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Pfarrverband Erdweg

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Ein Abschied mit Dankbarkeit – Der GEPA-Verkauf in Kleinberghofen endet nach vielen Jahren gelebter Solidarität

Nach mehr als drei Jahrzehnten geht eine besondere Ära zu Ende: Der GEPA-Verkauf in Kleinberghofen und damit das langjährige Engagement für den Fairen Handel werden beendet.

Was über viele Jahre mit großem Einsatz, Überzeugung und Herzblut getragen wurde, war weit mehr als der Verkauf von Kaffee, Tee, Schokolade oder Gewürzen. Seit den ersten GEPA-Verkäufen beim Weihnachtsbasar in Erdweg im Jahr 1978 und der Fortführung in Kleinberghofen ab 1992 wurde Monat für Monat ein Zeichen für gerechtere Handelsbeziehungen und weltweite Solidarität gesetzt.
Ende GEPA-Verkauf Kleinberghofen
Viele Gemeindemitglieder erinnern sich an die regelmäßigen Verkaufsaktionen im Pfarrheim in Kleinberghofen sowie an die Stände beim Sommerfest und Adventsbasar des Pfarrverbands Erdweg. Der GEPA-Verkauf war nicht nur eine Einkaufsmöglichkeit, sondern auch ein Ort der Begegnung und des Bewusstseins für die Lebensbedingungen von Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika.

Ein besonderer Dank gilt dem Kleinberghofer Team, das dieses Projekt über viele Jahre hinweg ehrenamtlich getragen hat. Mit großem Engagement, Verlässlichkeit und Ausdauer kümmerte es sich um Organisation, Verkauf und Information und machte den Fairen Handel im Pfarrverband sichtbar und erlebbar.
Der GEPA-Verkauf zeigte, wie christliche Nächstenliebe und globale Verantwortung im Alltag gelebt werden können. Gleichzeitig wurden mit den Erlösen über viele Jahre Kinder und Jugendliche in Schwester Sigmundas Projekt Tierra Nueva („Neue Erde“) in Ecuador unterstützt.
Auch wenn der Verkauf in Kleinberghofen nun endet, bleibt das, was über Jahrzehnte gewachsen ist: das Bewusstsein für Fairness und Gerechtigkeit, die Erinnerung an viele Begegnungen und das Wissen, gemeinsam Gutes bewirkt zu haben.

Die Pfarrgemeinde bedankt sich von Herzen bei allen, die den GEPA-Verkauf unterstützt und durch ihre Einkäufe ermöglicht haben. Den engagierten Ehrenamtlichen gelten besonderer Respekt und aufrichtige Anerkennung. Vergelt’s Gott für viele Jahre gelebter Solidarität, Menschlichkeit und Hoffnung.

Der Abschied bedeutet jedoch nicht das Ende des Fairen Handels im Pfarrverband Erdweg: GEPA-Kaffee und GEPA-Tee können weiterhin zu den Bürozeiten im Pfarrbüro Erdweg sowie beim Sommerfest und Adventsbasar des Pfarrverbands Erdweg erworben werden. So bleibt ein Stück dieses wertvollen Engagements erhalten und kann in kleinerem Rahmen fortgeführt werden.

Der AK Faire Welt