Die Beziehung zwischen Gott und den Menschen ist nicht nur von Worten geprägt,
sondern auch durch symbolische Handlungen. Diese leibhaftigen Begegnungen mit Gott sind besondere Heilszeichen,
die wir Sakramente nennen. Sakrament bedeutet "religiöses Geheimnis, Weihe, Verpflichtung".
Zentral ist die Berührung beispielsweise durch die Salbung mit Öl oder das Handauflegen.
Ihren Ursprung haben die Sakramente im Handeln Jesu Christi.
Das, was Jesus vor 2000 Jahren gelehrt und bewirkt hat, wird in unserer Lebenswirklichkeit lebendig."Sakramente wollen im Kern nichts anderes sein als sinnenhaft erfahrbare Einbruchsstellen Gottes
mittenhinein in unser Leben. Gewissermaßen sichtbar und hörbar wollen sie die heilende, die begleitende,
die helfende Gegenwart Gottes auf unserem Lebensweg anzeigen und vor allem bewirken.
Und zwar nicht einfach irgendwann und irgendwo, sondern und darin besteht die Genialität dieser Heilszeichen:
gerade an den Wegmarken, an den Kreuzungspunkten, besonders aber auch an den widersprüchlichen Knoten unseres
menschlichen Daseins wollen sie gleichsam die helfend ausgestreckte Hand Gottes für das Gelingen unseres Lebens sein."Weitere Informationen zu den Sakramenten der
Taufe, der
Kommunion, der
Firmung, der
Ehe, der
Salbung und
Beichte finden Sie unter den einzelnen Begriffen.