St. Michael

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Rückblick 2026

Inhaltsverzeichnis



Nachprimiz von Neupriester Klaus Schülein in Inzell

Am 27.06.2026 wurde Klaus Schülein im Regensburg Dom zum Priester geweiht. Knapp zwei Monate später, am 23. August, feierte der Neupriester in der Pfarrkirche St. Michael in Inzell seine Nachprimiz und spendete den Gläubigen den Primizsegen.
Zu Beginn des festlichen Gottesdienstes hieß Pfarrer Weinzierl Klaus Schülein herzlich willkommen und erinnerte an dessen besondere Verbindung zu Inzell: Schülein wurde von Pfarrer Krämmer in der Pfarrkirche St. Michel getauft und lebte bis zur ersten Klasse in der Gemeinde. Entsprechend groß war die Freude darüber, dass er nun für eine Nachprimiz an den Ort seiner Taufe zurückkehrte. Ein altes Sprichwort bringt die besondere Bedeutung dieses Ereignisses zum Ausdruck: „Für eine Primiz darf man ein paar Schuhe durchlaufen“.
Im Sonntagsevangelium, dass Pfarrer Weinzierl verkündete, stellt Jesus seinen Jüngern zwei entscheidende Fragen: „Für wen halten mich die Menschen?“ und „Für wen haltet ihr mich?“
Klaus Schülein ging in seiner Predigt auf die Frage „Wer bin ich?“ ein. Bis heute scheint Jesus mit Abstand die bekannteste Person auf der Welt. Wenn heute Jesus fragen würde, für wen ihn die Menschen hielten, würden immer noch viele antworten können: er ist der Sohn Gottes, er hat vor über 2000 Jahren in Israel gelebt, seine Mutter ist Maria, er hatte 12 Jünger, die Apostel, ist am Kreuz gestorben und nach drei Tagen auferstanden. Dabei geht es Jesus nicht darum, ob wir wissen, dass er der Sohn Gottes ist, betonte Schülein. Es geht Jesus darum, was das mit uns macht. Es geht darum, Jesus nicht nur zu wissen, sondern ihn in unser Leben zu lassen. Jesus unser Leben anzuvertrauen, ihn zu bekennen, schlicht ihm zu glauben. Im Glauben passiert etwas mit uns, wie mit Petrus im heutigen Evangelium. Glaube heißt nur sich von Jesus ansprechen lassen und auf diesen Ruf Jesus zu hören. Wenn wir Jesus wirklich kennenlernen wollen, dann müssen wir zulassen, dass er in unser Leben treten kann, nicht auf dem Papier, sondern in unser Herz. Erst in der Begegnung erfahren wir, wer er ist.

Für die feierliche musikalische Gestaltung des Gottesdienstes sorgten die Waldbachbläser (Familie Koch) sowie Rita Staat-Holzner an der Orgel. Die zahlreichen Vereinsfahnen im Kirchenraum und die brennenden Apostelkerzen unterstrichen den besonderen Charakter der Feier.
Zum Abschluss dankte Pfarrer Weinzierl dem Neupriester und überreichte ihm ein Buch über Papst Leo. Zugleich lud er ihn ein, jederzeit wieder nach Inzell zu kommen.
Nach dem allgemeinen Primizsegen und dem gemeinsam gesungen Kirchenlied „Großer Gott wir loben dich“ hatten die Gottesdienstbesucher die Möglichkeit, von Klaus Schülein auch den Einzelprimizsegen zu empfangen.
Elfriede Wörfel
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„Des is wos Grimmigs!“
Fritz und Brigitta Gastager Haus in Inzell offiziell eröffnet; viele geladene Gäste vor Ort

Inzell (we) – Der Fritz und Brigitta Gastager Stiftung haben es die Inzeller zu verdanken, dass nun im Kurpark ein neues „Haus der Vereine“ als lebendiger Treffpunkt für die örtlichen Vereine eingeweiht werden konnte. Inzells Bürgermeister Michael Lorenz brachte es bei der offiziellen Eröffnung auf den Punkt. „Wir Inzeller können stolz darauf sein, dass mit Fritz Gastager und seiner Frau Brigitta zwei Menschen bei uns im Ort gelebt haben, die gern in der Gesellschaft waren und mit den Leuten bei uns in der Gemeinde Zeit verbringen wollten. Beiden war es ein Anliegen, die Kultur bei uns zu genießen und der Bevölkerung nahe zu sein. Das haben sie mit der Fritz und Brigitta Gastager Stiftung nachdrücklich und auf sehr lange Sicht unter Beweis gestellt. Herzlichen Dank dafür!“
In der Tat ist diese Stiftung für die Gemeinde Inzell ein Segen und schlichtweg ‚unbezahlbar‘, wobei die Vereine ungemein von dieser Unterstützung profitieren. Anfangs betrug das Stiftungsvermögen nach dem Verkauf des Alpenhotel Gastager 2,7 Mio. DM (knapp 1,4 Mio. Euro).  Am 7.Dezember 1998 wurde die durch Fritz und Brigitta Gastager errichtete Stiftung durch die Regierung von Oberbayern genehmigt. Fritz Gastager durfte dies jedoch nicht mehr miterleben, denn fünf Monate zuvor verstarb er unerwartet. Zwischenzeitlich betrug das Stiftungsvermögen am 31.12.23 2,47 Mio. Euro nach dem Verkauf einer Wohnung, als Brigitta Gastager sich entschied, im Mozart Stift in Ainring ihren Lebensunterhalt zu verbringen. Nach dem Tod von Frau Gastager wurde bekannt, dass das gesamte Vermögen in Höhe von 13,2 Millionen Euro in die Stiftung fließt mit dem Zweck, bedürftigen Menschen zu helfen und die heimischen Vereine und kulturelle Einrichtungen zu unterstützen.
Sichtbare Andenken und professionelle Abwicklung
Bereits zu Lebzeiten der Familie Gastager wurden in der Gemeinde Inzell sichtbare Andenken für lange Zeit geschaffen. Errichtet werden konnten die Brunnen am Rathaus und beim Kindergarten St. Michael, die Aussegnungshalle im Friedhof neben der Frauenkirche und die Auferstehungsgrotte. Zudem wurden seit Jahrzehnten schon durch die jährliche Ausschüttung die Vereine im Ort unterstützt.
Bürgermeister Lorenz informierte die Gäste, dass bei einer Stiftung auch eine Unterstützung professioneller Art notwendig ist. Daher kümmert sich Dr. Fritz schon seit Jahren um die rechtlichen Fragen und Magister (FH) Wolfgang Schweißgut und Steuerberater Michael Kötzinger um die Verwaltung des Geldes. Seinen Dank richtete der Rathauschef an Regina Mayer, die sich bis zuletzt um Brigitta Gastager gekümmert hat und ihr immer ein wertvoller Gesprächspartner war und an Monika Allerberger, die seitens der Gemeinde alle wichtigen Daten Aufgaben zusammenfasste.
Was soll entstehen?
Um das Entgegenkommen und die Gastager Stiftung zu würdigen, machte man sich viele Gedanken im Ort. Wie soll man das angemessen darstellen? Die Grundidee eines Gastager-Denkmals wurde jedoch wieder verworfen, denn das wäre nicht im Sinne der Eheleute Gastager gewesen. Wichtig waren den beiden die kulturellen Einrichtungen und die Vereine im Ort. Daher hat man den Entschluss gefasst, ein Vereinsheim im Kurpark zu errichten. Hinzu kam, dass der alte Pavillon bereits in die Jahre gekommen war und etwas Neues entstehen musste. Der Stiftungsbeirat, der Gemeinderat und das Bauamt entwickelten Ideen und auch die Vereine wurden hinzugezogen. So entstand das Fritz und Brigitta Gastager Haus in der jetzigen Form mit einer geplanten ¾ Nutzung durch die Vereine und einer ¼ Nutzung für Trauungen und touristische Veranstaltungen. Finanziert wurde das neue Gebäude mit 300.000 Euro aus den Stiftungserträgen und 27.500,- Euro von der VR Bank. Den Rest hat die Gemeinde Inzell übernommen. „Wir sind stolz auf das, was entstanden ist und andere Gemeinden beneiden uns darum, nicht nur um das neue Gebäude, sondern auch um die Stiftung, die es uns ermöglicht, jährlich die örtlichen Vereine zu unterstützen“.
 
Es wird sehr gut angenommen
In seiner sehr informativen Rede ging Michael Lorenz darauf ein, dass das neue Wahrzeichen bereits jetzt sehr gut angenommen wird. „Bis zur heutigen Einweihung fanden bisher schon 15 Veranstaltungen statt vom Trachtenverein, SC Leichtathletik über Bergwacht, Konzert von Vereinen bis hin zu Besprechungen der Vereine und der anstehenden 850 Jahr Feier im nächsten Jahr. Und für dieses Jahr sind bereits 32 weitere Buchungen verschiedenster Anlässe angemeldet“, freut sich der Gemeindechef. Nach und nach muss es wachsen, ist Lorenz überzeugt. Auch wenn man sich im Vorfeld viele Gedanken gemacht hat, so gibt es immer noch Nachbesserungen. Auf jeden Fall ist der Zuspruch seitens der Bürger jetzt bereits groß, auch wenn es immer wieder noch einige Zweifler gibt.
Für die Vereine im Ort ist ein neues Zuhause entstanden und das hat sich bei der ein oder anderen Veranstaltung bereits gezeigt. Daher übergaben Trachtenverein (Kreuz) und Feuerwehr (Heimattafel) Erinnerungsgeschenke, die für das neue Fritz und Brigitta Gastager Haus einfach dazugehören. „Wir bedanken uns ganz herzlich für dieses schöne ‚Schmuckkasterl‘, das zu unserer Hoamad werden soll. Wir sind stolz, dass so was in der Gemeinde entstanden ist und wir werden uns wohlfühlen und darauf aufpassen“, gab Falkastoaner Vorstand Peter Ober zu verstehen.
Kirchlicher Segen und Dank an die Vereine
Anschließend erfolgte der kirchliche Segen für das neue Fritz und Brigitta Gastager Haus durch Diakon Andreas Nieder und den evangelischen Pfarrer Andreas Buchner. Im Petrusbrief ist von ‚lebendigen Steinen‘ die Rede und so lebendig soll das neue Haus für den Ort auch werden. „Wir dürfen das neue Fritz und Brigitta Gastager Haus seiner Bestimmung übergeben und unter den Schutz und Segen Gottes stellen. Ein solches Haus entsteht nicht von selbst, viele Menschen haben geplant, gearbeitet, mitgedacht und mit angepackt. Dafür dürfen wir heute dankbar sein“. Aus Sicht der Geistlichen denkt Petrus dabei nicht an ein Gebäude aus Stein, sondern an uns Menschen. „Jeder bringt seine Begabungen, seine Erfahrungen und seine Persönlichkeit mit. Und gerade diese Vielfalt macht eine funktionierende Gemeinschaft aus“.
Abschließend bedankte sich Bürgermeister Lorenz bei den mitwirkenden Firmen. „Wir haben überwiegend einheimische Firmen bevorzugt, denn es ist ein Haus der Gemeinde“. Seinen Dank richtete er auch an das Bauamt der Gemeinde, den Gartenbauverein Inzell-Hammer-Weißbach für die gefühlvolle Dekoration, der Jugendfeuerwehr für die Bewirtung, den Vereinen für die Unterstützung bei der Planungsphase, den Trachtlern für das Kreuz und dem Bauhof und Wasserwerk für das gemeinsame Anpacken.
Lorenz wies am Ende auf den Gedenkgottesdienst für die Eheleute Gastager am Samstag, den 01.08.26 um 19.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Michael hin. Dieser findet jährlich Ende Juli zu deren Sterbeandenken statt.
Gastager-Geistlichkeit
Inzells Bürgermeister Michael Lorenz freute sich, dass das neue Fritz und Brigitta Gastager Haus durch Diakon Andreas Nieder (rechts) und den evangelischen Pfarrer Andreas Buchner den kirchlichen Segen erhielt.
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Inzells Bürgermeister Michael Lorenz bedankte sich bei Monika Allerberger (links) für die Unterstützung bei der Abwicklung der Gastager Stiftung und Regina Mayer, die sich bis zuletzt um Brigitta Gastager gekümmert hat und ihr immer ein wertvoller Gesprächspartner war.
Gastager-Fahnen
Gastager-Gäste
Gastager-Musikkapelle
Die Musikkapelle Inzell umrahmte die offizielle Eröffnungsfeier des Fritz und Brigitta Gastager Hauses im Inzeller Kurpark musikalisch.
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Gastager-Vereine
Die Freiwillige Feuerwehr Inzell (von links) 2.Kassier Markus Öttl, 1.Kommandant Max Steinhauer und der Trachtenverein D’Falkastoaner Inzell mit 3.Vorstand und ‚Kreuzbauer‘ Michael Scheurl, 1.Vorstand Peter Ober überreichten Bürgermeister Lorenz Geschenke für das neue Fritz und Brigitta Gastager Haus im Kurpark.

