommen haben, die komplett an die Südosteuropa-Hilfe von Rudi Heitauer übergeben worden sind, der seit Jahrzehnten mit seinen vielen Helfern notleidende Familien vor allem in Bosnien und Rumänien unterstützt.          
Wir danken allen Suppen-Spendern und Helfern für die großartige Unterstützung und den Gästen für ihren Besuch. Auch im kommenden Jahr wird der neue PGR mit dem Fastensuppenessen die Möglichkeit zur Geselligkeit schaffen, und die Arbeit von Rudi so wieder unterstützen.
Wir wünschen allen eine ruhige Fastenzeit und ein gesegnetes Osterfest!
Andrea Gietl
Fastensuppe-1
Fastensuppe-2
Fastensuppe-3

Aschermittwoch für Kinder – Mit dem Stoppschild in die Fastenzeit

Am Aschermittwoch 2026 versammelten sich viele Kinder mit ihren Eltern und 
Großeltern, um die Fastenzeit zu beginnen. Die mitgebrachten Palmbuschen vom vergangenen Jahr – inzwischen dürr und verstaubt, die Palmkätzchen alt – wurden vor der Kirche verbrannt, um die Asche für die Aschenauflegung zu bekommen. 

Nach dem gemeinsamen Einzug in die Kirche konnten die Kinder schnell ein großes Stoppschild im Altarraum entdecken. Es half ihnen zu verstehen, worum es in der Fastenzeit geht: innehalten, nachdenken und überlegen, wie man gut miteinander umgehen kann und wo Freundlichkeit besonders wichtig ist. Fragen wie „Wo stehe ich gerade?“ und „Was kann ich ändern?“ luden zum Nachdenken ein. Im Evangelium hörten die Kinder, wie Johannes der Täufer die Menschen aufforderte: „Haltet ein! Kehrt um!“ – ein Aufruf, das Leben bewusst zu gestalten. 

Beim Auflegen des Aschenkreuzes wurde deutlich, dass Jesus jeden Schritt begleitet, auch wenn Fehler passieren oder Unsicherheit da ist. Als kleinen Begleiter für die Fastenzeit erhielt jedes Kind eine Pflanzkarte, die beim Aussäen zeigen soll, wie mit guten Vorhaben etwas Schönes und Neues wachsen kann. So kann die Fastenzeit helfen, ein kleines Stück freundlicher, geduldiger und bewusster zu leben – und Gott dabei ganz nah zu spüren.
Aschermittwoch (1)
Aschermittwoch (3)
Aschermittwoch (4)
Aschermittwoch (5)
Aschermittwoch (6)

„Helau auf Gott“ – Fröhlicher Faschingsgottesdienst begeisterte Groß und Klein

Bunt geschmückt und voller Leben präsentierte sich die Pfarrkirche beim diesjährigen Faschingsgottesdienst. Luftschlangen, Luftballons und farbenfrohe Dekoration und viele verkleidete Kinder sorgten schon beim Betreten der Kirche für eine heitere Atmosphäre.
 
Zelebriert wurde der Gottesdienst von Pfarrer Pfr. Weinzierl, der gemeinsam mit zahlreichen Ministrantinnen und Ministranten am Altar stand. Für einen besonderen Akzent sorgte Diakon Diakon Nieder, der in gereimter Form predigte. Mit viel Humor, Wortwitz und einem Augenzwinkern schlug er den Bogen vom Fasching zur Botschaft des Tagesevangeliums. Dabei wurde deutlich: Bei aller Heiterkeit steht im Mittelpunkt die Liebe Gottes, die im Herzen beginnen und im Alltag sichtbar werden soll.
 
Ohne der Gruppe „Mitsingers“ und dem Mitmachen der Gemeinde wäre der Gottesdienst nicht so geworden wie er war. Mit schwungvollen Liedern und bekannten Melodien luden sie die Gemeinde immer wieder zum Mitsingen und Mitklatschen ein. Besonders die Kinder – darunter auch viele Kommunionkinder – beteiligten sich begeistert.
Zum Abschluss wurden alle Gottesdienstbesucherinnen und -besucher mit einem fröhlichen Winken entlassen. Doch damit war die Feier noch nicht zu Ende: Zum Auszug formierte sich eine Polonäse durch die Kirche. Angeführt vom Altardienst, den Kindern und Kommunionkindern reihten sich auch Jugendliche, Eltern und Erwachsene ein. Die fröhliche Kette wuchs rasch zu einer beachtlichen Länge an und zog unter schwungvoller Musik durch das Gotteshaus.
So wurde der Faschingsgottesdienst zu einem lebendigen Zeichen dafür, dass Glaube und Freude, Tiefe und Leichtigkeit wunderbar zusammengehören. Mit einem kräftigen „Helau auf Gott“ klang die Feier aus – und hinterließ viele strahlende Gesichter.
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Licht, das den Weg zeigt
Vorstellungsgottesdienste der Weißbacher Kommunionkinder an Mariä Lichtmess

