Diözesanrat der Katholiken

Demokratisch gewählte Vertretung des Kirchenvolkes.
Der Diözesanrat repräsentiert mehr als 125.000 ehrenamtlich in Katholikenräten, Verbänden und Initiativen aktive katholische Frauen und Männer. Zu den Aufgaben des Diözesanrats gehört es, das wirtschaftliche, familiäre, gesellschaftliche und politische Umfeld so mitzugestalten, dass der Mensch gedeihen und sich entfalten kann.

Wahl Schalk

Armin Schalk als Diözesanratsvorsitzender im Amt bestätigt

Ohlstadt, 10. Oktober 2026. Der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising hat Armin Schalk in seinem Amt als Vorsitzender bestätigt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Vollversammlung des obersten Laiengremiums der Erzdiözese in Ohlstadt, Landkreis Garmisch-Patenkirchen, wählten ihn am Freitag, 9. Oktober, erneut in dieses Amt. "Es ist gerade eine unheimlich spannende Zeit in der Weltkirche", sagte Schalk anlässlich seiner Wiederwahl. Sowohl in Rom als auch in Deutschland entwickle sich gerade viel weiter, so der Diözesanratsvorsitzende. Seiner Ansicht nach sei "der Diözesanrat mit seinem Anliegen in Rom angekommen". Die Tagung, zu der Schalk dort im Oktober vergangenen Jahres als Mitglied des diözesanen Synodalen Gremiums eingeladen war, "hat uns Zuversicht und große Hoffnung gegeben. Gemeinsam mit Ihnen als Pilger der Hoffnung unterwegs zu sein, das ist meine Kernmotivation."

Diözesanrat wählt neuen Vorstand

München/Ohlstadt, 1. Oktober 2026. Bei seiner Vollversammlung am Freitag und Samstag, 9. und 10. Oktober, wählt der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising einen neuen Vorstand. Rund 170 Teilnehmende kommen nach den Pfarrgemeinderatswahlen im März dieses Jahres zu dieser konstituierenden Vollversammlung des obersten Laiengremiums der Erzdiözese im Hotel Alpenblick in Ohlstadt, Landkreis Garmisch-Partenkirchen, zusammen.

Dr. Richard Mathieu

Die Süddeutsche Zeitung berichtet über unser Engagement gegen Rechtsextremismus

Am 26.07. berichtete die Süddeutsche Zeitung über die "Katholische Kirche und Rechtsextremismus" und ging im Gespräch mit unserem Theologischen Grundsatzreferenten, Dr. Richard Mathieu, auch auf unsere Demokratiefibel ein.

Den vollständigen Artikel können Sie digital hier (ohne paywall) abrufen.

Hier finden Sie einen Auszug aus dem Artikel:

Armin Schalk Jahresempfang

„Brauchen Gegenerzählung zum Recht des Stärkeren“

München, 15. Juli 2026. Der Diözesanratsvorsitzende Armin Schalk hat in seiner Ansprache auf dem Jahresempfang der Erzdiözese München und Freising am Mittwoch, 15. Juli, in München den Missbrauch der christlichen Religion für eine antidemokratische und menschenfeindliche Haltung kritisiert. Der auch politisch einflussreiche Tech-Milliardär Peter Thiel und die ihm nahestehenden Akteure würden „ganz bewusst theologisches Vokabular“ benutzen, „um antidemokratische Ideologien zu verbreiten und zu legitimieren“ und somit „die Sprache des Evangeliums instrumentalisieren, um dessen Gegenteil salonfähig zu machen“, erklärte Schalk. Dieser Erzählung gelte es „eine andere Geschichte entgegenzusetzen“, so wie Papst Leo XIV. sie in seiner 2026 veröffentlichten Enzyklika Magnifica Humanitas aufzeige, indem er die Würde jedes einzelnen Menschen in den Mittelpunkt stelle. Christliche Bilder besäßen auch heute eine politische Kraft, deshalb dürfe „die Kirche sie nicht denen überlassen, die sie gegen Freiheit, Gleichheit und Menschenwürde wenden“, erklärte der Laienvertreter und rief Christinnen und Christen dazu auf, dagegen eine Botschaft der Menschenwürde zu setzen – „klar, mutig, öffentlich und nachdrücklich“.