Inzeller Frauenkirche zu Maria Himmelfahrt prächtig geschmückt;
Gartenbauverein Inzell-Hammer-Weißbach verantwortlich für die Ausrichtung; feierlicher Gottesdienst mit Urlaubspfarrer Robin Baier und der Musik ‚Wos fias Gmiad‘

Inzell (hw) – Sehr festlich war der Gottesdienst an Maria Himmelfahrt in der Inzeller Frauenkirche mit Pfarrer Robin Baier, der im Schwesternheim seinen Urlaub verbringt. Der Geistliche zeigte sich sichtlich beeindruckt von der gut besuchten Frauenkirche und der aufwendigen Dekoration durch die Mitglieder vom Gartenbauverein Inzell-Hammer-Weißbach. Er bedankte sich, dass er diesen Gottesdienst in Bayern gestalten und mitfeiern durfte und somit einen Beitrag zum Erhalt des Brauches beisteuern konnte.
Trotz des schönen Sommerwetters und der Bergmesse am Kienberg war die Frauenkirche, sehr zur Freude aller Beteiligten, gut besucht. In seiner ihm eigenen Art gestaltete der Geistliche den Gottesdienst, der von Florian Seestaller (Kontrabass), Christian Leidl (Zither),  Elisabeth Demer (Gitarre) und Christian Holzner (Gitarre) musikalisch umrahmt wurde. Ganz besonders wurde an diesem Tag an die verstorbenen Mitglieder des Gartenbauvereins in den Bitten gedacht. Nach der Segnung der Kräuterbuschen wurden diese von den Trachtenkindern und den Ministranten an die Kirchenbesucher verteilt. Diese können sich nun bis zum nächsten Jahr an dem Duft der Kräuter erfreuen.
Viele Helfer im Kurpark
Tags zuvor wurden die Kräuterbüschel von vielen fleißigen Händen hergerichtet, denn auch in diesem Jahr fanden sich wieder viele freiwillige Helfer im Kräutergarten des Inzeller Kurparks ein, um den Gartenbauverein Inzell – Hammer –Weißbach beim Binden der Kräuterbuschen, die im Gottesdienst an Maria Himmelfahrt gesegnet wurden, zu unterstützen.
Großes Lob vom Geistlichen
Gastpfarrer Robin Baier aus Hessen (Urlaubspfarrer vom Schwesternheim) zeigte sich an Maria Himmelfahrt sichtlich beeindruckt von der gut besuchten, vollen Frauenkirche und der aufwendigen Dekoration. Er bedankte sich, dass er diesen Gottesdienst in Bayern gestalten und mitfeiern durfte und somit einen Beitrag zum Erhalt des Brauches beisteuern konnte. Trotz des Sommerwetters und der Bergmesse am Kienberg war die Frauenkirche wieder sehr gut besucht. Die vier Musiker ‚Wos fias Gmiad‘ sorgten mit ihren Darbietungen für eine auflockernde und inspirierende Feier an Maria Himmelfahrt.
Heilkraft der Kräuter – alter Brauch
Das Kräuterbuschenbinden ist ein alter Brauch und wird in den Gemeinden bei uns in der Region von der Bevölkerung auch weiterhin ‚gelebt‘. Schon in vorchristlicher Zeit wurden den Göttern Heilkräuter geopfert – als Dank für deren Schutz und für die Heilkraft der Kräuter. Im achten Jahrhundert nach Christus wurde die Kräutersegnung zwar zunächst verboten, doch das Volk missachtete dieses Verbot und so deutete die katholische Kirche den Brauch um und verband ihn mit der Gottesmutter Maria und einer Legende. Drei Tage nach dem Tod der Gottesmutter kamen die Apostel laut Überlieferungen an ihr Grab, doch das Grab war leer, da Maria mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen worden war. Aus dem Grab jedoch strömte – auch so die Legende – der Duft von Rosen, Lilien und ein lieblicher Wohlgeruch wie von duftenden Heilkräutern.
Nach dem Gottesdienst brachten die Mitglieder vom Gartenbauverein die übrig gebliebenen Kräuterbuschen ins Chiemgau Stift zu den alten Bürgern, die sich sichtlich darüber erfreuten und so auch in gewisser Weise Anteil nehmen konnte am Brauch der Kräuter an Maria Himmelfahrt.
Maria-Himmelfahrt-Musik
Die Kirchenmusik ‚Wos fias Gmiad‘ mit von links Elisabeth Demer (Gitarre), Christian Leidl (Zither), Florian Seestaller (Kontrabass) und Christian Holzner (Gitarre) war für die musikalische Umrahmung verantwortlich und sorgte mit ihren Darbietungen für eine auflockernde und inspirierende Feier an Maria Himmelfahrt in der Frauenkirche.
Maria-Himmelfahrt-alle Altar
Die Mitglieder der Gartenbauvereins Inzell-Hammer-Weißbach haben dafür gesorgt, dass der Gottesdienst an Maria Himmelfahrt wieder ein richtiges Erlebnis wurde und die Trachtenkinder haben geholfen, die Kräuterbuschen an die Kirchenbesucher zu verteilen.
Maria-Himmelfahrt-Chiemgaustift
Die übrig gebliebenen Kräuterbuschen (es wurden vorsorglich schon mehrere gebunden) konnten im Anschluss an den Gottesdienst im Chiemgau Stift in Inzell verteilt werden. Hans Wallner vom Gartenbauverein überbrachte die wertvolle Ware an die Pflegerinnen.
Maria-Himmelfahrt-Deko
Sehr festlich geschmückt wurde die Frauenkirche in Inzell für Maria Himmelfahrt. Nicht nur die vieln Kräuterbuschen wurden von den Mitgliedern des Gartenbauvereins Inzell-Hammer-Weißbach gebunden, sondern auch der Innenraum war wunderbar und liebevoll mit Blumen verziert.
Maria-Himmelfahrt-Trachtenkinder
Die Trachtenkinder vom Trachtenverein D’Falkastoaner Inzell halfen an Maria Himmelfahrt mit, die vielen Kräuterbuschen an die Kirchenbesucher zu verteilen.

Dorf-Rallye führte Kinder zu verborgenen Schätzen Inzells

Im Rahmen des Inzeller Ferienprogramms lud die Pfarrei Inzell-Weißbach zu einer spannenden Dorf-Rallye ein. 15 Kinder machten sich dabei auf den Weg, um bekannte und weniger bekannte Orte ihrer Heimat zu erkunden.
 
Ausgestattet mit einer Landkarte lernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zunächst den Umgang mit dem klassischen Orientierungsmittel und konnten das Erlernte sofort anwenden. Die abwechslungsreiche Route führte vom Rathaus über die Pfarrkirche bis zum Friedhof in Niederachen sowie weiter in den Kurpark mit Kneipp-Becken und Bienenlehrstand.
 
An den einzelnen Stationen warteten verschiedene Aufgaben auf die Kinder. So galt es unter anderem, die zahlreichen Tiere in der Kirche zu entdecken oder am Fußballplatz den Torschützenkönig zu ermitteln. Gleichzeitig lenkte die Rallye den Blick auf Orte, die im Alltag oft übersehen werden – etwa die Wasserkapelle in Niederachen oder die Kriegerkapelle an der Pfarrkirche.
 
Für besondere Begeisterung sorgte schließlich ein versteckter Schatz, den die Kinder in der Nähe der Kneipp-Anlage aufspüren konnten. Zum Abschluss stärkten sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei einer gemeinsamen Brotzeit mit Getränken im Pfarrheim Inzell.
 
Als Erinnerung an den gelungenen Feriennachmittag durfte jedes Kind einen Teil des gefundenen Schatzes mit nach Hause nehmen. Außerdem erhielten alle eine Pfeife mit Kompass – ein praktischer Begleiter für weitere Entdeckungstouren und zugleich ein Hilfsmittel, um sich zu orientieren oder im Notfall auf sich aufmerksam zu machen.
 
Geplant und durchgeführt wurde die Dorf-Rallye von Stefanie Leineweber und Diakon Andreas Nieder. Die gelungene Ferienaktion verband auf spielerische Weise Bewegung, Teamarbeit und Heimatkunde und zeigte den Kindern, dass es auch vor der eigenen Haustür noch vieles zu entdecken gibt.
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„A Fest unter Nachbarn, a Fest unter Freind, unterm Gipfelkreuz vereint!
Trachtenvereine Inzell, Hammer und Weißbach feiern gemeinsam „Gaufest dahoam“; Beeindruckender Gottesdienst in der Pfarrkirche

Inzell (we) – Da in diesem Jahr kein Trachtengaufest vom Gauverband 1 stattfindet, haben sich die Verantwortlichen der drei Vereine D’Falkastoaner Inzell, D’Sulzberger Hammer und D’Weikertstoana Weißbach Gedanken gemacht und selbst ein „Gaufest dahoam“ unter dem Motto: ‚A Fest unter Nachbarn, a Fest unter Freind, unterm Gipfelkreuz vereint‘ organisiert. Dieses 3-Vereine Fest diente dem Midanand zur Festigung der Freundschaft und des Zusammenhalts untereinander, wie es Pfarrer Thomas Weinzierl bei einem sehr festlichen Gottesdienst ausdrückte.
Das Treffen der Trachtler war ab 8.30 Uhr am Inzeller Festsaal, ehe Falkastoaner Vorstand Peter Ober die Aufstellung zum Kirchenzug bei noch trockenem Wetter festlegte. Anschließend fand der Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Michael statt und Thomas Weinzierl begrüßte die Mitglieder der drei Vereine. „Es is schee, wenns ihr so zamkemmts zu an bsonderm Ereignis mit dem Kreuz im Mittelpunkt“. Die Ministranten verrichteten in Tracht ihren Altardienst und symbolisierten so diesen besonderen Gottesdienst. Als Erinnerung und zum Gedenken an die verstorbenen Vereinsmitglieder wurde eine Gedenkkerze geweiht und von der Osterkerze angezündet mit einem kurzen Gedenken an die Verstorbenen, bei dem sich alle niederknieten. Peter Ober ging ein auf den Gedanken eines gemeinsamen Festes und blickte zurück auf unsere Vorfahren, die uns die wichtigen Werte und die Trachtensach allgemein mit auf den Weg gegeben haben und die wir auch unseren Kindern vermitteln sollen. 
Stärke braucht keine Härte
In den beiden Lesungen von Gabi Maier kam zum Ausdruck, dass die wahre Stärke keine Härte braucht. Wer wirklich stark ist, kann geduldig sein. Man soll verzeihen. Die Stärke zeigt sich gerade in seiner Milde und kann immer wieder einen neuen Anfang vermitteln. Paulus sagt zudem, dass der Heilige Geist unserer Schwachheit hilft. Niemand muss vollkommen sein.
Guter Weizen auf dem Feld
Das Evangelium handelte vom Gleichnis, als der Gutsherr Weizen gesät hat und ein Feind in der Nacht Unkraut dazwischen sät. Doch anstatt das Unkraut auszureißen, lässt man es stehen, um den Weizen nicht zu verletzen. Erst bei der Ernte soll das Unkraut vom Weizen getrennt werden.
In der Predigt ging Weinzierl auf das Motto dieses Festes ein, das von Menschen spricht, von Nachbarn, von Freunden und von einem Kreuz am Gipfel des Gamsknogel, das 2024 eingeweiht wurde. „Dort oben wird kein Unterschied gemacht und es zählt nur eines: Wir sind gemeinsam unterwegs“, so der Geistliche. Ein Trachtenverein ist aus seiner Sicht mehr als ein Verein, es ist ein Stück gelebte Heimat, bei der Menschen füreinander Verantwortung übernehmen. Dabei gehören Jung und Alt zusammen, auch wenn man nicht immer einer Meinung sein muss. Am Ende wächst doch alles zusammen im Sinne der Sache. Das soll nicht nur im eigenen Verein der Fall sein, sondern alle miteinander danach handeln. „Es ist schön zu sehen, wie wir heute miteinander feiern und das ist mehr als eine schöne Tradition. Wir feiern dass Gemeinschaft möglich ist, dass Unterschiede nicht trennen müssen, und dass Nachbarn Freunde werden können“, brachte es Weinzierl auf den Punkt.
Die zu diesem Festtag passenden Fürbitten wurden von den Vorstandsmitgliedern der Falkastoaner Inzell vorgetragen.
Gemeinsames Lied der Vereine
Etwas Besonderes haben sich die Verantwortlichen für den Festgottesdienst ausgedacht und dafür kurzerhand so einige Proben investiert. Mitglieder der drei Vereine sangen als neu gegründeter ‚Drei Vereine Gsang‘ das Danklied nach der Kommunion das Lied ‚Geh naus und denk hoid oiwei dro‘ begleitet von Theresa Holzner auf der Harfe. Für diesen beeindruckenden Vortrag kam am Ende spontan Applaus von den Gottesdienstbesuchern.
Thomas Weinzierl wünschte alles Gute zu dem Motte des Gaufestes dahoam. ‚A Fest unter Nachbarn, a Fest unter Freind, unterm Gipfelkreuz vereint‘ und vielleicht könnte Gott selbst am Ende dieses Tages sagen: Schön, dass ihr miteinander gefeiert habt. Noch schöner aber ist, wenn ihr auch morgen und übermorgen als Nachbarn und Freunde miteinander lebt.
Im Anschluss an den Gottesdienst gab es noch ein gemeinsames Erinnerungsfoto an dieses bisher einmalige Ereignis. Leider begann es dann zu regnen und daher führte ein verkürzter Festzug angeführt von der Musikkapelle Inzell  wieder zurück zum Festsaal.
Gemütlicher Ausklang des Festes
Mit dem Einrücken in den Festsaal begann der gemütliche Teil und zur Unterhaltung spielten die Musikkapelle Inzell und die Vierschupfmusi. Dazu gab es Auftritte der Trachtler aus den drei Vereinen. Für Speisen und Getränke war bestens gesorgt auch mit Kaffee und Kuchen sowie eine  Barbetrieb und einer Aperolbar kamen die Trachtler auf ihre Kosten. So dauerte es für einige bis in die Abendstunden.
Gaufest_Kerze
Gaufest_Fürbitten
Die Vorstandsmitglieder der Falkastoaner Inzell trugen beim Festgottesdienst für die drei Vereine die Fürbitten vor.
Gaufest_Gedenken
Zum Gedenken an die verstorbenen Mitglieder der drei Vereine wurde von Pfarrer Thomas Weinzierl eine Gedenkkerze entzündet und die drei Vorstände Anderl Holzner, Klaus Abstreiter und Peter Ober knieten zum Gedenken nieder.
Gaufest_Gsang
Als neu gegründeter ‚Drei Vereine Gsang‘ präsentierten die acht Mitglieder der Vereine Inzell, Hammer und Weißbach das Lied ‚Geh naus und denk hoid oiwei dro‘ begleitet von Theresa Holzner auf der Harfe.
Gaufest_Peter
Die Freude über das „Gaufest dahoam“ war groß bei Inzells Vorstand Peter Ober, der mit den Trachtlern aus Hammer und Weißbach den feierlichen Gottesdienst in der Inzeller Pfarrkirche St. Michael feierte, ehe sich der leider verregnete Festzug zum Inzeller Festsaal für den gemütlichen Teil aufmachte.
Gaufest_Vater Unser
Gaufest_Weihrauch

Erstkommunionausflug nach Maria Eck – Gemeinsam unterwegs im Glauben

Im Rahmen eines gemeinsamen Schulausfluges machten sich die diesjährigen Erstkommunionkinder gemeinsam mit ihren Klassenkameradinnen und Klassenkameraden, den Lehrerinnen, einigen Eltern sowie Pfarrer Weinzierl, Diakon Andreas Nieder und Elfriede Wörfel auf den Weg nach Maria Eck. 

