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St. Severin von Noricum

Poststr. 8, 85748 Garching b. München, Telefon: 089-326742-0, E-Mail: St-Severin.Garching@ebmuc.de

Kirchenmusik bei der Gemeinde St.Severin

herr Rudolf Drexl
Die Kirchenmusik in St. Severin gliedert sich in den Kirchenchor, den Kinderchor und den neu entstandenen Gospelchor.

Kirchenmusiker  und Chorleiter:
Rudolf Drexl
Tel: 089 - 326 742 - 0  (Pfarramt)
Mobil: 0151 - 633 673 16

Motivierte Sängerinnen und Sänger sind herzlich willkommen.
Die Chorproben sind an folgenden Tagen:
Chor St. Severin:  Montag 19.00 - 21.00 Uhr im Probensaal
Gospelchor:          Freitag 18:30 - 20.00 Uhr im Probensaal
Kinderchor:           Donnerstag 18 Uhr im Probensaal
Gesangsunterr.    Montag 19.30 - 20.00 Uhr

Die Garchinger Orgeln

Orgel Severin

Die Orgel in der Kirche St. Severin

Die neue Orgel für St. Severin wurde von Prof. Oskar Petr, Salzburg, zusammen mit Prälat Heinrich Wismeyer, München geplant. Für ca. 90.000 DM entstand ein in sich stimmiges und der Kirchengröße angemessenes Werk mit folgender Disposition:
Tremulant im II. Manual; Koppeln II/I,I/Peddd.,II/Ped., Tutti-Tritt, Walze (Registerschweller), 2 Freie Kombinationen, automatische Pedalabschaltung für II. Man., Zungenregisterabsteller, mechanische Spieltrakturen, elektronmagnetische Registerschaltung (Schleifladen). Von den 1732 Pfreifen wiegt die schwerste 30kg, die kleinste hat eine Länge von 7 mm.

Orgel Hochbrück

Die Orgel in St. Franziska Romana

Ein Orgelpositiv, ein Serienprodukt der Orgelbaufirma Steinmeyer aus Oettingen in Bayern (1867-2001, weltweit knapp 2400 Orgeln und 6000 Harmonien produziert), Baujahr 1967, opus 2175, mit einem Manual und Pedal plus Pedalkoppel mit 6 Registern mi Schleifladentechnik, voll mechanisch, Preis ca. 15.000 EM, mit folgender Disposition:
Gedeck 8` / Rohrflöte 4` / Oktave 2` / Prinzipal 4` / Scharff 2-3 fach / Subbass 16`.

Als 1970 die maßgeschneiderte neue Orgel kam, wechselte die Steinmeyer-Orgel ihren Platz in die neue Hochbrücker Kirche, wo sie bis heute ihren Dienst tut: Bescheiden bezüglich ihrer Größe, etwas grundtonarm und scharf im Klang, aber zuverlässig und genügsam in der Wartung.

Orgel Katharina1

Die Orgel in St. Katharina

Die Orgel in St. Katharina wurde 1893 hergestellt von der Münchener Orgelbaufirma Franz Borgias Maerz, beurteilt vom Kgl. Hofkapellmeister Gabriel Rheinberger (sein großes Oratorium "Der Stein von Bethlehem" in Garching im Jahr 1989 vom Chor St. Severin im Bürgerhaus aufgeführt), abgenommen vom Organisten und Lehrer Franz Reindl: "In Summa: Die Orgel ist trotz ihres bescheidenen Umfangs ein wohl gelungenes Werk, das seinen Zweck vollständig erfüllt und der Pfarrkirche in Garching zur Zierde, seinem Erbauer zur Ehre gereicht."
Die Orgel hat im Lauf ihrer nun 125-jährigen Geschichte einige Veränderungen erfahren: Das Register auf der LAde 5 betraf dies am meisten: Die Umbauten konnten zum Teil erst beim Ausbau des Pfeifenwerkes im Jahr 2014 sichtbar gemacht werden: Zuerst laut Orgelbau-Maerz-Werkregister als Tibia 8` installiert, 1911 zur Aeoline 8` mit schwebend leisen Tönen umgewandelt, 1994 von Fa. Kerssenbrock zwecks Gesamt-Kangaufhellung als Blockflöte 2` gebaut, 2015 bei der Generalüberholung als Tibia 8` nachgebaut.Die historischen Aeoline-Pfeifen wurden in einen Karton verpackt, in der oberen Sakristei eingelagert und bei der Sakristei-Renovierung kurz vor der Orgelrenovierung wohl versehentlich entsorgt. 
Das Register auf Lade 1, die Pfeifenreihe an der Front, der "Schauseite" oder dem sogenannten "Prospekt", Oktave 4`, war ursprünglich aus Zinnpfeifen, die aber 1917 zu Kriegszwecken abgeliefert werden mussten. Sie wurden 1979 von der Fa. Kerssenrock ersetzt durch Zinnpfeifen, in 2015 erneut ausgetauscht gegen Zinnpfeifen mit mehr historischem Bau- und Klangcharakter. Für das Register auf Lade 10, der Subbass 16` mit den tiefsten Pedaltönen, mussten 1979 Holzpfeifen nachgebaut werden, weil die alten wegen Holzwurmschäden nicht mehr ansprachen.1994 kam deutlich hörbar das Register Blockflöte 2` hinzu und deutlich sichtbar die Verschönerung der Frontansicht durch dem Rokoko nachempfundene, vergoldete sogenannte Schleierbretter, die den bilsang primitiven einfachen grauen Brettersichtschutz in die Orgel hinein ersetzten. Diese Verzierung zusammen mit den neuen und polierten Oktave-Pfeifen verlieh der Orgel optischen Glanz.Die erneute Renovierung nach 36 Jahren erfolgte 2015 durch die Orgelbaufirma Alois Linder aus Nussdorf am Inn.

Die sonstigen Musikinstrumente

2006 wurde ein neuer Yamaha-Flügel der Größe C2 angeschafft. Ein zweites kleines E-Piano für Junge Musik in der Kirche und bei sonstigen Anlässen genutzt wurde ebenfalls angeschafft.2010 wurde das ins Alter gekommene und störungsanfällig gewordene E-Klavier ersetzt durch einen gebrauchten kleinen Flügel.
2006 wurden zwei größere sog. Pedal-Pauken angeschafft.

Die jüngere Kichenmusik-Geschichte von St. Severin

Rudolf Drexl trat als Nachfolger von Gardemann seinen Dienst als Kirchenmusiker 2016 an. Herr Drexl bringt ein Studium der Kirchenmusik mit B-Examen am Richard-Strauss-Konservatorium München mit. Das liturgische Jahr musikalisch adäquat mit vielerlei Facetten der Kirchenmusik zu begleiten sind die Ziele von Herrn Drexl.
Im Mai / Juni 2016 gründete er den Gospelchor St. Severin mit gut 30 Mitwirkenden.
Zudem gibt es den Erwachsenen-Chor mit zahlreichen Mitwirkenden, wie auch den Männer-Chor. Der Kinder-Chor, von Herrn Drexl geleitet, wirkt ebenfalls bei verschiedenen Gottesdiensten mit.