Maria- Helferin in den Sorgen und Nöten des Lebens
Unter diesem Motto stand die erste Maiandacht in diesem Jahr in der Pfarrei St. Korbinian die von den Senioren und vom Pfarrgemeinderat vorbereitet wurde. Nach der Begrüßung durch Dekan Markus Moderegger, erläuterte Marlis Gielen die Thematik der Andacht:
In der heutigen Andacht wollen wir ganz bewusst unseren Blick auf Maria als Helferin in unserem Leben richten. Als Gottesmutter lebt sie zwar in himmlischer Vollendung, aber Maria ist keine abgehobene, unnahbare Herrscherin, sie hat viel mehr Schmerz und Nöte in ihrem Leben erfahren müssen. Deswegen bleibt sie uns Menschen zugewandt.
Mit Hilfe des Marienliedes “Gegrüßet seist Du Königin“ wurde nun in meditativen Gedanken, vorgetragen von Birgit Hocke, Peter Klein und Simone Paschon, zwischen den einzelnen Liedstrophen an die Nöte im Leben der Menschen gedacht.
Verbitterung: Menschen, die sich von ihrer pessimistischen Perspektive immer mehr beherrschen und runterziehen lassen; Elend: Menschen die tagtäglich um ihr Zuhause, aber auch um ihr eigens Leben und das der Familienangehörigen bangen müssen; oder gar Sterben und Tod: Menschen die vom Tod eines nahestehenden Bekannten oder Verwandten tief erschüttert sind. Maria ist in all diesen Nöten und Sorgen für viele Gläubigen Fürsprecherin und Anwältin in den existenziellen Fragen. Viele Glaubende suchen dann mit all ihren Gebrechen Zuflucht bei Maria. Wir können und dürfen ihr all unser Leid klagen, ohne dabei in Selbstmitleid zu verfallen.
In den anschließenden Fürbittern wurde besonders für die Menschen gebetet, die in gestörten Beziehungen leben, die an einer körperlichen oder seelischen Krankheit leiden, die von den Folgen von Kriegen und Naturkatastrohen betroffen sind und an die Menschen, die im Sterben liegen. Mit einem kräftigen „Maria, Mutter Gottes bitte für sie“ bekräftigen die Gläubigen diese Bitten. Danach erklang das Lied“ Maria breit den Mantel aus“ begleitet von Maria Lindner an der Orgel.
Mit der lobpreisenden Anrufung Mariens und den Schlussworten sowie Segen vom Dekan endete diese sehr nachdenkliche, aber auch hoffungsvolle Andacht.
Text und Bilder: Willi Götzlich
Maiandacht des Männergebetskreises in St. Korbinian.
Zur letzten Maiandacht in diesem Jahr lud der Männergebetskreis die Gläubigen in das Pfarrzentrum St. Korbinian ein. Bei frühsommerlichem Wetter hatten sich eine stattliche Anzahl an Besuchern vor der Madonna im Atrium versammelt als Sepp Gstettner die Pfarrangehörigen begrüßte und das Eingangsleid: „Maria dich lieben“ anstimmte. „Vertrauen und loslassen“ unter diesem Thema stand die diesjährige Maiandacht. In Anlehnung an die Lesung (Lukas2, 41-52), in der Maria und Josef den jungen Jesus nach langer Suche im Tempel wieder fanden und nicht verstehen konnte, wie er ohne Erlaubnis sich von seinen Eltern entfernte, erläutern Gstettner, Fritz Hauser und Werner Mehrwald in kurzen Impulsvorträgen den Gläubigen die Zusammenhänge von Vertrauen und loslassen sowie der Gottessuche: „ Herr, wie Maria und Josef muss auch ich lernen meine Lieben und mein Leben in deine Hände zu legen. Gott hilf mir, Jesus im Tempel zu suchen, aber nicht nur in der Kirche, sondern auch in der Einfachheit des Alltags“
Nach den Fürbitten und dem abschließenden Impuls: „Maria, Mutter und Vorbild im Glauben, Hoffnung und Liebe“ betete den Besuchern noch die ersten drei Gesätze des Rosenkranzes, im besonderen Andenken an den verstorbenen Pfarrer Lucjan Banko.
Mit dem gemeinsamen Vater unser und dem Lied: „Segne du Maria“ endete die feierliche Maiandacht.
Text und Bilder : Willi Götzlich