Mit dem Bus ging es zunächst nach Eisenärzt. Von dort aus machten sich die Kinder in flottem Tempo auf den Weg hinauf zur Wallfahrtskirche Maria Eck. Das herrliche Sommerwetter sorgte bereits auf dem Pilgerweg für beste Stimmung und machte die gemeinsame, auch für manche nicht ganz leichte Wanderung zu einem besonderen Erlebnis. 

In der Wallfahrtskirche feierten alle gemeinsam einen festlichen Gottesdienst. Diakon Andreas Nieder erinnerte die Kinder daran, dass die Erstkommunion kein Abschluss, sondern der Beginn eines weiteren Weges mit Jesus ist. Ausgehend vom Evangelium von der Hochzeit zu Kana machte er deutlich, dass Jesus Freude schenkt und Menschen auf ihrem Lebensweg begleitet. Wie Maria damals den Menschen den Weg zu Jesus zeigte mit den Worten „Was Jesus euch sagt, das tut“, so dürfen auch wir darauf vertrauen, dass Jesus aus Unsicherheit Mut, aus Angst Vertrauen und aus kleinen Schritten einen guten Weg entstehen lässt. Die Kinder wurden ermutigt, sich daran zu erinnern, dass Jesus sie nicht nur am Tag ihrer Erstkommunion begleitet hat, sondern sie in Schule, Familie und Freundeskreis ihn stets an ihrer Seite wissen. 

Zum Abschluss des Gottesdienstes erhielten die Erstkommunionkinder als bleibende Erinnerung ein Umhängekreuz. Es soll sie daran erinnern, dass Jesus sie auf ihrem weiteren Lebensweg begleitet und sie seinen Segen stets bei sich tragen dürfen. 

Ein besonderer Moment war außerdem der Dienst der neuen Ministrantinnen und Ministranten, die bei diesem Gottesdienst ministrieren durften und ihre Aufgabe mit großer Freude und Engagement erfüllten. 

Im Anschluss nahm sich der Mesner Zeit für eine interessante und kindgerechte Kirchenführung. Dabei erfuhren die Kinder vieles über die Wallfahrtskirche und ihre Geschichte. Besonders beeindruckend war zum Schluss der Besuch der Kerzenkammer: Dort durfte jedes Kind eine Kerze entzünden und Maria ganz persönliche Anliegen, Bitten oder auch Dank anvertrauen. 

Nach den besinnlichen Momenten wartete am Mittereggstadl bereits eine wohlverdiente Stärkung. Diakon Andreas Nieder hatte für eine leckere Brotzeit und erfrischende Getränke gesorgt, die sich alle nach der Wanderung schmecken ließen. 

Das traumhafte Wetter lud anschließend noch zum Spielen und Entdecken rund um den Weiher am Stadl ein. Mit großer Neugier erkundeten die Kinder die Natur, beobachteten die Tiere im Weiher – die den einen oder die andere durchaus erschreckten – und genossen die gemeinsame Zeit, bevor es schließlich mit vielen schönen Eindrücken und guter Laune wieder mit dem Bus zurück nach Inzell ging. 

Der Kommunionausflug war für alle Beteiligten ein gelungener Vormittag voller Gemeinschaft, Glauben, Freude und Naturerlebnisse. Er wird den Kindern sicherlich noch lange als schöne Erinnerung an ihre Erstkommunionzeit und an das gemeinsame Unterwegssein in der Klassengemeinschaft in Erinnerung bleiben.
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„Ein Hirte kann ohne Herde nicht funktionieren“
Thomas Weinzierl feiert 10 jähriges Priesterjubiläum
Feierlicher Gottesdienst der Pfarrgemeinde Inzell-Weißbach in der Pfarrkirche

Inzell (wet) – „Keiner, der die Hand an den Pflug gelegt hat und nochmals zurückblickt, taugt für das Reich Gottes“, ist das Lebensmotto von Pfarrer Thomas Weinzierl, der in der Pfarrkirche St. Michael mit den Gläubigen der Pfarrgemeinde Inzell-Weißbach sein 10 jähriges Priesterjubiläum feiern durfte. Umrahmt wurde der Festgottesdienst sehr ausdrucksstark vom Inzeller Kirchenchor und im Anschluss an die kirchliche Feier hatte der Pfarrgemeinderat einen Stehempfang vor dem Rathaus organisiert.
Mit dem Einzug der Ministranten zusammen mit den Zelebranten des Gottesdienstes Pfarrer Thomas Weinzierl, Pfarrer Georg Neumeier (Weinzierls Ausbilder in Bad Aibling), Pfarrer Stefan Scheifele (Geistlicher Rat) und Diakon Andreas Nieder begann dieser besondere Festgottesdienst, bei dem viele Gläubige aus Inzell und Weißbach vor Ort waren. Zu Beginn dankte Weinzierl allen, die gekommen waren und ihn bei seinem priesterlichen Dienst an Gott unterstützen. „Ein Hirte kann ohne Herde nicht funktionieren und daher bin ich dankbar für die gute Zusammenarbeit“. Er begrüßte ausdrücklich die Unterstützung der Weißbacher Ministranten in der Inzeller Kirche. Anschließend weihte der Geistliche eine Jubiläumskerze anlässlich seines Ehrentages. Weinzierl blickte kurz zurück auf die zehn Jahre seines Schaffens als Priester beginnend mit der Priesterweihe durch Kardinal Reinhard Marx. 
Auf Jesus Christus getauft
Für die beiden Lesungen und die Fürbitten war Sabine Hopf verantwortlich. Mit der Taufe auf Jesus Christus sind wir auch auf seinen Tod getauft worden und indem wir mit der Gestalt seines Todes verbunden wurden, sind wir auch mit seiner Auferstehung integriert und wir glauben, dass wir mit ihm leben werden in der Herrlichkeit des Vaters.
Das Matthäus Evangelium von Diakon Andreas Nieder handelte von einer klaren Botschaft. Wer einen Gerechten aufnimmt, weil es ein Gerechter ist, wird den Lohn eines Gerechten erhalten. Insgesamt sind in diesem Evangelium ganz konkrete Hinweise enthalten in Bezug auf Jesus Christus.
Dein Herz brennt – Hirte mit Herde
Pfarrer Stefan Scheifele, der sich selbst als ‚graue Eminenz im Hintergrund’ bezeichnete, ging zunächst auf den Pflüger auf dem Feld ein. „Wer zurückblickt, zeiht eine schiefe Furche und das ist kein Vorwurf, sondern eine Lebensweisheit“. Und das hat Thomas Weinzierl als Lebensmotto gewählt. Dieser Weg hat ihn nach Inzell geführt. Dabei wies er auf das Evangelium hin. „Wer mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat“. Der Priester ist somit kein Mittelpunkt, er ist Durchgang, Durchgang zu Gott dem Herrn. Das sagte auch Kardinal Marx 2016 bei der Priesterweihe. „Gott drückt euch ein Brandzeichen auf. Ihr gehört zu Gott und seid für das Volk Gottes da“. Man muss brennen für so eine Aufgabe, denn nur dann kann man ein guter Hirte sein. Doch dazu braucht ein Geistlicher auch seine Gemeinde, denn ohne Herde kann ein Hirte nicht funktionieren. Ganz nach dem Motto: „Ich bin der gute Hirte“ hat Pfarrer Weinzierl seine Herde in Inzell und Weißbach nicht nur verwaltet, sondern er hat sie geführt. Vor zehn Jahren hat er die Hand an den Pflug gelegt und nicht zurückgeblickt. Die Furche, die er seit 01.06.2021 in Inzell zieht, führt zu Jesus Christus.
Besondere Lieder des Inzeller Kirchenchors
Vor dem Gottesdienst gab es natürlich Absprachen des Jubilars mit dem Kirchenchor und dabei wurden verschiedene Lieder ausgewählt. Während der Kommunion stimmte der Chor ein beeindruckendes Halleluja an und als besonderen Wunsch präsentierten die Sänger „I will follow him“, bei dem die Gläubigen gleich zum Mitklatschen animiert wurden. Dies wird Thomas Weinzierl sicher lange in Erinnerung bleiben.
Zum Abschluss des Gottesdienstes überreichten der Pfarrgemeinderatsvorsitzende Andreas Geisreiter und Weißbachs Kirchenpfleger Mathias Steinbacher an Pfarrer Weinzierl eine Spendenbox, die vielseitig verwendbar ist.
Nach dem Gottesdienst gab es vor dem Rathaus noch einen Stehempfang, zu dem alle Gottesdienstbesucher eingeladen waren. Der Pfarrgemeinderat hatte alles bestens vorbereitet und so gab es noch viele ausgiebige Gespräche bei bestem Sommerwetter.
Priesterjubiläum-vier
Diakon Andreas Nieder (von links), Pfarrer der Pfarrgemeinde Inzell-Weißbach Thomas Weinzierl, Pfarrer Georg Neumeier (Weinzierls Ausbilder in Bad Aibling) und Pfarrer Stefan Scheifele (Geistlicher Rat) feierten gemeinsam den Gottesdienst anlässlich des 10 jährigen Priesterjubiläums von Pfarrer Weinzierl.
Priesterjubiläum-alle
Die Ministranten aus Inzell und Weißbach waren gemeinsam für den Altardienst beim Jubiläumsgottesdienst von Pfarrer Thomas Weinzierl in der Inzeller Pfarrkirche verantwortlich.
Priesterjubiläum-Baum
Diakon Andreas Nieder überreichte Pfarrer Thomas Weinzierl als Geschenk zu seinem 10 jährigen Priesterjubiläum einen Apfelbaum für den Garten im Pfarrheim.
Priesterjubiläum-Diakon
Priesterjubiläum-Geschenk
Der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates Inzell-Weißbach, Andreas Geisreiter (links), und Weißbachs Kirchenpfleger Mathias Steinbacher überreichten an Pfarrer Thomas Weinzierl eine Spendenbox anlässlich seines 10 jährigen Priesterjubiläums.
Priesterjubiläum-Sabine
Priesterjubiläum-Scheifele

Miniwochenende im Jugendhaus Josefstal

Ein Wochenende verbrachten die Minis aus Inzell und Weißbach zusammen mit Pfr. Thomas Weinzierl im Jugendhaus Josefstal der Erzdiözese.
Am Freitag wurden die Zimmer bezogen, bevor dann mit verschiedenen Spielen und Lagerfeuer bei sommerlichen Wetter der Tag Ausklang.
Ein Abendimpuls in der Kapelle rundete den Tag ab. Der Samstag begann mit Morgensport und Morgenimpuls, bevor in einem Spiel Josefstal
unsicher gemacht wurde. Bei diesen sommerlichen Temperaturen war das Baden und Ruderbootfahren am Nachmittag am Schliersee eine gute Abkühlung.
Später wurde in verschiedenen Gruppen die Messfeier vorbereitet, die dann am Abend in der Kapelle gefeiert wurde. Mit dem gemeinsamen Fußball-WM schauen (Deutschland-Elfenbeinküste) klang der Tag aus. Am Sonntag wurden nach dem Morgenimpuls die Zimmer aufgeräumt, bevor alle nach dem Mittagessen etwas müde wieder abgeholt wurden.
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Pfarrwallfahrt nach Weihenlinden