„An Mariä Lichtmess wird es spürbar heller“ – dieser Gedanke zog sich wie ein roter Faden durch den Vorstellungsgottesdienst der sechs Kommunionkinder in der Pfarrkirche Weißbach. Gleich zu Beginn, nach der Kerzensegnung, wurde das Thema sichtbar: Gemeinsam mit dem Altardienst und vielen Gläubigen zogen die Erstkommunionkinder mit brennenden Kerzen durch das Kirchenschiff. Begleitet von der Orgel entstand eine ruhige, dichte Atmosphäre, die das Fest des Lichts erlebbar machte.
In der Predigt griff Diakon Nieder das Evangelium von Simeon und Hanna auf. Er erinnerte daran, dass Gottes Kommen oft unscheinbar ist – nicht laut und nicht spektakulär, sondern wie ein Licht, das Orientierung gibt. Glauben bedeute nicht, alles zu wissen oder im Griff zu haben, sondern offen zu bleiben und zu hoffen. Besonders die Kommunionkinder ermutigte er, ihren Weg im Vertrauen zu gehen: Schritt für Schritt, begleitet von Gott.
Nach der Predigt stellten sich die Kommunionkinder der Gemeinde vor. Als Zeichen ihrer Gemeinschaft und ihres gemeinsamen Weges wurde die Gruppenkerze entzündet. Die Kinder machten so deutlich, dass sie sich auf den Weg zur Erstkommunion begeben haben – nicht allein, sondern getragen von Jesus.
Zum Abschluss des Gottesdienstes durften die Kinder und alle Mitfeiernden den Blasiussegen empfangen.
Der Gottesdienst wurde von Pfarrer Weinzierl gemeinsam mit Diakon Nieder gefeiert und durch die Mitwirkung der Weißbacher Organistin und Weißbacher Bäuerinnen inhaltlich und musikalisch bereichert.
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Licht, das den Weg zeigt
Vorstellungsgottesdienst der Inzeller Kommunionkinder an Mariä Lichtmess

„An Mariä Lichtmess wird es spürbar heller“ – dieser Gedanke zog sich wie ein roter Faden durch den Vorstellungsgottesdienst der 27 Kommunionkinder in der Pfarrkirche St. Michael in Inzell.
Gleich zu Beginn, nach der Segnung der Kirchen- und Kommunionkerzen durch Pfarrer Weinzierl, wurde das Thema sichtbar: Gemeinsam mit dem Altardienst zogen die Erstkommunionkinder mit brennenden Kerzen durch das Kirchenschiff.
Begleitet vom Kirchenchor unter der Leitung von Monika Schmidt entstand eine ruhige, feierliche Atmosphäre, die das Fest des Lichts eindrucksvoll erlebbar machte.
In seiner Predigt griff Diakon Nieder das Evangelium von Simeon und Hanna auf. Er verglich den Glauben mit einem Licht, das nicht alles auf einmal erhellt, sondern gerade so weit scheint, dass der nächste Schritt möglich wird. Glauben bedeute, offen zu bleiben und zu hoffen, auch wenn der Weg nicht immer klar vor Augen liegt. Besonders den Kommunionkindern sprach er Mut zu, ihren Weg Schritt für Schritt im Vertrauen auf Gott zu gehen.
Nach der Predigt durften sich die Kinder der Gemeinde vorstellen. Einige von ihnen übernahmen zudem die Fürbitten und brachten eigene Gedanken und Anliegen vor Gott. Zum Ende des Gottesdienstes empfingen alle den Blasiussegen.
Im Anschluss gestalteten die Kommunionkinder gemeinsam ihr Vorstellungsplakat und konnten wieder einen Edelstein mehr für ihr Erinnerungskreuz mit nach Hause nehmen.
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Firmlinge erkunden das Klosterleben

