Hochfest der Auferstehung des Herrn Am frühen Morgen gehen die Frauen zum Grab Jesu, um ihm eine letzte Ehre zu erweisen.
Es ist ein schwerer Weg: Ihre Herzen sind voller Trauer, Verzweiflung und Sorge, wie es nun ohne Jesus weitergehen soll. All ihre Träume haben sich in Luft aufgelöst; ihre Hoffnung ist zerstört.
Und dann am Grab, der nächste Schock, was für ein furchtbarer Moment: Das Grab ist leer, nun hat man ihnen sogar auch noch den Leichnam des Herrn genommen.
Aber aus dieser Verzweiflung erwächst neue Hoffnung: "Was sucht Ihr den Toten bei den Lebenden? Jesus ist nicht hier; er ist auferstanden; er lebt."
Die Frauen erfahren: Der Tod hat nicht das letzte Wort. Was verloren schien, wird verwandelt. Aus Angst wird Freude, aus Dunkel Licht, aus Verzweiflung Hoffnung. Diese Zusage gilt nicht nur damals.
Auch uns ist zugesagt: Fürchtet Euch nicht: Der Tod hat keine Macht über Euch. Jesus lebt und mit ihm sollen und werden auch wir leben.
Selbst in der tiefsten Dunkelheit und in der tiefsten Verzweiflung verlässt uns Gott nicht, er begleitet uns auf allen unseren Wegen, auch und gerade die dunklen, verzweifelten, schmerzhaften. Er führt uns zum Licht: Zum Licht der Auferstehung. Denn er hat uns zugesagt: Ich bin bei Euch alle Tage.
Diese Freude über die Auferstehung; diese Hoffnung auf das Leben dürfen wir weitertragen in alle Welt: Wir feiern Ostern; Christ ist erstanden–Halleluja!
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