Pfarrwallfahrt Weihenlinden
Wallfahrer vor dem Hochaltar in der Kirche von Weihenlinden.
Ein fast voll besetzter Bus aus der Pfarrei Inzell/Weißbach fuhr zur Wallfahrtskirche Weihenlinden in der Nähe von Bruckmühl. In der Wallfahrtskirche „Zur Hl. Dreifaltigkeit“ feierte Pfarrer Thomas Weinzierl mit den Wallfahrern den Gottesdienst. In der Predigt verglich Pfarrer Weinzierl die Beziehung von Vater, Sohn und Hl. Geist in der Hl. Dreifaltigkeit mit unserem Glauben, der auch eine Beziehung zwischen Gott und dem Menschen ist.
Nach dem Gottesdienst berichtete ein Führer über die Geschichte der Wallfahrt. Während der Wirren des 30jährigen Krieges wurde eine Kapelle gebaut für die Gottesmutter Maria. Später wurde eine Kirche um die Kapelle gebaut, so dass die Kapelle hinter dem Hochaltar ist. Über dem Hochaltar ist die etwas ungewöhnliche Darstellung der Hl. Dreifaltigkeit. Gott Vater, Sohn und Hl Geist werden durch drei gleich gestaltete bärtige Männer mit Tiara und Weltkugel dargestellt.
In das nur ein paar Kilometer entfernte Maxlrain wanderten dann einige zu Fuß, während der Bus einen größeren Umweg machen musste. In dem großen Biergarten vom Bräustüberl in Maxlrain mit eigener Brauerei genossen alle das gute Essen und die Biergartenatmosphäre.
Auf der Rückfahrt war noch Zeit für eine Kaffeepause im Gasthof Maria Eck. Strahlte am Vormittag noch die Sonne, so konnte man am Nachmittag trotz bedeckten Himmels noch von Maria Eck aus auf den Chiemsee schauen, bevor Peter Fegg mit seiner bekannten unterhaltsamen Art wieder alle sicher nach Inzell zurückbrachte.
Pfarrwallfahrt Weihenlinden
Wallfahrtskirche Weihenlinden
Pfarrwallfahrt Weihenlinden
Pfr. Thomas Weinzierl beim Gottesdienst
Pfarrwallfahrt Weihenlinden
Kapelle mit Gnadenbild
Pfarrwallfahrt Weihenlinden
Im Bräustüberl von Maxlrain

Wallfahrt nach Maria Kirchental

Insgesamt 13 Pilger aus Inzell und Weißbach fanden sich am 13. Juni zur Wallfahrt nach Maria Kirchental zusammen. Elf nahmen den Weg gegen vier Uhr morgens von der Kirche in Schneizlreuth aus zu Fuß in Angriff, zwei weitere reisten am Vormittag mit dem Auto nach Maria Kirchental an, um dort den abschließenden Gottesdienst mitzufeiern. Auf dem inklusive Pausen rund sechsstündigen Fußweg blieb genügend Zeit sowohl zum gemeinsamen Gebet als auch für den einen oder anderen Ratsch oder dazu, einfach in der Stille der Natur seinen Gedanken nachzugehen. Dankenswerterweise begleitete auch dieses Jahr Bernhard Mayer mit einem Auto des Roten Kreuzes Inzell die Pilger (auch wenn die Wasserwacht angesichts der Witterung ebenso nahegelegen wäre), sodass alle ihre Rucksäcke trocken verstauen und bei Bedarf auch mal eine Etappe im Auto ausruhen konnten. In Maria Kirchental wurde die vom teils strömenden Regen durchnässte Gruppe nicht nur mit dem Anblick der sehr schön gelegenen Wallfahrtskirche belohnt, sondern auch von einigen Sonnenstrahlen. Um 10:30 Uhr zelebrierte Pater Alessio einen feierlichen Gottesdienst. Er stellte ins Zentrum seiner Predigt das Gottvertrauen Marias, von dem jeder etwas mit in seinen Alltag nehmen solle. Zum geselligen Abschluss ging die Gruppe zum gemeinsamen Mittagessen.
Wallfahrt_Maria_Kirchental

Messfeier an der Moaralm am 14.06.26

Ein erster Almgottesdienst fand am Sonntag, 14.06.26 an der Moaralm statt. Viele Gläubige feierten mit, die musikalische Umrahmung lag in den Händen der Familie Koch.
Ein Gottesdienst, der vielleicht auch zu einer Tradition werden kann.
Anschließend ließen sich viele noch eine Almbrotzeit schmecken.
Almgottesdienst

‚Machen wir uns mit Jesus auf den Weg‘;
Feierlicher Fronleichnamsgottesdienst in der Inzeller Pfarrkirche;
Prozession durch den Ort zu den geschmückten Altären

Inzell (we) – „Wir wollen heute zeigen, zu was wir uns bekennen, zur Hostie, zum Leib Christi“, begann Inzells Pfarrer Thomas Weinzierl den diesjährigen Fronleichnamsgottesdienst, der auf Grund von Baumaßnahmen in der Pfarrkirche stattfand. Das Wetter war richtig schön und die anschließende Prozession durch den Ort zu den Altären war so, wie man es sich vorstellt.  Viele Gläubige und alle Vereine mit ihren Fahnenabordnungen waren gekommen, um gemeinsam dieses Hochfest im Kirchenjahr zu begehen.
Der Gottesdienst begann mit dem Einzug von Pfarrer Thomas Weinzierl, Diakon Andreas Nieder, den Ministranten und den Himmel- und Laternenträgern in die Kirche, begleitet von der Musikkapelle Inzell mit dem Musikstück ‚Erhebung‘. Thomas Weinzierl hieß alle herzlich willkommen und erklärte den Begriff von Fronleichnam als zentrales Fest nach Pfingsten. Die Feier der Gegenwart Christi in der Eucharistie als „Sakrament der Einheit“ und der „Mitte, aus der wir leben“, das öffentliche Bekenntnis des Christseins. Die Schubertmesse bei der Fronleichnamsfeier wurde gespielt von der Musikkapelle Inzell unter der Leitung von Albert Galimzanov. Für die Lesungen und Fürbitten waren Andrea Gietl und Annemie Walch verantwortlich.
Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben
Diakon Andreas Nieder verlas das Johannes Evangelium. Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, (ich gebe es hin) für das Leben der Welt. Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir, und ich bleibe in ihm.
„Glauben sichtbar werden lassen“
Seine Predigt begann Pfarrer Thomas Weinzierl mit seiner Reise nach Rom, bei der er auch viele Kirchen besucht hat. Hier traf er viele Betende vor Ort, die sehr zahlreich bei der Anbetung des Allerheiligsten präsent waren. „Das war sehr beeindruckend und ganz anders als bei uns, wenn nur wenige da sind“. Aus seiner Sicht ist es die Vertiefung unseres Glaubens. Diesen Glauben sollten wir sichtbar werden lassen und er fragte sogleich, ob wir überhaupt eine Sehnsucht danach haben? Die vielen Kirchenaustritte weisen zunächst nicht darauf hin. Allein in der Pfarrei Inzell/Weißbach waren es in den letzten zehn Jahren 600 und er berichtete von Gesprächen seiner Berufskollegen aus den Städten, bei denen die Migrationsrate teilweise bei 80% liegt.
„Jesus kann unserem Leben eine neue Perspektive geben und wir sollten zeigen, dass wir als Gemeinde ein Baustein des Glaubens sind“, gab Weinzierl den Gläubigen mit auf den Weg. Die Hoffnungslosigkeit sollte sich nicht breit machen. „Machen wir uns mit Jesus auf den Weg“!
Prozession auf dem traditionellen Weg – Jesus als Vorbild
Der anschließende Festzug durch den Ort führte von der Kirche zur Adlgasser Straße mit dem ersten Altar am Kreuzfeldkreuz gegenüber dem Festsaal. Danach ging es weiter über die Schulstraße (Altar am Bichlkreuz) zur Fritz Gastager Straße (Altar am ehemaligen Krankenhaus) direkt zur Pfarrkirche St. Michael. Die Altäre waren alle sehr schön geschmückt und ein Blickfang für die Gläubigen. In der Kirche war die letzte Station der diesjährigen Prozession und Pfarrer Thomas Weinzierl dankte abschließend allen, die zum Gelingen des Fronleichnamstages beigetragen hatten. „Ein Vergeid’s God, dass wir in dieser Form den Fronleichnamstag haben feiern dürfen“. Mit dem Lied ‚Großer Gott wir loben Dich‘ endete eine feierliche Fronleichnamsfeier an einem warmen Junisommertag, an der wieder viele Abordnungen der Vereine, Einheimische und auch so einige Gäste mit dabei waren.
Fronleichnam-Kreuzfeld
Der erste Altar nach dem Gottesdienst in der Pfarrkirche war wieder am sehr schön geschmückten Kreuzfeldkreuz.
Fronleichnam-Kindl
Ein langer Zug von Gläubigen betete in Inzell durch den Ort am Fronleichnamstag und marschierte von der Adlgasser Straße in die Schulstraße.
Fronleichnam-Kolping
Hans Pauli trug bei der Fronleichnamsprozession die Kolping Fahne.

„Bei Jesus ist immer ein Platz frei“;
Großer Festtag für die Kommunionkinder vom Pfarrverband Inzell/Weißbach

Inzell (hw) - In einem feierlichen Gottesdienst durften sechs Kommunionkinder in Weißbach ihre Erste Heilige Kommunion feiern und zum ersten Mal den Leib Christi empfangen. Gemeinsam mit ihren Eltern, Geschwistern und begleitet von der Musikkapelle Weißbach machten sich die Kinder auf den Weg zur St.-Vinzenz-Kirche. Dort wurden sie bereits von Großeltern, Verwandten und vielen Gemeindemitgliedern erwartet und herzlich empfangen.
Zu Beginn des Gottesdienstes war zunächst die Vorstellung der Kommunionkinder aus der Gemeinde und für ihr „Ja“ zum Glauben wurden sie mit großem Applaus begrüßt. Pfarrer Thomas Weinzierl leitete die feierliche Messe gemeinsam mit Diakon Andreas Nieder, der auch für die Vorbereitung und Organisation der gesamten Kommunion verantwortlich war.
Der Stuhl vor dem Altar
Ein besonderes Zeichen der Feier war ein einzelner Stuhl vor dem Altar, der sich wie ein roter Faden durch den Gottesdienst zog. In der Predigt verdeutlichte Diakon Nieder, dass ein Stuhl immer für jemanden bereitsteht und damit ausdrückt: Hier ist ein Platz frei! Passend dazu saßen auch die Kommunionkinder ganz nah am Altar und wurden daran erinnert, dass bei Jesus jeder Mensch willkommen ist und seinen Platz hat.
Mit viel Liebe hatten die Mütter der Kommunionkinder die Kirche festlich geschmückt und damit zu einer besonders herzlichen und einladenden Atmosphäre beigetragen.
Mitsingers für Musik verantwortlich
Musikalisch erhielt die Feier eine ganz besondere Note durch die Gruppe „Mitsingers“ sowie den Kommunionkinderchor, der von einigen Inzeller Kommunionkindern unterstützt wurde. Mit schwungvollen, aber auch besinnlichen und nachdenklichen Liedern gestalteten die Musiker den Gottesdienst auf eindrucksvolle Weise. Besonders Leiterin Katrin Putschbach stellte dabei einmal mehr ihr großes Können unter Beweis — sowohl bei der Auswahl der Musikstücke als auch in der Leitung der Musikgruppe.
Die Kommunionkinder brachten sich neben dem Mitsingen auch selbst in den Gottesdienst ein. So trugen sie in den Fürbitten nach ihrem bewussten „Ja“ zum Glauben ihre Anliegen vor Gott. Mit strahlenden Gesichtern kehrten sie schließlich nach dem Empfang der Heiligen Kommunion auf ihre Plätze zurück.
Erstmals am Tisch des Herrn
Erstmals die Heilige Kommunion empfangen durften: Anna Freiwang, Andreas Holzner, Josefa Maier, Vinzent Neugebauer, Isabella Steinbacher und Katharina Steinbacher. Die Kinder wurden von den Gruppenleiterinnen Barba Maier und Birgit Steinbacher auf diesen Tag vorbereitet unter Anleitung und Mithilfe von Elfriede Wörfel und Diakon Andreas Nieder.
Am Abend kamen die Kommunionkinder noch einmal zur Dankandacht in die Kirche zusammen. Dort dankten sie Jesus für diesen besonderen Tag und ließen ihre Kommuniongeschenke segnen. Ein besonderer Höhepunkt war dabei das gemeinsame Steigenlassen von Luftballons in den Himmel. Daran befestigt waren die Dankesworte der Kinder, die sie zuvor während der Andacht aufgeschrieben hatten.
So ging ein wunderschöner und erfüllter Festtag zu Ende, der den Kindern hoffentlich noch lange in Erinnerung bleiben wird — und ihnen immer wieder die Erfahrung schenkt, dass Jesus sie als Freund durch ihr Leben begleitet und bei ihm immer ein Platz für sie frei ist.
Erstkommunion-WB-alle nah
Nach dem Gottesdienst gab es noch ein gemeinsames Foto mit den beiden Kommunionhelferinnen sowie Pfarrer Thomas Weinzierl (Mitte), Elfriede Wörfel und Diakon Andreas Nieder.
Erstkommunion-WB-Luftballone
Nach der Feier der Erstkommunion durften die Kommunionkinder die Luftballone steigen lassen, daran ein Zettel mit den jeweiligen Dankesworten.

