Jetzt ist Kleinkinder-Gottesdienst-Zeit.
Machen wir uns bereit.
In Gottes Namen fangen wir an.
Jeder ist wichtig, weil jeder was kann.
Wir hören Geschichten, beten und singen,
so wird unser Gottesdienst für junge Leute immer gelingen.
Gemeinsam erarbeiten wir die Geschichten aus der Bibel, so dass sie auch für die Jüngsten unter uns verständlich werden.
„Im Namen des Vaters, und des Sohnes und des Heiligen Geistes – Amen.“
Schön, dass ihr mit uns diesen Gottesdienst feiern wollt.
Auf dieser Erde, auf der sich Sonne und Nacht abwechseln, leben wir. Die Sonne tut uns gut und macht uns gute Laune.
Die Kinder legen ein dunkles Tuch als Nacht in die Mitte und schöne gelbe Tücher und goldene Strahlen für die Sonne außen rum.
„Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang.“
Jetzt im Sommer scheint die Sonne sehr lange. Wir können nun viel länger am Abend draußen bleiben. Manche fahren auch in den Urlaub. Am 24.6. feiern wir den Namenstag eines besonderen Menschen. Johannes der Täufer. Johannes ist der Sohn von Zacharias und Elisabeth, die Cousine von Maria, und ist somit mit Jesus verwandt. Johannes war für seine Eltern wie die Sonne, sie liebten ihn sehr.
Auf das dunkle Tuch werden ein rotes Herz, eine Babypuppe und die Jesuskerze gestellt.
Lieber Gott, du schenkst uns die Sonne. Sie macht unsere Tage hell und warm. Johannes war für die Menschen wie eine Sonne. Er war ein Wegbereiter. Auch wir wollen für andere die Sonne sein und die Liebe Gottes weitergeben.
Die Kinder dürfen eine weiße Papiertüte bemalen, ein Teelicht hineinstellen und damit unser Bodenbild erleuchten lassen.
„Gottesliebe ist wie die Sonne, sie ist immer und überall da.“ Deshalb gibt es ein Gebet, das auf der ganzen Welt bekannt ist. Das „Vater unser“.
Nach dem gemeinsamen Segensgebet singt das Gottesdienstteam mit der Kiki Combo Band das Lied „sei behütet auf allen Wegen“ für die Familien, während diese kuscheln und eng miteinander verbunden sein dürfen.
Ein sehr berührender und bewegender Moment für alle.
Wir, das Kleinkindergottesdienst-Team, laden Familien, vor allem mit jungen Kindern, immer am letzten Sonntag im Monat zu einem gemeinsamen Gottesdienst um 10 Uhr im Pfarrheim ein. Wir freuen uns über viele Kinder, die mit uns die Bibelgeschichten erarbeiten wollen.
Fronleichnam - „Den lebendigen Gott im Leben sichtbar machen“
Auch in Siegsdorf feiert die Pfarrgemeinde den „Pranger-Tag“ mit Gottesdienst und Prozession
Siegsdorf: In Siegsdorf war die Pfarrkirche am Fronleichnamsfest beim einleitenden Festgottesdienst gut gefüllt als Pfarrer Thomas von Rechberg allen herzlich dankte, die sich, festlich gekleidet, aufgemacht hätten um Jesus, den „lebendigen Gott“ in den Straßen und im Leben sichtbar zu machen. In einem ausführlichen historischen Rückblick versuchte er die Entstehung des Fronleichnamsfestes und der Eucharistie zu verdeutlichen. Zur anschließenden Prozession formierten sich auf dem Kirchplatz acht Vereins- und viele Kirchenfahnen, denen sich die Vereinsmitglieder und Gläubigen anschlossen und betend hinunter zum ersten Altar vor dem Alten- und Pflegeheim zogen. Wie dann auch im Kurpark, vor dem Rathaus und am Kriegerdenkmal, las Pfarrer Rechberg aus dem Evangelium und gemeinsam betete man um den Beistand Gottes, den Frieden unter den Völkern und Menschen und um das Seelenheil der Verstorbenen. Neben den Fahnen begleiten in Siegsdorf traditionell mehrere festlich geschmückte Figuren den Altardienst mit dem Allerheiligsten als Zentrum der Prozession. Die Trachtendirndl tragen eine Madonna, die Röckifrauen begleiten ihre „Mutter Anna“, die Zimmerer der Fa. Hohlneicher den Hl. Josef und die Männer der Hl. Haupt-Bruderschaft ziehen mit einem Bildnis des Heiligen Haupt, das den Hochaltar der Pfarrkirche schmückt, durch das Dorf. Mit dem gemeinsamen „Großer Gott wir loben dich“ fand die Prozession auf dem Kirchplatz vor dem zum Altar umgestalteten Kriegerdenkmal einen würdigen Abschluss. Mit einer gemeinsamen Einkehr im Festsaal ließen die Siegsdorfer den Festtag traditionell ausklingen. Franz Krammer
