Was bedeutet es, mutig und stark zu sein? Und wo begegnen uns Menschen, die trotz schwieriger Lebensbedingungen Hoffnung schenken und füreinander da sind? Mit diesen Fragen beschäftigte sich der Gottesdienst zum Weltmissionssonntag am 25. Oktober 2026, der unter dem Motto „Sei mutig und stark“ aus dem Buch Josua (Jos 1,6) stand. Im Mittelpunkt stand das afrikanische Inselland Madagaskar.
Gestaltet wurde der Gottesdienst von Pfarrrer Bula, Pater Robin, Brigitta Fottner, vielen Ministranten und dem Arbeitskreis Faire Welt. Der Chor Kleinberghofen bereicherte die Feier mit seiner musikalischen Begleitung.
Der Film „Mutigen Menschen Madagaskars“ zeigte, wie Menschen auch unter schwierigen Bedingungen füreinander einstehen, Verantwortung übernehmen und Hoffnung weitergeben. Es wurde spürbar, dass Mut und Stärke nicht bedeuten, keine Sorgen zu kennen. Vielmehr zeigen sie sich darin, trotz aller Herausforderungen nicht aufzugeben und gemeinsam nach Wegen in eine bessere Zukunft zu suchen.
Diese Botschaft reicht weit über Madagaskar hinaus. Auch bei uns beginnt eine gerechtere und menschlichere Welt oft mit kleinen Gesten: wenn wir einander zuhören, Hilfe anbieten und Menschen nicht allein lassen. Jeder kann dazu beitragen, dass aus Mitgefühl konkretes Handeln wird.
Wie das im Alltag aussehen kann, zeigte sich auch im Anschluss an den Gottesdienst: Beim Verkauf fair gehandelter GEPA-Waren konnten die Besucherinnen und Besucher mit ihrem Einkauf Menschen in anderen Teilen der Welt unterstützen. Beim gemeinsamen Suppenessen im Pfarrzentrum klang der Vormittag in gemütlicher Atmosphäre aus. Es wurde miteinander gegessen, geredet und Gemeinschaft gelebt.
So wurde die Botschaft des Weltmissionssonntags nicht nur hörbar, sondern auch ein Stück weit lebendig: im bewussten Einkauf, im Teilen und in der Begegnung miteinander. Denn manchmal beginnt eine bessere Welt ganz einfach damit, dass wir füreinander da sind und einander mit offenem Herzen begegnen.
Ein herzliches Dankeschön allen, die unseren Weltmissionssonntag im Pfarrzentrum mit ihrer Hilfe und ihrem Dasein bereichert haben!
AK Faire Welt