Ministrantenausflug zum Bayernpark

Am Samstag, 09.5.26 machten die Minis aus Inzell und Weißbach mit Pfr. Thomas Weinzierl den Bayernpark unsicher. Das Wetter war perfekt und mit den vielen verschiedenen Attraktionen wie Achterbahnen, Freefall, Schiffschaukel, Wildwasser und Bootstour war für jeden etwas dabei. Müde und zufrieden brachte uns Bus Fegg wieder nach Hause.
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Stimmungsvolle Maiandacht zu Ehren der Schutzpatronin Bayerns;
Musikalische Gestaltung des Inzeller Kirchenchors in der Frauenkirche

Inzell (we) – Traditionell am 1. Mai beginnen die Maiandachten für die Pfarrgemeinde Inzell/Weißbach in Inzell in der Frauenkirche in Niederachen. Pfarrer Thomas Weinzierl feierte mit vielen Gläubigen diese Andacht zu Ehren der Gottesmutter Maria. Der Inzeller Kirchenchor unter der Leitung von Monika Schmidt umrahmte diese Maiandacht sehr  passend und stimmungsvoll mit vielen Marienliedern.
Bereits beim Einzug in die Kirche wurde die Bedeutung zur Anbetung Marias deutlich. Viele Ministranten mit Pfarrer Weinzierl begleitet vom Marienlied ‚Gekrönte Himmelskönigin‘ zogen zum Altar, um der Schutzpatronin Bayerns zu ehren. Der Geistliche verdeutlichte die Besonderheit des Marienmonats Mai mit seinen einführenden Worten. „Bei uns in Bayern wird Maria auf besondere Weise verehrt und das ist auch darin zu sehen, dass viele Kirchen Maria geweiht sind“. Er berichtete von seiner Fahrt nach Altötting mit einem speziellen Glaubenserlebnis in der Basilika, von der er eine Kerze mitgebracht hat, die in der Maiandacht in Inzell geweiht und angezündet wurde und die nun im Monat Mai brennen soll.
Monika Gschwendtners Lesung aus der Offenbarung des Johannes handelte von einem großen und feuerroten Drachen, mit sieben Köpfen und zehn Hörnern und mit sieben Diademen auf seinen Köpfen. Sein Schwanz fegte ein Drittel der Sterne vom Himmel und warf sie auf die Erde herab. Der Drache stand vor der Frau, die gebären sollte; er wollte ihr Kind verschlingen, sobald es geboren war. Und sie gebar ein Kind, einen Sohn, der alle Völker mit eisernem Zepter weiden wird. Und ihr Kind wurde zu Gott und zu seinem Thron entrückt. Die Frau aber floh in die Wüste, wo Gott ihr einen Zufluchtsort geschaffen hatte. Der Drache wurde auf die Erde gestürzt und da war er der rettende Sieg.
Unsichere Situation auf der Welt
Pfarrer Weinzierl ging in seiner Ansprache auf die aktuelle unsichere Situation weltweit ein mit der globalen Spannung und den Kriegen weltweit, den Spannungen der Kirche mit vielen Austritten und den Aussagen des Papstes, die von manchen kritisch gesehen werden. Hinzu kommen die immer weniger Kinder und eine bedenkliche Krankenkassenbeiträgen. Alles Dinge, die nicht so laufen, wie wir uns das vorstellen. Das Böse wie beim Drachen und diversen Unruhestiftern begleiten unser Leben – wie soll ich da Gott danken können?, stellt Weinzierl die Frage.  „Es gibt immer einen Lichtpunkt, wie die gebärende Frau mit der Sonne bekleidet“, ist der Geistliche überzeugt. Was Jesus euch sagt, das tut, sagte Maria zu den Dienern, als der Wein ausging bei der Hochzeit zu Kana und Jesus das Wasser zu Wein verwandelte. So sollten auch wir auf Jesus vertrauen.
Der Inzeller Kirchenchor umrahmte die Maiandacht sehr festlich mit den Liedern ‚Maria, schönste vom hohem Himmelsthron‘, ‚Niemals so schön und klar‘ und ‚Maria voller Gnaden‘. Der gemeinsame Abschluss mit ‚Segne Du Maria‘ hinterließ einen einfühlsamen Eindruck auf den bevorstehend Monat Mai mit vielen Maiandachten in der Gemeinde Inzell und Weißbach.
Maiandacht-Pfarrer
Thomas Weinzierl, Pfarrer der Pfarrgemeinde Inzell/Weißbach, zelebrierte die 1.Maiandacht 2026 in der Frauenkirche in Niederachen.
Maiandacht-Monika
Monika Gschwendtner las bei der ersten Maiandacht in diesem Jahr in der Frauenkirche die Lesung und auh die Fürbitten.
Maiandacht-Kerze
Pfarrer Thomas Weinzierl hatte von seiner Fahrt nach Altötting mit einem speziellen Glaubenserlebnis in der Basilika eine Kerze mitgebracht, die in der 1. Maiandacht gesegnet und angezündet wurde. Sie soll während des Marienmonats in der Kirche brennen.
Maiandacht-Chor
Der Inzeller Kirchenchor unter der Leitung von Monika Schmidt (Mitte mit Geige) war wieder traditionsgemäß musikalisch verantwortlich für die erste Maiandacht am 1.Mai in der Inzeller Frauenkirche.

„Ihr seid meine Freunde!“
Stimmungsvolle Erstkommunion in der Pfarrgemeinde Inzell/Weißbach;
27 Kinder dürfen erstmals den „Leib des Herrn“ empfangen

Inzell (we) – „Ihr seid meine Freunde!“ war das Motto der diesjährigen Erstkommunionsfeier in der Pfarrkirche St. Michael. Viele waren gekommen, nicht nur die Angehörigen, um mit 27 Kindern diesen Tag des Herrn besonders zu feiern – und in der Tat war es etwas wirklich Schönes. Pfarrer Thomas Weinzierl, Diakon Andreas Nieder, Elfriede Wörfel und lautstarken Instrumente und Stimmen der Mitsingers unter der Leitung von Katrin Putschbach machten diesem Tag zu so einem, den man nicht so schnell vergisst. Nicht zu vergessen das traumhafte Wetter, das keinerlei Wünsche offen ließ.
Angefangen hatte alles mit dem festlichen Einzug vom Pfarrheim in die Pfarrkirche unter den Klängen der Musikkapelle Inzell, die es sich nicht nehmen ließ, extra für dieses Ereignis zu erscheinen. Die Freiwillige Feuerwehr Inzell hatte die Straßen durch den Ort fachmännisch abgesperrt. Mit dem einstimmenden und inspirierenden Instrumentalstück ‚Weitblick‘ von Katrin Unterlechner zogen Kommunionkinder, Ministranten und Geistlichkeit ins Gotteshaus ein. Pfarrer Thomas Weinzierl begrüßte alle mit den Worten ‚Ihr seid meine Freunde‘ bezogen auf das ausgegebene Motto. „Ein Freund ist jemand, der mich gern hat, mit dem ich Spaß abe, aber auch so jemand, dem ich meine Geheimnisse und Sorgen anvertrauen kann. Jesus ist so ein Freund für mich und für alle“, betonte er.
Vorstellung der Kinder
Anschließend stellte Diakon Andreas Nieder die Kommunionkinder namentlich vor und deren Kerzen wurden an der Osterkerze entzündet und auf den Altar gestellt. Den folgenden Kyrieruf durften  drei Kinder vor dem Altar vortragen. Der Chor der Mitsingers sorgte für eine tolle und mitreißende musikalische Umrahmung, bei der auch die Kommunionkinder entscheidend mit einbezogen wurden. Katrin Putschbach hatte sich im Vorfeld viel Mühe gemacht und mit den Kindern bei mehreren Proben auch in der Schule fleißig geübt. Hier auch ein Dank an Rektorin Elke Thurmayr und die beiden Lehrerinnen Maria Moser und Katharina Seehuber, die allesamt in der Kirche mitfeierten.
Jesus als Freund
Elfriede Wörfel trug die Lesung vor bezogen auf Freunde und gute Kameraden. ‚Ein zuverlässiger Freund ist wie ein sicherer Zufluchtsort. Wer einen solchen Freund gefunden hat, der hat einen wahren Schatz gefunden. Dies ist mit nicht zu bezahlen und mit nichts aufzuwiegen‘.
Auch das Evangelium handelte von Jesus als Freund, der mit seinen Jüngern – das waren seine engsten Freunde – zusammensaß. Er sagte zu Ihnen: Ihr seid meine Freunde! Das überraschte die Jünger, denn sie sahen in Jesus nicht ihren Freund, sondern Lehrer und Herr. Der Gottessohn erklärte den Jüngern, dass ein Freund jemand ist, dem man vertrauen kann, jemand, mit dem man alles teilen kann. Ich möchte, dass ihr versteht, wie wichtig Freundschaft ist. Die Jünger fühlten sich darüber sehr glücklich. Wahre Freundschaft bedeutet füreinander da zu sein, so wie Jesus auch für uns da ist.
Jeder ist eingeladen
In der Predigt ging Diakon Andreas Nieder auf den Stuhl ein, der neben dem Altar aufgestellt war. Dieser Stuhl bedeutet immer: Hier ist noch ein Platz frei, hier ist jemand willkommen, so wie Jesus mit seinen Freunden am Tisch sitzt. Nicht nur mit Perfekten, sondern wirklich mit jedem. Niemand soll außen vor bleiben oder allein sein. Jesus würde sagen, setz Dich zu mir, jeder ist eingeladen. Mit dem Lied ‚Baum des Lebens‘ von Shawana Edwards verdeutlichten die Kommunionkinder eindrucksvoll diese Predigt und ernteten dafür den gebührenden Applaus.
Danach wurde das Taufversprechen abgegeben und erneuert und die jungen Christen bekannten sich zu Gott dem Schöpfer, zu Jesu Christus seinen Sohn und zum Heiligen Geist, aber auch zur Freundschaft mit Jesus.
Zum ersten Mal den Leib des Herrn
Die anschließenden Fürbitten wurden von den Kommunionkindern zusammen mit Diakon Andreas Nieder und Elfriede Wörfel vorgetragen mit jeweils drei Dirndln und Buam. Vor dem Empfang der Erstkommunion versammelten sich die Kinder um den Altar, beteten gemeinsam das ‚Vater Unser‘ und erhielten den Friedensgruß. Danach bekamen sie zum ersten Mal aus der Hand von Pfarrer Weinzierl und Diakon Nieder den Leib des Herrn.
Dank an alle Helfer
Am Ende bedankte sich Diakon Nieder bei allen, die zu diesem gelungenen Gottesdienst beigetragen haben, allen voran Elfriede Wörfel mit einem besonderen Applaus, bei den Mitsingers unter Leitung von Katrin Putschbach, der Mesnerin, den Ministranten, den Mamas/Gruppenleiterinnen, die zum Dank eine weiße Rose überreicht bekamen.
Pfarrer Weinzierl richtete seinen Dank an Andreas Nieder, der mit viel Einsatz, Herzblut und Engagement zum Gelingen dieser Erstkommunionsfeier beigetragen hat. Die Kommunionmamas überreichten an Pfarrer Weinzierl, Diakon Nieder Elfriede Wörfel und Katrin Putchbach ein besonderes Geschenk und die Ministranten erhielten jeweils eine Packung Schokoherzen.
In diesem Jahr durften 27 Kinder die Heilige Kommunion in Inzell empfangen:
Emma Hallweger, Helena Rößler, Valentina Auer, Ida Bauregger, Anna-Lena Dinglreiter, Paula Pfeiffhofer, Josefine Putschbach, Anna Schwaiger, Anna Kraus, Sophie Achatz, Anna-Maria Zenz, Julia Egerer, Lena Kessler, Lilly Maier, Lena Rainer, Irina Maier, Alexander Stöger, Valentin Restner, Leopold Engelhardt, Niklas Härtner, Artemij Holzner, Hannes Scheurl, Jakob Baueregger, Jakob Schwaiger, Maxi Rieder, Elias Höck und Silas Preisser.
Kommunion-alle
In Inzell durften insgesamt 27 Kinder in diesem Jahr in der Pfarrkirche St. Michael die Hl. Kommunion feiern. Elfriede Wörfel, Pfarrer Thomas Weinzierl und Diakon Andreas Nieder (hinten von rechts) leiteten den feierlichen Gottesdienst, bei dem die Kinder erstmals vor den Altar traten und den Leib Christi empfangen durften.
Kommunion-Predigt
Diakon Andreas Nieder predigte über Jesus als Freund, der für uns immer einen freien Stuhl bereit hält, wenn wir zu ihm kommen wollen.
Kommunion-Mamas
Die Kommunionhelferinnen erhielten als Dank für die Vorbereitung der Kinder eine Rose überreicht. Hintere Reihe v.li. Diakon Andreas Nieder, Susanne Härtner, Manuela Schwaiger, Theresa Scheurl, Michaela Zenz, Corinna Hallweger, Elfriede Wörfel, Pfarrer Thomas Weinzierl und vorne von links Sabine Achatz, Vroni Baueregger, Katrin Putschbach und Cornelia Stöger.
Kommunion-1
Die neuen Kommunionkinder durften sich zum ‚Vater Unser‘ um den Altar versammeln und erhielten von Pfarrer Thomas Weinzierl (rechts) und Diakon Andreas Nieder den Friedensgruß. Die Mitsingers auf der linken Seite umrahmten den Gottesdienst musikalisch mit Einbindung der Kommunionkinder.

