Heimatverein Eisenärzt feiert Patrozinium und 20-jähriges Bestehen
Zum dritten Mal in Folge richtete der Heimatverein trotz Starkregens sein Patrozinium an der Kapelle am Bahnhof im Freien aus. Knapp 50 Besucher ließen sich vom schlechten Wetter nicht abhalten und fanden unter dem aufgebauten Pavillon der Eisenärzter Schützen Platz. Auch für die zwölf Musikanten der Jung Ottinger wurde ein kleineres Zelt als Unterstand errichtet und so konnte Pfarrer von Rechberg alle Messbesucher vor Regen geschützt begrüßen. Der Geistliche lobte die weise Voraussicht des Heimatvereins, dass dieser gut geplant hätte und alle Messbesucher gut beschirmt seien. Es sei gar nicht so leicht gewesen, in der Literatur etwas über die 14-Nothelfer zu finden, so Pfarrer von Rechberg. „Jeder Heilige steht für sich und so habe ich mir für heute die Heilige Barbara ausgewählt“, so der Priester. Er ging auf die schwere Arbeit der Menschen im Bergbau ein und auf die arme Bevölkerung seinerzeit. Nach dem Kyrie, der Lesung aus dem Römerbrief des Apostel Paulus und dem Evangelium führte Pfarrer von Rechberg in seiner Predigt diese Gedanken weiter. Er beschrieb das 14-Nothelfer Bild in der Kapelle und wusste über jeden Heiligen etwas zu berichten. „Die Bergleute seinerzeit führten ein mühsames, karges Leben und suchten nach Hilfe. Sie fanden diese im Gebet zu den 14 Nothelfer. Diese entstanden aus der Tradition des 14. Jahrhunderts, während der Pest. Dort vertrauten die Menschen bereits auf sie“, wusste der Priester zu berichten. Anschließend zählte er alle Heiligen auf und erzählte, wofür sie stehen, so z. B. der Heilige Christophorus. So wie er seinerzeit das Jesuskind über das Wasser trug, so „trägt“ er auch heute die Menschen. Am Schluss seiner Predigt dankte Pfarrer von Rechberg dem Heimatverein für sein zwanzigjähriges Wirken. Er dankte für die wertvolle Arbeit, die Bewahrung der Kultur und diese Kapelle und wünschte allen Messbesuchern Gottes reichen Frieden. In den Fürbitten verlas Burgi Scherzer die Anliegen des Vereins für Zusammenhalt, Bewahrung der Schöpfung und die Verstorbenen. Die Jung Ottinger umrahmten die kirchliche Feier mit Liedern aus der Schubertmesse und wohlklingenden Chorälen. Nach dem Gottesdienst lud Vorstand Manfred Guggelberger alle zum gemütlichen Beisammensein. Kurzfristig wurde etwas umgebaut und so fanden alle unter dem Pavillon bei guter Brotzeit und Getränken Platz und tauschten sich über 20 Jahre Bestehen des Heimatvereins aus.
Bittmesse Eisenärzt
Am Montag, 11. Mai fand in der Kuratie St. Josef die Bittmesse mit Pfr. von Rechberg und dem Eisenärzter Singkreis statt. Über 50 Gläubige feierten gemeinsam den Gottesdienst und baten um den Erhalt der Schöpfung und in ihren eigenen Anliegen Gott um Hilfe. Der Bittgang zur Nothelferkapelle konnte leider nicht abgehalten werden.
