„Ihr seid meine Freunde, ich lad Euch alle ein“
Ein großer Tag für 21 Erstkommunionkinder in St. Georg Oberteisendorf
Oberteisendorf: Für 21 Kinder aus den Pfarreien St. Georg Oberteisendorf und St. Andreas Teisendorf war der vergangene Sonntag ein ganz besonderer Tag: Gemeinsam feierten sie ihre Erstkommunion. Sieben Erstkommunionmütter haben die Kinder in kleinen Gruppen auf diesen großen Moment in ihrem Leben vorbereitet. Der festliche Gottesdienst wurde von Pfarrvikar Korbinian Wirzberger in der Kirche St. Georg Oberteisendorf zelebriert. Schwungvoll und frisch begleiteten die Kinder- und Teeniechöre von Oberteisendorf und Teisendorf unter der Leitung von Cäcilia Sommer die Feierlichkeiten musikalisch.
Unter den festlichen Klängen der Oberteisendorfer Dorfmusi zogen die vierzehn Mädchen und sieben Buben bei herrlichem Sonnenschein zusammen mit Vikar Wirzberger, den Ministranten sowie Eltern und Geschwistern in einer feierlichen Prozession vom Pfarrheim zur Kirche St. Georg. Beim Einzug in die Kirche wurden die Kinder von den feierlichen Orgelklängen der Kirchenmusikerin Cäcilia Sommer empfangen und mussten durch einen Triumphbogen aus Birkenzweigen schreiten. An den Kirchenbänken waren schöne Kränze angebracht mit einem Fisch aus Holz in der Mitte.
„Jetzt ist der große Tag gekommen. Ihr habt Euch wunderschön herausgeputzt, um dem Herrn zu begegnen“. Mit diesen Worten begrüßte Zelebrant Wirzberger die Erstkommunionkinder, nachdem der Chor das passende Lied „Ihr seid meine Freunde, ich lad Euch alle ein“, gesungen hatte. Wann immer möglich bezog Pfarrvikar Wirzberger die Erstkommunionkinder in die Messfeier ein. So lasen Kinder die drei Kyrie-Rufe und die Fürbitten nach der Predigt. Auch die Predigt wurde von Wirzberger interaktiv gestaltet, mit Fragen an die Kinder und persönlichen Einsichten des Pfarrvikars. So gelang es ihm, den Kindern den ideellen Wert hinter ganz gewöhnlichen Dingen wie einem Stück Holz oder einem Blatt Papier verständlich zu machen und zu zeigen, wie wichtig der persönliche Bezug zu manchen Dingen ist. Ähnlich sei es mit der Hostie, schloss Wirzberger den Kreis. Zuerst ist sie nur ein dünnes Stück ungesäuerten Brotes, dass ganz banal in einer Tüte aufbewahrt wird. Nach der Segnung wird sie für die Christen zu etwas ganz Besonderem, nämlich zu Christus selbst, der in ihr gegenwärtig ist. „Deshalb sind wir da, um dieses zu feiern und weil Jesus auch zu Euch kommen will“ schloss der Zelebrant seine Ausführungen.
Zum „Vater Unser“ versammelten sich die Kinder im Altarraum, fassten sich an den Händen und bildeten gemeinsam mit dem Zelebranten und den Ministranten einen großen Kreis. Dort empfingen sie anschließend zum ersten Mal die heilige Kommunion. Es war der bewegende Höhepunkt einer lebendigen, zu Herzen gehenden Feier. Unter den feierlichen Klängen des „Te Deum“ endete schließlich der festliche Gottesdienst mit dem Auszug aus der Kirche.
Am Abend kamen die Kinder mit ihren Eltern zu einer Andacht in die Pfarrkirche. Nach einem aufregenden und emotionalen Tag wurde innegehalten und Gott mit Liedern und Gebeten für das wunderbare Geschenk der Erstkommunion gedankt. Die mitgebrachten Geschenke wurden gesegnet, damit sie die Kinder noch lange an diesen Tag erinnern.
Pressebericht Dr. Monika Konnert