Patrozinium am Jochberg

Bei wunderbarem Frühlingswetter wurde das Patrozinium der St. Georgs Kapelle am Jochberg gefeiert. Viele Gläubige aus Inzell und Weißbach waren bei der feierlichen Messfeier, die von Pfr. Thomas Weinzierl zelebriert wurde. Anschließend wurde mit einigen Georg`s noch auf deren Namenstag angestoßen.
Seit dem 4. Jahrhundert ist in Lydda (Palästina) die Verehrung von Georg bezeugt. Seine Verehrung bezieht sich vor allem auf eine Geschichte, in der er glorreich als Held einen Drachen besiegt hat. So wurde der unbesiegbare Glaubensheld auch zum Soldatenpatron.
Patrozinium-1
Patrozinium-2

Pfarrbürokreuzsegnung

Im Beisein von den Pfarrsekretärinnen Sabine Hopf und Monika Wimmer segnete Pfr. Thomas Weinzierl das neue Kreuz im Pfarrbüro. Es wurde von Gottfried Hopf aus Mehlbeere und Eiche gefertigt, wofür wir uns ganz herzlich bedanken. Mit dem Kreuz ist das Pfarrbüro jetzt komplett.
Pfarrbuerokreuz

‚Begreift ihr, was ich an euch getan Habe?‘
Pfarrer Thomas Weinzierl und Diakon Andreas Nieder zelebrieren Gründonnerstagsgottesdienst in der Pfarrkirche St. Michael mit Fußwaschung

Inzell (we) – Zahlreiche Gläubige aus Inzell und Weißbach kamen zum Gründonnerstagsgottesdienst in die Inzeller Pfarrkirche St. Michael. Pfarrer Thomas Weinzierl und Diakon Andreas Nieder gestalteten die Eucharistiefeier und musikalisch umrahmte der Inzeller Kirchenchor diese Feier. Die Fußwaschung wurde mit einige Vereinsvorständen und Gläubigen aus der Pfarrgemeinde als Sinnbild für die 12 Apostel durchgeführt.
Der Gründonnerstag erinnert an das letzte Abendmahl, das Jesus am Vorabend seines Todes mit seinen zwölf Jüngern gefeiert hatte. Auf dieses Ereignis geht das Heilige Abendmahl zurück, das in der Kirche begangen wird. Pfarrer Thomas Weinzierl erinnerte daran, dass der Gründonnerstag das Eintreten in die zentralen Tage des christlichen Glaubens sind. „Das ist der Kern unseres Glaubens,  zunächst mit dem Tod Jesu am Kreuz und der  anschließenden Auferstehung zur Erlösung der Menschheit“. In den biblischen Texten wurde verdeutlicht, wie Jesus als Diener gelebt hat und seinen Jüngern sogar die Füße wusch, obwohl sie das zunächst nicht wollten.
Er brach das Brot
Die Lesungen von Elfriede Wörfel handelten vom Schlachten der Lämmer und dem Essen des Fleisches. ‚Über dem Feuer gebraten und zusammen mit ungesäuerten Brot und Bitterkräutern soll man es essen‘. Die zweite Lesung handelte davon, wie Jesus mit den Jüngern das Abendmahl zu sich nahm und sagte: Das ist mein Leib für euch. Er brach das Brot ud gab es ihnen, ebenso den Wein, den er ihnen zu trinken gab.
Ihr seid rein, aber nicht alle
Diakon Andreas nieder trug das Evangelium vor. Jesus gurtete sich mit einem Leinentuch, goss Wasser in ein Becken und begann den Jüngern die Füße zu waschen und sie mit dem Schurz abzutrocknen. Als er bei Petrus war, sprach dieser zu ihm: HERR, du sollst mir nicht die Füße waschen! Eigentlich war dies Sklavenarbeit, denn die hohen Herren ließen sich als besonderen Dienst die Füße waschen. Jesus tat dies als Zeichen der Hingabe und des Vertrauens zu seinen Jüngern. Beim Mahl mit ihnen am Vorabend seiner Hinrichtung wusch er ihnen die Füße und sagte: „Wenn nun ich, der Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, dann müsst auch ihr einander die Füße waschen“. Jesus antwortete ihm: „Werde ich Dich nicht waschen, so bist Du kein Teil mit mir. Wer gewaschen wird, ist ganz rein. Und ihr seid rein, aber nicht alle“.
Dienen aus Liebe
Wann haben Sie zum letzten Mal jemanden den Kopf gewaschen? Mit dieser Frage begann Pfarrer Thomas Weinzierl seine Predigt und erklärte das Kopfwaschen entweder mit einer Hygienemaßnahme bei Kindern oder Pflegebedürftigen, oder aber im übertragenen Sinn , wenn jemand zurechtgewiesen wird. Die nächste Frage schloss sich an mit ‚Wann haben Sie zum letzten Mal jemanden die Füße gewaschen?‘ Er ging damit auf Jesus ein, dessen Hingabe zu seinen Jüngern im Evangelium beschrieben wird. Das gibt uns auch Jesus mit auf den Weg, wie wir uns unseren Mitmenschen gegenüber verhalten sollen. Er führt uns das anhand der Arbeit von Dienern und Sklaven vor Augen. „Jeder der liebt, dient, aber nicht jeder der dient, liebt auch“, ist Weinzierl überzeugt. Wir sollten uns ein Beispiel im Sinne von Jesus nehmen, denn er hat sich für uns hingegeben. Das teilte er auch seinen Jüngern mit, mit den Worten: Begreift ihr, was ich an euch getan habe?
Fußwaschung für die ‚12 Apostel‘
Sinnbildlich für die Fußwaschung der 12 Apostel nahmen 12 Gläubige der Pfarrei Inzell/Weißbach vor dem Altar Platz und ließen sich von Pfarrer Thomas Weinzierl die Füße waschen. Darunter waren neben zahlreichen Vereinsvorständen auch Ministranten und Gläubige der Pfarrei.
Nach  der heiligen Messe wurde das Allerheiligste unter Gesang in einer schlichten Prozession zum  Seitenaltar gebracht. Vater, wenn es möglich ist, lass diesen Kelch an mir vorüber gehen, aber nicht wie ich will, sondern wie Du willst. Ein Engel vom Himmel erschien und gab ihm Kraft. „Die Stunde ist gekommen und der Menschensohn wird den Sündern ausgeliefert“.
Gruendonnerstag_beide
Diakon Andreas Nieder (von links) und Pfarrer Thomas Weinzierl zelebrierten den Gottesdienst an Gründonnerstag, an dem den 12 Aposteln die Füße gewaschen wurden.
Gruendonnerstag_Gläubige
Pfarrer Thomas Weinzierl wusch den Gläubigen aus der Pfarrei Inzell/Weißbach am Gründonnerstag zum letzten Abendmahl in der Inzeller Pfarrkirche St, Michael die Füße und wurde dabei unterstützt von Diakon Andreas Nieder.
Gruendonnerstag_alle
‚12 Apostel‘, darunter Vereinsvorstände aus Inzell und Weißbach, sowie Inzells Bürgermeister Michael Lorenz, stellten sich zur Verfügung, um die Fußwaschung durch Pfarrer Thomas Weinzierl wie beim letzten Abendmahl von Jesus am Gründonnerstag in der Inzeller Pfarrkirche bildlich darzustellen.
Gruendonnerstag_Dank
Pfarrer Thomas Weinzierl dankte allen Frauen und Männern, die sich zur Fußwaschung am Gründonnerstag zur Verfügung gestellt hatten.

Feierlicher Palmsonntag in der Pfarrei Inzell-Weißbach;
Segnung der Palmbuschen wetterbedingt in der Pfarrkirche; Organist Pascal Landahl verabschiedet

Inzell (we) – Der Palmsonntag ist keineswegs wetterbeständig und so gib es alle Variationen von strahlendem Sonnenschein, über Regenwetter bis zu Schneefall, noch dazu, wenn Ostern so früh ist, wie in diesem Jahr. Letzteres war heuer in Inzell der Fall und so musste kurzerhand die Weihe der Palmzweige in die Pfarrkirche verlegt werden. Eigentlich war diese für den Platz zwischen der Bäckerei Höck und dem Rathaus vorgesehen, doch geschuldet dem Wetter musste man kurzerhand umplanen und die Prozession mit dem Einzug in die Kirche musste ausfallen.
Inzells Pfarrer Thomas Weinzierl zog mit den Ministranten von der Sakristei ins Gotteshaus ein und segnete die mitgebrachten Palmbuschen in der Kirche. Der Geistliche ermunterte die Kinder mit ihren Palmzweigen, begleitet von dem Ruf ‚Hosanna‘, zu winken, bezogen auf die Geschichte Jesu als damals Jesus auf einem Esel in die Stadt ritt und viele Leute ihre Kleider auf den Weg aus breiteten und andere aber Büschel von den Feldern abgerissen hatten, ihm zuwinkten. Die Leute, die vor ihm hergingen und die ihm nachfolgten, riefen: Hosanna! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn!Hosanna in der Höhe!
Um dies anschaulich zu verdeutlichen, gab es eine Prozession im Gotteshaus. Pfarrer Weinzierl zog mit den Ministranten voraus und die Kinder mit ihren Palmbuschen folgten ihnen durch die Gänge um Jesus, den Herrn zu preisen. Dies kam auch in den beiden Lesungen von Gabi Maier und Elfriede Wörfel zum Ausdruck. Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen, und jeder Mensch bekundet: „Jesus Christus ist der Herr“ – zur Ehre Gottes, des Vaters.
Passion bildlich dargestellt
Die Leidensgeschichte Jesu wurde vorgetragen von Pfarrer Weinzierl, Elfriede Wörfel und Gabi Maier. Um das ganze auch bildlich zu untermauern, trugen die Ministranten Symbole zur Verdeutlichung vor den Altar zum dort aufgestellten Kreuz. Ein Purpurmantel, ein Schwert, Dornenkranz, Stock, Wein, Würfel, ein Schwamm mit Essig und eine Tafel mit der Aufschrift INRI (König der Juden) wurden nach dem jeweiligen Bibeltext dort abgelegt, um einen Bezug zur Geschichte herzustellen. Somit konnten sich das die vielen Kinder auch besser vorstellen.
‚Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?‘
Der Palmsonntag ist der Beginn der Karwoche und dabei wurde das Leiden Jesu dargebracht. Jesus ging mit drei Jüngern zum Ölberg. Er fürchtete sich, obwohl er wusste, was mit ihm geschehen soll. Die Soldaten nahmen ihn gefangen und verspotteten ihn dazu. ‚Heil Dir, König der Juden‘ riefen sie und brachten ihn in die Stadt Jerusalem. Der römische Prokurator Pontius Pilatus verurteilte ihn zum Tod am Kreuz, an dem er nach dem erschwerten Marsch nach Golgatha angenagelt und mitsamt dem Kreuz aufgestellt wurde. Dunkelheit brach über dem Land herein und Jesus hauchte seinen Geist aus mit den Worten: Elí, Elí, lemá sabachtháni? Was soviel heißt wie ‚Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?‘. Ein Hauptmann der römischen Armee, der ihm gegenüber dabeistand, sah, dass er so verschied und sprach ehrfürchtig: Wahrhaftig, dieser Mensch war Gottes Sohn!
Die Fürbitten von Elfriede Wörfel bezogen sich auch auf das Leben Jesu und auch das derzeitige Leid in der Welt. Richtig gut gefüllt war der Altarraum beim Vater Unser, denn neben den vielen Ministranten durften auch alle Kinder mit nach vorne kommen, um aufgestellt in einem Kreis um den Altar, das Vater Unser Gebet gemeinsam zu sprechen und ihre Palmbuschen hochzuhalten.
Verabschiedung des Organisten
Pfarrer Thomas Weinzierl dankte am Ende des Gottesdienstes allen fürs Mitfeiern des Palmsonntags und gab eine besondere Botschaft mit auf den Weg: „Machen wir uns bereit für die bevorstehende Osterzeit und die Erinnerung an die Auferstehung Christi“. Leider musste er den Organisten Pascal Landahl verabschieden, der von den Hamburger Dominikanern nach Traunstein zur Ausbildung kam und durch Zufall das Amt des Organisten in Inzell übernahm. Er wird nun seinen Masterabschluss machen. Als Dank überreichte ihm Pfarrer Weinzierl ein Sackerl mit Inzeller Köstlichkeiten.
Palmweihe-Prozession
Auf Grund des winterlichen Wetters in Inzell fand die Palmweihe mit Prozession in der Pfarrkirche St. Michael statt. Inzells Pfarrer Thomas Weinzierl ging mit den Ministranten voraus und alle Kinder mit ihren Palmbuschen folgten durch die Gänge im Gotteshaus.
Palmweihe-Kreis
Beim Vater Unser durften alle Kinder nach vorne kommen und mit den Ministranten einen Kreis um den Altar bilden und ihre Palmbuschen hochhalten, ehe das Vater Unser Gebet gesprochen wurde.
Palmweihe-Kreuz
Ein Kreuz war vor dem Altar aufgebaut und Symbole aus der Leidensgeschichte Jesu wurden dort zur Verdeutlichung von den Ministranten abgelegt.
Palmweihe-Leidensgeschichte
Gabi Maier und Elfriede Wörfel (von rechts) verkündeten mit Pfarrer Thomas Weinzierl die Leidensgeschichte Jesu und dabei wurden die wesentlichen Gegenstände der Kreuzigung Jesu von den Ministranten vor dem Altar platziert.