Ein Netz aus Liebe
Das diesjährige Thema zur Erstkommunion in Eisenärzt lautete „Ein Netz aus Liebe“. So konnte man in der Josefskirche ein Plakat mit einem Fischerboot bewundern, welches Jesus im Boot zeigte, der ein Netz einholte, in dem die Fotos der dreizehn Kommunionkinder zu finden waren. Auch wurde eigens ein Psalm mit diesem Text von Ruben Wellisch komponiert. Gemeinsam mit dem Priester zogen die Kinder am vergangenen Sonntag in die von den Eltern festlich geschmückte Kirche ein. Während des Festgottesdienstes lasen die Mädchen und Buben die Kyrie-Rufe und trugen die Fürbitten vor. Zu Beginn seiner Predigt brachte Pfr. von Rechberg seine Freude zum Ausdruck, wie schön es gewesen sei, die Kinder in den letzten Monaten auf diesen großen Tag vorzubereiten. Sie hätten in dieser Zeit viel erlebt, so z. B. tolle Gruppenstunden, Gottesdienstbesuche und auch eine Übernachtung im Pfarrheim. „Schön habt ihr euch gemacht, fesch schaut ihr aus“, fuhr der Priester fort. Gott mag es schön und er freut sich wenn ihr zu ihm kommt, betonte er. Die Worte aus dem Johannesevangelium „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“ waren die Leitworte seiner Predigt. Der Pfarrer ermutigte die Mädchen und Buben mit Gott zu gehen, auf ihn zu vertrauen. Wenn ihr in Gott seid und an Gott glaubt wird euer Leben gelingen, versicherte er. Bringt euch ein, kommt zum Gottesdienst, werdet vielleicht sogar Ministranten, forderte er die Kinder auf. Gott liebt euch, gab er ihnen mit auf den Weg. Am Schluss des Gottesdienstes lud Pfarrer von Rechberg dann noch alle zur Abendandacht in die Kuratiekirche ein. Die Messe wurde mit schwungvollen Liedern vom Eisenärzter Singkreis unter der Leitung von Elisabeth Daubner musikalisch gestaltet. ED
Sei mutig wie Abraham
So die Aufforderung beim Familiengottesdienst in Eisenärzt
Bruder Christian zog mit drei Ministranten in die Kuratiekirche ein und begrüßte vor allem die Kommunionkinder. Die Aufregung der Kinder war groß, denn sie waren vielfältig im Gottesdienst eingebunden. Beim Kyrie hielten je zwei von ihnen Plakate mit Texten und einem Bild in die Höhe und ein weiteres Kind verlas vom Ambo aus dazu die passenden Texte. Bereits hier ging es um Abrahams Weg. Bei der Predigt durften die Kinder an den Priester Fragen zu Abraham stellen:
„Warum sagt Gott zu Abraham– Geh los?“, „Hatte Abraham Angst?“, „Was heißt für uns heute – Geh los?“ oder „Ist Gott immer bei uns?“. Die Antworten von Pater Christian waren für die jungen Christen gut verständlich. Gott braucht Abraham. Er weiß, dass Abraham ihm vertraut, obwohl er Angst hat, so der Pater. Auch wir sollen losgehen und vertrauen. Gott wird uns festhalten und unsere Bitten hören. Pater Christian gelang es, die Gottesdienstgemeinde spüren zu lassen, wie er für diesen Gott „brennt“. Nach der Predigt legten die Kinder einen Weg mit ihren eigenen, ausgeschnittenen Fußabdrücken nach vorne zum Altar. Dort stellten sich die vier Mädchen und acht Buben einzeln mit Namen und Hobbys vor. Bei den Fürbitten verlasen fünf Kinder ihre Bitten um Mut für die eigenen Wege, um eine gute Vorbereitung zur Erstkommunion oder auch um Vertrauen in den Glauben. Beim gemeinsamen „Vater unser“ versammelte Bruder Christian die jungen Christen um den Altar und segnete sie. Vor dem Auszug wurden den 12 Kindern ihre Kerzen übergeben, die sie dann zu Hause schmücken dürfen.
Auch die Lieder, gesungen vom Eisenärzter Singkreis, handelten von Wegen, Vertrauen und natürlich von Abraham. ED
Wach auf – sei wachsam!
Familiengottesdienst in der Kuratie Eisenärzt zum 1. Advent
Nach dem feierlichen Einzug mit dem Chorsatz „Advent is Zeit zum Einkehr halt´n“ , gesungen vom Eisenärzter Singkreis, begrüßte Pater Christian vom Kloster Maria Eck die Kinder und alle anderen Gottesdienstbesucher herzlich.