Armin Schalk in St. Michael

Schalk: „Unverzichtbarer Ausdruck lebendiger Kirche“

München, 11. Juli 2026. Die ehrenamtlichen Mitglieder der Pfarrgemeinderäte sind nach Ansicht von Armin Schalk, dem Vorsitzenden des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising, „ein unverzichtbarer Ausdruck lebendiger Kirche“, die mit ihren „Erfahrungen, Charismen und Perspektiven die Kirche vor Ort gestalten“. Zum Auftakt einer zentralen Einführungsveranstaltung für die im März gewählten Pfarrgemeinderäte im Erzbistum am Samstag, 11. Juli, in München erklärte er, dass es vor dem Hintergrund des Wandels, den Gesellschaft und Kirche derzeit durchleben würden, umso wichtiger sei, den katholischen Glauben sichtbar und erfahrbar zu machen. Mit der Idee der Synodalität habe Papst Franziskus neuen Schwung in die Kirche gebracht, den Papst Leo XIV. nun fortsetze, so Schalk. „Synodalität, das heißt: Wir gehen zusammen, wir sind zusammen auf dem Weg: miteinander, zueinander, füreinander“, sagte er und betonte, dass der Diözesanrat die Pfarrgemeinderäte „auf diesem gemeinsamen Weg begleiten, stärken und vernetzen“ wolle.

Portrait Rothmeier

Jakob Rothmeier – Nachruf auf ein Urgestein der Laienarbeit und einen Mann der Tat

Jakob Rothmeier war ein Urgestein der Laienarbeit in der Erzdiözese München und Freising. Von Anfang an, von 1968-2010, gehörte dem Pfarrgemeinderat (PGR) in Rott/Inn an. 36 Jahre war er Vorsitzender des PGR. Auf den unterschiedlichsten Ebenen engagierte er sich 45 Jahre für eine lebendige, menschennahe Kirche. Ein großes Anliegen von ihm war die Landpastoral. Er war davon überzeugt, dass gerade im ländlichen Raum die Pfarrstrukturen nicht zu groß werden dürfen. „Menschen benötigen Orte der geistigen, sozialen und kulturellen Beheimatung“, so seine Überzeugung. Ein von ihm oftmals vorgetragener Grundsatz war: „Dort, wo Gemeinde lebt und wo sie selbst eigenständig etwas leisten und tragen kann, soll nichts aufgegeben oder zentralisiert, sondern gestärkt und gefördert werden.“ Mit Sorge erfüllte ihn daher, dass viele Seelsorgestellen keine Seelsorger mehr haben und auch die Pfarrbüros oder die Bürostunden in kleineren Gemeinden weniger werden. Mit dem Diözesanrat hat er sich daher dafür eingesetzt, dass in Pfarreien und Filialen ohne Seelsorger vor Ort Menschen ehrenamtlich die Funktion eines Ansprechpartner:in wahrnehmen.

Visual Statement Schalk

„Technik braucht Haltung“ – Diözesanrat würdigt Enzyklika von Papst Leo XIV.

Der Vorsitzende des Diözesanrates der Katholiken der Erzdiözese München und Freising, Armin Schalk, hat die heute veröffentlichte erste Enzyklika von Papst Leo XIV. als „wichtigen kirchlichen Beitrag zur Gestaltung der digitalen Transformation“ gewürdigt. Die Enzyklika Magnifica Humanitas verbinde „technologische Entwicklung mit sozialer Verantwortung – das ist ein wichtiges Signal“.  

