Ein Netz aus Liebe wurde gespannt
Das diesjährige Thema zur Erstkommunion in Eisenärzt lautete „Ein Netz aus Liebe“. So konnte man in der Josefskirche ein Plakat mit einem Fischerboot bewundern, welches Jesus im Boot zeigte, der ein Netz einholte, in dem die Fotos der dreizehn Kommunionkinder zu finden waren. Auch wurde eigens ein Psalm mit diesem Text von Ruben Wellisch komponiert. Gemeinsam mit dem Priester zogen die Kinder am vergangenen Sonntag in die von den Eltern festlich geschmückte Kirche ein. Während des Festgottesdienstes lasen die Mädchen und Buben die Kyrie-Rufe und trugen die Fürbitten vor. Zu Beginn seiner Predigt brachte Pfr. von Rechberg seine Freude zum Ausdruck, wie schön es gewesen sei, die Kinder in den letzten Monaten auf diesen großen Tag vorzubereiten. Sie hätten in dieser Zeit viel erlebt, so z. B. tolle Gruppenstunden, Gottesdienstbesuche und auch eine Übernachtung im Pfarrheim. „Schön habt ihr euch gemacht, fesch schaut ihr aus“, fuhr der Priester fort. Gott mag es schön und er freut sich wenn ihr zu ihm kommt, betonte er. Die Worte aus dem Johannesevangelium „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“ waren die Leitworte seiner Predigt. Der Pfarrer ermutigte die Mädchen und Buben mit Gott zu gehen, auf ihn zu vertrauen. Wenn ihr in Gott seid und an Gott glaubt wird euer Leben gelingen, versicherte er. Bringt euch ein, kommt zum Gottesdienst, werdet vielleicht sogar Ministranten, forderte er die Kinder auf. Gott liebt euch, gab er ihnen mit auf den Weg. Am Schluss des Gottesdienstes lud Pfarrer von Rechberg dann noch alle zur Abendandacht in die Kuratiekirche ein. Die Messe wurde mit schwungvollen Liedern vom Eisenärzter Singkreis unter der Leitung von Elisabeth Daubner musikalisch gestaltet. ED
Sei mutig wie Abraham
So die Aufforderung beim Familiengottesdienst in Eisenärzt
Bruder Christian zog mit drei Ministranten in die Kuratiekirche ein und begrüßte vor allem die Kommunionkinder. Die Aufregung der Kinder war groß, denn sie waren vielfältig im Gottesdienst eingebunden. Beim Kyrie hielten je zwei von ihnen Plakate mit Texten und einem Bild in die Höhe und ein weiteres Kind verlas vom Ambo aus dazu die passenden Texte. Bereits hier ging es um Abrahams Weg. Bei der Predigt durften die Kinder an den Priester Fragen zu Abraham stellen:
„Warum sagt Gott zu Abraham – Geh los?“, „Hatte Abraham Angst?“, „Was heißt für uns heute – Geh los?“ oder „Ist Gott immer bei uns?“. Die Antworten von Pater Christian waren für die jungen Christen gut verständlich. Gott braucht Abraham. Er weiß, dass Abraham ihm vertraut, obwohl er Angst hat, so der Pater. Auch wir sollen losgehen und vertrauen. Gott wird uns festhalten und unsere Bitten hören. Pater Christian gelang es, die Gottesdienstgemeinde spüren zu lassen, wie er für diesen Gott „brennt“. Nach der Predigt legten die Kinder einen Weg mit ihren eigenen, ausgeschnittenen Fußabdrücken nach vorne zum Altar. Dort stellten sich die vier Mädchen und acht Buben einzeln mit Namen und Hobbys vor. Bei den Fürbitten verlasen fünf Kinder ihre Bitten um Mut für die eigenen Wege, um eine gute Vorbereitung zur Erstkommunion oder auch um Vertrauen in den Glauben. Beim gemeinsamen „Vater unser“ versammelte Bruder Christian die jungen Christen um den Altar und segnete sie. Vor dem Auszug wurden den 12 Kindern ihre Kerzen übergeben, die sie dann zu Hause schmücken dürfen.
Auch die Lieder, gesungen vom Eisenärzter Singkreis, handelten von Wegen, Vertrauen und natürlich von Abraham. ED