Familiengottesdienst in der Pfarrgemeinde Inzell/Weißbach;
Langjährige Pfarrgemeinderäte wurden verabschiedet

Inzell (we) – Im Rahmen des Familiengottesdienstes wurden in der Pfarrgemeinde Inzell/Weißbach die scheidenden Pfarrgemeinderäte verabschiedet und die Neuen von Pfarrer Thomas Weinzierl vorgestellt. Die Kommunionkinder waren aktiv in den Gottesdienst mit eingebunden und durften Gefühle vortragen, die uns im Leben begleiten. Die musikalische Gestaltung lag bei den ‚Mitsingern‘ unter der Leitung von Katrin Putschbach.
Diakon Andreas Nieder begrüßte die Gläubigen mit der Geschichte von Lazarus, dessen Grab mit einem großen Stein verschlossen war und den Jesus von den Toten erweckte. „Lazarus komm heraus“ und wollte mit diesem Ruf ins Leben zeigen, dass der Tod nicht das letzte Wort hat.
Dies kam auch in der Lesung von Elfriede Wörfel zum Ausdruck. ‚Siehe, ich öffne eure Gräber und hole euch, mein Volk, aus euren Gräbern herauf. Ich bringe Euch zum Ackerboden Israels. Ich gebe meinen Geist in euch, dann werdet ihr lebendig und ich versetze euch wieder auf euren Ackerboden. Dann werdet ihr erkennen, dass ich der Herr bin‘.
Ruf ins Leben – komm heraus
In der Predigt ging der Diakon auf das Johannesevangelium ein mit der Krankheit von Lazarus, die nicht zum Tod führt. „Auch wenn der schwere Stein vor dem Grab liegt, so ist Gott mitten unter uns“. Aus Nieders Sicht lädt uns Jesus ein und fordert uns auf mitzumachen. Der Ruf ‚Lazarus komm heraus‘ ist kein Zauberwort, sondern ein Ruf ins Leben. Der Tod hat nicht das letzte Wort. Jesus will zu uns sprechen, aber dafür müssen wir wissen, was uns belastet. Die Kommunionkinder legten kleine Steine vor den Altar mit Worten, die uns belasten können wie Angst, Streit, Traurigkeit, Schuld, Krankheit, Mobbing, Wut, Einsamkeit, Zweifel und Sorge – Gefühle, die uns in unserem Alltag immer wieder treffen. Das Gute ist jedoch, dass wir diese Lasten nicht alleine tragen müssen, wir können sie bei Gott ablegen. Er hat uns ins Leben gerufen, ein Leben voller Hoffnung und Freiheit.
Verabschiedung der Pfarrgemeinderäte
Bei diesem Gottesdienst galt es auch Danke zu sagen. Danke an die Pfarrgemeinderäte aus Inzell und Weißbach, die sich lange Jahre in den Dienst der Sache gestellt haben. Gleichzeitig wurde das neue Gremium vorgestellt, das in den nächsten vier Jahren die religiösen Geschicke in der Pfarrgemeinde mitgestalten wird. In Zukunft nicht mehr in der Verantwortung sind dgegen Maxi Hallweger, Anton Schreiner und Andrea Mayer, die alle drei vier Jahre dem Pfarrgemeinderat angehörten, Monika Hallweger und Barbara Schmidberger aus Weißbach (beide acht Jahre), Franz Osterholzer (12 Jahre), Hedi Schmid (16 Jahre) und der langjährige Pfarrgemeinderatsvorsitzende Albert Hütter, der insgesamt 20 Jahre in der Verantwortung war. Die scheidenden Räte erhielten aus der Hand von Pfarrer Weinzierl ein Abschiedsgeschenk für die geleistete Arbeit.
Als neuer Vorsitzender des Pfarrgemeinderates Inzell/Weißbach für die nächsten vier Jahre wurde Andreas Geisreiter gewählt und seine Stellvertreterin ist Andrea Gietl. Weitere Pfarrgemeinderatsmitglieder sind Stefanie Leineweber aus Weißbach, die das Amt der Schriftführerin übernimmt, Gabi Maier, Melanie Maier und Markus Schüssler aus Weißbach.
Zum Abschluss des Gottesdienstes verlas Pfarrer Thomas Weinzierl ein Gedicht, das speziell auf den Pfarrgemeinderat ausgerichtet war mit den verschiedenen Aufgaben und Ämtern, die ausgeführt werden müssen.
Famileingottesdiet-PGR neu
Vorgestellt wurden am Ende des Familiengottesdienstes die neuen Pfarrgemeinderäte für die nächsten vier Jahre. Von links Diakon Andreas Nieder, Schriftführerin Stefanie Leineweber, Markus Schüssler (beide aus Weißbach), stellvertretende Vorsitzende ist Andrea Gietl, Melanie Maier, Gabi Maier und Pfarrer Thomas Weinzierl.
Famileingottesdiet-PGR alt
Die langjährigen Pfarrgemeinderäte aus Inzell und Weißbach wurden im Rahmen des Familiengottesdienstes in der Inzeller Pfarrkirche gebührend verabschiedet und erhielten als Dank für die jahrelange Arbeit ein Geschenk zur Erinnerung ihres Einsatzes für die Kirche. Vorne von links Monika Hallweger, Barbara Schmidberger, Hedi Schmid und hinten v.li. Diakon Andreas Nieder, Maxi Hallweger, der langjährige Pfarrgemeinderatsvorsitzende Albert Hütter, Franz Osterholzer und Pfarrer Thomas Weinzierl.
Famileingottesdiet-Vorlesen
Die Kommunionkinder trugen die Gefühle vor, die auf den kleinen Steinen niedergeschrieben waren.
Famileingottesdiet-Steine
Die Kommunionkinder hatten die kleinen Steine vor den Altar abgelegt mit Worten, die uns im Alltag belasten können wie Angst, Streit, Traurigkeit, Schuld, Krankheit, Mobbing, Wut, Einsamkeit, Zweifel und Sorge.

Jeder Einzelne ist wichtig in Gottes Augen!
Stimmungsvolle Firmung in der Inzeller Pfarrkirche; 57 Firmlinge vor dem Altar

Inzell (we) – Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg war nach Inzell gekommen, um den jungen Christen aus Inzell und Weißbach das Sakrament der Firmung zu spenden. Der Inzeller Kirchenchor umrahmte diese Feier in der Pfarrkirche St. Michael musikalisch und die Firmlinge selbst durften neben dem Empfang des Firmsakramentes den Gottesdienst aktiv mitgestalten.
In der Pfarrgemeinde Inzell/Weißbach gab es im letzten Jahr keine Firmung. Deshalb wurden in diesem Jahr zwei Jahrgänge zusammengefasst und letztlich traten 57 Firmlinge vor den Tisch des Herrn, um den Heiligen Geist zu empfangen.
Vor der Begrüßung durch Inzells Pfarrer Thomas Weinzierl eröffnete der Inzeller Kirchenchor diesen Festgottesdienst sehr einfühlsam und stimmungsvoll mit dem Lied ‚Bist Du bei Mir – You raise me up‘. Passend dazu drückte Pfarrer Weinzierl seine Freude aus über die bevorstehende Firmung und begrüßte ganz herzlich Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg und dessen Sekretär Maximilian Schenk. Weinzierl wünschte den Firmlingen, deren Paten und allen Angehörigen einen besinnlichen Gottesdienst.
Stärkung durch den Heiligen Geist
Der Weihbischof sprach den Firmlingen die Stärkung durch den Heiligen Geist zu mit Rückenwind für die Zukunft. „Das könnt ihr gut brauchen auf eurem Weg zum Erwachsenwerden. Ihr müsst Entscheidungen treffen und Verantwortung übernehmen und der Heilige Geist will euch helfen, dass euch das gelingt. Es ist ein wichtiger Tag in euerem Leben“, betonte Graf zu Stolberg. Oft stehen die Firmlinge vor der Frage, wie soll ich mich entscheiden, gerade bei der Ausbildung und im Beruf. „Gott interessiert sich für jeden Einzelnen von Euch, ihr seid keine Nummer bei ihm“, sprach der Geistliche seine Überzeugung aus.
In diesem Jahr gab es insgesamt acht Firmgruppen und die Firmlinge wurden namentlich von den Firmhelfern vorgestellt. Im Taufbekenntnis drückten die Firmlinge ihren Glauben an die Katholische Kirche nochmal auf Nachdruck des Geistlichen besonders aus.
Navigationssystem und der Heilige Geist als Wegweiser
Mit der Fahrt am Morgen von München nach Inzell begann der Weihbischof seine Predigt und brachte dabei das Navi im Auto ins Gespräch. „Es hilft uns, unseren Weg genau zu erreichen“. Früher war das ein wenig komplizierter, als es noch keine Navis gab, da brauchte man eine große Landkarte und faltete diese aus mit dem Hinweis auf Inzell. Das ist allerdings unhandlich und war oft nicht ganz einfach auch mit Beifahrer und erinnerte sich an eine seine ersten Fahrten mit damals 18 Jahren in Wien. Er spannte damit den Bogen zum Heiligen Geist, der für die jungen Christen auch eine Art Navigationssystem sein kann. Wo bieg ich ab, welchen Weg nehme ich? Dabei kann der Heilige Geist helfen, aber man muss dafür auch bereit sein. Rupert Graf zu Stolberg empfahl den Firmlingen öfter mal zu beten und über sein Leben nachzudenken. „Holt den Heiligen Geist mit ins Boot, er hilft euch euer Leben positiv zu gestalten. Lebt diese schöne Zeit des Jungseins und nehmt euch eine Stunde Zeit zum Gebet (Franz von Saale)“. Er gab ihnen mit auf den Weg, es heute krachen zu lassen und schön zu feiern.
Die Paten nehmen laut dem Weihbischof auch einen wichtigen Teil ein. „Seien Sie ein persönlicher Ansprechpartner, sozusagen als Copilot und Beifahrer, wenn es entscheidende Fragen gibt im Leben. Danke für die Bereitschaft, das Patenamt zu übernehmen“.
Beim Empfang des Firmsakramentes stellten sich die Firmlinge einzeln mit ihren Paten vor dem Weihbischof auf, um mit Chrisamöl die Firmung zu empfangen. „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den heiligen Geist“, segnete Bischof die Jugendlichen und fand dazu auch einige persönliche Worte. Dieser Geist hat etwas damit zu tun, dass man erkennt und annimmt, wer man ist.
Dank an die Verantwortlichen
Nachdem Rupert Graf zu Stolberg an jeden Einzelnen die gesegnete Bibel als Landkarte des Lebens überreicht hatte, gratulierte Pfarrer Thomas Weinzierl den Firmlingen und wünschte ihnen neuen Schwung fürs Leben. Er dankte den Verantwortlichen für die Vorbereitung, den Firmhelfern, dem Mesner, Pfarrsekretärin und dem Kirchenchor mit Leiterin Monika Schmidt, dem Organisten Benno Gassner. Firmgruppenleiter waren in diesem Jahr Ludwig Kress, Vinzent Öttl, Fran Begovic, Tobi Slapnik, Tobi Schwimmbeck, Helene Hallweger, Lotta Hochhäusler, Leonhard Hallweger, Quirin Niggl, Sebastian Schweiger, Eva Maier, Katharina Schwarz, Kajetan Burdzinski, Tobi Kress, Feli Böhr und Lilly Böhm.
Magdalena Dießbacher und Pius Öttl überreichten im Namen der Firmlinge dem Weihbischof zum Dank für die beeindruckende Firmfeier einen Geschenkkorb und Pfarrer Thomas Weinzierl wurde ebenso mit einem Geschenk bedacht.
Nach dem gemeinsamen Firmfoto aller Firmlinge um den Altar mit Diakon Andreas Nieder, Pfarrer Thomas Weinzierl und Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg konnten die jeweiligen Unternehmungen an diesem Tag gestartet werden.
Firmung-Firmlinge
Weil zwei Jahrgänge zusammengefasst wurden, konnte Weihbischof insgesamt 57 Firmlingen der Pfarrei Inzell - Weißbach in diesem Jahr das Sakrament der Firmung spenden.
Firmung-Geistlichkeit
Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg (2.v.re) spendete 57 jungen Christen der Pfarrgemeinde Inzell/Weißbach das Sakrament der Firmung. Den Gottesdienst mit zelebrierten von links Sekretär Maximilian Schenk, Diakon Andreas Nieder und rechts Pfarrer Thomas Weinzierl.
Firmung-Weißbach
Firmung-Ober
Die Firmlinge der Pfarrgemeinde Inzell/Weißbach wurden in der Pfarrkirche St. Michael von Weihbischof (re.) Rupert Graf zu Stolberg gefirmt. Hier Philomena Ober mit der sehr andächtigen Firmpatin Christine Scheurl. Inzells Pfarrer Thomas Weinzierl unterstützt bei der Spendung dieses heiligen Sakraments.
Firmung-Magdalena
Weihbischof (re.) Rupert Graf zu Stolberg war aus München angereist, um den Firmlingen aus Inzell und Weißbach das heilige Sakrament der Firmung zu spenden. Er wurde dabei von Pfarrer Thomas Weinzierl unterstützt. Hier trat Magdalena Dießbacher mit ihrer Schwester und Firmpatin Veronika vor den Geistlichen.
Firmung-Julia

Feier der Krankensalbung in Inzell

Viele Gläubige kamen am Samstag, den 7. März  im Pfarrsaal zusammen, um gemeinsam Gottesdienst zu feiern. Im Rahmen der Messfeier wurde dabei auch das Sakrament der Krankensalbung gespendet. Geleitet wurde der Gottesdienst von Pfarrer Weinzierl, die Predigt hielt Diakon Nieder. Für die musikalische Gestaltung sorgte die Stubenmusi, deren einfühlsame Klänge der Feier eine ruhige und würdige Atmosphäre verliehen.
 
In seiner Predigt griff Diakon Nieder ein anschauliches Bild auf: das Bild eines Hauses. Ein Haus, in dem man gelebt, gearbeitet und viele Erinnerungen gesammelt hat. Doch im Laufe der Zeit zeigen sich Risse – das Dach ist nicht mehr ganz dicht, manches muss gestützt werden. So sei es auch mit unserem Leben und unserem Körper, der uns viele Jahre getragen hat und irgendwann Schwächen zeigt. Gerade in solchen Momenten komme Christus unter unser „Dach“. Nicht in das perfekte Leben, sondern in unser wirkliches Leben mit all seinen Sorgen, Schmerzen und Brüchen.
 
Nach der Predigt spendete Pfarrer Weinzierl den Anwesenden das Sakrament der Krankensalbung und sprach ihnen damit Gottes Nähe, Stärkung und Trost zu.
 
Im Anschluss an den Gottesdienst lud der Pfarrgemeinderat noch zu einer gemütlichen Begegnung ein. Der Pfarrsaal war liebevoll vorbereitet, und bei Kaffee und Kuchen nutzten viele die Gelegenheit zum Gespräch und zum gemeinsamen Verweilen.
 