„Papst Leo XIV. macht deutlich, dass Künstliche Intelligenz niemals Selbstzweck sein darf. Maßstab jeder technologischen Entwicklung muss die Würde des Menschen bleiben“, erklärte Schalk. Gerade darin liege eine enge Verbindung zu den Positionierungen des Diözesanrates, der sich bereits auf der Vollversammlung 2024 mit den ethischen und gesellschaftlichen Folgen von KI auseinandergesetzt habe. „Auch wir haben betont: KI kann Chancen eröffnen, sie darf aber nicht zu neuer sozialer Ungleichheit, zu Entmenschlichung oder zu einer Kultur der bloßen Effizienz führen.“

Armin Schalk mit Bischof Feige

Zwischen Demokratiefibel und Weltsynode: Begegnungen beim Katholikentag

Beim Katholikentag in Würzburg stand für den Vorsitzenden des Diözesanrates der Katholiken der Erzdiözese München und Freising, Armin Schalk, vor allem eines im Mittelpunkt: der Austausch darüber, wie Kirche heute Verantwortung für Gesellschaft und Demokratie übernehmen kann – und wie synodales Miteinander konkret gelebt werden kann.

Schalk Podium

Schalk: „Hoffnung auf synodalen Kulturwandel“

Mühldorf, 14. März 2026. Armin Schalk, Vorsitzender des Diözesanrats der Katholiken in der Erzdiözese München und Freising, verbindet mit der Wahl von Bischof Heiner Wilmer SCJ zum neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) die Hoffnung auf einen synodalen Kulturwandel auf Basis des Abschlussdokuments der Weltbischofssynode in Rom. Mit Blick auf die in den vergangenen Jahren geäußerte Kritik einzelner Bischöfe am deutschen Synodalen Weg betonte Schalk in der Frühjahrsvollversammlung des Diözesanrats am Samstag, 14. März, in Mühldorf am Inn, dass er sich wünsche, dass Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, verstärkt darauf hinwirke, dass die Bischöfe „Gräben zuschütten, Brücken bauen und wieder stärker zusammenfinden“.

Banner PGR Wahl

Katholikinnen und Katholiken haben Pfarrgemeinderäte gewählt

München, 2. März 2026. Bei den Pfarrgemeinderatswahlen in der Erzdiözese München und Freising sind am Sonntag, 01. März, in 717 von 754 möglichen Pfarreien jeweils Vertreterinnen und Vertreter für das ehrenamtliche Gremium gewählt worden. Unter dem Motto „Gemeinsam Gestalten – gefällt mir“ haben rund 202.000 wahlberechtigte Katholikinnen und Katholiken insgesamt rund 5.000 Pfarrgemeinderäte aus knapp 6.000 Kandidatinnen und Kandidaten bestimmt.
 
Die durchschnittliche Beteiligung lag in Bezug auf die gesamte Erzdiözese bei rund 17 Prozent der Wahlberechtigten und damit deutlich über der des Jahres 2022 (12,32 Prozent). Nur im Jahr 2018, als Allgemeine Briefwahl angeboten wurde, war die Wahlbeteiligung seit dem Jahrtausendwechsel höher (20 Prozent). Heuer wurde wieder auf das Online-Abstimmungsangebot gesetzt, um weiterhin auch Gläubige zu erreichen, die nicht regelmäßig an den Gottesdiensten teilnehmen. Das Angebot bestand in 649 (2022: 622) Pfarrgemeinden und wurde von mehr als 141.000 (2022: 100.000) Personen genutzt. Damit haben knapp zwei Drittel aller Wählenden von der Online-Wahl Gebrauch gemacht. Detaillierte Wahlergebnisse sind unter http://www.deine-pfarrgemeinde.de zu finden.



Online-Veranstaltung für PGRs

Online-Veranstaltung für Pfarrgemeinderäte
am Montag, 9.11.2026 von 18.15 Uhr bis 21.30 Uhr.
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