Am Sonntag, 10.05.26 wurden in einem feierlichen Gottesdienst die neuen Ministrantinnen und Ministranten in der Pfarrkirche Maria Unbefleckte Empfängnis aufgenommen. Die Oberministrantinnen bereiteten diese in 2 Gruppenstunden auf diesen Dienst ordentlich vor. Sie bekamen alles gezeigt und erklärt, durften schließlich in der Ministrantenkammer das Anziehen des Ministrantengewandes üben, bei den unterschiedlichen Größen oft gar nicht so einfach. Eine ganzer Zug von neuen und bestehenden Ministranten zogen gemeinsam in die Kirche bei strahlendem Sonnenschein ein. Die Oberministrantinnen Theresa und Marina nahmen sie in die Mitte und jedes Kind durfte sich kurz vorstellen. Im Anschluß daran segnete Pfarrer Thomas von Rechberg jedes einzeln und wünschte ihnen viel Freude in ihrem neuen Dienst. Er ging in seiner Predigt auf die jeweiligen Kinder ein mit der Frage Warum sie sich nach der Erstkommunion für diesen Dienst gemeldet haben? Die Freude am Altardienst, die schöne Gemeinschaft waren ausschlaggebend. Er ermutigte sie in ihrem Dienst , und erklärte man muss für eine Sache brennen um sie begeistert ausführen zu können. Pfarrer Thomas von Rechberg dankte den Eltern sowie den Oberministrantinnen für die Unterstützung der Kinder ohne die dies alles nicht möglich wäre.
Im Abschluß an den Gottesdienst wurde noch ein Gruppenfoto zur Erinnerung gemacht. Mesner Franz Dirnberger verteilte nachdem Gottesdienst in der Sakristei noch Süßigkeiten als Belohnung die die Kinder gerne annahmen.
Ein Netz aus Liebe wurde gespannt
Das diesjährige Thema zur Erstkommunion im Pfarrverband lautet „Ein Netz aus Liebe“. Dieses Motto spiegelte sich auch an den Kommunionplakaten wieder. So konnte man in Siegsdorf ein großes Plakat mit einem Fischerboot bewundern, welches im ausgeworfenem Fischernetz, die Fotos der 30 Kommunionkinder zeigt. Auch wurde eigens ein Psalm mit diesem Leitsatz von Ruben Wellisch komponiert, der nach der Lesung von den Gottesdienstbesuchern und Kommunionkindern gesungen wurde. Die Siegsdorfer Kinder haben sich in vier Gruppen seit Januar auf diesen besonderen Tag vorbereitet. Die fünfzehn Mädchen und fünfzehn Buben haben in dieser Zeit viel erlebt. Ein besonderer Höhepunkt war die Übernachtung im Pfarrheim. Gemeinsam mit dem Priester zogen die Kinder am vergangenen Sonntag in die von den Eltern festlich geschmückte Kirche ein. Während des Festgottesdienstes waren die Erstkommunikanten beim Kyrie und zu den Fürbitten mit eingebunden. Pfarrer von Rechberg sprach in seiner Predigt „Ihr seid mit Jesus zusammen unterwegs. Jesus will zusammen das Leben mit uns leben, er heilt, versteht alles und das Herz fängt an zu brennen, wenn er bei uns ist. Auch wenn es uns mal nicht so gut geht, Jesus ist mit uns auf dem Weg, er geht ihn mit uns“.
Am Schluss des Gottesdienstes lud Pfarrer von Rechberg dann noch alle zur Abendandacht in die Pfarrkirche ein. Die Messe wurde mit schwungvollen Liedern vom Chor Zeitlos unter der Leitung von Patrick Pföß musikalisch gestaltet.