Dann schnappte er sich gleich den kleinen Nico uns ließ sich bei der Segnung des Adventskranzes von ihm unterstützen. Anschließend führten sieben Buben und Mädchen in das Thema des Gottesdienstes mit verschiedenen Anspielen ein. Theresa und Felix brachten Wort-Impulse zum Thema „Zeit“ und Sophia führte anschließend diese Gedanken fort. Im Hintergrund hörte man einen Wecker ticken, der die Gottesdienstbesucher wachrütteln sollte. Anschließend kamen Simon als Heiliger Martin, Laura als Heilige Elisabeth, Alois als Heiliger Nikolaus, Vitus als Heiliger Franz von Assisi und Antonia als „helfendes Herz“ nach vorne und erzählten, wofür die Heiligen stehen und was sie uns sagen wollen. Gleichzeitig hielten sie die entsprechenden Symbole vor sich in den Händen. Dies waren der Mantel des Heiligen Martin, ein Korb mit Brot und Rosen für die Heilige Elisabeth, die Mitra des Heiligen Nikolaus, eine Figur des Heiligen Franz von Assisi und ein großes rotes Herz mit Händen. Sophia forderte anschließend die Kirchenbesucher auf, diese Heiligen als Vorbild mit in den Advent zu nehmen. Nach Kyrie, Lesung, Zwischengesang und Evangelium gab es noch einmal ein kurzen Auftritt von Theresa, Felix, Jakob und Sophia. Sie unterhielten sich über die Adventszeit und worum es hier geht. Anschließend griff Pater Christian auch für die Erwachsenen dieses Thema auf und meinte man solle sich ein Beispiel an den Kindern nehmen und all das so befolgen, wie die Kinder es vorgesagt und vorgespielt hätten. Ein jeder solle wachsam sein und versuchen jeden Tag so zu leben, dass man sagen könne, ich habe versucht es gut zu machen. Beim Fürbittgebet sprachen die Kinder noch einmal für ihre „Heiligen“ und forderten auf wache Augen, wache Herzen, wache Ohren und einen Blick für Gottes einmalige Schöpfung zu haben. Alle Lieder wurden vom Singkreis unter Leitung von Elisabeth Daubner vorgetragen und auch die Messbesucher durften fleißig mitsingen. Vor dem Schluss-Segen holte Pater Christian noch einmal alle Mitwirkenden und das Vorbereitungsteam nach vorne und forderte auf, sich mit einem kräftigen Applaus zu bedanken. Anschließend zog er mit den Ministranten und den Kindern beim Schlusslied „So wie einer Kerze heller Schein“ aus der gut gefüllten Kirche aus.
Derzeit singen und musizieren im Singkreis 20 Musikbesgeisterte
zum Lobpreis bei Familiengottesdiensten, Taufen, Erstkommunion, Kindermette und verschiedenen Andachten.
Musikalisch begleitet sich der Chor mit E-Piano, Gitarre und Querflöte.
Stetig sind wir bemüht unser Repertoire zu erweitern und Neues zu erlernen. Die Freude bei den Proben und Auftritten ist immer zu spüren und die Gemeinschaft untereinander ist großartig.
In diesem Jahr wurde nicht nur in Eisenärzt in der Kirche und an der
Nothelferkapelle gesungen, sondern auch zweimal bei den „Stadlgottesdiensten“ in Maria Eck. Auch bei der Firmung der Kinder des HPZ Ruhpolding in der Pfarrkirche St. Georg durften wir die Hl. Messe mitgestalten.
Neugierig geworden? Interessierte können gerne vorbei schauen!
Wir proben jeden Dienstag im Pfarrheim in Eisenärzt
von 18:00 Uhr – 19:00 Uhr.
Kontakt: Elisabeth Daubner 08662/12131