Am Sonntag, 11.01., dem Fest der Taufe des Herrn, erkundeten die Firmlinge das Klosterleben.
Den Beginn machte eine gemeinsame Messfeier in der Frauenkirche. Dazu hatte eine Firmprojektgruppe mit Pfr. Thomas Weinzierl
Predigtgedanken und die Fürbitten vorbereitet, die im Gottesdienst von den Firmlingen vorgetragen wurden.
Anschließend stellten sich die 3 barmherzigen Schwestern vor, die aus dem Mutterhaus in München gekommen waren:
Sr. Rosa Maria Dick (Generaloberin), Sr. Katharina und Sr. Josefa-Maria. In 3 Gruppen, die sich über verschiedene Räume im
Schwesternheim verteilten, kamen die Firmlinge mit den Schwestern über das Klosterleben ins Gespräch.
Später trafen sich wieder alle in der Frauenkirche zu einem kurzen Vortrag von Sr. Josefa-Maria über die Geschichte und
das aktuelle Apostolat der barmherzigen Schwestern. Anschließend beteten alle die Mittagshore gemeinsam, das kirchliche Mittagsgebet.
Den Abschluss machte das gemeinsame Mittagessen im Schwesternheim, bei dem alle Eindrücke des Tages noch einmal untereinander ausgetauscht wurden.
Wir danken den Schwestern ganz herzlich für Ihre Zeit und ihre Offenheit und der Hausleitung des Schwesternheims, Sr. Pavana und ihren Mitarbeitern
für die Räumlichkeiten und das gute Mittagessen.
Pfr. Thomas Weinzierl
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Sternsinger trotzen Frost: Großzügige Spenden in Inzell und Weißbach

Bei strahlendem Sonnenschein und frostigen Temperaturen bis minus 12 Grad zogen 57 Sternsingerinnen und Sternsinger durch Inzell und 25 durch Weißbach. Viele Menschen hatten die heiligen drei Könige bereits erwartet und empfingen sie herzlich.
Viele Eltern boten Fahrdienste, Mittagessen und begleiteten jüngere Kinder auf ihrem Weg.
In Inzell wurden 7.727 Euro gespendet, in Weißbach 1.813 Euro. Die Spenden kommen bedürftigen Kindern weltweit zugute, die von Kinderarbeit bedroht sind – ein Anliegen, das den Sternsingerinnen und Sternsinger besonders am Herzen liegt.
Der Dank der Sternsinger richtet sich an alle Eltern, Helferinnen und Helfer, und insbesondere an die Inzeller Gastwirtschaften und Metzgereien, die die Aktion mit einem Mittagessen würdigten und so zu dem positiven Verlauf beigetragen haben.
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Sternsingen gegen Kinderarbeit – Schule statt Fabrik

25 Kinder und Jugendliche brachten in Weißbach an der Alpenstraße den Segen von Haus zu Haus und sammelten Spenden für die Sternsingerprojekte. Beispielland ist dieses Jahr Bangladesh und hier stehen die Unterstützung von Schul- und Ausbildungsprojekten im Vordergrund. Zur Vorbereitung auf das Sternsingen sahen die Kinder den Film „Willi in Bangladesh – Der Film zur Sternsingeraktion.“ Mit Betroffenheit verfolgten die Kinder und Jugendlichen die Geschichten der Kinder in Bangladesh, deren Leben oft von harter Arbeit geprägt ist. 1812 € sammelten die Weißbacher Könige für die Sternsingerprojekte und haben somit Anteil an der Verbesserung der Lebensbedingungen der Kinder in Asien. Das Sternsingen stärkt zum Einen die Kinder in den Projektgebieten, gibt aber auch den Kindern hier das Gefühl etwas bewirken zu können. Gleichzeitig lernen die Kinder und Jugendlichen über den eigenen Tellerrand zu schauen und sind doch froh, dass für sie ein Schulbesuch selbstverständlich ist. Und letztendlich bereitet es ja auch Freude in der Gruppe unterwegs zu sein. Die Organisatorinnen der Hl-Dreikönig-Aktion in Weißbach, Conny Engljähringer und Heidi Dufter bedanken sich bei allen Spendern und bei Allen, die die Aktion unterstützen. Bis zum nächsten Jahr, wenn es wieder heißt – wir bringen den Segen bei Sonne, Schnee und Regen! Und auch bei klirrender Kälte wie in diesem Jahr!
 
Heidi Dufter
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Pfarrer Weinzierl mit den Weißbacher Königen beim Aussendungsgottesdienst