So wurde dieser Nachmittag zu einer stärkenden Feier des Glaubens und der Gemeinschaft.
Krankensalbung (1)
Krankensalbung (2)
Krankensalbung (3)
Krankensalbung (4)
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Fastensuppenessen

Die Mitglieder des scheidenden Pfarrgemeinderates Inzell und Weißbach haben auch heuer wieder zum traditionellen Fastensuppenessen in den Pfarrsaal eingeladen.
Auch wenn dieses aus Termingründen nicht am Misereor-Sonntag stattfinden konnte, sind über 50 Besucher der Einladung gefolgt.
Acht fleißige Köchinnen und Köche spendeten rd. 40 Liter Suppe - darunter eine französiche Zwiebelsuppe, eine kräftige Fleischsuppe mit Einlage, verschiedene Gemüse- und Kartoffelsuppen aber auch eine syrische Linsensuppe und eine feine Gulaschsuppe.

Die Gäste haben sich in gemütlicher Runde die Suppen schmecken lassen und auch von dem Angebot der „Suppe to go“ wurde fleißig Gebrauch gemacht.
Wir freuen uns, dass wir über 700 € eingenommen haben, die komplett an die Südosteuropa-Hilfe von Rudi Heitauer übergeben worden sind, der seit Jahrzehnten mit seinen vielen Helfern notleidende Familien vor allem in Bosnien und Rumänien unterstützt.          
Wir danken allen Suppen-Spendern und Helfern für die großartige Unterstützung und den Gästen für ihren Besuch. Auch im kommenden Jahr wird der neue PGR mit dem Fastensuppenessen die Möglichkeit zur Geselligkeit schaffen, und die Arbeit von Rudi so wieder unterstützen.
Wir wünschen allen eine ruhige Fastenzeit und ein gesegnetes Osterfest!
Andrea Gietl
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Aschermittwoch für Kinder – Mit dem Stoppschild in die Fastenzeit

Am Aschermittwoch 2026 versammelten sich viele Kinder mit ihren Eltern und 
Großeltern, um die Fastenzeit zu beginnen. Die mitgebrachten Palmbuschen vom vergangenen Jahr – inzwischen dürr und verstaubt, die Palmkätzchen alt – wurden vor der Kirche verbrannt, um die Asche für die Aschenauflegung zu bekommen. 

Nach dem gemeinsamen Einzug in die Kirche konnten die Kinder schnell ein großes Stoppschild im Altarraum entdecken. Es half ihnen zu verstehen, worum es in der Fastenzeit geht: innehalten, nachdenken und überlegen, wie man gut miteinander umgehen kann und wo Freundlichkeit besonders wichtig ist. Fragen wie „Wo stehe ich gerade?“ und „Was kann ich ändern?“ luden zum Nachdenken ein. Im Evangelium hörten die Kinder, wie Johannes der Täufer die Menschen aufforderte: „Haltet ein! Kehrt um!“ – ein Aufruf, das Leben bewusst zu gestalten. 

Beim Auflegen des Aschenkreuzes wurde deutlich, dass Jesus jeden Schritt begleitet, auch wenn Fehler passieren oder Unsicherheit da ist. Als kleinen Begleiter für die Fastenzeit erhielt jedes Kind eine Pflanzkarte, die beim Aussäen zeigen soll, wie mit guten Vorhaben etwas Schönes und Neues wachsen kann. So kann die Fastenzeit helfen, ein kleines Stück freundlicher, geduldiger und bewusster zu leben – und Gott dabei ganz nah zu spüren.
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Aschermittwoch (3)
Aschermittwoch (4)
Aschermittwoch (5)
Aschermittwoch (6)

„Helau auf Gott“ – Fröhlicher Faschingsgottesdienst begeisterte Groß und Klein

Bunt geschmückt und voller Leben präsentierte sich die Pfarrkirche beim diesjährigen Faschingsgottesdienst. Luftschlangen, Luftballons und farbenfrohe Dekoration und viele verkleidete Kinder sorgten schon beim Betreten der Kirche für eine heitere Atmosphäre.
 
Zelebriert wurde der Gottesdienst von Pfarrer Pfr. Weinzierl, der gemeinsam mit zahlreichen Ministrantinnen und Ministranten am Altar stand. Für einen besonderen Akzent sorgte Diakon Diakon Nieder, der in gereimter Form predigte. Mit viel Humor, Wortwitz und einem Augenzwinkern schlug er den Bogen vom Fasching zur Botschaft des Tagesevangeliums. Dabei wurde deutlich: Bei aller Heiterkeit steht im Mittelpunkt die Liebe Gottes, die im Herzen beginnen und im Alltag sichtbar werden soll.
 
Ohne der Gruppe „Mitsingers“ und dem Mitmachen der Gemeinde wäre der Gottesdienst nicht so geworden wie er war. Mit schwungvollen Liedern und bekannten Melodien luden sie die Gemeinde immer wieder zum Mitsingen und Mitklatschen ein. Besonders die Kinder – darunter auch viele Kommunionkinder – beteiligten sich begeistert.
Zum Abschluss wurden alle Gottesdienstbesucherinnen und -besucher mit einem fröhlichen Winken entlassen. Doch damit war die Feier noch nicht zu Ende: Zum Auszug formierte sich eine Polonäse durch die Kirche. Angeführt vom Altardienst, den Kindern und Kommunionkindern reihten sich auch Jugendliche, Eltern und Erwachsene ein. Die fröhliche Kette wuchs rasch zu einer beachtlichen Länge an und zog unter schwungvoller Musik durch das Gotteshaus.
So wurde der Faschingsgottesdienst zu einem lebendigen Zeichen dafür, dass Glaube und Freude, Tiefe und Leichtigkeit wunderbar zusammengehören. Mit einem kräftigen „Helau auf Gott“ klang die Feier aus – und hinterließ viele strahlende Gesichter.
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Licht, das den Weg zeigt
Vorstellungsgottesdienste der Weißbacher Kommunionkinder an Mariä Lichtmess

„An Mariä Lichtmess wird es spürbar heller“ – dieser Gedanke zog sich wie ein roter Faden durch den Vorstellungsgottesdienst der sechs Kommunionkinder in der Pfarrkirche Weißbach. Gleich zu Beginn, nach der Kerzensegnung, wurde das Thema sichtbar: Gemeinsam mit dem Altardienst und vielen Gläubigen zogen die Erstkommunionkinder mit brennenden Kerzen durch das Kirchenschiff. Begleitet von der Orgel entstand eine ruhige, dichte Atmosphäre, die das Fest des Lichts erlebbar machte.
In der Predigt griff Diakon Nieder das Evangelium von Simeon und Hanna auf. Er erinnerte daran, dass Gottes Kommen oft unscheinbar ist – nicht laut und nicht spektakulär, sondern wie ein Licht, das Orientierung gibt. Glauben bedeute nicht, alles zu wissen oder im Griff zu haben, sondern offen zu bleiben und zu hoffen. Besonders die Kommunionkinder ermutigte er, ihren Weg im Vertrauen zu gehen: Schritt für Schritt, begleitet von Gott.
Nach der Predigt stellten sich die Kommunionkinder der Gemeinde vor. Als Zeichen ihrer Gemeinschaft und ihres gemeinsamen Weges wurde die Gruppenkerze entzündet. Die Kinder machten so deutlich, dass sie sich auf den Weg zur Erstkommunion begeben haben – nicht allein, sondern getragen von Jesus.
Zum Abschluss des Gottesdienstes durften die Kinder und alle Mitfeiernden den Blasiussegen empfangen.
Der Gottesdienst wurde von Pfarrer Weinzierl gemeinsam mit Diakon Nieder gefeiert und durch die Mitwirkung der Weißbacher Organistin und Weißbacher Bäuerinnen inhaltlich und musikalisch bereichert.
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Licht, das den Weg zeigt
Vorstellungsgottesdienst der Inzeller Kommunionkinder an Mariä Lichtmess

„An Mariä Lichtmess wird es spürbar heller“ – dieser Gedanke zog sich wie ein roter Faden durch den Vorstellungsgottesdienst der 27 Kommunionkinder in der Pfarrkirche St. Michael in Inzell.
Gleich zu Beginn, nach der Segnung der Kirchen- und Kommunionkerzen durch Pfarrer Weinzierl, wurde das Thema sichtbar: Gemeinsam mit dem Altardienst zogen die Erstkommunionkinder mit brennenden Kerzen durch das Kirchenschiff.
Begleitet vom Kirchenchor unter der Leitung von Monika Schmidt entstand eine ruhige, feierliche Atmosphäre, die das Fest des Lichts eindrucksvoll erlebbar machte.
In seiner Predigt griff Diakon Nieder das Evangelium von Simeon und Hanna auf. Er verglich den Glauben mit einem Licht, das nicht alles auf einmal erhellt, sondern gerade so weit scheint, dass der nächste Schritt möglich wird. Glauben bedeute, offen zu bleiben und zu hoffen, auch wenn der Weg nicht immer klar vor Augen liegt. Besonders den Kommunionkindern sprach er Mut zu, ihren Weg Schritt für Schritt im Vertrauen auf Gott zu gehen.
Nach der Predigt durften sich die Kinder der Gemeinde vorstellen. Einige von ihnen übernahmen zudem die Fürbitten und brachten eigene Gedanken und Anliegen vor Gott. Zum Ende des Gottesdienstes empfingen alle den Blasiussegen.
Im Anschluss gestalteten die Kommunionkinder gemeinsam ihr Vorstellungsplakat und konnten wieder einen Edelstein mehr für ihr Erinnerungskreuz mit nach Hause nehmen.
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Firmlinge erkunden das Klosterleben

Am Sonntag, 11.01., dem Fest der Taufe des Herrn, erkundeten die Firmlinge das Klosterleben.
Den Beginn machte eine gemeinsame Messfeier in der Frauenkirche. Dazu hatte eine Firmprojektgruppe mit Pfr. Thomas Weinzierl
Predigtgedanken und die Fürbitten vorbereitet, die im Gottesdienst von den Firmlingen vorgetragen wurden.
Anschließend stellten sich die 3 barmherzigen Schwestern vor, die aus dem Mutterhaus in München gekommen waren:
Sr. Rosa Maria Dick (Generaloberin), Sr. Katharina und Sr. Josefa-Maria. In 3 Gruppen, die sich über verschiedene Räume im
Schwesternheim verteilten, kamen die Firmlinge mit den Schwestern über das Klosterleben ins Gespräch.
Später trafen sich wieder alle in der Frauenkirche zu einem kurzen Vortrag von Sr. Josefa-Maria über die Geschichte und
das aktuelle Apostolat der barmherzigen Schwestern. Anschließend beteten alle die Mittagshore gemeinsam, das kirchliche Mittagsgebet.
Den Abschluss machte das gemeinsame Mittagessen im Schwesternheim, bei dem alle Eindrücke des Tages noch einmal untereinander ausgetauscht wurden.
Wir danken den Schwestern ganz herzlich für Ihre Zeit und ihre Offenheit und der Hausleitung des Schwesternheims, Sr. Pavana und ihren Mitarbeitern
für die Räumlichkeiten und das gute Mittagessen.
Pfr. Thomas Weinzierl
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Sternsinger trotzen Frost: Großzügige Spenden in Inzell und Weißbach

Bei strahlendem Sonnenschein und frostigen Temperaturen bis minus 12 Grad zogen 57 Sternsingerinnen und Sternsinger durch Inzell und 25 durch Weißbach. Viele Menschen hatten die heiligen drei Könige bereits erwartet und empfingen sie herzlich.
Viele Eltern boten Fahrdienste, Mittagessen und begleiteten jüngere Kinder auf ihrem Weg.
In Inzell wurden 7.727 Euro gespendet, in Weißbach 1.813 Euro. Die Spenden kommen bedürftigen Kindern weltweit zugute, die von Kinderarbeit bedroht sind – ein Anliegen, das den Sternsingerinnen und Sternsinger besonders am Herzen liegt.
Der Dank der Sternsinger richtet sich an alle Eltern, Helferinnen und Helfer, und insbesondere an die Inzeller Gastwirtschaften und Metzgereien, die die Aktion mit einem Mittagessen würdigten und so zu dem positiven Verlauf beigetragen haben.
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Sternsingen gegen Kinderarbeit – Schule statt Fabrik

25 Kinder und Jugendliche brachten in Weißbach an der Alpenstraße den Segen von Haus zu Haus und sammelten Spenden für die Sternsingerprojekte. Beispielland ist dieses Jahr Bangladesh und hier stehen die Unterstützung von Schul- und Ausbildungsprojekten im Vordergrund. Zur Vorbereitung auf das Sternsingen sahen die Kinder den Film „Willi in Bangladesh – Der Film zur Sternsingeraktion.“ Mit Betroffenheit verfolgten die Kinder und Jugendlichen die Geschichten der Kinder in Bangladesh, deren Leben oft von harter Arbeit geprägt ist. 1812 € sammelten die Weißbacher Könige für die Sternsingerprojekte und haben somit Anteil an der Verbesserung der Lebensbedingungen der Kinder in Asien. Das Sternsingen stärkt zum Einen die Kinder in den Projektgebieten, gibt aber auch den Kindern hier das Gefühl etwas bewirken zu können. Gleichzeitig lernen die Kinder und Jugendlichen über den eigenen Tellerrand zu schauen und sind doch froh, dass für sie ein Schulbesuch selbstverständlich ist. Und letztendlich bereitet es ja auch Freude in der Gruppe unterwegs zu sein. Die Organisatorinnen der Hl-Dreikönig-Aktion in Weißbach, Conny Engljähringer und Heidi Dufter bedanken sich bei allen Spendern und bei Allen, die die Aktion unterstützen. Bis zum nächsten Jahr, wenn es wieder heißt – wir bringen den Segen bei Sonne, Schnee und Regen! Und auch bei klirrender Kälte wie in diesem Jahr!
 
Heidi Dufter
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Pfarrer Weinzierl mit den Weißbacher Königen beim Aussendungsgottesdienst