Diözesanrat der Katholiken

Demokratisch gewählte Vertretung des Kirchenvolkes.
Der Diözesanrat repräsentiert mehr als 125.000 ehrenamtlich in Katholikenräten, Verbänden und Initiativen aktive katholische Frauen und Männer. Zu den Aufgaben des Diözesanrats gehört es, das wirtschaftliche, familiäre, gesellschaftliche und politische Umfeld so mitzugestalten, dass der Mensch gedeihen und sich entfalten kann.

Der Dekanatsrat

Der Dekanatsrat ist auf Dekanatsebene der Zusammenschluss der Katholikenräte der Pfarreien, Pfarrverbände, Muttersprachlichen Katholischen Gemeinden und sonstiger Personalgemeinden sowie der Organisationen des Laienapostolats (katholische Verbände). Er dient der Vernetzung, Mitgestaltung und Förderung des kirchlichen Lebens und der kirchlichen Gemeinschaft im Dekanat und nutzt die Chancen gemeinsamen Handelns. Dem Subsidiaritätsprinzip folgend ist dabei das Ziel, die bestmögliche Erfüllung der kirchlichen Dienste in den Pfarreien und Pfarrverbänden, in den Muttersprachlichen Gemeinden und an den weiteren Orten kirchlichen Handelns im Dekanat (Art. 42 und 43 der Satzung)

Aufgaben der Dekanatsräte

Anliegen aller im Dekanat Verantwortlichen ist es, in einem kontinuierlichen Kommunikationsprozess zu stehen. Ziel eines Dekanatsrates ist es daher,

- sich abzusprechen,
- Kräfte zu bündeln
- und Anliegen voranzutreiben, die die Möglichkeiten der Pfarrgemeinde überschreiten, wie z.B. Dekanatswallfahrten oder Dekanatstage.

Dekanatsreform

Mit der Dekanatsreform, die zum 1. Januar 2024 in Kraft getreten ist, möchte die Erzdiözese München und Freising die Dekanate als mittlere Ebene im Bereich der Pastoral stärken, um eine überörtliche Vernetzung und Kooperation zu fördern und so eine bestmögliche Seelsorge in den Pfarreien und weiteren Orten und Räumen kirchlichen Handelns sicherzustellen. In neu konzeptionierten Dekanatsteams unter Leitung des Dekans sollen dazu Hauptamtliche verschiedener Berufsgruppen und Ehrenamtliche gemeinschaftlich Verantwortung übernehmen.

Gleichzeitig gilt es auch, diese mittlere Ebene schlank und effizient zu gestalten. Durch die Strukturveränderungen der vergangenen Jahre gab es Dekanate, die nur noch aus einigen wenigen Pfarrverbänden bestanden. Aus diesen Gründen wurden die bisher 40 Dekanate zu 18 Dekanaten zusammengefasst. Die Pfarrverbände und Einzelpfarreien selbst sind dadurch unangetastet geblieben.

Die vorliegende Planung ist das Ergebnis eines intensiven Austauschs zwischen dem Erzbischöflichen Ordinariat, den Bischofsvikaren für die Seelsorgsregionen und den beteiligten haupt- und ehrenamtlichen Gremien auf Diözesan- und Dekanatsebene. Die lebendigen Diskussionen haben das gemeinsame Anliegen verdeutlicht, unter sich verändernden Rahmenbedingungen kirchliches Leben vor Ort zu ermöglichen und zu gestalten. Dies schließt auch den Blick über die Grenzen der eigenen Pfarrei beziehungsweise des eigenen Pfarrverbandes hinaus und ein vernetztes Handeln ein.
Karte Dekanate